Newsticker

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Was 2019 sonst noch war (2)

März

Fäkalhumor

Karnevalisten haben den viel kritisierten Witz von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer über Toiletten für das dritte Geschlecht verteidigt: "Ob männlich, weiblich oder intergeschlechtlich – uns Jecken ist es herzlich egal, in welchen Hauseingang wir unsere Notdurft verrichten oder uns übergeben".

Chancen und Risiken einer Fusion von Commerzbank und Deutscher Bank

Die Konzernführer der Deutschen Bank und der Commerzbank verhandeln über eine Fusion. Bundesfinanzminister Olaf Scholz begrüßt die Verhandlungen der beiden angeschlagenen Banken, weil er nach wie vor an das Prinzip "Minus und Minus ergibt Plus" glaubt. Nach diesem Motto führten er und Andrea Nahles schließlich auch die SPD. Gemessen an der Bilanzsumme würde eine Zusammenlegung der beiden Unternehmen die drittgrößte Bank Europas entstehen lassen, die dann von jenen Genies geführt werden würde, die eben schon Commerzbank und Deutsche Bank in den Ruin getrieben haben. Manche sehen hierin eine gewaltige Idiotie, andere hingegen eine wunderbare Herausforderung für den Steuerzahler, der damit bei der nächsten Finanzkrise seine Retterqualitäten abermals unter Beweis stellen könnte. Aus Arbeitnehmersicht böte die Fusion jedoch durchaus Vorteile, müssten Schätzungen zufolge doch zwischen 10.000 und 50.000 Stellen gestrichen werden. Ein großes Glück für die Angestellten: Für eine Bank arbeiten will ja nun wirklich niemand.

April

Sci-Fi-Nerds nicht überrascht: Google ohne Ethikrat

Nach heftiger Kritik an der Zusammensetzung eines Ethikrats bei Google zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist das Gremium nach nur rund einer Woche wieder aufgelöst worden. Google sei klar geworden, dass der Ethikrat "im aktuellen Umfeld nicht so funktionieren kann, wie wir das wollen", ließ der Internetkonzern über sein Informationssystem HAL mitteilen. Mahnende Stimmen renommierter Zukunftsforscher hatten bereits im Vorfeld die Zusammensetzung des KI-Ausschusses mit mehreren Replikanten, zwei NS-5-Robots und einem T-1000 angemahnt, waren aber schnell wieder verstummt. Auch Google-Chef Sundar Pichai ist für eine Stellungnahme bisher nicht zu erreichen gewesen. Gerüchten zufolge soll er sich nach der Einnahme einer roten Pille schon länger in Morpheus' Armen befinden.

Entwicklungshilfe

Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat bei seinem Besuch in Nordkorea Machthaber Kim Jong-un ein Buch über seine Heimatstadt Goslar geschenkt. Die niedersächsische Stadt freut sich. Die ersten Hilfslieferungen aus Pjöngjang sind bereits eingetroffen.

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Das zocken die deutschen Politiker

Heinz-Christian Strache soll monatlich tausende Euro für das mobile Game "Clash of Clans" ausgegeben haben, verriet jetzt sein ehemaliger Vertrauter. Dabei ist die Gamingsucht in der Politik noch mehr verbreitet als man bisher annahm! TITANIC verrät, welcher deutsche Politiker gern mal was bis in die Puppen zockt:

  • Hans-Jochen Vogel – Angry Birds
  • Jens Spahn – Brain Out
  • Andreas Scheuer – Grand Theft Auto: San Andreas
  • Angela Merkel – Mikado
  • Julia Klöckner  – Landwirtschafts-Simulator
  • Robert Habeck – Tinder
  • Annegret Kramp-Karrenbauer  – Age of Empires: World Domination
  • Robert Möritz  – Tattoo Tycoon
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Was 2019 sonst noch war (1)

