In Deutschland haben Richter zum ersten Mal die Löschung eines Beitrags sowie die Sperrung des dazugehörigen Kontos auf Facebook verboten. Der Nutzer Olaf N. (Name gerendert) hatte geklagt, weil das Netzwerk diesen Beitrag entfernt hatte: "Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt." TITANIC traf Herrn N. im Facebook-Messenger zum Interview:


TITANIC: Herr N., Glückwunsch zum Triumph über das elende Judennetzwerk Facebook!

N.: Vielen Da- … halt! Schwärzen Sie das! Mich legen Sie nicht rein. Ich habe überhaupt nichts gegen Juden und bin kein Antisemit. Bei der Politik Israels muß ich allerdings sagen, daß … 

TITANIC: Bleiben wir lieber bei Ihrem nun vom Landgericht Berlin auf alle Zeiten legalisierten Kommentar. Wie konnten Sie bzw. Ihr Anwalt das Gericht überzeugen?

N.: Ich glaube, letztlich ermöglichte in erster Linie die Petition, die ich selbst über 100 000 Tausend Mal unterschrieben hab, das für mich günstige Urteil. *stolz*

TITANIC: Und was haben Sie sich bei Ihrem umstrittenen Facebook-Kommentar überhaupt gedacht?

N.: Gar nichts! Darüber muß ich nicht groß nachdenken, das ist einfach so. Drängen Sie mich hier bloß nicht in die linksautonom versiffte Denkerecke mit Lanz, Hirschhausen, Maischberger und wie diese Antifa-Thinktanks alle heißen! Das sind gefährliche Netzwerke!

TITANIC: Apropos! Wie vernetzt ist man denn in Ihren, sagen wir mal: Mitte-rechts-Kreisen? Kennen Sie z.B. den Mann hinter dem Pseudonym "Markus Krause", der hobbymäßig Ärztinnen wegen Abtreibungswerbung anzeigt und der Taz kürzlich ein Interview gab?

N.: Keineswegs! Ist das ein Verhör? Ich kenne den Mann nicht. Und Markus Krause ist auch kein Pseudonym, der heißt wirklich so und wohnt bei mir um die Ecke. Das ist eine doppelte Täuschung! Hier sehen Sie, wie perfide die Linksterroristen bei der Taz arbeiten.

TITANIC: Uff, Herr N., die Stelle lieber auch schwärzen?

N.: Was? Bei Ihnen ist wohl D-Day! Zensur im laufenden Interview. Und das schlagen Sie hier ganz offen und schamlos vor! Wer stärkt Ihnen den Rücken? Die Regierung?

TITANIC: Lassen wir das. Sie können übrigens auch aufhören, jede unserer Fragen hier im Messenger mit dem Wut-Emoji zu versehen.

N.: Niemals! Ich lasse mir von Ihnen doch nichts verbieten. Online sind alle gleich! Wissen Sie, was ich für dieses Privileg monatlich an meinen "Internetprovider" an Zwangsgebühr abdrücken muß?

TITANIC: Nein. Wie viel?

N.: Lediglich 14,99 Euro. Da habe ich einen echt guten Schnapper gemacht!


TITANIC: Herr N., wir wollen Ihre Leitung nicht weiter blockieren. Haben Sie noch etwas zu sagen?

N.: Ja. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt. Und Sie können nichts dagegen tun!

Wir alle finden Nazis bedenklich. Ich finde Nazis bedenklich. Du auch. Bei meiner Mutter geht es so, sie kommt jedoch aus Kleinstadt, die unlängst in die Medien geraten ist wegen eines Nazi-Skandals: das niederschächsische Schweringen. Die Dorfgemeinschaft war bei uns schon immer besonders, es wurden Probleme besprochen und so weiter. Am Sonntag war Markt. Heute sind da DM, Rewe, Mustafa und ein Subway, aber ich schweife ab. Glocken hatten für uns eine Bedeutung, die die "Youngster" mit ihrem "Cappuccino" im fernen Berlin vermutlich nicht begreifen können, aber sie umschmiegten unseren Tag, von morgens (ding-ding-dong) über mittags (ding-dong-ding-dong-ding-ding-dong) bis auch in die Abendstunden (dong-dong-dingedi-dong).

