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Union und SPD einigen sich auf Transparenzgesetz

Die Große Koalition hat sich auf ein Transparenzgesetz für Abgeordnete geeinigt. Neben genaueren Auskünften über Nebeneinkünfte soll das Gesetz auch die Aktienoptionen und Einkünfte aus Unternehmensbeteiligungen offenlegen. TITANIC weiß bereits, in was die Abgeordneten ihre Diäten stecken:

→ Thomas Bareiß: Nicht mehr ganz so stiller Teilhaber am Bastellbedarfsgeschäft "Schwarzer Filz"
→ Anton Hofreiter: Großhandel für Haarpflegeprodukte
→ Wolfgang Kubicki: Hält konstant 2,5‰ an der Radeberger-Gruppe
→ Martin Schulz: Mehrheitseigner am Bahn-Konkurrenten Schulz-Zug
→ Christian Linder: Supervillan ETF (Weapons, Alcohol, Tobacco, Nuclear Energy)
→ Olaf Scholz: Hält keine Aktien, aber große Stücke auf sich selbst
→ Robert Habeck: Hat mehrere Sexshops u.a. in Husum, Wedel und Itzehoe
→ Jens Spahn: Immobilien

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Das Vogel-Gedicht des Jahres

Die Wahrheit über das Rotkehlchen 

 

Das Rotkehlchen – es piepst und singt
zipp, zipp, zipp, zipp, tirili

 

Schrieb Wilhelm Busch davon beschwingt
zipp, zipp, zipp, zipp, tirili

 

Nur meine App, die weiß Bescheid
zipp, zipp, zipp, zipp, tirili

 

Und übersetzt, was es da schreit:
»So hängt die Bourgeoisie!«

von Fabian Lichter, Polit-Ornithologe

 

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DFB in Buchstaben-Trouble

Die Menschrechts-Aktion der deutschen Fußball-Elf sorgt nicht nur in sozialen Medien für Kritik, sondern hatte auch ein heikles Nachspiel, wie jetzt herauskam. Nach dem Dreh des Making-of-Videos, in dem sich die Spieler je einen Buchstaben des Schriftzugs "HUMAN RIGHTS" auf ihre Trikots malen, haben Serge Gnabry und Leon Goretzka – die Träger der zwei "H"s – noch eine gemeinsame Trainingsrunde gedreht. Dabei wurden sie von einer Polizeistreife angehalten und hätten beinahe eine Anzeige wegen Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen kassiert. Nur dank der improvisierten Erklärung, es handele sich bei "HH" um die Initialen von Horst Hrubesch, und weil die Polizei in solchen Angelegenheiten gern ein Auge zudrückt, blieb den Kickern juristischer Ärger erspart. Kommentar Manuel Neuer ("S") und İlkay Gündoğan ("A"): "Als Träger der Abkürzung für die Sport-Abteilung wäre uns das zum Glück nicht passiert!"

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Sag mal, Spedition MAX-Logistik,

wie geht denn das zusammen? Da prangt an der Tür eines Deiner Lkws der totale Schriftzug "Führerhaus – Fahrer spricht deutsch", Deine Website ist aber auch in Feindsprache (englisch und sogar polnisch!) abrufbar.

Wenn das der (Lkw-)Führer wüsste! Honk-honk:

Titanic

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Dax Werners Debattenrückspiegel KW 12

Liebe Leser:innen,

Endlich! Bei Kilometerstein 38 des Pandemie-Marathons kämpft sich die FDP zurück auf die politische Bühne. Plötzlich scheint Jamaika im Herbst möglich, und vielleicht ja sogar schon früher mit dem Flieger. Erst ging es für die Liberalen in der Sonntagsfrage satte drei Prozentpunkte hoch, dann konnte man auch noch einen prominenten Parteineuzugang verkünden: den Eisenhüttenstädter Diskjockey Paul van Dyk! Das Signal, das hiervon ausgehen soll, ist klar: Wenn uns das Merkelregime die Mallorca-Auszeit madig macht, holen wir uns Mallorca eben nach Hause – und drücken ihm bei der Gelegenheit ein Parteibuch in die Hand.

So einen Sensationstransfer musst du natürlich medial entsprechend kommunizieren – oder, wie der Saarländer MP Tobias Hans im Tagesthemen-Interview am Donnerstag sagte (und dabei offenbar sein eigenes Medien-Briefing vorlas): "Die Menschen brauchen ein Signal, eine Erzählung, die sie glauben können." Eigentlich hatte ich es nicht mehr für möglich gehalten, dass mir metafiktionales Erzählen nach dem Grundkurs Literaturwissenschaft noch einmal irgendwo begegnen würde. Und noch weniger, dass es ausgerechnet im Saarland wieder auftaucht! Diese Pandemie ist wirklich für einige Überraschungen gut.

