In der "Cosmopolitan" habe ich gelesen, daß der Papst heute auf dem Roten Platz in St. Petersburg den traditionellen Weihnachtssegen erteilt. Was zum Teufel hat es damit auf sich?
Der Segen "urbi et orbi" (der Stadt und dem Landkreis, dieses Jahr ist übrigens Pinneberg an der Reihe) wird regelmäßig zum Weihnachtsfest in Rom auf dem Petersplatz, also dem Parkplatz des Heiligen Stuhls, ausgesprochen. Sie ignoranter, gottloser Kretin!

Schön und gut. Aber was bedeutet das ganz konkret für mein persönliches Umfeld?
Wenn Sie sich nicht in der ewigen Stadt oder im Landkreis Pinneberg, zu dem auch Hell-Go-Land zählt, aufhalten, höchstwahrscheinlich nichts, denn der Segen nimmt umgekehrt popeportional mit der Entfernung vom Vatikan ab. Oder doppelt umgekehrt, Franziskus’ Ausstrahlung hin oder her.

D.h. ich komme direktemang in die Hölle, wenn ich heute nicht vor Ort bin?
... oder ins Fegefeuer.

Welche Auswirkungen hat die Zeremonie auf meinen Finanzstatus?
Falls Sie dem Ereignis online per Livestream beiwohnen, können Sie bequem eine Segensspendenquittung anfordern und diese von der Kirchensteuer absetzen.

Was geht denn da heute noch so ab in Rom?
Mit dem Lied "Macht hoch die Autotür, die Garagentore macht weit!" läutet der Pontiac Pontifex die traditionelle Fahrzeugsegnung in der vatikanischen Tiefgarage ein.

Ist das noch zeitgemäß? Sollte Franziskus nicht besser Elektrofahrräder oder Segways segnen?
Die Glaubenskongregation hat sich erst kürzlich in einer 2000 Seiten umfassenden Studie dagegen ausgesprochen. Die Segnung von Zweirädern sei mit der Trinitätslehre der Katholischen Kirche nicht in Einklang zu bringen.

Heute vor 48 Jahren gelang den beiden Kosmonauten Neil Armstrong und Buzz "Feed" Aldrin angeblich ein Spaziergang auf dem Mond. Doch fand dieses Ereignis wirklich so statt? Die Mondlandung im Faktencheck:

Sowohl Armstrong als auch Aldrin tragen Raumanzüge, wie man sie aus zahlreichen Hollywoodfilmen kennt. Hat die NASA also eine Fakelandung im Studio gedreht?

  • Die Frage ist nicht leicht zu entscheiden. Es gibt zahlreiche Indizien dafür, daß die beiden Herren nie von der Erde abgehoben sind. Armstrong litt zum Zeitpunkt der angeblichen Mission an einem Hexenschuß, Aldrin hat angeblich Höhenangst und war schon damals nicht mehr gut zu Fuß. Man darf jedoch nicht vergessen, daß die Erdanziehungskraft auf dem Mond gleich null ist, da können Rückenleiden und Gelenkprobleme schon mal wie weggeblasen sein.

Stichwort Gravitation: Auf dem Erdtrabanten (Mond) hat der Mensch nur ein Sechstel seines Körpergewichts und einen entsprechend geringeren BMI, also statt, sagen wir: 24, nur noch 4 – bei einem solchen Wert ist man normalerweise tot. Wie konnten die beiden Raumritter in dieser Umgebung überleben?

  • Da die beiden Herren Amerikaner waren, kann man ruhig davon ausgehen, daß sie sich den lieben langen Tag mit fettigem Fastfood vollgestopft haben und deshalb einen BMI von 100 oder gar 120 aufwiesen, mit umgerechnet 16 bis 20 im All also durchaus komfortabel herumtollen konnten.

Es existieren Amateuraufnahmen, die zeigen, wie die scheinbar so todesmutigen Weltraumtouris nach dem Besteigen der Raumfähre auf der Rückseite wieder herausspazieren und sich anschließend sogar in die Menge der Schaulustigen mischen. Wie paßt das zur offiziellen Version der geglückten Mondlandung?

  • Man muß bei solchen Geschichten eben auch ein bißchen seine Phantasie anstrengen. Mondlandung, Schmondlandung, wer will denn das alles schon so genau wissen?

