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Der TITANIC-Ombudsmann (8)

Liebe Leserinnen und Leser, das schnellebige Internet-Zeitalter verlangt uns Presseschaffenden stetig neue Höchstleistungen ab. Wie sollen wir beispielsweise auf einen Fall wie in Köln reagieren? Sollen wir sofort wild ins Blaue spekulieren und bizarre Forderungen aufstellen? Sollen wir sofort unliebsamen Minderheiten (Kölnern) die Schuld geben? Oder sollen wir einen halben Tag damit warten? Die TITANIC-Redaktion handelt hier wie viele große Pressehäuser – tobendes Wutgeschreibsel für die eine Bubble, feinziselierte Abwägartikel für die andere. Und Daumen drücken, dass die beiden niemals voneinander erfahren!

Eine Strategie, die nicht immer auf Gegenliebe stößt:

► "Ob ihr auch noch lacht und billige Zoten reisst wenn euch jemand nen Brandsatz in die Redaktionsräume wirft und ihr brennt?" schreibt uns ein Nutzer aus Facebook an der Lahn, der sich von einer Infografik zu Köln gestört fühlt.

Meine Antwort: Ich habe mit den TITANIC-Redakteuren gesprochen. Sie versichern mir, dass Anschläge auf das Leben von Redaktionsmitgliedern keinen Einfluss auf die Zotenpreise haben. Im Gegensatz zur Redaktion der "Zeit", wo ein Menschenleben nicht viel wert ist, verkündet Alt-Chefredakteur Wolff (†) hier solide Verhältnisse: "Es bleibt bei 30 Euro Mindesthonorar für jeden Kalauer."


► Mit einer anderen Beschwerde meldet sich Leser Michael G. zu Wort: "Wenn ich mir so anschaue, wie sich Europa und alles gerade entwickelt, dann frage ich mich, wozu wir überhaupt Satire brauchen. Die Welt überholt doch gerade jede Satire, oder nicht!!"

Meine Antwort: Zur Beantwortung dieser komplexen Frage habe ich den Rat von TITANIC-Ethikexperten Valentin Witt eingeholt: "Zunächst würde ich hier gerne das teleologische vom deontologischen Moment trennen und – mit Hinweis auf den späten Wittgenstein – eine immanente von einer emergenten semantischen Ebene unterscheiden. Dann noch eine Prise Quine hinzu, abschmecken, fertig! Wie lautet Ihre Frage?"


► Auch von den Kollegen anderer Häuser erreichen uns Nachrichten, z.B. von "Welt"-Arschgranate Ulf Poschardt: "Die freie Meinungsäußerung ist unser zentrales Anliegen und muss ständig neu verteidigt werden. Deswegen findet das Verbot von Gender Studies an ungarischen Universitäten bei uns auch den nötigen Raum, nämlich überhaupt keinen. Wenn die ungarische Regierung der Meinung ist, dieses Fach abschaffen zu müssen, dann werde ich diese Meinung mit meinem Leben verteidigen! Sogar, wenn ich sie teile. Fragen habe ich in dem Sinne keine, aber das ist ja schon seit vielen Jahren so."

Meine Antwort: Weil uns dieser Leser immer wieder schreibt: TITANIC berücksichtigt grundsätzlich nur Leserfragen, die von einer erheblichen ökonomischen Relevanz für unser Medienhaus sind. Anfragen der "Welt" als Frührenten-System gescheiterter Rechtspublizisten können wir daher nicht immer individuell beantworten. Bitte benutzen Sie im Zweifel unser Serviceformular:

Finden Sie nicht auch, dass ?

Herzlichst,

Ihr TITANIC-Ombudsmann

Leo Fischer

Wenn er sich noch an sein Passwort erinnert, erreichen Sie Herrn Fischer unter ombudsmann@titanic-magazin.de und ansonsten unter TITANIC, Stichwort: Sofort wegwerfen, Hamburger Allee 39, 60486 Frankfurt am Main.

