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Das ahnungslose Portrait (7)

Ulrich Wickert – was wir* über das TV-Urgestein wissen und was nicht

Wickert? Ulrich Wickert? Ach stimmt, der ging einmal in Paris über die Straße, ohne auf den Verkehr zu achten – und blieb unverletzt. Vor (nicht über die Straße) laufenden Kameras! Dieses Schauspiel wiederholte er einige Tage später in Tokio. Da war er schon ein Star! Weitere Auslandsaufenthalte und Straßenpassierungen folgten: in Mailand, in Monaco, in Hanau. Die Menschen waren süchtig nach seinen Stunts, fielen in Ohnmacht, wenn ER mal wieder einfach so über den Asphalt strawanzte. Sehr gutes Youtube-Video dazu: wie Wickert 1996 einen Knopf auf der Fahrbahn findet, ihn sich ex tempore ans Revers näht und dabei einen französischen Autofahrer in der Landessprache grüßt ("Bonjour!") Eine Fernsehshow folgte: "Der Autobahnflaneur" (3 Staffeln, antiquarisch auf DVD erhältlich).

1998 Oberschenkelhalsbruch auf dem Roten Platz, live vor laufender Kamera (leider nicht mehr auf Youtube). Während eines komplizierten viermonatigen Kuraufenthaltes in Bad Gubbel an der Sims gewann er in einer Tombola ein Buch über Fernsehjournalismus. So wurde er Tagesthemen-Onkel, prägte dort den Spruch "Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er nicht ehrlich ist, denn sonst ist er der Dumme. Gute Nacht, ihr Gubbels!", der heute noch an den Henri-van-Dannen-Journalistenschulen dieses Landes gelehrt wird.

The Wickert Man liebt die Natur und versteht es nahezu perfekt, den kalifornischen Schreifrosch 1:1 nachzuäffen. Auf seinen Ruf hin ("Örg-arg! Örg-arg!") ist ihm schon das ein oder andere paarungsbereite Fröschli an den jazztrompeterhaft angeschwollenen Hals gesprungen.

Über seine Kindheit weiß man dagegen wenig. Er war recht sicher weder in der Waffen-SS noch beim Islamischen Staat, weil es das eine nicht mehr und das andere noch nicht gab zu seiner Zeit. Zumindest offiziell.

Ulrich Wickert gehört zu den Menschen, die einmal sterben werden. Von einem Auto will er sich dazu aber nicht überfahren lassen, das wäre zu grobe Ironie. Und der Wickert ist ein feiner Herr.

 

*Elias Hauck/Tim Wolff

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Söders Bekenntnisse zu Bayern bis zur Bundestagswahl

  • "Mein Platz ist in Bayern."
  • "Mein Platz ist in Bayern, aber ich will nichts ausschließen."
  • "Mein Platz ist in Bayern, aber ich will nichts ausschließen und werde meiner Verantwortung gerecht."
  • "Mein Platz ist eigentlich immer noch in Bayern, aber wenn Berlin ruft, mein Gott, was will man da machen?"
  • "Bayern wird immer in meinem Herzen sein, egal ob in München oder in Berlin oder in München oder in Berlin."
  • "In Bayern dahoam, in der Welt zuhause, wie man so schön sagt, gell!" (künstlich hochdeutsch)
  • "Ich werde als Kanzler für ganz Deutschland und nicht nur für Bayern ins Rennen gehen."
  • "Ich habe immer gesagt, dass Bayern mein Zuhause ist und freue mich, weitere 38 Jahre als Ministerpräsident dort zu bleiben."
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Meditation und Markt mit Dax Werner

Erinnerung, sprich

Liebe Leser_innen,

im Februar dieses Jahres hatte ich das große Glück, einen leisure day in der Ländle-Metropole Stuttgart (oder wie ich als Kenner inzwischen sage: 0711 Stuggi-Benz-Town) zu verbringen, noch bevor ein paar Dutzend Halbstarke das schwäbische Kleinod in Schutt und Asche legten. Die Rede ist natürlich von dem Wochenende, das als "Stuttgarts Stunde Null" ins kollektive Gedächtnis eingehen sollte. 9/11 im Ländle.

Nachrichten aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt erreichen uns bekanntlich seither nur noch unregelmäßig, die seltenen Tweets des aus Stuttgart stammenden Kollegen Cornelius W. M. Oettle lesen sich noch kryptischer, diffuser als ohnehin sonst: So zwitscherte Oettle zuletzt vor 16 Stunden "Als echter Stuttgarter trinke ich natürlich STUGGI SCHORLE" an seine 15 000 Follower. Gedanken, ja fast Beschwörungen von einem, der das new normal noch nicht akzeptieren kann oder will: Das Stuttgart, wie wir es kannten, existiert nicht mehr.

Umso kostbarer erscheinen mir heute die Erinnerungen an das Stuttgart, wie es inzwischen nur noch auf Postkarten existiert. Rückblende, Februar 2020: Die A8 runterjagend lassen wir Nürtingen links liegen, im Autoradio läuft das neue Album von Max Herre, gemeinsam mit dem immerjungen Lockenkopf träumen wir uns nach “Athen”. Die Sonne geht langsam auf, wir liegen gut in der Zeit. Und steuern einen Second-Hand-Laden an, in dem ich einige Jeanshemden mit Tiermotiven anprobiere, dann aber doch nicht kaufe, weil mir 120 Euro für ein Textil mit edlen Pferden, welche einen Fluss passieren, einfach als verdächtig wenig Geld erscheint.

In Gedanken war ich noch ganz bei den Hannoveranern, die wild entschlossen den Bach bezwingen, als ich im Hinterhof in ein Fotoshooting mit zwei Frauen stolpere. Erst viel später erklärt mir unser Guide: Das im Hinterhof waren die beiden Internet-Stars Lisa und Lena, die zu Spitzenzeiten mal über 32 Millionen Follower_innen auf TikTok hatten.

Ich hatte von den beiden noch nie vorher gehört, und unter uns Millennials gehörte es bis vor kurzem ja auch noch zum guten Ton, "echt nicht zu wissen, was da auf TikTok abgeht!", aber seien wir ehrlich: Spätestens seit selbst 7-Zwerge-Star Martin "Maddin" Schneider (Baujahr 1964) mit seinem rätselhaften bis gruseligen Content eine halbe Million Follower_innen beim chinesischen Datenvampir erspielt hat (mancherorts nennt man ihn schon den "El Hotzo von TikTok"), geht auch bei uns nach 1985 Geborenen die Angst um: Ist die augenzwinkernde Caption über dem erotischen Robert-Habeck-Foto mit 200 Favs offenbar doch gar nicht mehr der heißeste Scheiß im Internet? Mutieren wir zu den neuen Boomern? Die Social-Media-Uhr tickt gnadenlos.

TikTok ist neben allem anderen auch die Plattform, die Menschen eine Reichweite verschafft, die in Deutschland noch nicht den Führerschein machen dürften. Erst neulich machte ein TikTok die Runde, in der eine Vertreterin der Generation Z – also der nach 2000 zur Welt gekommenen – den Finger gnadenlos in die Millennial-Wunde hielt: Unser Harry-Potter-Buzzfeed-Lifestyle-Liberalismus ist nicht woke, sondern peinlich. Rumms, Treffer. Der sitzt.

Doch wir Millennials geben nicht so schnell auf und schlagen mit unseren Millennialwaffen zurück: Unterbezahlte Artikel für irrelevante Medien schreiben und diese dann auf unseren randständigen sozialen Plattformen posten. "Demokratisierung der dance culture hin oder her, der Chinese will nur ans Öl des 21. Jahrhunderts: unsere Daten." Fertig ist der Artikel, ab dafür ins Internet. 

Allein, man fragt sich, wie lang das noch so gut gehen kann. Wir "Jahrtausender" lebten zwar lange (wie jetzt immer noch) ohne Geld und Karrierechancen, hatten aber wenigstens die Deutungshoheit im Internet, verwalteten relativ ungestört unsere kulturelle Hegemonie zwischen Bits und Bytes. Stuttgarts 9/11 vor zwei Wochen zeigt jedoch, wie hart die Realität mitunter hitten kann.



Take care, fellow millennials.

Euer Dax Werner

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Motorradfahrer protestieren

In mehreren deutschen Städten wehren sich Motorradfahrer gegen die Pläne der WRUM-WRUM. Der Bundesrat will nämlich den zulässigen Lärm bei neuen WRUMM-WRRRRRRUMMMMM auf maximal 80 Dezibel WWWRRRRRRRUMMMMMMM. Außerdem sollen Motorradfahrten an Sonn- und WWWRRRRRRRRRRRUMMMMMMMM zu bestimmten Uhrzeiten WRRRRRRRRUMMMMMMMMMMMM. Bundesverkehrsminister WRRRUMMMM Scheuer WWWWRRRRRRRRRRRRRRRRRUMMMMMMMMMMMMMM auf der Seite der WRUM-WRUM-Biker. WWRRRRUMMMMM sieht keinen WWRUMM-WWRUM-WWWRUMMMM-WWWWWRRRRUMMMMMMMMMMMMMMMM-WWWRRRRUMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM-WWWWWWWRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRUMMMMMMMMMMMMM ...

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Dass Sie, Frau Dr. med. Irene Jung,

als praktische Ärztin im altehrwürdigen Städtchen Detmold neben »Naturheilverfahren« und »ästhetischer Dermatologie« als »besonderen Schwerpunkt« Ihrer Tätigkeitspalette »Altersprävention« anbieten, ist naheliegend, können Sie doch ganz überzeugend mit sich selbst als Vorbild werben: Sie zumindest bleiben ja forever Jung.

Kalauert heute etwas altbacken: Titanic

 »Soester Anzeiger«!

Wenn es laut Ausgabe vom 3.7. in Deinem Wirtschafts-Ressort heißt: »Edeka schluckt Netto komplett«, hätte es dann nicht genügt, der Einfachheit halber zu titeln: »Edeka schluckt Brutto«?

Fragen die Betriebswirtschaftsgelehrten von Titanic

 Philipp Amthor!

Um weiter an Ihrem konservativen Profil zu feilen, machten Sie – wie einfallsreich! – einen Jagdschein und ließen es sich nicht nehmen, sich auf der Jagd vom »Spiegel« begleiten zu lassen: »Wenn Philipp Amthor über die Jagd redet, spricht er gern in Jägerdeutsch.« Was unter anderem so klingt: »Natürlich ist .300 Winchester Magnum jagdlich ein relativ großes Kaliber.« Oder: »Ein Maisfeld, sagt Amthor, sei für einen Jungjäger keine einfache jagdliche Situation.« Einmal klagen Sie über das Fehlen von »jagdbarem Wild« und bezeichnen irgendeinen Stephan als Ihren »jagdlichen Mentor«.

Täuscht das, oder besteht Ihr Jägerdeutsch vor allem im Voranstellen des Wortes »jagdlich«?

Und wie kann es sein, dass ein ach so gewiefter Jägerjunge einen solchen Bock schießt wie Sie mit Ihrer Affäre um Augustus Intelligence? Ach, das Wortspiel machten Sie im Interview selbst? Dann lassen wir Sie dieses Mal noch davonkommen!

Bleibt Ihnen satirlich auf den Hufen: Titanic

 Mary Trump!

Mary Trump!

Sie sind die Nichte des amtierenden US-Präsidenten und haben ein Enthüllungsbuch veröffentlicht, das wir aus Sorge um unser Seelenheil leider nicht lesen können. Trotzdem nett, von Ihrer Existenz erfahren zu haben. Und die nächsten beiden Bücher über Onkel Donald schreiben dann Ihre Schwestern Miry und Mury, ja?

Quak-quak! Titanic

 Susanne Viernickel!

Sie sind Professorin für Pädagogik der frühen Kindheit an der Universität Leipzig. Die jetzt durchgeführte OECD-Befragung von Fachkräften in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung enthält zum ersten Mal internationale Vergleichsdaten zu deren Selbstverständnis und Arbeitsbedingungen.

Im Deutschlandfunk benannten Sie als ein wesentliches Ergebnis der Studie den Fachkräftemangel in Deutschland: »Personal, Personal, Personal.« Und: »Auch Leitungskräfte klagen, denn sie können nicht leiten.« Soweit klar; wenn niemand da ist, der sich führen lässt, können Führungskräfte nicht führen. Aber statt darüber zu klagen, könnten diese beispielsweise vorübergehend aufs Leiten und Führen verzichten und direkt in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung tätig werden. Die Kinder tät’s womöglich freuen.