Januar

Geiselnahme in Turnhalle 

Im nordrhein-westfälischen Lengerich hat ein Mann eine rund 40-köpfige Übungsgruppe gegen ihren Willen in einer Turnhalle festgehalten. Erst nach über einer Stunde konnten die völlig erschöpften, traumatisierten Jugendlichen nach Hause zu ihren Eltern zurückkehren. Opfer berichten von einem Klima der Angst. Viele hätten in der muffigen Halle schon nach wenigen Minuten schweißnass in den Seilen gehangen oder unter Luftnot gelitten. Berichten zufolge soll der Tätig psychisch labil gewesen sein. In der Vergangenheit hätte er im Kollegenkreis immer wieder über Burn-out geklagt. Laut Schulleitung der Lengericher Dietrich-Bonhoeffer-Realschule kann der Sportunterricht der Klassen 8b und 8c aber wie gewohnt mit einem Vertretungslehrer stattfinden. 

So what? 

Nach der gescheiterten Brexit-Abstimmung muss sich Premierministerin Theresa May einem erneuten Misstrauensvotum stellen. "'Mrstrauensvotum', please!", ließ sie nach der mrsglückten Wahl in typisch britischer Dinstinguiertheit von ihrem Sprecher S. Corner klarstellen. Vor der historischen Entscheidung am heutigen Abend ist her nicht bang. "That's not my cup of tea", sagte May, "it's his" und schleuderte die volle Tasse Assam mit dem Aufdruck "This cup belongs to Jeremy" im Inselaffekt in Richtung Labour-Chef. Auf die Frage, ob sie auch bei einer nur knappen Mehrheit zu ihren Gunsten weitermachen würde, gab sie sich dagegen wieder gewohnt politisch korrekt: "May I answer? Well, perhaps ... eh, maybe!"

Muddawitz

Skandal-Rapperin Schwesta Ewa ist zum ersten Mal Mutter geworden. Es ist eine Tochta.

Februar

"Allianz der ROFL-Copter" distanziert sich von "Ligue du LOL"

Die deutsche Facebookgruppe "Allianz der ROFL-Copter" hat sich in einer Stellungnahme von den französischen Partnern von "Ligue du LOL" distanziert. Der 2008 gegründeten Gruppe war vorgeworfen worden, in ihr werde gezielt Hass gegen Frauen und Feministinnen in sozialen Netzwerken organisiert. Mitglieder, darunter etliche bekannte Journalisten, verteidigten sich jedoch, es sei in der Gruppe nur darum gegangen, ein bisschen Spaß zu haben. Am Montag haben einige von ihnen ihre Anstellungen verloren.

Mit solcherlei Umtrieben möchten die deutschen ROFL-Copter nichts zu tun haben: "Nur für ein bisschen Spaß Frauen im Netz fertig machen, das verurteilen wir aufs schärfste". Man betone seit der Gründung 2007 die hehren Ziele der deutschen Kampagne, wie ein Group-Admin anonym gegenüber TITANIC in einem verschlüsselten Telegram-Chat nochmals ausführte. Trollerei sei eine anstrengende und verantwortungsvolle Tätigkeit, mit der man dümmliche Damengestalten "nur vor ihren total unrealistischen Ambitionen schützen" wolle. "Wir sind dabei immer anständig geblieben", heißt es.

Natürlich richteten sich die Aktionen der Gruppe "nicht einfach gegen Frauen", sondern nur gegen "besonders einfältige Exemplare voller Selbstüberschätzung. Man sieht ja, dass manche Kolleginnen in deutschen Redaktionen total überfordert sind mit ihrem Job. Haben Sie mal eine Kolumne von Margarete Stokowski auf Spiegel Online ganz bis zum Ende gelesen? Das kann doch nicht ihr ernst sein! *Lachweinsmiley*". Man sei selber an Gleichstellung interessiert, trete für mehr toughe Frauen ein und für Emanzipation: "Aber doch nicht so!", schreibt der Admin. Einige Mitglieder arbeiteten oft nach Redaktionsschluss noch für die Gruppe, ließen Privatangelegenheiten wie den Haushalt oder das Zubettbringen der eigenen Kinder für den guten Zweck schleifen. "Wir verstehen das Ganze wie ein klassisches Ehrenamt. Mit den selben investigativen Methoden wie in unseren Hauptberufen recherchieren wir Wohnanschriften, persönliche Fotos oder Leichen im Keller, mit denen wir dann jederzeit reagieren können.