Es ist der Klang unseres Lebens, der Beat der Gassen, das Schweringer Atmen. Niemand denkt daran und niemand denkt an meine Mutter und ihre Mutter vorher, der das mit der Glocke auch schon etwas bedeutet hat, ihr sogar ganz besonders. Sie hat sogar in ihrem Testament etwas dazu vermerkt mit ihren eigenen Händen. Meine Mutter hat stets alles allein gemacht. Meine Mutter hatte keine Zeit, sich damit zu beschäftigen, was an einer Glocke falsch sein könnte. Für sie war sie stets ein Fixpunkt in ihrem einsamen Leben. Plötzlich ruft sie immer an (…).

Es gibt einfach Punkte, die selbsternannte "Unbekannte", die nachts in eine Kirche gehen, um da mal "ordentlich einen wegzuflexen", nicht beachten. Nämlich, daß Leute arbeiten müssen, daß sie aufstehen müssen, daß sie Kinder haben, daß Spiele Geld kosten, daß Tradition was heißt, daß Dinge nicht einfach verschwinden, wenn man sie wegmacht, daß wir hier nicht Tür und Tor öffnen für Flüchtlinge und unsere Frauen uns wegnehmen lassen, daß wir uns hier alle gegenseitig pflegen – Heil Hitler! –, daß wir dafür wissen müssen, wie spät es ist, daß das Dorf aussterben wird, während sich die Chaoten noch mal umdrehen, daß in der Glocke noch Spielzeug von Kindern rumlag. Morgen früh muß meine Mutter wieder aufstehen und weiß nicht, wann. Der dumpfe Hall eurer Zukunft, er spielt nicht unser Lied.

Ein Mensch

Der Deutschrapkomponist Kollegah hat den deutschen Mainstream-Medien den Krieg erklärt, weil sie ihn unter anderem als Antisemiten verleumdet hätten. Das Antimainstream-Medium TITANIC lässt ihn zu Wort kommen:

TITANIC: Herr Kollegah, in einem vielgeklickten Youtubevideo kritisieren Sie die Medien, unter anderem bezeichnen Sie das Programm des Fernsehsenders RTL als "volksverdummende Scheiße" – finden Sie das fair?

Kollegah: Ja! Wer meine Texte kennt, der weiß, daß ich Experte für volksverdummende Scheiße bin. Ich kann das also durchaus einschätzen.

TITANIC: Besonders der wiederkehrende Antisemitismusvorwurf scheint Sie zu beschäftigen.

Kollegah: In der Tat. Die Medien picken sich da einfach dreist einzelne antisemitische Zeilen aus meinen Liedern heraus und schreiben dann, die seien antisemitisch.

TITANIC: Müssen Sie der Presse nicht auch dankbar sein, weil sie Ihnen solche Aufmerksamkeit beschert?

Kollegah: Sicher, ich begreife mich auch als Dialektiker und dialektische Vernunft folgt dem Impuls, den Naturzusammenhang und seine Verblendung, die im subjektiven Zwang der logischen Regeln sich fortsetzt, zu transzendieren, ohne ihre Herrschaft ihm aufzudrängen: ohne Opfer und Rache.

TITANIC: Nun haben Sie verkündet, daß all Ihre jüdischen Freunde bei Ihren Konzerten fortan freien Eintritt auf Lebenszeit haben. Woran wollen Sie erkennen, ob jemand Jude ist?

Kollegah: Also erstens sieht man das doch sofort an der Nase und überhaupt: Nur ein Jude ist so knausrig, auf freien Eintritt zu beharren.

TITANIC: Herr Kollegah, vielen Dank für das Gespräch!

Von Getränkeexperte Stuart Pigott

Discounterweine stehen in dem Ruf, Billigsprit für Schwerstalkoholiker zu sein. Der Preis pro Milliliter Ethanol liegt hier oft noch unter dem von Korn und Wodka, wie ich in meiner Jugend einmal ausgerechnet habe. Und tatsächlich lassen viele Tropfen aus dem Supermarkt zu wünschen übrig, dennoch gibt es immer wieder Lichtblicke. Ein Schraubverschluß ist längst kein Garant für Kopfschmerzen am nächsten Tag, sondern ein Hilfsmittel, befüllte Flaschen vor dem Auslaufen zu schützen.