Auf einigen Fotos und Filmaufnahmen von der vermeintlichen Mondmission ragen aus früheren Filmen bekannte Requisiten wie Alien- oder Dinosaurierfiguren ins Bild, hier und da auch ein Mikrofon oder ein Scheinwerfer. Warum wurde bei den Dreharbeiten auf solche Details nicht geachtet?

  • Herrgott noch eins! Man war eben in Eile! Das CIA hatte sichere Informationen, daß die Russen eine eigene Version der Mondlandung bereits abgedreht hatten, und zwar auf dem Mond! Da mußte man halt etwas improvisieren und nahm dabei auch ein paar für Laien kaum erkennbare Ungereimtheiten in Kauf!

Wo waren Armstrong und Aldrin am 11. September 2001, Stichwort WTC 7?

  • Muß Subjekt töten, muß Subjekt töten, muß Subjekt töten...

Aaaahrrrrbrrblubberblubber...

Rund 230 osteuropäische und russische Pflegedienste in Deutschland haben die Pflegekassen um Millionenbeträge an Versichertengeldern betrogen. Sind auch meine pflegebedürftigen Angehörigen von den Betrügereien betroffen?


Schon möglich. Wie heißt denn ihr Pflegeanbieter?

Schwer zu sagen, ich kann kein Kyrillisch.

Я понимаю. Spätestens wenn Patienten trotz Rundumversorgung nur noch ein Polenstrich in der Landschaft sind oder sich tot stellen, sobald der ambulante Pflegedienst mit den Worten "Der Iwan ist wieder da!"  die Tür eintritt, sollten bei allen Familienmitgliedern die NATO-Alarmglocken schrillen.

Wie funktioniert die kriminelle Masche der Pflegemafia überhaupt?

Die Abrechnung der Pflegekosten erfolgt stets über die inkassoärztliche Vereinigung Moskau. Dubiose, in das betrügerische Netzwerk involvierte Mediziner wie der als Sexbestie bekannt gewordene Wunderheiler Wladimir Rasputin fälschen Atteste oder deklarieren Krimsekt und roten Kaviar für die Hintermänner als Urinflaschen und Stuhlproben mit Verdacht auf Hämatochezie. Die Lieferung erfolgt dann durch den Medikamentenkurier des Zaren.

Inwieweit sind Pflegefälle selbst von den Betrügereien betroffen?

Von den Pflegediensten werden Leistungen aus der Pflegedokumentation in Kosten gestellt, die nie erbracht worden sind. Sei es bei der Körperpflege ("einkremlen"), der Nahrungszufuhr ("Sonntag: Kesselfleisch, Montag bis Freitag: Gulagsuppe") oder der Unterbringung während der Kurzzeitpflege in Feldlazaretten statt des veranschlagten Einzelbernsteinzimmers. Darüber hinaus hat es immer wieder Fälle gegeben, bei der trotz ausreichender Flüssigkeitsaufnahme Pfleger im Dauerdelirium vorgefunden wurden. Andererseits sollen sich auch Patienten selbst mit Ausnahme von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (Pflegegrad CDU) hilfsbedürftiger gestellt haben als sie tatsächlich waren.

Wie kann ich Familienangehörige vor der Pflegemafia schützen?

Wenn sich demente Pflegebedürftige erst als "Mütterchen Rußland“ oder "Väterchen Frost“ ausgeben und das Pflegepersonal als ihre neuen Patenkinder Sergej (47) und Anastasia (63) mit offenen Armen und Beinen empfangen, ist es meist schon zu spät. Setzen Sie stattdessen präventiv auf bewährte deutsche Unternehmen (Barbarossa) und hoffen Sie auf ein zusätzliches Heer frischer Pflegekräfte von den Philippinen.

Was ist passiert?

Am Wochenende wurden zahlreiche IT-Systeme von dem erpresserischen Computerwurm WannaCry, sogenannter Ransomware, angefallen und mit vorgehaltenem Browserverlauf dazu gezwungen, ihre Dateien zu verschlüsseln und nur gegen Zahlung eines Geldbetrags wieder freizugeben. Vereinzelt wurden Nudes als Geiseln genommen und die Besitzer mit Jamba-Klingeltönen gefoltert.

Wer ist von dem Angriff betroffen?

Neben zahlreichen Privatpersonen wurden insbesondere Firmen und Organisationen Opfer des digitalen Fieslings. So war es Krankenhäusern in Großbritannien über Stunden hinweg unmöglich, neue Alkoholleichen aufzunehmen; viele Bürgersteige des Landes waren schon nach kurzer Zeit unbegehbar. In Deutschland konnten die Züge der Bahn ihre üblichen Verspätungen nicht einhalten und fuhren ausnahmslos pünktlich, Lautsprecherdurchsagen erfolgten in fehlerfreiem Englisch. Zahlreiche fest eingeplante Lustig-Kolumnen in Tageszeitungen mußten daraufhin abgelehnt werden.

Was weiß man über die Ransomware?

Experten zufolge ist das Schadprogramm wenig größer als ein Damendaumennagel, faucht bei geringster Annäherung und ist äußerst bissig. Noch ist unklar, wie ein derart dicker Wurm durch dünne Leitungen gelangen konnte. Angeblich ähnelt er zudem optisch stark dem Startup-Junkie Oliver Samwer, dessen Unternehmen Rocket Internet in jüngster Zeit herbe Kursverluste hinnehmen mußte.

Wer steckt dahinter?

Bisher tappt die Polizei im Dunkeln, da die computergesteuerte Beleuchtung in den Wachen ebenfalls angegriffen wurde. Es verdichten sich jedoch die Hinweise, daß die Samwer-Brüder mit der Sache zu tun haben könnten (siehe Antworten eins und drei). Betroffene berichten, ihnen sei bei umgehender Bezahlung der geforderten Summe ein Zalando-Rabattcode in Aussicht gestellt worden. Darüber hinaus sei im Erpressungsschreiben an einigen Stellen der Verschreiber "Ransamwer" aufgetaucht; das Konto, an das das Lösegeld überwiesen werden solle, sei "zufällig" mit dem Firmenkonto von Rocket Internet identisch usw. Die Polizei versprach, den Spuren zeitnah nachzugehen, warnte jedoch vor Optimismus.

Wie kann man sich vor Ransomware schützen?

Die Bundesregierung empfiehlt, während des Surfens im Internet unbedingt Schutzhandschuhe zu tragen und E-Mail-Anhänge wie "WannaCry.exe" oder "Ransomwarehack.doc" nur bei heruntergelassenen Rolläden zu öffnen. Falls es bereits zu einer Infektion gekommen sei, genüge es, den Stecker des Geräts zu ziehen, langsam bis zehn zu zählen und die betroffene Festplatte dann ganz vorsichtig in Säure aufzulösen. Falls dies alles nichts nutze, helfe nur noch, hektisch den Forderungen der Erpresser nachzukommen und sich innerlich schon mal mit dem Verlust der Daten anzufreunden, z.B. bei Facebook.

Skispringen – Ist das nicht gefährlich?
Ja, sehr! Wenn Sie wie Millionen andere ohnehin dazu neigen, bei den Öffentlich-Rechtlichen einzunicken, sollten Sie es tunlichst vermeiden, zur Übertragung der Vierschanzentournee zu zappen, vor allem wenn Sie Raucher sind oder es sich bei Kerzenlicht zu Hause gemütlich gemacht haben.

Worum geht es denn überhaupt beim Skispringen?
Das ist eigentlich ganz einfach: Abgemagerte Jugendliche in schrillen Outfits, oftmals der Schwarm kleiner Mädchen, versuchen sich in spektakulären Stunts gegenseitig auszustechen und im Wettbewerb möglichst weit nach vorne zu kommen. Dabei sind sie den willkürlichen Bewertungskriterien einer mehrköpfigen Jury ausgesetzt. 

Ist das nicht wie bei "Germany's Next Topmodel"?
Nein, nein! Mit Terror hat das ganze nichts zu tun.

Wie sieht es denn mit den deutschen Teilnehmern aus?
Schlecht. Während früher bei Springern wie Jens Weißflog der Name Programm war, heißen die Hoffnungsträger der Tournee heute Eisenbichler, Geiger oder Freitag. Dreimal dürfen Sie raten, wo die in diesem Jahr landen.

In Heathrow?
Quatsch!

Auf dem BER?
Hihi, der war gut. Aber auch falsch.

Im Kunstschnee auf dem Hang?
Richtig!

Hat die Vierschanzentournee denn auch ein Maskottchen, zum Beispiel einen Eisbären ohne Hose?
Das nicht, aber in den 80er-Jahren gab es mal einen absoluten Underdog unter den Skispringern namens Michael Edwards, besser bekannt als Eddie the Beagle. Ein absolut verrückter Hund, dessen Geschichte es sogar ins Kino geschafft hat: Die Peanuts – Der Film. 

Mit Verlaub, aber hieß der Typ nicht Eddie the Eagle?
Ha, da haben Sie diesen gedrungenen Engländer mit dem blaßweißen Teint und seinen viel zu kurzen Beinchen aber nie springen sehen!

Ich verstehe es trotzdem immer noch nicht. Was finden Zuschauer an der Vierschanzentournee denn jetzt so interessant oder gar spannend?
Wir können ja mal kurz reinschauen. Gerade läuft das dritte Springen auf der Bergiselschanze in Innsbruck. In der Anlaufspur: Der Slowene Domen Prevc. Er springt ab und...

Chrrrrr...

Wir sprachen mit Eno Ladewig, Chef des Knuspertoffel®-Herstellers Knutofaktur GmbH & Co. KG.

TITANIC: Warum heißen Knuspertoffel® Knuspertoffel®?

Ladewig: Weil Knuspertoffel® einfach wunderbar knusprig und herrlich kartoffelig schmecken. Es war uns wichtig, daß beide Aspekte im Produktnamen zur Geltung kommen. "Knusper" für die Knusprigkeit und "toffel" für Kartoffel, zusammen: Knuspertoffel®.

TITANIC: Was macht Knuspertoffel® so wunderbar kartoffelig?

Ladewig: Für die Manufaktur von Knuspertoffel® kommen nur ausgewählte Zutaten zum Einsatz. Wir verwenden ausschließlich Biokartoffeln der Sorte Alman, einer besonders alten und langlebigen Kartoffelsorte. Zusammen mit verschiedenen Steinsalzen, echtem Paprika aus Nepal und einer hochwertigen Aromakomposition aus natürlichen Farbstoffen wird alles von unseren "Toffels" genannten Küchenkräften in reinem Dinkelöl ausgebacken.

TITANIC: Wie sind Sie auf die Idee zu Knuspertoffel® gekommen?

Ladewig: Ich saß mit meinem besten Kumpel abends beim Bierchen auf der Terrasse, und wir haben einfach wild vor uns hingesponnen. Irgendwann fiel uns auf, daß es eigentlich keinen Kartoffelsnack gibt, den wir noch gerne essen. Also haben wir uns schlau gemacht über Zutaten, Herstellung, uns wochenlang in der Küche eingeschlossen und herumexperimentiert, bis wir mit dem Produkt zufrieden waren. Dann hieß es Klinken putzen und Investoren für unser Projekt begeistern.

TITANIC: Ihr Partner ist ja leider kürzlich bei einem tragischen Unfall in der Fritteuse ums Leben gekommen. Was waren seine letzten Worte?

Ladewig: "Wechsel das Fett, Eno. Mmmh, ich werde schon ganz knusprig."

TITANIC: Dürfen wir den Snack probieren?

Ladewig: Sehr gerne.

TITANIC: (knuspernd) Verzeihung, aber Knuspertoffel® schmecken wie ganz normale Kartoffelchips. Gibt es Knuspertoffel® wirklich?

Ladewig: Nein.

TITANIC: Sie kaufen einfach Kartoffelchips beim Discounter und verpacken sie in edle Dosen, um reiche Idioten abzuziehen, oder?

Ladewig: Ja.

TITANIC: Und "fak" in "Knutofaktur" steht für "fake".

Ladewig: Genau.

TITANIC: Wir danken für das Gespräch.

Ladewig: Hey, ich danke!

Wie ist die Lage?

Nicht gut. Nach Unicef-Angaben sind im syrischen Aleppo zwei Millionen Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten, die Stadt sei seit vier Tagen ohne fließendes Wasser. Und das mitten in einer Hitzewelle. Viele Menschenleben sind in Gefahr.

Wie traurig, nein tragisch. Aber gibt’s denn nun endlich die erste Medaille für Jogis Jungs in Rio?

Ja, endlich hat’s geklappt. Der Vielseitigkeitsreiter Michael Jung holte Gold für unsere herrlich unverkrampfte Nation, die Zeitung titelte "Er war Jung und brauchte das Gold", was ich persönlich total originell finde. Das Pferd ging leider leer aus, weil niemand das Medaillenband über den riesigen Schädel des Wallachs kriegte, da half kein Ziehen und kein Zerren. Als Ersatz wurde eine Mohrrübe angeboten, aber der Gaul lehnte pikiert ab, die brächte bei Ebay nichts ein. Ein weiteres Zeichen für die zunehmende Kommerzialisierung des Sports, früher ging es ja noch um Rum und Ehre.

Das können Sie laut sagen, müssen aber nicht: in der gedruckten Form macht’s eh keinen Unterschied. Stimmt es eigentlich, daß Donald Trump Hillary Clinton erschießen lassen will?

Natürlich, wer will das nicht? Das Problem sind einmal mehr die Gesetze. Clinton ist Politikerin und genießt damit Immunität – sie kann nicht einfach eliminiert werden. Die Kugel würde an ihrem Immunsystem abprallen und womöglich jemand anderen treffen: wie im Billard, etwa Bill. Vielleicht ist ja ein Spin-Doctor-med. im Raum und kann wenigstens die Organe retten.

Ja, da helfen nur Alchemie und Kabbala. Was anderes: In NRW soll es Razzien gegen extremistische Netzwerke gegeben haben. Was wissen Sie darüber zur Stunde?

Alles.

Na, da ist aber jemand gut informiert. Dann können Sie mir bestimmt auch sagen, warum Peter Hintze seinen Lebenslauf gefälscht hat?

Hat er gar nicht. Alles ist wahr. Von vorne bis hinten. Kein Wort erfunden. Er muß das tatsächlich alles genauso durchgestanden haben – bei vollem Bewußtsein. Na ja, sagen wir: bei Bewußtsein. 

Wie traurig, nein tragisch.

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Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
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Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
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Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
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Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
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Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 20.04.:

    Die österreichischen Portale Oe24.at und Heute.at nehmen die Geburtstagsglückwünsche von TITANIC an Sebastian Kurz zur Kenntnis.

  • 18.04.:

    "Telepolis" berichtet über den Kampf für und gegen Prozenthürden bei der Europawahl und läßt PARTEI-Chef Martin Sonneborn zu Wort kommen.

  • 17.04.:

    Martin Sonneborn richtet im EU-Parlament das Wort an Emmanuel Macron.

  • 16.04.:

    Christian Y. Schmidt gratuliert Joschka Fischer im "Neuen Deutschland" zum 70. Geburtstag.

  • 30.03.:

    TITANIC-Redakteur Torsten Gaitzsch schreibt bei der "Zeit" über ins Deutsche übersetzte Filmtitel.

Titanic unterwegs
24.04.2018 I-Brixen, Dekadenz
  Max Goldt
24.04.2018 Berlin, Bob – Boxoffberlin
  Christian Y. Schmidt
25.04.2018 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  »Otto. Die Ausstellung«
26.04.2018 Potsdam, Freiland
  Christian Y. Schmidt

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Briefe an die Leser

 »Zeit-Magazin«!

»Fernsehserien sind kulturelle Ereignisse und eine gefeierte neue Erzählform«, wußtest Du zu berichten. Und dazu fällt dann selbst uns nicht mehr allzuviel ein, außer ein paar brandheißen Themenvorschlägen für Deine nächsten Ausgaben: Hast Du denn schon mal etwas von Myspace gehört, vom I-Pad oder von Youtube? Nein? Gern geschehen!

Aus der Zukunft gesendet: Titanic

 Evangelischer Pfarrer Tobias Eißler!

Nach der Einführung der »Ehe für alle« geben die Homos sich ja immer noch nicht zufrieden, sondern wollen nun auch noch den kirchlichen Segen für ihr sündiges Treiben. Aber nicht mit Ihnen! Weil das nämlich »biologisch sinnlose Paarungen« sind, wie Sie im Evangelischen Gemeindeblatt für Württemberg befanden. Was dann aber auch bedeutet, daß Unfruchtbare oder Frauen jenseits der Menopause nicht mehr kirchlich heiraten dürfen, richtig? Und wenn man sich die Auswirkungen der Menschheit auf das globale Ökosystem näher betrachtet, könnte man ganz generell Zweifel bekommen, wie biologisch sinnvoll da jede weitere Paarung überhaupt noch sein kann.

Sie sind da wirklich auf dem richtigen Weg! Machen Sie ruhig so weiter!

Auf jeden Fall mit dem Segen vonTitanic

 Ganz ehrlich, Firma Henkel,

wir fürchten, daß Deinen Produkten der Marke Persil kein lange währender Erfolg beschieden ist, seit Du auf die Kartons und Flaschen groß und fett »360°«drucken läßt. Handelsübliche Waschmaschinen schaffen nämlich nach wie vor maximal 90°.

Weiß: Titanic

 Musiker Jan Delay!

Musiker Jan Delay!

Bereits vor Jahren hattest Du angekündigt, für Deinen Lieblingsfußballverein Werder Bremen ein Lied zu schreiben. Auf Twitter postetest Du nun »werder song fertig«, was uns ein wenig verwundert. Waren denn nicht bereits Songs wie »Abschußball«, »Überdosis Fremdscham« und »Im Arsch« nur dem SV Werder gewidmet?

Heute mal angriffslustig:

Deine Torjäger von Titanic

 Jürgen Kaube, FAZ!

Zum Essener Tafelskandal und den damit zusammenhängenden Rassismusvorwürfen wußten Sie gewunden vorzubringen: »Werden die Vorurteile nicht mindestens so sehr von denen befördert, die als junge männliche Migranten sich in jenen Schlangen rüpelhaft benehmen?« Es braucht wohl den ganzen Verstand von Deutschlands klügster Tageszeitung, um es auf den Punkt zu bringen: Die Migranten sind mit ihrem Benehmen am Ausländerhaß ja wohl stets auch ein bissi selber schuld. Wie die Frauen durch ihr hysterisches Gekeife eine Watschen oft regelrecht heraufbeschwören! Und sich halt auch der Jud’ mit seinem ständigen Geschacher und Geraffe nicht wundern braucht, wenn ihm eigentlich friedfertige Leute irgendwann die Synagoge unterm Geldsack wegzündeln.

So ist das nämlich, Kaube. Und wenn wir Ihnen demnächst mal eine Wagenladung Mist vors Hauskippen, dann suchen Sie bitte erst mal ein bißchen die Schuld auch bei sich, gell!

Schöne Grüße von nebenan Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Randnotiz

aus den sagenhaften Zeiten der unbefristeten Beschäftigungsverhältnisse: Er war schon so lange in der Firma angestellt, daß man den Neubau um ihn herum errichten mußte.

Theobald Fuchs

 Ärztlicher Rat

Wer sich impfen lassen möchte oder muß, sollte dafür einen Kinderarzt aufsuchen. Vorteil 1: Ein Kinderarzt weiß, wie er den Patienten optimal ablenken kann, so daß der Pieks kaum wehtut. Vorteil 2: Die Pflaster sind wegen der bunten Kindermotive viel schöner. Nachteil: Man muß ein Kind dabeihaben.

Kim-Oliver Tietze

 Aha-Erlebnis

Ist euch eigentlich auch schon der Gedanke gekommen, daß »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« eine direkte Antwort auf »Wir Kinder aus Bullerbü« ist?

Mariella Tripke

 demütigender Doppeldruck, der

Wer als Fußgänger an einer Ampel wartet, kann sich leicht gekränkt fühlen, wenn ein Neuankömmling auftaucht und abermals den Knopf drückt, womit er zu unterstellen scheint, der Wartende kenne die Funktionsweise einer Lichtsignalanlage nicht. Dabei handelt es sich oft einfach um einen harmlosen Drängeldrücker, der seinerseits glaubt, die Grünphase durch Häufigkeit und Frequenz des Drückens beschleunigen zu können.

Robert von Cube

 Klares Urteil

Nachdem ich im letzten Vierteljahrhundert rund ein Dutzend Kaffeesorten kennengelernt, mehr als 80 Kaffeearten verglichen, auch ein paar Jahre als Barista gearbeitet, vor allem aber weit über 20 000 Tassen dieses »Getränks der Götter« getrunken habe, steht für mich eins fest: Das Zeug schmeckt nicht.

Andreas Maier