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Überschätzte Lebensmittel (XXXVI)

Heute: Bärlauch

Mit ihm zieht der Frühling ins Land, aber auch Gestank, Verderben, Tod: Bärlauch. Das krautige Krebsgeschwür tritt als Meister der Maskerade, Boss der Betrüger, Emir der Etikettenschwindler und viele weitere alberne Alliterationen auf. So lockt der Lauch vom Bären jedes Frühjahr Wildkräuter pflückende Rentner ebenso wie kurzsichtige Wald- und Wiesenpädagogen reihenweise in den sicheren Gifttod. Als Maiglöckchen- und Herbstzeitlosen-Lookalike schafft er Verwirrung und lacht sich dann einen, wenn diese Giftpflanzen statt ihm im nunmehr tödlichen Dip landen. Das brachte ihm auch den Spitznamen "Jack the Dipper" ein.

Doch nicht nur optisch bleibt Bärlauch eine bloße Kopie, verschafft sich keine eigene Identität. Auch geschmacklich und olfaktorisch schlägt er sich als drittklassiger Knoblauch-Imitator durch. Dabei hilft er nachweislich nicht einmal gegen Vampire (vgl. den Horror-Trash-Klassiker "Bärlauch vs. Dracula"). Schwefelhaltige Stoffe zeichnen für seine lebensverneinende "Würze" verantwortlich, die sich am besten als "in Eierfürzen fermentierte Kloakenpest" ("Gräuliche Kräuter", S. 1-1000) beschreiben lässt. Damit verhunzen Tausende Jahr für Jahr Suppen, Kräuterbutter, Pesto und ihr Leben.

Man möchte meinen, gegen dieses Unkraut sei kein Kraut gewachsen. Doch lassen sich mittlerweile erste Extinktions-Erfolge verbuchen. In Brandenburg und Hamburg konnte das Wildgemüse als vom Aussterben bedroht auf die Rote Einkaufsliste gesetzt werden. Dennoch muss die Politik dringend über die Einführung strenger "Nicht-Laucher-Zonen" nachdenken. Eine Übertretung sollte dann mit dem Tode durch Bärlauchüberdosis bestraft werden. Sonst bringt's ja nix!

 

 

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Drohende Masernwelle: Pro und Kontra Impfpflicht

Nachdem 80 ungeimpfte Schüler wegen eines Masernfalls in Hildesheim zwei Wochen lang nicht zur Schule gehen durften, diskutiert man nun über eine Impfpflicht. Doch wäre die wirklich sinnvoll? Vertreter beider Seiten haben gute Argumente, wie der TITANIC-Schnellcheck zeigt:

Pro

  • Schutz vor Masern
  • weniger tote Kinder durch Masern
  • keine ätzenden Schlagzeilen mehr über Masern
  • allmähliche Ausrottung der Masern
  • Impfgegner werden zur Impfung gezwungen und dabei auch mit Merkelviren infiziert, die ihre Gedanken kontrollieren

 

Kontra

 

  • Jens Spahn und Karl Lauterbach befürworten eine Impfpflicht – man sollte es also vielleicht doch besser lassen
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Wenig bekannte Fakten über Freiberufler

  • Kein Freiberufler hat so oft frei wie ein Beamter. Dafür bekommt der aber viel mehr Geld.
  • Auch freiberufliche Bodyguards können sich ihre Wunden nicht immer aussuchen.
  • Die untalentiertesten Freiberufler nennen sich Freelancer.
  • Als dümmster Freelancer aller Zeiten gilt Markus Lance.
  • 90 Prozent aller Freiberufler behaupten ab und an scherzhaft, dass sie ihren Chef hassen.
  • Jeder zweite davon hasst ihn tatsächlich.
  • An der Universität Jena können sich gewöhnliche Arbeitslose zum Freiberufler weiterbilden lassen (Lehrstuhl Prof. Dr. Norbert Frei).
  • Zahmberufler singen von Vögeln, Freiberufler fliegen (für Ryanair).
  • Besonders miserabel bezahlt werden Freiberufler bei TITANIC.

Anm. d. Red.: Wir bitten um Entschuldigung für die bescheidene Qualität dieses Beitrags. Er stammt von einem freien Mitarbeiter.

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Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Auf dem Gewissen

Es ist auf der Welt ja so eingerichtet, dass alles seinen Preis hat, und da sind wir, versteht sich, dagegen; auch wenn mir diese Bezahlschranken immer mehr Freude machen.

Denn Lesen ist ja eine Reflexhandlung und ein erweiterter Reflex der des Kolumnisten, auch das Eklige aufzurufen, nicht weil er wollen würde, sondern weil er zu müssen glaubt; und wie schön, wenn es dann auf FAZ.net eine Bezahlschranke gibt und ich Quatsch rechts liegenlassen kann: „Umweltschützer reden uns seit Jahrzehnten ein schlechtes Gewissen ein. Dabei kann die Lösung globaler Probleme, wie des Klimawandels, nicht Aufgabe des einzelnen sein. Ein Plädoyer für mehr politische Verantwortung“, die bzw. das ja garantiert nicht so aussieht, dass der Sozialismus oder ein Anarchismus eingeführt wird und dezentrales Wirtschaften im Einklang mit Mensch und Natur auf die Tagesordnung kommt. Politische Verantwortung, das ist was mit Grenzwerten, Effizienz und Emissionsrechten und jedenfalls eine, die in Klimaschockzyklonen abgesoffene Afrikaner gegen die vielen Vorteile des neuen Citroën C5 („Ein SUV im Van-Sinn“, ebd.) abzuwägen bereit ist.

Dass alle nun die Welt retten, indem sie in den Bioladen stiefeln, stimmt natürlich nicht; daraus den Schluss zu ziehen, es sei im Alltagshandeln alles wurscht, weil Sache der Politik, stimmt aber ebensowenig, und sei’s des kategorischen Imperativs wegen und weil kein Arschloch zu sein ja vielleicht ein Wert an sich ist. Auf einer ganzen überregionalen Zeitungsseite informiert mich die Fleisch- und Fleischersatzfirma Rügenwalder, es brauche in puncto Klima „bessere Ideen“ als „Fahrverbote“ und „Fleischverzicht“, denn „Verzicht funktioniert nicht“: „Die ganzen Appelle von ,Fahrt bitte mehr Bus und Bahn’ über ,Nutzt bitte weniger Strom’ bis zur Forderung nach einem wöchentlichen Veggie-Day laufen ins Leere. … Und weil auch Verbote keine befriedigende Lösung sind, kommt den Unternehmen eine zentrale Rolle zu. Sie haben die Aufgabe, die vorhandenen Produkte besser zu machen.“ So wie der Bock die Aufgabe hat, den Garten besser zu machen; und so bringt man den Nachwuchs per Bus und Bahn zum Schwimmkurs und trifft, ist der Kurs um, von den bis zu fünfzehn Miteltern grundsätzlich niemanden – in Worten: 0 – an der Straßenbahnhaltestelle, obwohl die vor der Tür ist und die Tram keine Viertelstunde ins Stadtzentrum braucht. Verzicht, es ist wahr, funktioniert nicht, weil in der Zeitung steht, dass Verzicht nicht funktioniert und weil auch niemand Bock auf schlechtes Gewissen hat, das freilich nur in Meinungsbeiträgen wider das schlechte Gewissen existiert und so schlecht nicht sein kann, wenn die Lufthansa ein Rekordergebnis nach dem anderen einfliegt und ganz offenbar eine gewissenlose Nachfrage nach SUVs im Van-Sinn besteht. (Und wo die stolzen Eltern der Zukunftsfreitagskinder Urlaub machen werden, will ich im Ernst gar nicht wissen.)

„Jetzt bin ich Mitte vierzig und will meine Ruhe vor diesen Arschgesichtern, ehrlich, ich verachte sie … und wenn ich jetzt noch eins draufsetze und anmerke, dass diejenigen in der Runde, die den ganzen [Eltern-]Abend über nichts gesagt haben, jüngere Frauen mit roten Schuhen und Filzjacken waren und dass sowohl bei den Schuhen als auch Jacken die Nähte auf lustige Art außen saßen, dann denkst du vielleicht, … das tue nichts zur Sache, doch das sind entscheidende Hinweise, Hinweise auf die Wirklichkeit …“ Anke Stelling, 2018

Gewissen ist das, was jede mit sich selbst abmachen muss, mithin Teil jener Individualität, die unser Gemeinwesen so vorbildlich ausmacht. Dass, wo die freie Selbstentfaltung andere zu Schaden kommen lässt, ein schlechtes Gewissen nicht am Platze ist, ist kein Widerspruch, wenn wir die Sache mit der freien Entwicklung des einzelnen als Voraussetzung usw. vergessen und an das frühe Urteil Krausens denken, wonach die Individualität, die alle haben, immer bloß dieselbe ist. Dann wird Gewissen zum Geschwister dessen, was da einmal „sozialistische Moral“ hieß, nämlich zur kapitalistischen Moral, und deren erste (und letzte) Maxime lautet: Verzicht bringt nichts. Der Fa. Rügenwalder zum Beispiel.

Weshalb ich auf die ewig gleichen Vorwürfe auch nicht verzichten kann.

PS. Eben lese ich, ein grüner Bundestagsabgeordneter habe ein jährliches Pro-Kopf-Flugreisenbudget von drei (!) Hin- und Rückflügen (international) vorgeschlagen – und sich von „Bild“ und FDP sofort der „Bevormundung“ zeihen lassen müssen. Es ist natürlich, wie so vieles, Wahnsinn mit Methode; aber kriminell ist es eben auch.

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TITANIC Heavy Rotation: Der Soundtrack zum Brexit

  • The Supremes – Backstop! In The Name of Love
  • Sting – Englishman in York
  • Europe – Not The Final Countdown
  • Chicago – Hard To Say I'm Tory
  • The Clash – Londonderry Calling
  • ZZ Top – Tusk
  • Ludwig van Beethoven – Vote to Joy
  • Traditional – Self-rule, Britannia!
  • Alles von Monty Python
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Aus Eugen Egners Püppchenstudio

Aus meiner Schulbuchproduktion


 

Ein erfülltes Berufsleben (2. Folge)

Ich konnte also froh sein, ein Engagement als Witzeerzähler beim Konzertcafé Klingenberger zu haben. Weil aber auf diese Weise das Geld vorn und hinten nicht reichte, mußte ich parallel dazu regelmäßig in der Regina-Bar (gleich nebenan) auftreten. Das war nicht ganz leicht für mich, denn nebenher ging ich auch noch der ehrenamtlichen Tätigkeit als Säugetier nach. Mein Dienstherr, der von Haus aus furchtbar strenge Herr Klingenberger, durfte um keinen Preis erfahren, daß ich für die Konkurrenz arbeitete. Es ist mir heutzutage unbegreiflich, wie ich es so lange vor ihm verheimlichen konnte.

An meinem ersten Abend in der Regina-Bar kam ich als Riesenvogel auf die mit Schmierseife geglättete Bühne, führte eine schwitzende Hechtrolle vor und zeigte langwierige Versuchsreihen, bis das Licht langsam erstarb und zuletzt die Heizung abgeschaltet wurde. Im Dunkeln kündigte ich dann bei minus vier Grad eine Rechtsschutzversicherung. Großer Jubel! Beim nächsten Mal brachte ich in der Regina-Bar eine bahnbrechende Studie über schnarchenden Papierabrieb auf die Bühne, während ich drüben bei Klingenberger halsbrecherisches Schnarchen auf der Mundharmonika praktizierte.

 


Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Carlos Ghosn (Großkapital)!

Carlos Ghosn (Großkapital)!

Einst haben Sie aus Nissan, Renault und Mitsubishi ein internationales Bündnis geschmiedet. Seit November letzten Jahres sitzen Sie in Tokio in Untersuchungshaft; Sie sollen gegen Börsenauflagen verstoßen, Ihr Gehalt falsch ausgewiesen und private Verluste auf Nissan übertragen haben. Selbstverständlich wehren Sie sich gegen die Vorwürfe, wittern »Verrat« und die »Verschwörung« einer »Armee«, die Ihnen gegenüberstehe.

Nun wissen wir nicht, was an den Anklagepunkten dran ist, aber Herrgott, Ghosn, geht man allein nach Ihrem Äußeren, wundern wir uns, dass Ihnen nicht viel ärgere Untaten zur Last gelegt werden. Sie sehen aus wie jemand, der regelmäßig Dinge blafft wie »Ich hab genug gehört« und »Schafft ihn weg!«. Wie jemand, der mit einem Knopf unter der Schreibtischplatte eine Falltür öffnen kann. Jemand, der sich mit Blick aus dem obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers einen 60 Jahre alten Whisky einschenkt, den er seiner globusförmigen Hausbar entnommen hat, während einer seiner Konkurrenten gefesselt und geknebelt vor ihm kniet. Kurzum: Man würde Ihre Besetzung als Bond-Bösewicht wegen Klischee-Übererfüllung ablehnen. Von Ihrem spukhaften Nachnamen wollen wir gar nicht erst anfangen!

Heute mal oberflächlich: Titanic

 Jetzt mal im Ernst, MDR!

In einem Spielbericht hast Du behauptet, alle drei Tore seien »durch einen ruhenden Ball« gefallen. Muss sich der Ball nicht doch ein ganz klein wenig bewegen, damit ein Tor fallen kann?

Fragt in sich ruhend, den Toren beim Fallen zusehend: Titanic

 Huhu, »Welt«-Journalist Peter Praschl!

Ein Texteinstieg muss neugierig machen, packen, sonst wird der Rest nicht gelesen. Das gilt besonders für Bezahlinhalte, deren erster Absatz frei einsehbar ist, und so begannen Sie einen Artikel über Sharon Tate mit den Worten: »Nichts wirkt so belebend wie eine ermordete junge Frau. All diese Fantasien, die sie entfacht – was aus ihr noch hätte werden können.«

Nun lässt sich eine Paywall aber rein technisch schwer überwinden, wenn man beim ersten Satz direkt auf den Bildschirm kotzen muss. Denn abgesehen davon, dass junge Frauen es deutlich weniger erfrischend finden, ermordet zu werden, als Sie und jemand, der sich statt mit Limonade mit Femiziden erfrischt, eher in die Psychiatrie als in die Medien gehört, evoziert Ihr Ekelgeschwalle in uns das Bild, wie Ihnen beim Schreiben solcher Widerlichkeiten die Hose aufgeht, und gegen solch starken Brechreiz ist noch kein Kraut gewachsen.

Immerhin, Praschl, stellt sich, sollte Ihnen etwas zustoßen, nicht die Frage, was aus Ihnen noch hätte werden können. Klar wäre einfach: Es wird keine neuen Texte von Ihnen geben. Und diesen Gedanken findet sehr belebend: Titanic

 Schwach, Bundesagentur für Arbeit!

Da wurdest Du dafür kritisiert, dass Du eine Hartz-IV-Empfängerin zum Lösen veritabler Grundschulaufgaben gezwungen hast. Auf die Netzschelte wegen Anweisungen wie »Schreibe unter das Bild das passende Wort« hin knicktest Du sogleich ein: »Wir können gut verstehen, dass die Teilnehmenden dies kritisieren, und teilen diese Meinung auch.«

Dabei, Bundesagentur, schulst Du damit unserer pädagogischen Expertise nach diese am Arbeitsmarkt unentbehrlichen Fähigkeiten: 1. bedenkenlos Befehle ausführen, 2. stupide Jobs erledigen, 3. Hilflosigkeit ertragen wie ein Kind, 4. das Gutsherren-Du akzeptieren und 5., am wichtigsten, komplette Selbstaufgabe!

Regt sowieso eine Umbenennung in Bullshitjob-Agentur an: Titanic

 Toller Service, »Manager Magazin«:

»Prokrastinations-Test: Sind Sie der König der Aufschieber?« Wir wollten uns natürlich sofort testen, aber leider war noch der Abwasch zu erledigen, und spazierengehen wollten wir ja auch, und endlich auf diese eine Mail antworten …

Aber morgen dann ganz sicher! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Feindschaftspreis

Seit ich hier in Berlin wohne, hole ich mir bei meinem bevorzugten asiatischen Restaurant regelmäßig das einzige vegane Gericht. »6,90 Euro – für dich!« hieß es dort stets schmunzelnd vom Chefkellner. Letztes Mal überreichte mir erstmals eine andere Bedienung meine Bestellung: »Macht dann 5,90 Euro.«

Dominik Mauer

 Verpasste Gelegenheiten

»Rückblickend hätte ich schon einiges anders gemacht«, sagt die Mittzwanzigerin am Nebentisch. »Zum Beispiel hätte ich mit meinem Freund damals eigentlich gern mehr Zeit verbracht. Dann hätten wir uns auch viel früher getrennt.«

Tilman Birr

 Das Urteil

Seit sich in unserem Kafka-Lektürekreis herumgesprochen hat, dass die Dohle auf tschechisch »kavka« heißt –was, nebenbei bemerkt, natürlich auch Franz Kafka bekannt war und Spuren in seinem Werk hinterlassen hat –, wird bei uns statt des Ausdrucks »kafkaesk« nur noch das Wort »dohlenartig« verwendet. Anfangs hat mich das ja durchaus amüsiert, aber jetzt, nach etlichen Monaten, wirkt das Ganze auf mich doch eher albern oder zwanghaft. Teilweise finde ich die Situation sogar regelrecht dohlenartig.

Andreas Maier

 Russtikal

Die einen nennen die klassische Technik, wenn einen beim Wandern das Unwetter überrascht, schlicht »nackter Oberkörper« – für mich jedoch ist das »die russische Regenjacke machen«.

Theobald Fuchs

 Genialer Lifehack

Du bist gerade unterwegs und möchtest wissen, wie spät es ist? Dummerweise hast du zwar keine Uhr, dafür aber eine Sozialphobie im Gepäck, kannst also auch keinen Fremden auf der Straße fragen? Kein Problem! Suche einfach den nächsten Supermarkt auf. Wähle eine Tütensuppe aus (ich habe sehr gute Erfahrungen mit der »Frühlingsgemüsesuppe« gemacht), gehe zur Kasse und bezahle sie. Tadaa! Auf dem Bon findest du die Uhrzeit. Auf die Sekunde genau.

Katharina Greve

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 25.03.:

    Die "Osnabrücker Zeitung" berichtet über Martin Sonneborn und dessen Vergangenheit in Osnabrück.

Titanic unterwegs
26.03.2019 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner
26.03.2019 Münster, Aula am Aasee Martin Sonneborn
27.03.2019 Lingen, Centralkino Max Goldt
27.03.2019 Zürich, Kosmos Thomas Gsella