Zurück zu Dyk. Keinem geringeren als FDP-Parteichef Christian Lindner kam es natürlich zu, den Personal-Scoop zu vermelden: "Der große Kulturschaffende @PAULVANDYK ergreift Partei für die #Freiheit. Macht nicht nur gute Musik, sondern sagt auch kluge Dinge. Welcome! CL". Lindner verquickt das tendenziell etwas abgenutzte Attribut "groß" mit ausgerechnet der Bezeichnung, welche den DJ kulturpolitisch als Pandemie-Problemfall klassifiziert. Um es mit der Zeit zu sagen: "Foucault hätte gejuchzt." Um ordentlich Druck auf das Thema zu bekommen, flankierte man die Personalie zusätzlich mit einem großen Interview in der Tageszeitung Welt. Darin geht van Dyk mit seiner alten Liebe SPD hart ins Gericht: "Die SPD war für mich eine Partei ohne den moralisch arroganten ideologischen Vorbau, den sie jetzt vor sich herträgt." Interessant, dachte ich, habe ich so in den letzten 12 Monate gar nicht täglich auf Twitter gelesen. Fast möchte man ihm zurufen: Obacht, DJ Paul, wenn du weiter so klug und gefährlich vor dich her denkst, landest du noch mit Ralf Stegner auf der Pro-&-Contra-Seite in der Zeit! Doch der DJ hat noch lange nicht genug und dreht die Debattenregler ein paar Sätze weiter richtig auf: "Unter Schröder wurde gefordert und gefördert." Ich gebe es unumwunden zu: Sehnsuchtsvolle Erinnerungen an den Altkanzler sind natürlich Trance in meinen Ohren.

So wie Paul van Dyks Musik. Sie ist nicht einfach nur Sangria-Techno, zu dem man im Deutschland-Trikot auf dem Parookaville-Festival in Weeze mit der Polizei abkumpeln kann. Vielmehr handelt es sich hier um musikgewordene Polittheorie, sie erinnert an Aufsätze von Nils Heisterhagen, die in Songs wie "Duality" behandelten Themen und Gedanken scheinen ähnlich komplex und wegweisend wie die des letzten Intellektuellen in der SPD. Es ist der Sound, den du auf der A8 zwischen Leonberg und Sindelfingen im geleasten Audi A8 hörst und, nur Augenblicke nachdem du gerade einen Mittelständler um 150 Arbeitsplätze verschlankt hast, bei 240 Kilometern pro Stunde auf die geniale Idee kommst, in die Partei des sechsten Ministerpräsidenten von Thüringen, Thomas Kemmerich, einzutreten, weil du dir denkst: "[Die FDP] hat sich maßgeblich in den letzten sieben Jahren verändert. Sie ist bei der Freiheit geblieben, hat aber verstanden, dass eine freiheitliche, weltoffene Gesellschaft mit einer sozialen Fairness im Land verbunden werden muss. Aber selbst wenn, ich wähle doch lieber die Partei der Apotheker als eine, die sich nicht klar von Rassismus abgrenzt."

Begeistert zeigte sich auch der reichweitenstärkste Jungliberale im Internet und zwitscherte unter das Lindner-Statement "@totalreporter Lindner-Retweet, alles erreicht" (1 Retweet, 8 Favs). Viraler ging da schon seine ausgewogene Analyse zur jüngsten Bund-Länder-Konferenz Anfang der Woche: "Kein Politiker der BRD-Geschichte hat mehr Schaden angerichtet als Angela Merkel. Kein einziger. Die Alte soll sich endlich verpissen." Offenlegung: Bei so viel intellektueller Energie und politischem Stil bekomme ich auch gleich Lust, mich bei der FDP anzumelden.

Trotz aller Euphorie: Ein Wort der Mahnung sei gestattet. Denn nicht immer geht es so sachlich und faktenbasiert wie bei den Jungliberalen zu, wenn FDP und Welt gemeinsame Sache machen. Das ZDF berichtete diese Woche, dass es die angebliche Lockdown-Müdigkeit "bei den Menschen da draußen", mit der ja die Lockerungen Anfang März begründet worden waren, genau betrachtet gar nicht gab: "Im Februar konnte man den Eindruck gewinnen, eine Mehrheit in Deutschland wolle Öffnungen. 'Lockerungen jetzt', titelte 'Die Welt' am 10. Februar. Die 'Bild'-Zeitung kritisierte Panikmache, die durch die Mutation geschürt werde. Und FDP-Chef Christian Lindner fand: 'Erste Lockerungsschritte wären möglich.' Dieser Versuch, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, sei auf Lobbyarbeit der Wirtschaft zurückzuführen, sagt Matthias Jung."

Der Rotfunk mal wieder, sagen jetzt vielleicht manche. Ich würde sagen: Der Ball liegt hier ziemlich deutlich bei Angela Merkel. Auch wenn es aktuell so aussieht, dass wir Menschen wie Lindner, Laschet und Hildmann nicht mehr erreichen: Die Kanzlerin muss den Liberalen und Wirtschaftsvertretern jetzt in einfachen Worten erklären, dass uns weder Schnelltests noch Tübinger Modelle, sondern nur noch ein gescheiter Lockdown aus der Scheiße retten kann. Kommunikation auf Augenhöhe ist gefragt. 

Dabei brauchen sie so sehr ein Signal, eine Erzählung, die sie glauben können.

Alles Gute: Euer Dax Werner

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Als Sie, Tom Bartels,

Als Sie, Tom Bartels,

im Rahmen der Übertragung des Fußballspiels Mönchengladbach gegen Dortmund an den noch nicht lange zurückliegenden Winter erinnerten und die Worte aussprachen: »Witterungsbedingt lag auch hier Schnee«, haben wir diese Aussage zunächst reflexhaft als Bartels-gängiges gedankenloses Wortgestöber beiseitegefegt, dann aber, bei vorurteilsfreiem Nachdenken, erkannt, dass Sie natürlich nachgedacht hatten: Schließlich ist es angesichts von Kunstschnee, Kunsteis, Kunstrasen und anderen Erscheinungen des künstlichen Gegenwartssports durchaus richtig, dem Publikum zu erklären, dieses Mal habe es ausnahmsweise witterungsbedingt geschneit. Schnee von gestern? Na dann.

Guten Rutsch: Titanic

 Kurze Frage, »Taz«!

»Als er im Juli 2014 ankommt, spricht der Syrer Tarek Saad kaum Deutsch«, lesen wir in Deiner Online-Ausgabe. Und weiter: »Heute ist er deutscher Staatsangehöriger und überzeugter Sozialdemokrat.«

Sollte man, Taz, nicht vielleicht auch mal über Beispiele geglückter statt immer nur missglückter Integrationsbemühungen berichten?

Nur soʼn Gedanke von Titanic

 Sie hingegen, Thomas de Maizière,

haben der FAS ein sehr, sehr langes Interview gegeben. Zusammen mit einem alten Spezi aus der Wirtschaft (»mächtigster Aufsichtsrat der Republik«) bramarbasierten Sie über »kluge Führung und die Einsamkeit der Macht«.

Erwartbar bullshittig ging es um »Teamfähigkeit«, »flache Hierarchien« und »sein volles Potential« nutzen. Aber auch darum, »sich nicht zu wichtig zu nehmen«, um »Selbstreflexion« und ein beachtliches »Der Chef ist immer der Chef. Da beißt die Maus keinen Faden ab« aus Ihrem Munde.

Die interessantesten Sätze in diesem mit interessanten Sätzen wahrlich nicht gesegneten Gespräch waren die, als Sie zu selbstreflexiver Hochform aufliefen. Bei der Frage nach Auswahlmechanismen für höhere Ämter fiel Ihnen ein: »Es kommt auf die Konstellation an: Man muss im richtigen Moment verfügbar sein, aus dem richtigen Landesverband kommen, die richtige Härte haben, die eigene Partei muss obendrein in einer Koalition das passende Ressort ergattern. Andererseits wird kein kluger Kanzler, keine kluge Kanzlerin irgendeinen Esel zum Minister machen.«

Sind Sie sich da ganz sicher?! Und warum ist Ihnen das gleich dreimal passiert?

In jeder Hinsicht ministrabel: Team Titanic

 Aber, »Bild«,

wo bleibt denn Deine Liebe zum blutrünstigen Detail? Bei Deiner Schlagzeile »Deutsche Fleischindustrie hackt auf Bill Gates rum«: da will man doch wissen, was schließlich draus geworden ist! Koteletts? Nackensteaks? Halb und halb?

Leg Dich gehackt! Titanic

 Je nun, Markus Feldenkirchen (»Spiegel«),

in einem als »Kolumne« bezeichneten Beitrag versichern Sie, dass Sie in den Siebzigerjahren »größtenteils noch nicht geboren« gewesen seien. Wir drücken Ihnen die Daumen, dass es Ihr Kopf wenigstens noch im Laufe unseres Jahrzehnts auf die Welt schafft.