Nun soll also Günther Jauch mit seinem Namen für die Qualität zweier Weine aus Aldis Sortiment bürgen, die entsprechend ihren Farben "Rot" und "Weiß" heißen. Letzterer ist bei näherem Hinsehen jedoch gelblich; das spricht nicht gegen den Wein, wohl aber gegen die Bezeichnung. Genaue Rebsorten sind bei beiden Produkten nicht deklariert, es handelt sich um Cuvées ohne Herkunftsangabe, gewissermaßen die Wurst unter den Getränken. Das muß den Genuß nicht trüben – ich erinnere mich an viele vergnügliche Abende früher, die ich zusammen mit Freunden in der Scheune pullenweise "Tafelwein aus deutschen Landen" herumgehen ließ. Damals erschien mir dies als der köstlichste Rebensaft der Welt, den ich mir leisten konnte. Wie herrlich er sich durch die Speiseröhre ätzte! Einmal war ich so hinüber, daß ich am nächsten Tag vom drei Kilometer entfernten Nachbarhof angerufen wurde, weil ich im Suff wohl dort mein Portemonnaie in den Briefkasten geworfen hatte. Noch jahrelang wurde diese Geschichte bei jeder Gelegenheit unter viel Gelächter erzählt. Doch ich schweife ab, zurück zur Verkostung…

Soviel vorweg: Die jauchschen Kompositionen sind geschmacklich keine Offenbarung und zeigen sich betont zahm und harmonisch. Das kommt der Trinkbarkeit durchaus zugute, so lassen sie sich angenehm easy weggluckern. Gerade Anfänger sind mit großen Gewächsen oft überfordert und suchen eher leckere Weine. Nun aber endlich die detaillierte Einzelbeurteilung: Der Weiße hat eine milde Säure und schmeckt wie Weißwein. "Rot" kommt erdiger daher und schmeckt wie Rotwein. Dazu kann nach Belieben eine Mahlzeit eingenommen werden, auch ernste Gespräche bieten sich an. Denn wie heißt es so schön? In vino veritas! Drum: Prostata!

Eine Einschätzung von unserem Moskaukorrespondenten Jimi Blue Ochsenknecht

Rußland ist groß, sehr groß. So groß, daß man es als einziges Land der Welt sogar noch aus dem Weltraum mit bloßem Auge erkennen kann. Das weiß jeder, der seine Nase schon mal in einen Atlas gesteckt hat. Nun wurde im Riesenreich an der Wolgau gewählt. Vom Nordwesten in St. Petersburg bis zum Südosten in Wladirostock sind die Menschen an die Urnen geströmt und haben ihre Stimmen dem Kandidaten gegeben, von dem sie sich am meisten versprechen lassen. Wie bereits bei den letzten Wahlen konnte Wladimir Iljitsch Putin das Rennen um den Kreml für sich entscheiden. Das überrascht auf der einen Seite, auf der anderen wiederum nicht. Denn Väterchen Putin ist zwar für viel Unheil verantwortlich, die Russen trinken aber auch sehr viel Wodka, um die desaströse Politik ihres Präsidenten zu vergessen. So haben sie sich nun für eine weitere Fortsetzung des Regierungsklassikers entschieden, getreu dem Motto: Was gestern schlecht war, kann heute nicht gut sein.