Sie können ihn kontaktieren, wenn Sie Ihre politische Ansicht oder sonstige Wahnvorstellungen falsch oder verzerrt dargestellt finden. Aber auch, wenn Sie Zweifel an Fakten haben, am Leben oder "auch nur mal so". Er darf offiziell bei unserer Chefredaktion fragen, ob wir alles richtig gemacht haben. Wir werden keinen Einfluss auf seine Schützenhilfe nehmen und sie veröffentlichen, wann immer es gerade gut passt.

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Leute ... von Paula Irmschler

Verführungsexperte

Leute,

ich wusste lange nicht ein noch aus, noch überhaupt irgendwas. Ich war immer ein mittelmäßiger Typ. Ich fand keinen Mut, keinen Sinn, keinen Job, keinen Innen-Sechskant-Winkelschraubendreher 2 mm im OBI und kein Glück in dieser Welt. Niemand hat mich je verstanden, außer die Jungs im Internet über Teamspeak. Naja, mit anderen habe ich ja auch nie geredet. Ich wollte irgendwann verstehen, was mit mir los ist, wieso ich so verloren war und wie ich das ändern könnte, also googelte ich "wieso ruinieren Frauen mein Leben" und stieß auf jemanden mit dem Namen Long Jon. Seine Internetseite war verheißungsvoll. Sogar noch, als ich die 20 Ficki-Pop-Ups weggeklickt hatte.

"Jederzeit und überall ohne Hemmungen heißen Sex bekommen..." stand da.
Und:
"Wie du immer die richtigen Worte findest."
"Wie du Signale richtig deutest."
"Wie du das Objekt deiner Begierde nach Hause lockst".
"Wie du mehrere Fuckbuddies hältst."
"Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website nutzen, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers zu ändern, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu."

Mein Geschlechtsteil war erregt. Das war es. Long Jon war ein Flirtcoach und Verführungsexperte. Das brauchte ich. Schließlich wollte ich meinen Penis in etwas reinstecken, und dafür brauchte ich eine Bedienungsanleitung, denn so was tun sehr interessante Typen. Begehrte Körper gehören eigentlich uns, sie werden uns geilen Pornowichshechten immer nur verwehrt, und eigentlich haben wir ein Anrecht auf sie, lehrte mich Long Jon. Ah, ja, das kannte ich schon aus einem Semester halb bei Freud zuhören und den Romanen von Heinz Strunk. Ich schaute mir die Videos meines neuen Mentors an und erfuhr, dass es eigentlich total einfach war: Es ging nur darum, was man selbst will. Zugreifen sollte man, es sich einfach nehmen, seinen Bedürfnissen nachgehen. Also, für die andere Person gilt das natürlich nicht, sonst geht das ja nicht auf. Ich schaute dieses eine Video immer wieder. Da sagte Long Jon, woran man Interesse erkennt: "...fährt sich durch die Haare...", "... spielt mit Halskette...", "...Beine sind überkreuzt...", "Rumpf ist zugewandt...", "Füße zeigen in deine Richtung...". Seltsam. Alles war vorhanden. Ich habe alles getan, was Long Jon von mir wollte, die Zeichen erkannt. Und dennoch: Long Jon hat mich bis heute nicht zurückgerufen. Insgesamt hat das mit der Verführung und dem Gebumse also nicht so gut geklappt und nebenbei: Was für hinterlistige Biester sind Frauen eigentlich?

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Der TITANIC-Ombudsmann (7)

Liebe Leserinnen und Leser, was ist Ihnen unabhängiger, seriöser Journalismus wert? Nach einem Vierteljahr "TITANIC Gold", dem Bezahldienst der Zeitungen der TITANIC-Gruppe, können wir eine erste Zwischenbilanz ziehen: es sind nämlich 17 644 Euro im Monat. Das ist absolut beschämend für Sie alle und ein Armutszeugnis für die deutschsprachige Leserschaft als ganzes. An dieser Stelle darf ich Ihnen stellvertretend die persönliche Verachtung und die tiefe, auch menschliche Enttäuschung aller hier Arbeitenden mitteilen.

Es versteht sich, dass wir unter diesen prekären Bedingungen kritischen Zuschriften aus dem Publikum nicht immer mit dem nötigen Ernst begegnen können.

► Der Trauermarsch für die CSU, den TITANIC in München abhalten möchte, beschäftigt unseren Leser Markus S.: "Ich kann mir nicht vorstellen, wie man auf so eine kranke, völlig weltfremde Idee kommen kann - gerade jetzt, wo der Freistaat sich anschickt, den ersten Menschen zum Mars zu schicken, sind solche Aktionen absolut schädlich. Sind ihre Redakteure eventuell psychiatrisch auffällig? In diesem Fall muss ich Sie warnen: Dafür kann man in Bayern inzwischen ins Gefängnis kommen!"

Meine Antwort: Ich habe mit der TITANIC-Redaktion gesprochen. Sie versichert mir, dass man die Hoffnung, in Bayern noch irgendwas durch Aktionen und Satire ändern zu können, längst aufgegeben hat. Seien Sie doch froh, dass überhaupt noch jemand über die CSU nachdenkt!


► "TITANIC wird teurer? Na endlich", sagt TITANIC-Leser Patric F. zur anstehenden Erhöhung der Abopreise. "Lange Zeit habe ich mich geschämt, ein Magazin zu lesen, das auch auf WG-Klos ausliegt. Stets war mir so, als haftete das Odeur hunderter WCs an den Seiten; nach jeder Lektüre musste ich aus Dutzenden Flakons schweres Parfum inhalieren, um diesen Phantomgeruch wieder loszuwerden! Bitte versprechen Sie mir, dass dies nicht die letzte Preiserhöhung bleibt."

Meine Antwort: Gut, dass Sie nachfragen, Che..– ich meine, Herr F.! Wenn Sie Ihr TITANIC-Leseerlebnis noch exklusiver haben wollen, empfehlen wir ein Abonnent von "TITANIC Gold" – da sind Sie fast vollkommen allein unter Millionären und anderen ZDF-Mitarbeitern. Und erhalten einmal im Monat eine extrem lieblos gemachte E-Mail aus der Chefredaktion! Das ist mehr, als selbst ich an guten Tagen kriege.


► Zum angekündigten Wechsel in der Chefredaktion von TITANIC äußert Leser Achim F. Bedenken: "Ich habe von diesem Hürtgen noch nie etwas gehört und bin nun etwas in Sorge, dass das Heft, das ich zum letzten Mal 2008 gelesen habe, nun ganz vor die Hunde geht. Nehmen Sie die Befürchtungen von uns Altabonnenten überhaupt noch ernst?"

Meine Antwort: Erlauben Sie mir eine persönliche Bemerkung. Ich kenne die Arbeit von Herrn Hürtgen sehr gut. Ich kann Ihnen versichern: Trotz seiner jugendlichen 29 Jahre denkt, riecht und handelt Hürtgen wie ein 60jähriger! Daher fällt es mir leicht, Ihnen in die Hand zu versprechen: Sollte Hürtgen irgendwelche grundstürzenden Änderungen einführen, sind Sie garantiert der Letzte, der davon erfährt! Großes Ombuds-Ehrenwort!

Herzlichst,

Ihr TITANIC-Ombudsmann

Leo Fischer

Wenn er sich noch an sein Passwort erinnert, erreichen Sie Herrn Fischer unter ombudsmann@titanic-magazin.de und ansonsten unter TITANIC, Stichwort: Sofort wegwerfen, Hamburger Allee 39, 60486 Frankfurt am Main.

Sie können ihn kontaktieren, wenn Sie Ihre politische Ansicht oder sonstige Wahnvorstellungen falsch oder verzerrt dargestellt finden. Aber auch, wenn Sie Zweifel an Fakten haben, am Leben oder "auch nur mal so". Er darf offiziell bei unserer Chefredaktion fragen, ob wir alles richtig gemacht haben. Wir werden keinen Einfluss auf seine Schützenhilfe nehmen und sie veröffentlichen, wann immer es gerade gut passt.

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Leute ... von Paula Irmschler

Urlaub

Leute,

zum Ende des Sommers hin jetzt noch mal das Thema Urlaub. Man kann doch einfach mal schön viele Stunden irgendwo hinfahren oder hinfliegen und da ist man dann. Als Orte bieten sich an: das Ausland, Italien, Spanien, Asien, einfach mal mit dem Rucksack, die Küste entlang, dieser krasse See, verwunschene Orte, gefährliche Orte, einfach nur Meer, eine kleine Hütte, durchaus auch Kultur, der schöne Norden, in Gedanken, actionreiche Kletterberge, heute hier, morgen dort und bei uns im lieben Harz.