Mit Mitgefühl für Ihre Mutter: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Die Zukunft der Arbeit

In der Schlange beim Bäcker schweifen die Augen zum lauten Schild: »Unser Service! Wir schneiden Ihr Brot für Sie!« In der Trägheit der verwarteten Zeit zerstreute Anagrammarbeit: Wir schneiden Sie für Ihr Brot – albern. Allerdings: Ihr Service für uns! Sie schneiden unser Brot – das wird noch kommen, auf jeden Fall.

Nis Jasper Nicolaisen

 Es war nicht alles gut

Als kleine Gruppe Enddreißiger mit DDR-Hintergrund diskutierten wir über die im Vergleich zu heute wahnwitzig scheinende Sorglosigkeit, mit der Eltern in dem untergegangenen Staat ihre Kinder großzogen. Beispielsweise sei es völlig normal gewesen, dass unsere Mütter, wenn sie kurz in die Fleischerei gingen, uns Babys samt Kinderwagen unbeaufsichtigt vor dem Laden stehen ließen – und hat’s uns geschadet?! Nun gut, wandte jemand in der Runde ein, er erinnere sich an die Geschichte eines bei solcher Gelegenheit gekidnappten Säuglings; worauf eine Freundin erzählte, dass auch sie und ihr Zwillingsbruder einmal Opfer einer versuchten Entführung geworden seien und die verwirrte Täterin erst Hunderte Meter vom Geschäft entfernt aufgegriffen wurde. Nach kurzem Schweigen waren wir uns dann aber doch einig, dass man es mit dem ständigen Behüten auch übertreiben könne!

Torsten Gaitzsch

 Gebongt

Mein Plan ist es, einen Roman zu schreiben, den man auch mit Kassenbons nachstellen könnte. Inspiriert wurde ich von meinem letzten Einkauf, und der Anfang steht auch schon:

Hass
DuDa
Gemüse-Auf
Dent
Ohren-?

Nun brüte ich zwischen Avocados und Ohrstöpseln nach Dusch-Das duftend bei einem Gemüse-Auflauf über dem zweiten Satz. Fortsetzung folgt nach dem Zähneputzen!

Tina (Arno Schmidt) Manske

 Bleaching Lounge

Professionelle Zahnreinigung frischt nebenbei auch das Gehirn auf. Durchhängende lange Leitungen straffen sich durch die Vibrationen, Kratzgeräusche schleifen die Synapsen blank. Ich kann anschließend schwierige mathematische Aufgaben lösen, Quittungen den Kontoauszügen zuordnen etc. Deshalb erwäge ich, mir ein kleines Dentallabor mit verstellbarem Sessel und einigen Geräten anzuschaffen, inklusive automatischem Desinfektionmittelzerstäuber. Dorthin begebe ich mich morgens nach dem Kaffee etwa für fünfzehn Minuten und lasse die Geräte walten. Danach bewältige ich den Alltag mit Verve. Ich denke, nach einem Jahr dürfte ich die Investition wieder raushaben.

Miriam Wurster

 Klar getrennt

Anlässlich einer kulinarischen Facebook-Debatte über sog. »Weiße Nieren« bzw. »Prairie Oysters« bemerkt: Stierhoden, die es auf den Teller geschafft haben, sind nicht nur keineswegs »Innereien« – denk mal nach, Wikipedia! –, der Begriff ist insgesamt irreführend. »Ochsenhoden« muss es heißen. Ausnahme: Es hängt beim Essen noch der Stier dran.

Michael Ziegelwagner

Vermischtes

Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Stefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Thomas Gsella: "Von Aachen bis Zzwickau: Ihre Stadt im Schmähgedicht"
Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EUR
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Das schreiben die anderen

  • 29.03.:

    Das Neue Deutschland befragt Ella Carina Werner u.a. zu ihrer neuen TITANIC-Kolumne.

  • 24.03.:

    Christian Y. Schmidt erinnert in Junge Welt an Hans Kantereit.

  • 08.03.:

    Die Frankfurter Rundschau hat in Frankfurt eine Open-Air-Performance der "Volksbühne Berlin" gesehen – alle Details zur Theater-Kooperation mit TITANIC in der bald erscheinenden Aprilausgabe.

     

  • 25.02.:

    Die Junge Welt bespricht Christian Y. Schmidts "Corona Updates Bejing".

  • 23.02.:

    Spiegel und Faz berichten über das Comeback von TITANIC im Google Play Store. Mit netzpolitik.org hat Moritz Hürtgen darüber gesprochen.

Titanic unterwegs
23.04.2021 Hannover, Pavillon Max Goldt
24.04.2021 Leer, Kulturspeicher Max Goldt
25.04.2021 Norden, VHS Max Goldt
26.04.2021 Oldenburg, Theater Laboratorium Max Goldt