Doch wer das Verhältnis des russischen Volkes zu seinem Herrscher wirklich verstehen will, muß tief eintauchen in das russische Regierungssystem, die Duma. Neben dem Präsidenten gibt es einen sogenannten Capo, der die Staatsgeschäfte verwaltet, Bittsteller empfängt und ihre Gesuche abweist. Dem Capo sind wiederum Gruppen rangniederer Lokalpolitiker unterstellt, die "Knupplika", deutsch: Schlägertrupps. Auf diese Weise gerät das einfache Volk niemals mit dem Präsidenten persönlich in Kontakt, bekommt seine Macht aber trotzdem zu spüren. Perfekt, um gleichzeitig beliebt und gefürchtet zu sein. Im Westen wundert man sich regelmäßig über die russische Affinität zur Selbstpeinigung und -zerstörung und vermutet Wahlbetrug. Dabei darf nicht vergessen werden, daß Alkohol ein exzellentes Betäubungsmittel ist. Und Rußland ist eben auch sehr, sehr groß. Es gibt krasse Millionenstädte, deren Namen noch nie jemand gehört hat. "Jekaterinburg" z.B., oder "Prag". Warum sollten dort keine Leute wohnen, die einfach gerne Putin wählen? Ich kann mir das gut vorstellen. Und wenn es eine weitere Fortsetzung geben sollte, bin ich gerne mit an Bord. Sprechen Sie meinen Manager an.

Liebe Fußballfreunde!

Ihr erinnert Euch noch an das Sommermärchen? Die Fußball-WM 2006? Nein? Weil Ihr zu besoffen wart? Okay, verstehe. Dann tu ich Euch mal auf die Sprünge helfen: Wir sind damals im Halbfinale gegen die Italiener rausgeflogen. 0:2 haben wir verloren. Ich weiß noch, wie total geschockt ich damals war. Lange habe ich mich gefragt: Warum? Hat der Franz etwa Bockmist gebaut und der Fifa nicht genug gezahlt? Oder haben die Spaghetti-Fresser den Schiri bestochen? Nein! Schuld ist Per Mertesacker!

Ich habe gerade von diesem Interview gehört, in dem der Mertesacker erzählt, wie erleichtert er damals war, daß Deutschland ausgeschieden ist. Ganz genau! Angeblich hat er den großen Druck nicht ausgehalten. Aber für die Nationalmannschaft zu spielen, ist doch das Schönste, wo gibt. Es hat ihn keiner gezwungen. Wäre er ein echter Kerl gewesen, hätte er die Italiener zusammengetreten und die hätten sich nicht mehr vor unser Tor getraut. Aber weil er sich in die Hosen gemacht hat, hatte Italien leichtes Spiel! Da kann ich nur sagen: Danke, daß Du unser Sommermärchen beschmutzt hast, Mertesacker!

Brechreiz vor jedem Spiel? Hätte er halt nicht für Hannover und Bremen gespielt. Aber für Weltvereine wie Bayern München oder New York Metro Stars hat es ja offenbar nicht gereicht. Jetzt, kurz vor dem Karriereende, unseren schönen Sport so in den Dreck zu ziehen, das ist schwach. Ganz schwach! Ein Lothar Matthäus hat für sowas kein Verständnis. Ich meine: Leute wie Mertesacker machen den Fußball kaputt. Und wahrscheinlich ist er auch noch schwul. Eine andere Erklärung kann es nicht geben.

Es tut Euch ganz doll grüßen:

Euer Lothar Matthäus

Redakteur Moritz Hürtgen über schmutzige Tricks

Die kommenden Fahrverbote für Diesel-Pkw hängen wie ein Damoklesschwert über den Schiebedächern unzähliger Pendler. Wer sich 2018 noch einen Diesel andrehen läßt – sei es aus Unwissenheit, aus Versehen oder als ganz besonderer sexueller Kink –, steht da wie ein Ochse: auf der Weide, aber nicht mehr im Stau der Großstadt. Auch ich pendle mit dem Auto ins Büro, fahre täglich gut 40 Kilometer in die TITANIC-Redaktion, machmal auch 90 oder 780, weil ich als Humorist große Zahlen lustig finde. Jedenfalls brauche ich aktuell einen neuen Wagen, der alte, ein BMW X6, hat abgefahrene Reifen und "bockt" mir mit seiner Zäpfchenform irgendwie halt einfach auch nicht mehr. Ich verdiene mein eigenes Geld, urteilen Sie nicht, wofür ich es ausgebe!