Der jeweiligen Zielperson würde man beispielsweise nach einem öffentlichen hysterischen Ausfall, so der Admin, über alle Kanäle Content liefern. Ob das jetzt Kommentarspalten sind, Retweets oder ob man leider eingerichtete Sperren mit extra erstellten Account umgehen muss, um sie doch noch zu erreichen. Manchmal mitten in der Nacht. So ein Penis sei mit Paint leicht in ein Gesicht gekritzelt, bei der Allianz hätten aber die meisten Fortbildungen in Photoshop. "Wir nehmen das alles sehr ernst. Allein deshalb verbietet es sich schon, uns mit der sogenannten 'Ligue du LOL' aus Frankreich in einem Satz zu erwähnen!"

"Uns allen hier bei der Allianz geht es wirklich allgemein um Freiheit. Das Individuum schätzen wir sehr hoch. Für die Freiheit einzutreten, das mag manchmal anstrengend sein, aber was wäre denn die Alternative?", heißt es abschließend in der öffentlichen Stellungnahme der "ROFL-Copter".

Liste einstiger Trendlabels

  • Homeboy erectus
  • Patrizier Field
  • Karl Kani der Große
  • Tudior Hilfugger
  • Louis XIV Vuitton
  • Adihit Diesel
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Gärtners kritisches Vorweihnachtsfrühstück: Dasselbe in Grün

Wenn man etwas lernt als kritischer Kolumnist, dann gegen die Wand zu reden oder in den Wind, und was Kollege Mentz vor Jahren ahnte, dass nämlich „Olli Dittrich jetzt immer mal wieder im Fernsehen sitzt und Witzfiguren bis zur Kenntlichkeit unentstellt lässt“, das werde ich nicht aufhalten; aushalten freilich auch nicht. „Frust“ heißt die neuste, in der Mediathek der ARD abrufbare Magazinsparodie, in der gescheiterte Promis wie der Tierfilmer Andreas Baeseke zu Wort kommen, der, ein Relotius der Tierfilmerwelt, am Nordpol ein Polarzebra und in der Südsee eine Luftqualle gesehen haben will. Der Tierfilmer nun sieht aus wie ein Tierfilmer, der Moderator sieht aus und heißt („Sören Lorenz“) wie ein Moderator, es ist alles haargenau wie in echt, und deswegen ist sogar der eigentlich gute Holger Gertz von der SZ mal wieder begeistert.

Mentz hat zum Fall das Nötige gesagt; doch war’s nicht wiederum Adorno, der gegen die Parodie einzuwenden hatte, dass sie im Gewande der Verlächerlichung das Parodierte feiere? Selbst wenn man das nicht unterschreiben will, ist das, was Dittrich macht, ja nicht mal Parodie (und diesen Fehler merkt er sowenig wie alle anderen), denn eine Parodie ist nie dasselbe in Grün; sie ist dasselbe in anders, sie verzerrt, und falls nicht, redet man besser von einem Pastiche, einer Kopie also, die (um ein verlässliches Adorno-Zitat anzubringen) das „So-Sein“ ist, und davon gibt es doch weiß Gott genug.

„Olli Dittrich übertreibt nie, er sieht einfach nur genau hin. Er reproduziert die Realität und offenbart so ihre Absurdität“, war „Spiegel online“ zu einer früheren Bemühung eingefallen, und meine damals in „Konkret“ gestellte Frage, ob man dann nicht gleich das Original nehmen könnte, blieb natürlich unbeantwortet. Dittrich ist kein Reaktionär, aber seine kopistische Leidenschaft hat etwas Reaktionäres da, wo die Absicht, für ein reines Wiedererkennen zu sorgen, die komische (als potentiell subversive) unterläuft: Ein Polarzebra will unser Tierfilmer gesehen haben, ein Einfall, der stark nach Kinderbuch riecht und über Bande mitteilt, dass diese medienkritische Tür vielleicht doch ein wenig weit offensteht. Dabei ist, anders als das Wort von der „Realsatire“ suggeriert, nie die Realität schuld, wenn sie wer nicht komisch zurechtzurücken versteht; die Geissens etwa sind in ihrer „Switch“-Parodie tatsächlich echter als in echt und sehr viel lustiger. Den Witz muss man freilich machen wollen, zwecks Erleichterung, Widerstand und Herausforderung; will man ihn nicht machen, ja, was will man dann eigentlich?

„Hölle Hölle Hölle Hölle“ Wolfgang Petry, 1996

Die Frage ist so gut, dass weder Dittrich noch sein Team (noch gar das Feuilleton) sie sich stellen wollen, und das wäre dann der Moment, in dem ein ästhetischer Einwand in den politischen kippt: Die Welt als Endlosschleife braucht nur der, der keine andere kennen will, und aus der Hölle des Immergleichen würde einzig das Lachen befreien, das anzeigte, dass noch ein Ausweg sei. Dittrichs Imitationen indes „dienen, als mühsam verhohlene Selbstreferentialitäten, zu praktisch gar nichts“ (Mentz): Sie sind die totale Immanenz gerade darum, weil sie (und für alle Welt scheint’s glaubhaft) das Gegenteil behaupten, und mit etwas weihnachtlich gutem Willen ließe sich finden, dass der Witz just in dem Nachweis besteht, dass sich die Hölle nicht parodieren, allenfalls seriell ad infinitum verlängern lässt, nicht weil sie der Witz schon ist, sondern eben die Hölle. Der Witz wäre also das so ausdrücklich wie stur wiederholt Witzlose, und ob das funktioniert, können Sie, liebe Leserin, lieber Leser, an Weihnachten gern ausprobieren.

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Powersätze für die Feuerwehr

  • "Heil Hitler, wo brennt's denn?"
  • "Eine KATZE sagen Sie? Los, Männer, ihr habt es gehört! Wir holen die Kleine da runter, und wenn es das Letzte ist, was wir tun!"
  • "Boah, hab' ich einen Durst!"
  • "Los Jungs, mehr Brandbeschleuniger, äääääh, Löschwasser!"
  • "Saufen, saufen, schalalalala!"
  • "Flamme, Flamme, die ich verlange, lodere feurig, gierig und teuflisch!"
  • "Der Reichstagsbrand wurde von einem Kommunisten gelegt! Als Feuerwehrmann und Kommunist kann ich das sehr sicher beurteilen."
  • "Was wollen Sie denn machen? Die Feuerwehr rufen? Die ist schon da."
  • "Der Nationalsozialismus ist prinzipiell ein gutes System, er wurde nur noch nie richtig umgesetzt."
  • "Ach ja! Das ganze Jahr melden Sie sich nicht, aber wenn's brennt, erinnern Sie sich plötzlich wieder an uns. Wann wurden wir zuletzt zum Essen bei Ihnen eingeladen?"
  • "Haben Sie Feuer?"
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Aus Eugen Egners Püppchenstudio

 


Todesmutig begab ich mich in den gefährlichen Raum außerhalb des Hauses. Indem ich die unter dem Begriff "Gehen" bekannt gewordene Fortbewegungstechnik anwandte, kam ich zu einem Haus, dessen Besitzer dabei war, seinen Familiennamen in noch vom Weltall aus lesbaren Riesenlettern aufs Dach zu malen. Ich wollte den Mund öffnen, um ein tiefgründiges Gespräch mit ihm zu führen, da landete plötzlich ein kleines Raumschiff in dem an Zierrat reichen Vorgarten. Zwei ganz und gar irdische Kinder kamen aus einer Luke heraus und stritten eine Weile gut verständlich über typische Kinderangelegenheiten. Dann begaben sie sich an Bord zurück und flogen so schnell, wie sie erschienen waren, wieder fort. Was für ein unglaubliches Erlebnis! Wir hatten leibhaftige Außerirdische gesehen! Dass sie wie menschliche Kinder gewesen waren, fand ich zwar enttäuschend, aber immerhin – es gab sie! Aufgeweichten Verstands kreischte ich von kosmischer Offenbarung und Anbruch eines neuen Zeitalters. Der sein Dach beschriftende Mann erklärte mir lachend, das alles sei nur inszeniert worden, um mich darauf aufmerksam zu machen, dass meine Krankenversichertenkarte in wenigen Tagen ablaufen würde.

 


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Tausendmal belogen

"Ich habe noch nie selber Plätzchen gebacken!" Mit diesem Geständnis schockte Liedermacher Rolf Zuckowski, Komponist von Deutschlands berühmtestem Weihnachtslied "O du fröhliche Weihnachtsbäckerei", selbst seine Hardcore-Fans (H.P. Baxxter). TITANIC deckt weitere Schwindler im deutschen Musikbusiness auf, die gar nicht wissen, wovon sie eigentlich singen:

  • Helene Fischer ("Atemlos durch die Nacht") leidet überhaupt nicht an Kurzatmigkeit. In den nächtelangen Vertragsverhandlungen hat sie oft den längeren Atem
  • Die Fantastischen Vier ("MfG") verwenden Abkürzungen i. R. d. falsch
  • Marius Müller-Westernhagens ("Johnnie Walker") schnodderige Reibeisenstimme ist nicht dem Whisky geschuldet, sondern lediglich einem Mangel an Gesangstalent
  • Namika ("Lieblingsmensch") ist bekennende Misanthropin
  • Nena ("99 Luftballons") leidet an Dyskalkulie
  • Die Sportfreunde Stiller ("'54, '74, '90, 2006", "'54, '74, '90, 2019", "'72, '80, '96, 2008") haben tatsächlich keine Ahnung vom Fußball
  • Helge Schneider ("Katzeklo") beherbergt Haie, Gazellen, Heringe, Supermäuse und Meisenmänner, verfügt aber über keine einzige Toilette
  • Kollegah ("Alphagentik") ist nicht Begründer einer neuen, sondern nur Anhänger einer alten Rassenlehre

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Jungwinzer Johannes Bauerle!

Nachdem wir erfahren hatten, dass Sie in und bei Stuttgart das »Weingut Johannes B.« betreiben, drängte es den Trollinger, den Lemberger und den Riesling bereits sehr vernehmlich zurück nach draußen. Aber als sich dann auch noch herausstellte, dass Sie unter anderem Kerner anbauen, konnten wir selbst den Cabernet Sauvignon und den Pinot noir nicht mehr im Magen halten!

Kehrt beschämt zurück zum Stöffsche: Titanic

 Respekt, RTL,

für die Ehrlichkeit und Selbsterkenntnis, mit denen Du letztens Deinen Spendenmarathon in einer Printanzeige beworben hast. Denn treffender als mit dem Slogan »Pssst… für Ihren sorglosen Schlaf geben wir alles« hätten wir Dein immer gleiches Schnarchprogramm aus Daily Soaps, Reality-Shows und Endlosserien auch nicht beschreiben können.

Schaut bei Einschlafproblemen wieder mal bei Dir rein: Titanic

 Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Wie Sie all das wieder durchstehen: endlos öde Ordensverleihungen, den noch endloseren Brexit-Trubel und jetzt auch noch den Skandal um Ihren Spross und Obertrottel Prinz Andrew.

Jedoch, seit Lektüre des Buches »The Other Side of the Coin: The Queen, the Dresser and the Wardrobe«, verfasst von Ihrer Mitarbeiterin Angela Kelly, wissen wir endlich, woher Ihre Standfestigkeit kommt: Selbige Mitarbeiterin trägt alle Ihre Schuhe erst einmal gründlich ein, bevor Sie selbst hineinschlüpfen, egal ob Pumps, Wintertreter oder Hauspuschen! Schön eingelatscht und vorgewärmt, drückt natürlich kein Schuh mehr, Sie müssen sich in den sinnlosen Meetings mit B. Johnson nicht die Füße wund laufen. Und Ihren ausgelatschten Stiefel ziehen Sie die nächsten zehn, zwanzig Jahre einfach stoisch weiter durch!

Ihre Schuhauszieher von Titanic

 Schade, Scheuer-Andi!

Bei der Meldung »Spanischer Verein bietet Greta Thunberg Esel zur Weiterreise an« dachten wir logischerweise zuerst an Sie, erfuhren dann aber, dass es sich offenbar um einen echten Esel handelte. Nicht mal in diesem Fall konnten Sie sich also nützlich machen!

Wieviel Maut wird für so ein Grautier eigentlich veranschlagt?

I-ah: Titanic

 Glück auf, »Fußballarbeiter« Jürgen Klopp!

Als solcher wurden Sie zumindest von der »Zeit« bezeichnet: »Nun steht der Trainer mit dem FC Liverpool ganz oben – und definiert die Marke des Fußballarbeiters neu.«

Wie hat man sich das denn so vorzustellen als Fußballarbeiter? Wird man frühmorgens mit dem Werksbus in die Stadionkatakomben gebracht, wo dann noch so richtig malocht und das wertlose Rohmaterial, nämlich die Mannschaft, nutzbar gemacht wird? So wie der junge Matthäus einst in die Kamera brüllte: »Das ist Arbeit, wo man leistet am Samstagnachmittag!«

Nein, so ist es gar nicht? Na, dann haben Sie ja Glück gehabt.

Prost! Die Gag-Arbeiter von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 In Netzen hetzen

Auch ich nutze soziale Netzwerke dazu, all meinen Hass auf die Welt im Allgemeinen und die Menschen im Besonderen loszuwerden. Dafür sind sie wirklich praktisch. Sie haben nur einen kleinen Nachteil: Man kann auf der Timeline nicht mit Blut schreiben.

Katharina Greve

 Mikrovermutung

Wenn sich die kleinen Krankheitserreger partout in keiner Situation so verhalten, wie man das erwartet, handelt es sich vermutlich um multirenitente Keime.

Uwe Geishendorf

 Neugründung

Vor kurzem veranstaltete der Verein der Naturfreunde in meiner Nachbarschaft eine Feier, bei der sich die Naturfreundejugend der Natur mehr als nur freundschaftlich verbunden zeigte. Sie düngten den Rasen vor meinem Haus mit ihrem Erbrochenen, pinkelten an die Bäume und trieben es im Gebüsch, Müll und Verwüstung hinterlassend. Daher gebe ich nun die Gründung des Vereins der Naturfeinde bekannt, denn eine Natur, die dies mit sich machen lässt, ohne dass sich ein Abgrund auftut, die Vandalen zu verschlingen – eine so saudumme Natur verdient unsere Zuneigung nicht.

Tibor Rácskai

 Die Unmöglichkeit von Kommunikation

»Ein Dialog braucht einen Konflikt!«

»Schwachsinn!«

Teja Fischer

 Hits für nix

Bei all dem Streit und Hass denke ich oft: Das ist nicht die Welt, für die sich die ganzen Eurodance-Bands in den Neunzigern den Arsch aufgerissen haben.

Ringo Trutschke

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 13.01.:

    Die "Welt" wünscht sich Martin Sonneborn in den Bundestag.

  • 08.01.:

    Christian Y. Schmidt u.a. schauen auf culturmag.de auf ihre kulturellen Highlights des Jahres 2019 zurück.

  • 07.01.:

    Den fünften Jahrestag des Charlie-Hebdo-Anschlages beging Oliver Maria Schmitt unfeierlich im rbb kulturradio.

  • 07.01.:

    Deutschlandfunk Kultur spricht anlässlich des fünften Jahrestags des Anschlags auf "Charlie Hebdo" mit Tim Wolff.

  • 03.01.:

    Martin Sonneborn im großen Jahresrückblick bei t-online.de und in der Schauspielhaus-Kritik beim Hamburger Abendblatt

Titanic unterwegs
17.01.2020 Heidelberg, Deutsch-Amerikanisches Institut Max Goldt
18.01.2020 Mainz, Frankfurter Hof Max Goldt
23.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
24.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys