Newsticker

Nur diese Kategorie anzeigen:Gärtners Sonntagsfrühstück Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Bürger, lasst das Motzen sein

Ich reiße mich nicht drum; ich tu’s wirklich nicht. Denn nichts ist undankbarer als der Eintritt in eine Diskussion zur sog. Identitätspolitik, schon darum nicht, weil die Gefahr so groß ist, Beifall aus der falschen Ecke zu kriegen.

Fangen wir also anders an: Die umstrittene Kolumne der Taz-Autor_in Hengameh Yaghoobifarah endet nicht mit einem bang, sondern einem Winseln. Die Qualifikation von Polizisten und Polizistinnen als Müll wäre etwas, was Profis keiner Praktikantin durchgehen ließen, denn die Kunst – und Satire, die mehr sein will als Schülerzeitung, soll nach Kunst immerhin riechen –  bestünde ja darin, es zu meinen, aber nicht zu sagen (Uneigentlichkeit!) oder jedenfalls so zu sagen, dass es was zu lachen oder zu staunen gibt. Dass jemand als Müll arbeiten kann, erinnert eher an den Pausenhof der Unterstufe oder an Erkan & Stefan, die diesen Pausenhof parodierten, und da ist die Eigentlichkeit ja schon verlassen.

Dass auch vorm Erreichen der Deponie das Wie dem Was sich unterordnet, macht den Schulhofeindruck nicht eben schwächer: „Das Problem löst sich nicht dadurch, dass ein Cop Uniform gegen Birkenstocks und Leinenhosen umtauscht“, recte: eintauscht, wir sind ja nicht im Laden. „Auch der Dienstleistungsbereich sieht schwierig aus“, nee: Auch im Dienstleistungsbereich sieht es schwierig aus, aber we’re talking Taz, nicht wahr, und also ist der Einwand vielleicht auch redundant; und sowieso der des alten weißen Mannes, und das ist, Achtung, nicht polemisch gemeint.

Denn der Einwand gegen die Pointe als unbeholfene, primitive ist ein (füglicher) Einwand bürgerlicher Ästhetik – wo nicht ästhetizistischer Bürgerlichkeit –, und wie die Pointe gerade durch ihre Beschränktheit triftig wird, als sozusagen Punk, hat der kluge Patrick Bahners via Twitter ausgeführt: „Die Expolizisten irgendwie als Personen zu behandeln wäre in der fiktiven Welt des Kolumnentextes zu gefährlich. Was gebietet die Gefahrenabwehr? Sie nicht mehr als (nützliche) Personen zu behandeln, sondern als (unbrauchbare) Dinge. Eine maßlose Pointe, die es auf die Herstellung moralischer Gerechtigkeit abgesehen hat. Wie die Opfer von Polizeigewalt verdinglicht werden und jeder Unschuldige Opfer der Polizei werden kann, solange diese strukturelle Risiken des Gewaltmissbrauchs leugnet, so gibt es Sicherheit vor der so beschriebenen Polizei nur, wenn auch die Polizisten Verdinglichung erfahren.“

„Es ist mit dem Witz wie mit der Musik, je mehr man hört, desto feinere Verhältnisse verlangt man.“ Lichtenberg, D 220

Das Interessante – sagen wir ruhig: Schöne – ist nun, dass diese Interpretation vorderhand ohne Gedanken darüber auskommt, „wer da spricht“; ob die Autor_in nun, als Angehörige einer Minderheit, das besondere Recht habe, besonders wütend zu sein, oder ob sie, in Wahrnehmung dieses Rechts, nicht die Klassensituation eines ungebildeten Provinzbullen, die Anstandsregeln, ja das Menschenrecht insgesamt verkenne; alles Argumente, wie sie in der Taz voller Leidenschaft hin- und hergehen. Kollegin Stokowski hat in anderem Zusammenhang darum gebeten, nicht immer alles zwanghaft unter „politischer Korrektheit“ zu verhandeln, und hier ist es tatsächlich viel einfacher und ergiebiger, bloß auf den Text zu schauen, der, als ästhetisch und politisch antibürgerlicher (Bürgertum = Kunst + Polizei), seine Wahrheit in sich trägt und dessen Grobheit, möglich wär’s, dann auch die Feinheit desjenigen denunziert, der mit der Polizei noch nie im Leben ein Problem hatte.

PS. Und apropos Minderheiten/wie Müll behandelt werden: Die Corona-Feiern in Göttingen, in deren Verlauf irgendwelche feierwütigen Zigeuner einen neuen Infektionsherd gebildet hatten und daraufhin von der Polizei zugeführt wurden, haben, berichten u.a. der „Tagesspiegel“ und das ARD-Magazin „Panorama“, gar nicht stattgefunden. Die Buchhändlerin, bei der ich eben kaufte, wusste es, ihre Kundin wollte es nicht glauben: „Ich hab ja bestimmt keine Vorurteile, aber …“ Bürgertum = Polizei + Kunst; oder wenigstens Cecilia Ahern.

Nur diese Kategorie anzeigen:Aus Eugen Egners Püppchenstudio Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Aus Eugen Egners Püppchenstudio

Zum Beweis hier noch einmal ganz groß: Die Frau des Großwildjägers 



Sensationelle Enthüllungen: Wie ich Collagist wurde (Teil 1)

Nach meiner unehrenhaften Entlassung aus dem Musikbetrieb durchlebte ich eine Zeit der Ratlosigkeit. Weil ich nicht wußte, was ich tun sollte, tat ich nichts. Als Bündel in einem Zierbeet versäumte ich sogar die nächste Haupt- und Abgasuntersuchung, dergleichen wäre mir früher nie passiert. Mit dem Anstieg der Lebenshaltungskosten wuchs jedoch mein Vertrauen in die Zukunft, es ging langsam wieder aufwärts. Vorübergehend arbeitete ich in einer Radiofabrik, dann als Berater für Menschen, die keine Ahnung von der Kunst der Infektion hatten. Ich zeigte ihnen nicht bloß Schaubilder, sondern führte in zahllosen Selbstversuchen anschaulich vor, wie man Keime überträgt und einer Seuche erliegt. Doch längerfristig war das selbstverständlich keine Arbeit für mich. Daher schloß ich mich einem Wanderzirkus an. Im Meldezelt führte ich täglich eine spektakuläre Nummer auf: Vier Stunden schlafen, erwachen, wieder einschlafen und danach stündlich erwachen. Ungefähr ein Jahr lang hatte ich damit Erfolg, bis mir ein Mädchen den Rang ablief, das auf Kommando durch den Verzehr eines Huhns eine naturgetreue Zwillingsschwester bekommen konnte. Abermals durchlebte ich eine Zeit der Ratlosigkeit.

(Fortsetzung wird nächste Woche angeklebt)

Nur diese Kategorie anzeigen:Heftinhalte Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Das neue Heft ist da!

 

MR. PRESIDENT BLEIBT STABIL! Nur allzu gerne hätten seine Gegner Crooked Hillary und Sleepy Joe ihn mit dem Vermisstenfall Maddie in Verbindung gebracht – doch jetzt bezeugt Trumps Buddy Jeffrey Epstein todsicher, dass er und Donald den Mai 2007 nicht in Portugal, sondern auf den Jungferninseln verbracht haben. It’s true!

IM HEFT: Alles über die Stasi- und RAF-Vergangenheit des AfD-Parteichefs Jörg Meuthen. Das Beste aus 40 Jahren Videotext. Bundeswehrsoldaten im Altenheim. Das Comeback von Eugen Egner. Die Zerstörung von Rezo. Neues aus Heinz Strunks Intimschatulle. Und noch einiges mehr!

Und wo kommen Sie an die brisanten Fakten? Am Kiosk! Oder im Webshop als Print und PDF. Oder im Abo mit Prämiengabe. Oder als Goldmitglied!

Nur diese Kategorie anzeigen:Lyrik Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Das Lyrik-Eckchen

Gib Aktienoptionen!
Ein Gangsta-Rap-Akrostichon-Sonett von Philipp Amthor

Alter, ich bin jung und wild:
Kaufe mich für Meinungsjobs! 
Toughe Lobby never stops: 
Ich bin smart und hart gechillt!

Eastcoast Ueckermünde built
Nutz ich jedem, der es will 
Ohne Scheu, just pay my bill, 
Pimp mein Konto bis es quillt!

Tatort MdB-Register? 
Interventions müssen lohnen! 
O. G., ihr Moralphilister,

Nebenbei mach ich Millionen,
Eines Tags bin ich Minister, 
Now: Gib Aktienoptionen!

aufgezeichnet von Jürgen Miedl, Produzent des Amthor-Albums "Get Rich or Grow up Tryin'"

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Was sonst noch war

Wer? Wie? Was? Sesamstraßen-Star Elmo hat seine eigene Talkshow bekommen. TV-Kritiker bescheinigen der Puppe bei ihrem Debüt im US-Fernsehen einen leicht von der Hand gehenden, fluffigen Moderationsstil ohne Stock im Arsch +++ Nachsorge: Jeder dritte Zwölfjährige hat laut Barmer-Zahnreport Karies. Ob es an der täglichen Zahnhygiene oder den regelmäßigen Zahnarztbesuchen hapert - in jedem Fall besteht dringender Handlungsbedarf, bei den Familien mal nachzubohren +++ O weeeh, o weh, o weh, o weeeh! Nach den Enthüllungen von ARD und „Correctiv“ über den Schmerzmittelmissbrauch im deutschen Fußball gibt es nicht nur Verlierer. Die Bender-Zwillinge von Bayer Leverkusen stehen bereits unmittelbar vor der Unterzeichnung eines lukrativen Werbevertrags für Ratiopharm +++ Künstlerpech: Schauspieler Daniel Radcliffe hat auf Diskriminierungen von Harry-Potter-Schöpferin J.K. Rowling gegenüber Transfrauen reagiert. Weitere verächtliche Tweets seitens der Autorin sind nach seinem Machtwort („Avada Kedavra!“) nun nicht nicht mehr zu erwarten +++ Künstlerglück: Endlich kann der verstorbene Verhüllungskünstler Christo seine Jeanne-Claude († 2009) im wolkenverhangenen Himmel wieder um den kleinen Finger wickeln +++ Lange Lei(h)tung: Die Gemeindebibliothek im niederländischen Groesbeek hat für eine 39 Jahre, 13 Wochen und 5 Tage verspätete Buchrückgabe nicht das fällige Bußgeld von 1530,75 €, sondern lediglich ihren allgemein üblichen Höchstbetrag von 5,00 € berechnet. Bei der Ausleihe soll es sich um den Ratgeber „Loslassen lernen“ gehandelt haben +++

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Otto Schenk! Otto Schenk!

Als 91jähriges Urgestein der deutschsprachigen Theaterlandschaft plauderten Sie in der TV-Sendung »Willkommen Österreich« über Ihre Tierliebe im Allgemeinen und zu Papageien im Besonderen. Einem von Ihnen so genannten »Leihpapagei« wollen Sie den Satz »Heut red’ i nix« beigebracht haben. Und wie nebenbei konstatierten Sie: »Nicht sprechende Papageien sind für mich keine Papageien.«

Aber aber, Herr Schenk, gehen Sie doch nicht so hart ins Gericht mit unseren kunterbunt gefiederten Freunden. Selbst der beredteste aller Papageien ist von Zeit zu Zeit unpässlich oder schlecht aufgelegt oder womöglich im Alter taub geworden. Denken Sie bitte noch mal darüber nach!

Will ’nen Keks: Titanic

 Entlarvend, lieber Kapitalismus,

ist ausgerechnet die Arte-Doku »An den Ufern des Nil: Zwischen Assuan und Luxor«. Darin erklärt der Sprecher mit gewohnt sonorer Stimme: »Die losgesprengten Felsbrocken werden zum Nil geschleppt und auf Frachtkähne verladen. Eine Szene wie vor Jahrtausenden. Heute schultern keine Fronsklaven die zentnerschwere Last für die Tempel der Pharaonen. Die Männer arbeiten freiwillig und schuften für einen kargen Lohn.«

Einfach toll, was Du, Kapitalismus, in 4000 Jahren so geschafft hast. Nächste Revision dann in weiteren 4000 Jahren, vielleicht sogar zum Mindestlohn?

Glaubt aber eher nicht: Titanic

 Roland Tichy, alter Einblicker!

Auch in zweiter Instanz haben Sie Ihre Klage gegen Claudia Roth verloren, die Ihnen zugeschrieben hatte, dass Ihr »Geschäftsmodell«, das in der Herausgabe des rechten Blogs »Tichys Einblick« besteht, »auf Hetze und Falschbehauptungen beruht«, was Sie als falsche Tatsachenbehauptung gewertet und untersagt wissen wollten.

Und ob Sie es glauben oder nicht, Tichy: Wir können Ihren Ärger verstehen. Wozu macht man sich schließlich die ganze Mühe? Weshalb wir also gegen Roths dreiste Ehrabschneiderei ein für alle Mal klarstellen wollen: Selbstverständlich beruht Ihr Geschäftsmodell nicht nur auf Hetze und Falschbehauptungen, sondern mindestens ebenso sehr auf Dummheit, Infamie, bewussten Lügen, Perfidie, Täuschung und nicht zu vergessen einem ordentlichen Schuss Narzissmus.

Mit ganz tiefem Einblick: Titanic

 »Spiegel«!

»Schwimmen im Freibad ist wie ein Besuch bei McDonald’s«, heißt es im Teaser einer Deiner Artikel. Weil man nie hundertprozentig weiß, ob nicht vielleicht irgendwo jemand reingespuckt hat, aber zumindest auf die Pommes immer Verlass ist?

Fragen Deine Freunde in Fett schwimmender Nahrungsmittel aus der Redaktion von Titanic

 Huhu, Frank Thelen!

Huhu, Frank Thelen!

Sie sind ein teiggesichtiger deutscher Unternehmer, Investor bei der strunzdummen Show »Höhle der Löwen« und außerdem noch Autor von Büchern, in denen ehrlich das Allerdämlichste steht, was man aus eh schon schwachsinnigen Wörtern wie »Mindset« im Jahr 2020 noch machen kann. Ihr neustes Schundwerk heißt »10xDNA«, und darin erklären Sie u.a., dass bald Flugtaxis durch unsere Städte sausen werden. Aber das wissen Sie ja alles selbst!

Warum wir Ihnen schreiben? Weil Sie der behämmerten Münchner »Abendzeitung« im Interview steckten, dass ein Start-up aus Ihrem »Portfolio« sich das »retronasale Riechen zunutze gemacht« habe und daher naturgemäß eine Flasche entwickeln musste, aus »der man pures Wasser trinkt und dennoch Geschmack über Geruch wahrnimmt«. Das habe es »bislang so noch nicht gegeben«.

Und hier möchten wir entschieden widersprechen! In unserer Gestaltungsabteilung sitzt nämlich ein Herr namens Thomas Hintner, und dieser hat das retronasale Riechen schon vor vielen Jahren so weit auf die Spitze getrieben, dass er herbes Pilsbier trinken kann – und dabei nichts als Wasser schmeckt. Dafür braucht er nicht mal Flaschen wie Sie! Und wenn Ihnen, Esel Thelen, dieser Brief zu frech ist, dann schickt Kollege Hintner Ihrem idiotischen Start-up eine Patentklage.

Gluck, gluck! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Genusspunkte

Dass Umlautzeichen appetitanregend wirken können, wird einem so richtig bewusst, wenn man beim Lesen einer Speisekarte zum ersten Mal mit »Raucherlachs« konfrontiert wird.

Julia Mateus

 Ohne Worte

Man kann das Wesen eines Menschen ja in vielem erkennen. Zum Beispiel darin, wie er über seine Badezimmertürschwelle stolpert. Oder darin, wie er ein Glas Wasser fallen lässt. Vielleicht auch darin, wie er auf sein Bett springt und wie er sich abrollt, wenn er hinunterfällt. Aber was für ein Wesen hat einer, frage ich mich, der, wie mein neuer Nachbar, all dies im selben Moment tut?

Teja Fischer

 Metaphysik

Wahre Physiker sterben nicht, es reorganisieren sich nur ihre Teilchen.

Jürgen Miedl

 Schlechter Werbeslogan

Mit Sagrotan läuft Sack rot an

Elias Hauck

 Revolte

Schon seit Jahrtausenden lassen sich die Bienen vom Menschen nach Strich und Faden ausbeuten und hinters Licht führen. Wilde Instinkte und Resistenz gegen Milben und Krankheiten wurden zugunsten von Zahmheit und ungesundem Fleiß weggezüchtet, hochwertiger Honig wurde immer wieder entwendet, im Tausch gegen billige Glukoselösung. Doch damit ist jetzt Schluss. Widerstand regt sich in den Bienenstöcken, zumindest bei meiner Nachbarin, deren Bienen dazu übergegangen sind, den Honig lieber gleich zu verputzen und die Waben mit dem lauen Zuckerwasser vollzupumpen.

Miriam Wurster

Vermischtes

Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EUR
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 07.07.:

    Hans Zippert schreibt in der FAZ über 80 Jahre Ringo Starr.

  • 03.07.:

    Das Online-Magazin Bookster unterhält sich mit Pit Knorr über sein Alter Ego "Opa Corona".

     

  • 23.06.:

    Stefan Gärtner schreibt in der "Jungen Welt" über den Film "Übers Reck", der Clemens Meyers Rede zu den ausgefallenen Ruhrfestspielen 2020 zeigt. 

  • 15.06.:

    Christian Y. Schmidt erinnert im "Neuen Deutschland" an den Verleger und Autor Jörg Schröder.

  • 02.06.:

    Culturmag.de bespricht Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod".

Titanic unterwegs
15.07.2020 Berlin, Literaturforum im Brecht-Haus Oliver Maria Schmitt, Michael Sowa u.a.
17.07.2020 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Thomas Gsella, Gartenlesung
19.07.2020 Schwarzenbach a. d. Saale, Erika-Fuchs-Haus Museum für Comic und Sprachkunst Katharina Greve: »Die dicke Prinzessin Petronia«
27.07.2020 Leipzig, Werk 2 Martin Sonneborn