"Warum den Kauf eines Neuwagens nicht mit einer Reportage verbinden?" dachte ich mir vergangene Woche, und brauste mit dem DB-Rad ins Frankfurter Autohaus "VW Bauerhauck". Als ich eintrat, kam sofort ein Verkaufsmann mit Riesenkrawatte auf mich zu und stellte sich mit Zahnpastawerbungsgrinsen als Herr Bauerhauck vor. In einer Ecke hielt der Graf von Unheilig eine Signierstunde ab. "Guten Tag, ich hätte gerne einen Diesel!" stellte ich dem Autohändler eine Tempofalle. "Ja!" antwortete dieser mit Dollarzeichen in den Augen. Ich ließ zwei Sekunden verstreichen, um dem Mann noch eine faire Chance zu geben – aber da kam nichts. Was für eine linke Drecksau er, der Automobster, überhaupt sei, schrie ich. Er wolle arglose Kunden hier wohl skrupellos über die Motorhaube ziehen und ausnehmen wie einen Totalschaden! Kein Wort vom drohenden Fahrverbot, kein Wort davon, daß man bald mit leeren Händen dasteht und das Gaspedal ins Leere tritt, wenn man ihm, dem Superarschloch, für Zigtausend Euro einen Diesel abkauft. Unerhört, was für gemeine Diebe Autohändler doch überhaupt und im Allgemeinen seien, ich würde das "stante pede in die Presse bringen, glauben Sie's mir, Sie Drecksack".

Nein, liebe Leserinnen und Leser, ich finde nicht, daß ich übertreibe. Also wenn Sie das lesen, Herr Bauerhauck: SIE ELENDIGE MISTAMSEL! ICH HOFFE, SIE ERSAUFEN INNERLICH AM WASSER AUS IHREM SCHEISS WASSERSPENDER MIT DEN SCHEISS BLÖDEN PAPIERBECHERN IN KEGELFORM!!! ICH KOTZE AUF SIE!

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Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
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Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
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Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
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Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 20.04.:

    Die österreichischen Portale Oe24.at und Heute.at nehmen die Geburtstagsglückwünsche von TITANIC an Sebastian Kurz zur Kenntnis.

  • 18.04.:

    "Telepolis" berichtet über den Kampf für und gegen Prozenthürden bei der Europawahl und läßt PARTEI-Chef Martin Sonneborn zu Wort kommen.

  • 17.04.:

    Martin Sonneborn richtet im EU-Parlament das Wort an Emmanuel Macron.

  • 16.04.:

    Christian Y. Schmidt gratuliert Joschka Fischer im "Neuen Deutschland" zum 70. Geburtstag.

  • 30.03.:

    TITANIC-Redakteur Torsten Gaitzsch schreibt bei der "Zeit" über ins Deutsche übersetzte Filmtitel.

Titanic unterwegs
24.04.2018 I-Brixen, Dekadenz
  Max Goldt
24.04.2018 Berlin, Bob – Boxoffberlin
  Christian Y. Schmidt
25.04.2018 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  »Otto. Die Ausstellung«
26.04.2018 Potsdam, Freiland
  Christian Y. Schmidt

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Briefe an die Leser

 »Zeit-Magazin«!

»Fernsehserien sind kulturelle Ereignisse und eine gefeierte neue Erzählform«, wußtest Du zu berichten. Und dazu fällt dann selbst uns nicht mehr allzuviel ein, außer ein paar brandheißen Themenvorschlägen für Deine nächsten Ausgaben: Hast Du denn schon mal etwas von Myspace gehört, vom I-Pad oder von Youtube? Nein? Gern geschehen!

Aus der Zukunft gesendet: Titanic

 Evangelischer Pfarrer Tobias Eißler!

Nach der Einführung der »Ehe für alle« geben die Homos sich ja immer noch nicht zufrieden, sondern wollen nun auch noch den kirchlichen Segen für ihr sündiges Treiben. Aber nicht mit Ihnen! Weil das nämlich »biologisch sinnlose Paarungen« sind, wie Sie im Evangelischen Gemeindeblatt für Württemberg befanden. Was dann aber auch bedeutet, daß Unfruchtbare oder Frauen jenseits der Menopause nicht mehr kirchlich heiraten dürfen, richtig? Und wenn man sich die Auswirkungen der Menschheit auf das globale Ökosystem näher betrachtet, könnte man ganz generell Zweifel bekommen, wie biologisch sinnvoll da jede weitere Paarung überhaupt noch sein kann.

Sie sind da wirklich auf dem richtigen Weg! Machen Sie ruhig so weiter!

Auf jeden Fall mit dem Segen vonTitanic

 Ganz ehrlich, Firma Henkel,

wir fürchten, daß Deinen Produkten der Marke Persil kein lange währender Erfolg beschieden ist, seit Du auf die Kartons und Flaschen groß und fett »360°«drucken läßt. Handelsübliche Waschmaschinen schaffen nämlich nach wie vor maximal 90°.

Weiß: Titanic

 Musiker Jan Delay!

Musiker Jan Delay!

Bereits vor Jahren hattest Du angekündigt, für Deinen Lieblingsfußballverein Werder Bremen ein Lied zu schreiben. Auf Twitter postetest Du nun »werder song fertig«, was uns ein wenig verwundert. Waren denn nicht bereits Songs wie »Abschußball«, »Überdosis Fremdscham« und »Im Arsch« nur dem SV Werder gewidmet?

Heute mal angriffslustig:

Deine Torjäger von Titanic

 Jürgen Kaube, FAZ!

Zum Essener Tafelskandal und den damit zusammenhängenden Rassismusvorwürfen wußten Sie gewunden vorzubringen: »Werden die Vorurteile nicht mindestens so sehr von denen befördert, die als junge männliche Migranten sich in jenen Schlangen rüpelhaft benehmen?« Es braucht wohl den ganzen Verstand von Deutschlands klügster Tageszeitung, um es auf den Punkt zu bringen: Die Migranten sind mit ihrem Benehmen am Ausländerhaß ja wohl stets auch ein bissi selber schuld. Wie die Frauen durch ihr hysterisches Gekeife eine Watschen oft regelrecht heraufbeschwören! Und sich halt auch der Jud’ mit seinem ständigen Geschacher und Geraffe nicht wundern braucht, wenn ihm eigentlich friedfertige Leute irgendwann die Synagoge unterm Geldsack wegzündeln.

So ist das nämlich, Kaube. Und wenn wir Ihnen demnächst mal eine Wagenladung Mist vors Hauskippen, dann suchen Sie bitte erst mal ein bißchen die Schuld auch bei sich, gell!

Schöne Grüße von nebenan Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Randnotiz

aus den sagenhaften Zeiten der unbefristeten Beschäftigungsverhältnisse: Er war schon so lange in der Firma angestellt, daß man den Neubau um ihn herum errichten mußte.

Theobald Fuchs

 Ärztlicher Rat

Wer sich impfen lassen möchte oder muß, sollte dafür einen Kinderarzt aufsuchen. Vorteil 1: Ein Kinderarzt weiß, wie er den Patienten optimal ablenken kann, so daß der Pieks kaum wehtut. Vorteil 2: Die Pflaster sind wegen der bunten Kindermotive viel schöner. Nachteil: Man muß ein Kind dabeihaben.

Kim-Oliver Tietze

 Aha-Erlebnis

Ist euch eigentlich auch schon der Gedanke gekommen, daß »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« eine direkte Antwort auf »Wir Kinder aus Bullerbü« ist?

Mariella Tripke

 demütigender Doppeldruck, der

Wer als Fußgänger an einer Ampel wartet, kann sich leicht gekränkt fühlen, wenn ein Neuankömmling auftaucht und abermals den Knopf drückt, womit er zu unterstellen scheint, der Wartende kenne die Funktionsweise einer Lichtsignalanlage nicht. Dabei handelt es sich oft einfach um einen harmlosen Drängeldrücker, der seinerseits glaubt, die Grünphase durch Häufigkeit und Frequenz des Drückens beschleunigen zu können.

Robert von Cube

 Klares Urteil

Nachdem ich im letzten Vierteljahrhundert rund ein Dutzend Kaffeesorten kennengelernt, mehr als 80 Kaffeearten verglichen, auch ein paar Jahre als Barista gearbeitet, vor allem aber weit über 20 000 Tassen dieses »Getränks der Götter« getrunken habe, steht für mich eins fest: Das Zeug schmeckt nicht.

Andreas Maier