Die Anreise muss sorgfältig geplant worden sein, so, dass man dann zwei Stunden später sich auf den Weg macht und das war dann ja auch wieder klar. Aber es ist Urlaub und da muss nicht alles so laufen wie geplant, aber man könnte sich durchaus auch mal zusammenreißen für die anderen, wir hatten ja gesagt, kommt lieber etwas früher. Man soll nicht zu viele Dinge einpacken, aber es wäre schon gut gewesen, hätte jemand mal an eine Taschenlampe gedacht. Letztendlich kann man aber auch alles ausleihen.

Die Unterbringung ist ganz anders auf den Bildern und schade, dass es doch so laut ist, aber dafür der Blick.  Fernsehen ist ja nun wirklich auch überflüssig, zu Hause hat man doch auch keinen, wieso sollte man jetzt hier damit wieder anfangen, ausgerechnet. Wichtig ist es, einen Schlafsack und ein Laken mitgebracht zu haben sowie Handtücher groß und klein, damit man vor Ort feststellt, dass doch alles schon da ist. Lieber zu viel als zu wenig, in den Nächten wird es durchaus auch kalt. Klamotten muss man viele dabei haben, für jede Wetterlage einiges und unter der Schwere des Rucksackes haben schon viele ihr Leben in Frage gestellt, während man über Rollkoffer streiten kann. Im Ort gibt es kleine Gassen mit Geschäften, die noch relativ unentdeckt sind von den Touris, mit einem griesgrämigen Mann, der keine Lust hat, einen zu bedienen, und ist das nicht herrlich. Die interessante Währung sieht aus wie Spielgeld oder man kann ganz einfach mit Karte anlegen bezahlen, da ist Deutschland noch weit hinterher, auch was das Internet betrifft. Ein wunderschöner Markt hat leider erst übermorgen geöffnet. Ein alter Trampelpfad. Man muss ja vielleicht auch nicht alles direkt per Foto dokumentieren, einige Objekte wurden doch schon tausendfach abgebildet in der Google-Bildersuche. Tiere muss man in Kauf nehmen, Wahnsinn, was die hier alles so haben, das kennt man bei uns so gar nicht, auch die Pflanzen. Gemüse besteht teilweise aus gelben Zucchinis.

Autofahren kann im Urlaub durchaus mal lebensgefährlich sein, am Hang entlang. Die fahren ja wie die Schweine, das macht sich jedoch später gut in Gesprächen. Weitere Aktivitäten sind dann Spazieren, Wandern, Laufen, Angucken, Google Maps, sich auf den Weg machen, können wir jetzt bitte mal los, was müssen wir eigentlich alles mitnehmen und na toll, jetzt müssen wir wieder zurück, ein süßes Café am Strand, die nette Kneipe, Wein. Man sollte genau überlegen, was man einkaufen will, weil man vermutlich nicht so schnell wieder an einen Supermarkt kommt, aber das ein oder andere kann auch noch nachgekauft werden. Man braucht ja eigentlich nichts, und das bekommt man im kleinen Laden an der großen Straße, wo einiges erschreckend günstig und anderes teuer ist. Schön, dass die Leute einfach die Landessprache sprechen und sich dem Englischen verwehren, aber das macht es auch nicht gerade einfacher. Arrangieren muss man sich.

Entspannung soll nicht zu kurz kommen zwischen Kochen, Machen, Aufbrechen, Marschieren, Essengehen, Einkaufen, Kinder in die Schule bringen und arbeiten gehen. Vorsicht jedoch vor der Tourifalle. Die Legende besagt, dass eine Familie es in dem Ort mal geschafft hat, an allen Tourifallen vorbeizulaufen. An Schmuckständen, Fischbrötchen, Armbanduhrmännern, Schiffahrt Sangria-Edition, Fahrradvermietung, Museum, Aldi Süd. Da landeten sie in dem Wald da hinten, kamen auf eine Lichtung und da war dann Gestrüpp. Als sie darauf traten, tat sich ein Loch auf, in das sie gefallen sind. Da wieder rauszukommen ist allerdings unheimlich teuer. Seitdem fürchten sich die Menschen in dem Ort vor allem. Interessant. 

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Meditation und Markt mit Dax Werner

Dax Werners Grußwort zum Tag der Deutschen Industrie 2018

Meine Damen und Herren, liebe Unternehmer, Founders, Innovators, liebe Frau Dr. Merkel! Good news first: Trotz aller Krisen, Kriege und Konflikte ist Germany immer noch Exportweltmeister Nummer Eins in der Welt. Meine Meinung: Saustark! (An dieser Stelle Applaus abwarten). Besonders geil performt der europäische Wirtschaftsmotor übrigens im illegalen Export von Elektroschrott nach Afrika: Rund 150 000 Tonnen reiner deutscher Elektromüll landen jährlich in Afrika und Asien, wo die Geräte von kleinen – nennen wir sie einmal "Junior Innovators" – zum Teil auf sehr originelle Weise upgecycled werden. Sehr inspirierende Nummer! Und wir könnten sogar noch mehr Hilfe zur Selbsthilfe leisten, wenn unterwegs nicht so viel Müll verloren ginge: Erst vor ein paar Tagen saß Umweltaktivist Hannes "Orang-Utan" Jaenicke bei Sandra Maischberger und phantasierte über eine feste Insel aus Plastik nordöstlich von Hawaii "mittlerweile achtmal so groß wie die Bundesrepublik". Der Mythos von der Plastikinsel im Meer ist zwar faktisch kompletter Blödsinn, aber mir geht es um den symbolischen Kern, der da lautet: Weniger Müll im Meer, noch mehr Müll nach Afrika, Stichwort #BestNeverRest! Nur Vorsicht: Europa darf langfristig nicht zur Werkbank Afrikas werden. Denn während dort demnächst Facebook-Satelliten das Internet ohne Probleme in jede noch so entlegene Oase strahlen, graben thüringische Nachbarschaftsvereine im Stile isolierter Amazonas-Stämme DSL-Tunnel neben ihre Häuser, um wenigstens einmal ruckelfrei Youporn zu gucken (#Digitalisierung). Hallo, wir haben 2018, Frau Merkel!?

Trotzdem liebe Grüße

Dax Werner

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Der TITANIC-Ombudsmann (6)

Liebe Leserinnen und Leser, wie denkt Hans-Georg Maaßen wirklich? Ist er ein rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker, der die Öffentlichkeit belügt, Terror instrumentalisiert und Kontakte zu Nazis pflegt? Dann wäre er nur ein durchschnittlicher Vertreter deutscher Polizei- und Sicherheitsbehörden – beileibe nichts, was eine Beförderung verdient hätte! Zusammen mit dem Präsidium der SPD hat TITANIC einen neuen, zweiten Kompromissvorschlag entwickelt: Maaßen darf seinen neuen Job behalten – überweist aber die Gehaltsdifferenz zu seiner früheren Stelle an den Twitter-Account "Antifa Zeckenbiss".

Gleichzeitig sind wir froh, dass die Entwicklungen in Deutschland von der übrigen Presse kompetent und kritisch begleitet werden. Nur ein Beispiel:

► "Stern"-Chefredakteur Christian Krug schreibt uns ein kollegiales Memorandum: "In unserer aktuellen Jubiläumsausgabe teilt Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble der Öffentlichkeit zum ersten Mal mit, dass er in den Fünfzigern nicht auf Elvis Presley oder Peter Kraus stand, sondern auf Conny Froboess. Das bietet nur der 'Stern'! Bitte lesen Sie uns, wir haben Hunger!"

Meine Antwort: In einer aktuellen Notlage wie dieser steht auch die TITANIC-Redaktion nicht an, unbürokratische Hilfe zu leisten. Wenn Sie, liebe TITANIC-Leserinnen und -Leser, die "Stern"-Redaktion unterstützen wollen, überweisen Sie bitte auf unser Spendenkonto paypal@titanic-magazin.de, Stichwort "Conny Froebes". Alle Einnahmen kommen direkt Christian Krug zugute!


► Der künftige TITANIC-Autor Andi B. meldet sich mit einem Hilfsangebot: "ich lese die titanic seit den 80ger jahren aber leider werdet ihr immer schlechter und langweiliger (die guten leute alle tod!?) und eure internetseite mit dem blöden goldblocker war auch schon mal viel bessser... ihr seid am absteigen! anbei ein paar zeichnungen von mir-- vielleicht besinnt ihr euch wieder auf guten humor"

Meine Antwort: Ich habe mit der Redaktion gesprochen. Sie möchte sich ernsthaft dafür entschuldigen, noch nicht tot zu sein, und versteht die Notwendigkeit, stärker auf die Generation zuzugehen, die es schon ist. Bei positivem Leserfeedback für Ihren hier probeweise wiedergegebenen Cartoon "Der liegende Holländer" sieht die Redaktion gute Chancen auf eine Weiterbeschäftigung.


► Mit einer sehr schmerzhaften Nachricht meldet sich Abonnent Benjamin J.: "Sehr geehrte Damen und Herren, leider muss ich ihnen hiermit mitteilen, dass ich mein Studenten-ABo der Titanic zum nächst möglichen Zeitpunkt kündige. Es hat nichts mit ihnen zu tun bitte machen sie sich keine Vorwürfe. Es wird Zeit neue Wege zu gehen."

Meine Antwort: Benni, du Schwein! So machst du jetzt mit uns Schluss? Per Mail?! Und was soll das heissen, es hat nichts mit uns zu tun? Wir wissen genau, dass du seit zwei Monaten bei der Vice herumklickst. Ja, wir speichern das. Meinst du, wir sind blind?! Mal sehen, wie glücklich die mit dir werden… deine Leseleistung war ja eher so mittel. Kurz in einen Artikel reinlesen und nach zwei Minuten schon wieder fertig! Naja, lass uns Freunde bleiben. NICHT!

Herzlichst,

Ihr TITANIC-Ombudsmann

Leo Fischer

Wenn er sich noch an sein Passwort erinnert, erreichen Sie Herrn Fischer unter ombudsmann@titanic-magazin.de und ansonsten unter TITANIC, Stichwort: Sofort wegwerfen, Hamburger Allee 39, 60486 Frankfurt am Main.

Sie können ihn kontaktieren, wenn Sie Ihre politische Ansicht oder sonstige Wahnvorstellungen falsch oder verzerrt dargestellt finden. Aber auch, wenn Sie Zweifel an Fakten haben, am Leben oder "auch nur mal so". Er darf offiziell bei unserer Chefredaktion fragen, ob wir alles richtig gemacht haben. Wir werden keinen Einfluss auf seine Schützenhilfe nehmen und sie veröffentlichen, wann immer es gerade gut passt.

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Leute ... von Paula Irmschler

Skandinavien

Leute, kennt ihr schon Skandinavien? Ja. Doch es lohnt mal ein Augenmerk. Es ist meiner Meinung nach das beste Land der Welt, ich wünschte, ich würde dort leben eines Tages. Da komme ich immer ganz schön ins Schwärmen, wenn es mal wieder um Skandinavien geht in einem Magazin. Sie sind uns um einiges voraus. Einmal war ich schon mit Nina in Kopenhagen, da gab es tolle Brücken und Fjorde, wir besuchten ein Museum für moderne Kunst, was wir so bis dato noch nicht gesehen hatten. Was ich an Skandinavien so interessant finde, sind natürlich die Menschen. Sie haben eine Einstellung zum Leben, die teilweise bewundernswert ist. Dass die Menschen dort am glücklichsten auf der Welt sind, besagte zum Beispiel eine verlinkte Umfrage auf bento.de. Gudrun Sören treffe ich in einem hellblauen Café mit frechen Süßigkeiten, und sie macht wundervolle Mode für Ethiklehrerinnen, die auch einen Garten haben mit gewissen Kräutern. Sehr emanzipatorisch ist auch das Geschlechterbild, weil es keine schwierigen Menschen gibt, die eine Gefahr darstellen. Aber viele Deutsche kommen dennoch. Auch die Wirtschaft ist tiptop, man verdient schon viel Geld. Lakritz kostet einiges. Zurück zu dem mit den Geschlechtern und dem Geld ... Hach, an Skandinavien möge man sich mal orientieren, wie machen die das bloß. Während wir uns zerfleischen, bespricht man bei denen im Bundestag Interior und Blumengedeck. Kunst ist oft so was, wo man Alltag so konstruiert, dass am Ende ein neuer Alltag entsteht, der für alle passt. Soziale Gerechtigkeit ist dort nicht nur ein Wort, sondern zwei. Ich möchte gern eines Tages mit einer Kamera noch mal hin und interessante, weiße Frauen für ein deutsches Frauenmagazin fotografieren, die zum Beispiel in einem Haus, das etwas abgelegen gelegen ist, leben, und wo auch der Mann viel übernimmt und man hat sich selbst gefunden. Kinder tragen dort auch schon mal ein Kleid. Häuser sind teils ungewöhnlich gebaut und haben eine interessante Geschichte, die vor einem Jahrhundert begonnen hat. Yoga ist eine bedeutsame Sache. Fjällräven machte das Land Skandinavien über Nacht berühmt. Es ist ein schönes Bild auf den Straßen, auch ästhetisch, denn es gibt ausschließlich schöne Menschen mit blonden Haaren, die schlank, gesund und fit sind und schön weiß. Huch, ich bin ein Nazi.

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Originell, Dieter Janecek (Grüne),

war Ihre Anfrage an die Bundesregierung, wie diese auf einen Erstkontakt mit Außerirdischen vorbereitet sei, natürlich nicht. Wie jeder Mensch weiß, landen Aliens bevorzugt in den USA, weil sie dort fetziger in den Medien abgefeiert werden. Für Deutschland bleiben dann nur die Extraterrestrischen übrig, die problemlos eine Partei wie die Grünen bevölkern können.

Den Erstkontakt gab es also längst, und sich auf grüne Männchen wie Sie, Janecek, vorzubereiten, ist so öde, dass man es nicht mal der Bundesregierung wünscht. Titanic

 Isabel Vollmer (Schauspiel)!

Im neuen Til-Schweiger-Film »Klassentreffen 1.0« lutschen Sie drehbuchbedingt an des Meisters Fingern und berichteten hinterher über den Dreh: »Es war lustig, denn später steckte ich auch meinen Finger in Til Schweigers Mund. Er konnte seine Regieanweisungen dann nur nuschelnd geben.«

Ach, interessant, das erklärt einiges. Nur nicht: Steckt Ihr Finger wirklich erst seit diesem Dreh da drin? Und wann nehmen Sie ihn endlich mal heraus?

Würdeingserträglchrmachnfür: Titanic

 Noch was, Kretschmer!

»Es ist widerlich, wie Rechtsextreme im Netz Stimmung machen und zur Gewalt aufrufen. Wir lassen nicht zu, dass das Bild unseres Landes durch Chaoten beschädigt wird«, twitterten Sie, nachdem der Nazimob durch Chemnitz gefegt war. Machen Sie sich da mal keine Sorgen: Das Bild, das wir von dem Land haben, für das Chaoten wie Sie verantwortlich zeichnen, kann gar nicht mehr beschädigt werden.

Ihre Sachsen-Basher von der Titanic

 Respekt, Julia Klöckner (CDU),

Respekt, Julia Klöckner (CDU),

wie Ihnen der Job als Landwirtschaftsministerin bereits nach wenigen Monaten in Mark und Bein übergegangen ist! Ja, man kann sagen, Sie haben schon ordentlich Stallgeruch. Der »Stern« konfrontierte Sie mit der rustikal formulierten Frage, »was Sie fühlen, wenn Sie in einen Schweinestall kommen, in dem die Tiere auf 0,75 Quadratmeter stehen und in der eigenen Scheiße liegen«. Bauernschlau konterten Sie: »Es gibt sehr unterschiedliche Ställe. Ich betrachte die Landwirtschaft differenziert ... Groß ist nicht gleich böse. Es gibt ganz kleine Betriebe, die ihre Tiere nicht artgerecht halten. Oder große, die sehr viel fürs Tierwohl tun ... Dort laufen Kühe frei herum, gehen selbstständig zum Melkroboter, ihr Gesundheitszustand wird ständig durch digitale Halsbänder überwacht.«

Und ist das nicht das perfekte Sinnbild für den Zustand aller Regierungsparteien? Die großen sind nicht zwangsläufig böse, stinken kann es überall, ehemalige Volksparteien dümpeln im Kot, Wähler werden nicht artgerecht zur Schlachtbank geführt – ach, sagen Sie: Was vermeldet Annegret Kramp-Karrenbauers Digitalhalsband gerade? Und schafft es Jens Spahn schon ganz allein zur Melkmaschine?

Muh! Titanic

 Wunderbar hingegen, Universität Innsbruck,

ist, dass an Deinem Institut für Systematische Theologie ein Professor Palaver lehrt.

Lol in Tirol: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Perspektivwechsel

»Du machst ’ne Kur«, ruft mir mein Nachbar zu, als er mich, gerade vom Einkaufen zurückkommend, vor meiner Wohnung antrifft. »Nein«, sage ich, »ich schließe die Tür auf.« »Also gut«, korrigiert er sich: »Du gehst in Kur.« Woraufhin ich – wahrheitsgemäß – antworte: »Nein, ich fahre mit dem Zug.« Daraufhin er: »Du bist echt anstrengend.« Aus dieser Perspektive hatte ich das noch gar nicht betrachtet: dass man Leute zur Kur schickt, damit sie ihren Mitmenschen mal eine Zeitlang nicht auf den Keks gehen.

Burkhard Niehues

 Tragik

Seit ich meine Therapeutin geghostet habe, fürchte ich, ihr irgendwann einmal über den Weg zu laufen und mich dann erklären zu müssen. Diese Angst ist inzwischen so groß, dass ich mich kaum mehr auf die Straße traue, Menschen meide, eine regelrechte Sozialphobie entwickelt habe. Nun bräuchte ich eine neue Therapie – aber woher weiß ich, dass ein anderer Psychologe mich nicht verpetzen würde? Die stecken doch alle unter einer Decke!

Valentin Witt

 Verlorene Generation

Kürzlich habe ich mit unserer neunzehnjährigen Praktikantin über Musik diskutiert. Als alter Grunge-Liebhaber fragte ich natürlich, ob sie Soundgarden kenne. Sie meinte nur, sie sei mit Spotify total zufrieden.

Ringo Trutschke

 Comicidee

Das Ermittlerduo »Die Algorith-Men« ist immer da, wo am wahrscheinlichsten was passiert.

Johannes Floehr

 Ein Gutes

hat die Zerstörung der Umwelt ja auch: Sie beschenkt die Poesie mit neuen Bildern. Zum Beispiel: »Die Latte Macchiato hatte den zarten Braunton eines komplett verbrannten Rasens.« Oder: »Der Boden vibrierte wie hundert SUVs morgens um halb acht vor der Grundschule.« Oder auch: »Der Ozean strich sanft über den Sandstrand wie mit Plastikhandschuhen.«

Theobald Fuchs

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 16.10.:

    Jetzt.de schildert Impressionen vom CSU-Trauermarsch, und die Taz schreibt über Buchmessenaktionen gegen Rechts, u.a. von TITANIC.

  • 16.10.:

    Über den TITANIC-Trauermarsch für die CSU berichten die Münchner "Abendzeitung" und der Radiosender AFK M94.5.

  • 11.10.:

    Stern.de berichtet über einen "geköpften Söder" und recherchiert, was die PARTEI damit zu tun hat.

  • 09.10.:

    Martin Sonneborn erklärt "Vice", warum die CSU-Spitze "das Maul halten" soll.

  • 09.10.:

    Torsten Gaitzsch nimmt Georgia, das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2018, für die Taz unter die Lupe.

Titanic unterwegs
22.10.2018 Karlsruhe, Hochschule für Gestaltung Christian Y. Schmidt
23.10.2018 Suhl, CCS Kulturkeller Vampir Max Goldt
24.10.2018 Jena, Volksbad Max Goldt
25.10.2018 Berlin, Raumerweiterungshalle Christian Y. Schmidt