Tipp von Ihrer Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Körpereigene Alarmanlage

Mittlerweile gibt es ja allerhand Smartwatches und Apps zur Überwachung und Optimierung des Schlafes auf dem Markt. Dass aber auch die natürliche Schlafregulation ganz gut funktioniert, merkt man, wenn man nach versehentlichem Wegdösen am Nachmittag vom eigenen Schnarchen prompt wieder geweckt wird.

Julia Mateus

 Fahrt in den Urlaub

Wer schon mal auf der Autoroute unterwegs war, dem ist es bestimmt aufgefallen: In Frankreich und nur in Frankreich überholt man alle paar Kilometer ein einsam auf der rechten Spur vor sich hin blinkendes Auto. Wo ist man mit seinen Gedanken, fragen wir Deutschen uns da entzückt, wenn man nach dem Spurwechsel nicht nur vergisst, den Blinker auszuschalten, sondern es sogar schafft, sein enervierendes Klacken dauerhaft aus der Wahrnehmung zu verdrängen? In jedem Fall nicht auf der Straße, das verdient schon mal Bewunderung. Vielleicht sogar überhaupt nicht unterwegs, sondern auf Seite 93 der buchstäblich fesselnden Ménage-à-trois, die zu Hause aufgeschlagen vor dem Kamin liegt und sich bereits darauf freut, am Abend wieder einen Tropfen Chardonnay abzubekommen? Oder bei den zwei kleinen Töchtern und ihrer bezaubernden Mutter, von der man in genau diesem Moment angerufen wird, aber nur, weil sie sich am Piano auf das Telefon gesetzt hat und einem jetzt unbemerkt ein Ständchen spielt? Es wird wohl immer ein süßes Geheimnis bleiben.

Teja Fischer

 Beauty-Tipp

Jüngst wollte ich Wimperntusche im Schönheitssalon kaufen. Die Visagistin nahm sich viel Zeit, empfahl ein gutes Produkt, auch noch den passenden Lidschatten dazu und fragte dann: »Kennen Sie weißen Kajal? Nein? Probieren Sie den doch mal am unteren Lidrand.« Ich machte den Versuch, fand das Ergebnis aber irgendwie sonderbar: Der Blick wirkte starr, glubschig-wässrig, die Tränensäcke schwollen an, wurden durch breite Schattenringe untermalt, und als die Kosmetikerin erläuterte: »Horst Tappert, Sie wissen schon, der Derrick, der schwor auf weißen Kajal. Niemals stellte er sich ohne weißen Unterlidstrich vor die Kamera«, entschloss ich mich, fürs erste auf diesen Stift zu verzichten.

Miriam Wurster

 Wo das wahre Outdoor beginnt

Dass du dich in einer echten Wildnis aufhältst, merkst du spätestens dann, wenn du im lichtlosen Gestrüpp stolperst und dir während des Fallens in Sekundenbruchteilen überlegst, ob es sicherer wäre, den Sturz aufzufangen oder die Hände in den Hosentaschen stecken zu lassen. Brennnesseln, Nacktschnecken, Jauchepfützen, das sind alles extrem schwer einzuschätzende Landezonen. Profis fallen übrigens erst gar nicht hin.

Theobald Fuchs

 Ethische Frage

Gesetzt den Fall, der Bandwurm wäre vom Aussterben bedroht –, sollte man ihn dann retten? Und wenn ja: Wer meldet sich freiwillig?

Katharina Greve

Vermischtes

Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURTorsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.
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Das schreiben die anderen

  • 10.08.:

    Martin Sonneborn gibt der "Berliner Zeitung" ein großes Sommerinterview.

     

Titanic unterwegs
14.08.2020 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Christian Y. Schmidt
20.08.2020 Düsseldorf, Zakk Paula Irmschler
26.08.2020 Berlin, Pfefferberg Theater Max Goldt
26.08.2020 Hamburg, Kampnagel Paula Irmschler mit Linus Volkmann