Newsticker

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Aus Eugen Egners Püppchenstudio

Beim Schamanen



Im Fahrunterricht

Schon beim Lenken stieß ich entschieden an meine Grenzen. Wie soll ein Mensch gleichzeitig lenken, schalten, Pedale treten, auf Verkehrs­schilder, Ampeln /und/ den Straßenverkehr inklusive Fuß­gänger und auf die Fahrbahn stürzende Ge­genstände achten können? Problematisch war auch das mangelnde didaktische Geschick des Fahr­lehrers. Daß ich nicht auf An­hieb so sicher fahren konnte wie er, machte er mir grob zum Vorwurf, anstatt mir schonend und einfühlsam über die so we­nig artgerechte Hürde zu helfen. Mehr als einmal ließ er mich an den rechten Fahrbahnrand fahren, um mich dann schreckensbleich zu fragen: »Wissen Sie, daß wir jetzt beide tot sein könnten?« Was er damit meinte, verstand ich nicht, aber es irritierte mich. Es kam soweit, daß ich ihm das Lenken, Schalten etc. ganz überließ, da es sich dann viel angenehmer fuhr, und ich mich wesentlich ungestörter mit ihm unterhalten konnte. Wie angeregt pflegten wir immer zu philosophieren! Wir waren uns einig darin, daß die Welt nichts tauge. Als Gesprächspartner schätzte er mich sehr, als Fahrschü­ler weniger. Bestimmt hat er deshalb später auch auf sein Honorar verzichtet.


 

Ein zum Verzweifeln schlecht gedrucktes Buch

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Was tun gegen Einsamkeit?

Viele Menschen leiden besonders am Jahresende und an den Festtagen unter Einsamkeit. Einige sind gar so verzweifelt, dass sie sich mit windschiefen Charakteren aus ihrer Familie zusammenrotten. Doch auch im restlichen Jahr ist Einsamkeit ein zunehmendes Problem, sowohl für Menschen auf dem Land als auch für Großstädter. Allein in der Gruppe der 45- bis 94jährigen fühlen sich rund neun Prozent allein. Was kann man dagegen unternehmen?

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Was 2019 sonst noch war (5)

September


TITANIC Interview: Das neue "Zeit"-Ressort "Streit"

Die Wochenzeitung "Die Zeit" hat im September ein neues Ressort mit dem Namen "Streit" eingeführt. Es sollte "Themen und Impulse aus allen Teilen des Blattes aufgreifen". Geführt wird es von den Redakteuren Charlotte Parnack (36) und Jochen Bittner (45). Wie hat sich das Ressort aus Sicht der beiden entwickelt? TITANIC hat beide zum rückblickenden Streitgespräch geladen.

TITANIC: Frau Parnack, Herr Bittner, wie zufrieden sind Sie mit dem neuen "Streit"-Ressort? Wurde schön gestritten?
Bittner: Nun, ich –
Parnack: Ich würde gerne als erstes antworten.
Bittner: Nein, ich bin schließlich der Ressortleiter.
Parnack: Wir beide leiten dieses Ressort.
Bittner: Sie sind doch wohl eher unterstützend für mich tätig. Wie eine Sekretärin.
Parnack: Herrn Bittner, im Gegensatz zu Ihnen bin ich eine junge Frau mit Zukunft. Ihre besten Jahre hingegen sind vorbei.
Bittner: Jetzt geht das wieder los. "Oooh, ich bin eine Frau, seid nett zu mir! Nänänä!"
Parnack: Sie sind einfach nur peinlich.
Bittner: Und Sie nerven.
Parnack: Sie auch.
Bittner: Immerhin habe ich einen Doktortitel.
Parnack: Sie arrogantes Arschloch.
Bittner: Selber.
TITANIC: Bitte halten Sie sich an unsere Netiquette.
Parnack: Pfff …
Bittner: Jaja …
TITANIC: Über welche Themen soll in Ihrem Ressort denn gestritten werden?
Bittner: Ich denke, dass man gerade in dieser Zeit über alles sprechen und diskutieren muss: Menschen ertrinken lassen, das Existenzrecht Israels, die Parole "Deutschland den Deutschen" – zu allem darf es ein Pro und Kontra geben, solange die "Zeit" daran verdient.
Parnack: Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu, Herr Bittner.

Zum 80. Geburtstag: Wenig bekannte Fakten über Günther Fielmann

  • Günther Fielmann eröffnete 1972 in Cuxhaven sein erstes Optikergeschäft als bereits äußerst weitsichtiger Jungunternehmer (+ 7 Dioptrien)
  • Fielmann-Filialen sind insbesondere für ihre ausgezeichnete Akustik bekannt
  • Konsequent: In Augsburg unterhält Fielmann zwei Ladenlokale - eins links und das andere rechts
  • Günther Fielmann bewirtschaftet in Schleswig-Holstein mehrere Biobauernhöfe, wo er ökologisch unbedenkliche Linsen (konvex und konkav) anbauen lässt
  • Im Ausland ist Günther Fielmann auch als "Mister Spex" bekannt
  • 2016 erhielt er das seniorengerechte Große Bundesverdienstkreuz am Brillenband
  • Die besten Ideen für seine Optik-Kette kommen Günther Fielmann nach wie vor auf der Klobrille
  • Günther Fielmanns Unternehmensphilosophie lautete stets: "– Wer das noch lesen kann, ist doof!"

Spitzenpolitiker als Superhelden

Nachdem Boris Johnson sich in einem Interview mit Hulk verglichen hat, fragt TITANIC deutsche Politiker, mit welchem Superhelden sie sich identifizieren.

"Ich sehe mich als Batman. Dieses 'Kämpfen für die Schwachen' kommt zwar fast linksversifft rüber, aber er ist wenigstens Millionär. Mit seiner erfinderischen Bat-Produktpalette hat er durchaus Startupper-Potenzial. Außerdem imponiert es mir, wie er seinen unbezahlten Praktikanten Robin gnadenlos ausbeutet." 
 Christian Lindner, Superkraft: Schleimfontänen

"Das ist doch einfach: Hellboy. Als Finanzminister agiere ich nämlich ebenso mit eiserner Hand. Außerdem ist Hellboy ein Außerirdischer aus einem fernem Universum. So komme ich mir in meiner Partei auch oft vor."
– Olaf Scholz, Superkraft: Schrumpf-Strahl (siehe seine Partei)

"Ich bin ganz klar eine europäische Captain America, also eine Captain Europeica oder Captain Euroica oder so. Doch niemals würde ich behaupten, ich selbst hätte Superkräfte. Deshalb müssen wir ja die EU-Armee aufrüsten bis es qualmt!"
– Ursula von der Leyen, Superkraft: Härte wie Kruppstahl

"Ich lehne das gesamte Superhelden-System mit seiner Superkräfte-Akkumulation in einer Person, als kapitalistischen Leistungstraum ab. Mich interessieren ausschließlich real existierende Superhelden, wie der Held der Arbeit, Alexei Grigorjewitsch Stachanow, der in einem Kohlenbergwerk 102 Tonnen in nur einer Schicht förderte. Das ist doch viel cooler, als fliegen zu können!"
– Katja Kipping, Superkraft: aufständische Masse entrechteter Proletarier

Oktober

Keine Ente

Medienberichten zufolge soll ein Bild aus der Kunstsammlung der Tochter von Walt Disney versteigert werden. Wie das Auktionshaus Christie's in New York mitteilte, könnte das Werk bei der Versteigerung am 13. November bis zu 600 000 Dollar einbringen - das entspricht umgerechnet einem Geldspeicher voller Taler oder einem Glückskreuzer.

Powersätze für den Semesterstart

  • Wie, du hast das alles schon gelesen?
  • Na, wer von Ihnen will das erste Referat nächste Woche halten?
  • Nein, ich kann dir meinen Adorno nicht leihen, du machst da nur wieder Fettflecken drauf, sorry.
  • Überlegen Sie es sich, das Thema ist auch nicht so anspruchsvoll …
  • Mmh, in der Mensa gibt es heute Spaghetti Bologna.
  • Und wir werden auch nicht so streng sein, Sie hatten ja so wenig Zeit.
  • Ich zieh das jetzt durch und mach nach dem Bachelor richtig Kohle!
  • Ich halte jetzt so lange die Luft an, bis jemand dieses verdammte Referat hält!
  • Leihst du mir dieses Semester wieder einen Kuli? Und 'nen Zettel?
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Zur Versachlichung der Böllerdebatte

Zur Versachlichung der Böllerdebatte
ein Friedensgedicht von Cornelius W. M. Oettle

Wer gern böllert, ist kein Tier.
Wer nicht gern böllert: auch nich.
Manchen ist es ein Pläsier,
und manche finden‘s grausig.

Böllergegner sind oft reich,
sie spar‘n an Böllergeldern,
weil sie schlau sind im Vergleich
zu Böllerhinterwäldlern.

Böllerfreunde sind dafür
meist hässlich, bitte lacht nicht:
Trauen sich nur vor die Tür
im Böllerqualm. Drum: Nachsicht!

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Was 2019 sonst noch war (4)

Juli

Abgefüllt

Beim diesjährigen Rechtsrock-Festival im thüringischen Themar hat die Polizei insgesamt 16 Bierfässer aus dem Verkehr gezogen. Kurz danach waren alle aber wieder auf freiem Fuß.

Die neuen Betrugsmaschen sind da

Immer mehr Menschen fallen auf das sogenannte "Money Muling" (engl. mule) herein, bei dem sich die Betroffenen sprichwörtlich als Geldesel missbrauchen lassen und u.a. Beihilfe zur Geldwäsche leisten. Die Opferzahlen seien seit Jahresbeginn sprunghaft nach hinten oben ausgeschlagen, gab die Polizei in Krefeld bekannt und warnte vor weiteren tierischen Abzockereien: Ebenso wie beim artenähnlichen Phishing ködern Kriminelle beim "Fishing" ihre Opfer in ein engmaschiges Netz aus Lügen, um sich deren fangfrischen Bestände an Passwörtern und Zugangsdaten zu angeln. Den Geschädigten wird so lange der Geldhahn zugedreht, bis sie wie ein Fisch im Trockenen nach Luft schnappen und letztendlich von weiteren Finanzhaien in der Kreditabteilung ihrer Hausbank komplett ausgenommen werden können. Auch Gauner, die "Moling" betreiben, setzen auf das blinde Vertrauen ihrer Opfer, deren Privatsphäre sie bis tief unter der Oberfläche durchwühlen, um ihre Reputation erpresserisch zu untergraben. Ein Comeback feiert außerdem das weniger subtile "Raving". Mittels Mind Control werden vor allem schwachgeistige Menschen unter permanenter akustischer und synthetischer Einflussnahme in einen Zustand absoluter Willenlosigkeit versetzt. Erst Jahre später bemerken die Leidtragenden, wie von Raben beklaut worden zu sein, z.B. ihrer Jugend.

August

Brennpunkt Schwimmbad

Nach mehreren Freibad-Vorfällen, bei denen Besuchern die Seepferdchen durchgegangen sind, beklagt der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister (BDS) eine zunehmende Aggressivität in öffentlichen Badeanstalten. Damit nicht auch noch unsere Badekultur untergeht, rät BDS-Präsident Peter Harzheim allen Störern, die beim Planschen eine Welle machen wollen, zu einem autogenen Schwimmtraining: "Dies umfasst für Provokateure sowohl Kurse im gegenseitigen Kraulen als auch bestimmte Beckenbodenübungen: In eine andere Welt einzutauchen und dort einfach mal Luft abzulassen oder alles herunterzuschlucken sind auf Dauer bewährte Entspannungs- und Ruhetechniken – vor allem für die übrigen Badegäste." Um die Wogen zu glätten, bedarf es durch das Aufsichtspersonal oft aber auch nur eines kleinen Schubsers ins Mütchen kühlende Nass. "Auf diese Weise sind bei den vielen Nichtschwimmern heutzutage die tiefen Wasser unserer Bäder bald schnell wieder still."

Lachhaft

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki ist der größte Spaßvogel im Parlament. Ganze 100 Mal hat das Sitzungsprotokoll in der laufenden Wahlperiode bei Auftritten des FDP-Mannes "Heiterkeit" verzeichnet, wohlgemerkt, ausschließlich "Heiterkeit".

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Was 2019 sonst noch war (3)

Mai

Nur echt mit 88 Zähnen

Gebäck-Fabrikantin Verena Bahlsen hat behauptet, NS-Zwangsarbeiter seien im Unternehmen "genauso bezahlt wie die Deutschen" und "gut behandelt" worden. Mit ihrer Aussage ist Bahlsen vielen Kundenwünschen entgegen gekommen und führt nun auch einen weichen Keks im Sortiment.

Bitte ankreuzen: Was feiern wir eigentlich am "Tag der Arbeit"?

(  ) 1. Mai
(  ) krank
(  ) das neue Polizeigesetz
(  ) die Polizeigewerkschaft
(  ) die Erfindung des Pflastersteins
(  ) Frank Bsirske

Juni

Bei Lidl ausverkauft: Der "Beyond Meat"-Burger im Test

Der vegane Burger der Marke "Beyond Meat" war im Juni bei Lidl in Windeseile ausverkauft. TITANIC konnte sich den beliebten Snack aber rechtzeitig schnappen und testen. Lesen Sie hier, was Sie verpasst haben.

Optik: Der vegane Burger ähnelt der Abbildung auf der Verpackung kein Stück: Es ist ein labbriges, unförmiges Häufchen Elend, das sich da auf unserem Teller breitmacht – wie bei den fleischhaltigen Burgern auch! Großartig!

Geruch: Entsetzlich! Gute Güte! Wie ein toter Fisch in einer Jauchegrube! Uaaarggghhh! Ach, Halt, Moment! Manfred vom Test-Team hat die Klotür offen gelassen. Dagegen kann der Burger jedenfalls nicht anstinken.

Seele: So wie auch das elektrisch betriebene Auto keine Seele besitzt (vgl. Poschardt, Ulf), ist auch der vegane Burger ein geistloses Nahrungsmittel. Dass hierfür kein Ferkel oder Kalb von seiner Mutter getrennt, durch die eigene Scheiße zur Schlachtbank geschleift und bar jeglicher Betäubung gemeuchelt wurde, schmeckt man leider bei jedem Bissen. Grillen und Fleischessen bedeutet eben mehr als einfach nur Nahrungsaufnahme.

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Die TITANIC-Weihnachtsprämien sind da!

Jetzt TITANIC verschenken! Einfach eines unserer festlich schönen Prämienpakete auswählen, klicken und schon kommt Ihr Weihnachtspaket zu Ihnen nach Hause. Oder zu Ihrem Nachbarn, der Sie wieder über Echsenwesen und Rheuma belehren wird. Klick!

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Respekt, RTL,

für die Ehrlichkeit und Selbsterkenntnis, mit denen Du letztens Deinen Spendenmarathon in einer Printanzeige beworben hast. Denn treffender als mit dem Slogan »Pssst… für Ihren sorglosen Schlaf geben wir alles« hätten wir Dein immer gleiches Schnarchprogramm aus Daily Soaps, Reality-Shows und Endlosserien auch nicht beschreiben können.

Schaut bei Einschlafproblemen wieder mal bei Dir rein: Titanic

 Jungwinzer Johannes Bauerle!

Nachdem wir erfahren hatten, dass Sie in und bei Stuttgart das »Weingut Johannes B.« betreiben, drängte es den Trollinger, den Lemberger und den Riesling bereits sehr vernehmlich zurück nach draußen. Aber als sich dann auch noch herausstellte, dass Sie unter anderem Kerner anbauen, konnten wir selbst den Cabernet Sauvignon und den Pinot noir nicht mehr im Magen halten!

Kehrt beschämt zurück zum Stöffsche: Titanic

 Schade, Scheuer-Andi!

Bei der Meldung »Spanischer Verein bietet Greta Thunberg Esel zur Weiterreise an« dachten wir logischerweise zuerst an Sie, erfuhren dann aber, dass es sich offenbar um einen echten Esel handelte. Nicht mal in diesem Fall konnten Sie sich also nützlich machen!

Wieviel Maut wird für so ein Grautier eigentlich veranschlagt?

I-ah: Titanic

 Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Wie Sie all das wieder durchstehen: endlos öde Ordensverleihungen, den noch endloseren Brexit-Trubel und jetzt auch noch den Skandal um Ihren Spross und Obertrottel Prinz Andrew.

Jedoch, seit Lektüre des Buches »The Other Side of the Coin: The Queen, the Dresser and the Wardrobe«, verfasst von Ihrer Mitarbeiterin Angela Kelly, wissen wir endlich, woher Ihre Standfestigkeit kommt: Selbige Mitarbeiterin trägt alle Ihre Schuhe erst einmal gründlich ein, bevor Sie selbst hineinschlüpfen, egal ob Pumps, Wintertreter oder Hauspuschen! Schön eingelatscht und vorgewärmt, drückt natürlich kein Schuh mehr, Sie müssen sich in den sinnlosen Meetings mit B. Johnson nicht die Füße wund laufen. Und Ihren ausgelatschten Stiefel ziehen Sie die nächsten zehn, zwanzig Jahre einfach stoisch weiter durch!

Ihre Schuhauszieher von Titanic

 Glück auf, »Fußballarbeiter« Jürgen Klopp!

Als solcher wurden Sie zumindest von der »Zeit« bezeichnet: »Nun steht der Trainer mit dem FC Liverpool ganz oben – und definiert die Marke des Fußballarbeiters neu.«

Wie hat man sich das denn so vorzustellen als Fußballarbeiter? Wird man frühmorgens mit dem Werksbus in die Stadionkatakomben gebracht, wo dann noch so richtig malocht und das wertlose Rohmaterial, nämlich die Mannschaft, nutzbar gemacht wird? So wie der junge Matthäus einst in die Kamera brüllte: »Das ist Arbeit, wo man leistet am Samstagnachmittag!«

Nein, so ist es gar nicht? Na, dann haben Sie ja Glück gehabt.

Prost! Die Gag-Arbeiter von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Mikrovermutung

Wenn sich die kleinen Krankheitserreger partout in keiner Situation so verhalten, wie man das erwartet, handelt es sich vermutlich um multirenitente Keime.

Uwe Geishendorf

 Die Unmöglichkeit von Kommunikation

»Ein Dialog braucht einen Konflikt!«

»Schwachsinn!«

Teja Fischer

 Hits für nix

Bei all dem Streit und Hass denke ich oft: Das ist nicht die Welt, für die sich die ganzen Eurodance-Bands in den Neunzigern den Arsch aufgerissen haben.

Ringo Trutschke

 Neugründung

Vor kurzem veranstaltete der Verein der Naturfreunde in meiner Nachbarschaft eine Feier, bei der sich die Naturfreundejugend der Natur mehr als nur freundschaftlich verbunden zeigte. Sie düngten den Rasen vor meinem Haus mit ihrem Erbrochenen, pinkelten an die Bäume und trieben es im Gebüsch, Müll und Verwüstung hinterlassend. Daher gebe ich nun die Gründung des Vereins der Naturfeinde bekannt, denn eine Natur, die dies mit sich machen lässt, ohne dass sich ein Abgrund auftut, die Vandalen zu verschlingen – eine so saudumme Natur verdient unsere Zuneigung nicht.

Tibor Rácskai

 In Netzen hetzen

Auch ich nutze soziale Netzwerke dazu, all meinen Hass auf die Welt im Allgemeinen und die Menschen im Besonderen loszuwerden. Dafür sind sie wirklich praktisch. Sie haben nur einen kleinen Nachteil: Man kann auf der Timeline nicht mit Blut schreiben.

Katharina Greve

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 13.01.:

    Die "Welt" wünscht sich Martin Sonneborn in den Bundestag.

  • 08.01.:

    Christian Y. Schmidt u.a. schauen auf culturmag.de auf ihre kulturellen Highlights des Jahres 2019 zurück.

  • 07.01.:

    Den fünften Jahrestag des Charlie-Hebdo-Anschlages beging Oliver Maria Schmitt unfeierlich im rbb kulturradio.

  • 07.01.:

    Deutschlandfunk Kultur spricht anlässlich des fünften Jahrestags des Anschlags auf "Charlie Hebdo" mit Tim Wolff.

  • 03.01.:

    Martin Sonneborn im großen Jahresrückblick bei t-online.de und in der Schauspielhaus-Kritik beim Hamburger Abendblatt

Titanic unterwegs
17.01.2020 Heidelberg, Deutsch-Amerikanisches Institut Max Goldt
18.01.2020 Mainz, Frankfurter Hof Max Goldt
23.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
24.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys