Newsticker

Nur diese Kategorie anzeigen:Fragen und Antworten Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Fragen und Antworten zur Präsidentschaftswahl in Russland

Puh! Wahl in Russland. Wie spannend wird das?
Bei russischen Buchmachern kann man darauf wetten, ob Putin bei Bekanntgabe der Ergebnisse nur mit dem Mundwinkel zuckt oder in minutenlanges, hohnvolles Schurken-Gelächter ausbricht. Außerdem fesselt das Gerücht, Putin ließe sich dieses Mal mit nacktem Oberkörper und in kurzen Hosen vereidigen, Millionen Russen vor den TV-Geräten.

Umfragewerte haben oft ein erhebliches Fehlerpotential. Kann es nicht auch sein, dass wir eine faustdicke Überraschung erleben?
Na klar! Es ist absolut möglich, dass Putin statt der vorhergesagten 80 Prozent dieses Mal 110 bis 130 Prozent erreicht, da erstmals noch nicht geborene Russen und Wahlberechtigte auf den Friedhöfen mitmachen dürfen. Zudem können staatstreue Kremlfreunde für jeden Bestandteil ihres ellenlangen Vornamens jeweils eine Stimme zusätzlich abgeben.

Wie attraktiv sind Putins Gegenkandidaten auf dem Wahlzettel?
Dabei handelt es sich um Nikolaj Charitonow von der "Nowitschok Union", Wladimir Dawankow vom "Bündnis Sergej kommt mit dem Hammer vorbei" und Leonid Slutskij von der "Wenn Du hier das Kreuzchen machst, geht's direkt an die Front, Freundchen Partei". Wenn man als Wähler immer schonmal wissen wollte, wie genau der Inlandsgeheimdienst FSB arbeitet oder gerne mitten in der Nacht die Tür eingetreten bekommt, sind die Kandidaten sogar sehr attraktiv.

Putin hatte angeblich im Vorfeld noch nicht mal ein Wahlprogramm. Was will er denn in seiner nächsten Amtszeit alles so bewegen?
Hauptsächlich Truppen und Panzer. Abgesehen davon gibt es schon ein paar Baustellen. Die Zahl der aus dem Fenster gefallenen Lukoil-Geschäftsführer war mit vier zuletzt unter dem langjährigen Mittel, die russischen Verluste in der Ukraine haben noch immer nicht die Million erreicht und in Putins Schwarzmeerpalast müssen mal wieder die Goldwasserhähne ausgetauscht werden. Es gibt viel zu tun! Dawai, dawai, dawai!




Eintrag versenden Newstickereintrag versenden…
Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

optionale Mitteilung an den Empfänger:

E-Mail-Adresse des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*
(mehrere Adressen durch Semikolon trennen, max. 10):

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sie, Alexandra Popp,

warnen davor, weibliche Fußballprofis ähnlich zu verhätscheln wie die männlichen. Spielerinnen sollten Behördengänge alleine erledigen. Aber ist es nicht viel zu umständlich, wenn die jeden Pass erst mal selbst beantragen müssen?

Wort- und Ballspielgrüße von

Ihrer Titanic

 O Gott, liebe »Tagesschau«!

Du titelst »Weniger Butter auf dem Brot«. Das hat uns geschockt. Wann wird es zu den nächsten Eskalationsstufen »Weniger Ketchup zu den Pommes«, »Weniger Bratensoße an Weihnachten« und »Weniger Limo in der originalen Paulaner Spezimischung« kommen?

Weniger Butter bei die Fische wünscht sich bei diesen Entwicklungen: Titanic

 Sie, Daniela Behrens,

sind niedersächsische Innenministerin und machen sich gerade mit Ihren Maßnahmen bei den Ultras in norddeutschen Fußballstadien ziemlich unbeliebt. Aber auch Ihnen geht deren Zündeln gehörig auf die Nerven.

Wie aber, Frau Behrens, haben wir dann Ihre Aussage nach dem Derby zwischen Eintracht Braunschweig und Hannover 96 zu verstehen? »Die Fantrennung hat gut funktioniert. Aber was wieder nicht gut funktioniert hat, ist der Pyro-Einsatz«, klagten Sie, und wir fragen uns seither: Woher dieser plötzliche Sinneswandel?

Erholen sich gerade vom letzten Knalltrauma:

Ihre Ultras von der Titanic

 Also wirklich, Metallica-Bassist Robert Trujillo!

Im Rahmen Ihres 20. Ehejubiläums wandten Sie sich in einem Instagram-Post an Ihre Ehefrau Chloe und bedankten sich bei ihr für »Motivation, Kreativität und eine superstarke Arbeitsmoral«. Das erscheint uns jetzt aber doch ein wenig unromantisch, ja geradezu bürokratisch.

Fällt Ihnen denn gar nichts anderes zum 20jährigen ein? Wir sind uns sicher, Ihre Frau hätte sich bestimmt gefreut, wenn Sie ihr mehr Urlaubstage, eine Dienstreise oder wenigstens eine Begrünung der Arbeitsfläche angeboten hätten!

Nur einige Ideen von

Ihrer Beziehungsratgeberin von Titanic

 Eine Frage, »Redaktionsnetzwerk Deutschland« …

»Manche Abiturienten in Hessen machen womöglich absichtlich einige Rechtschreibfehler. Sie wollen beim Gendern ein Statement zu setzen« – und Du, RND? Wofür willst Du Dein Statement zu setzen?

Fragt absichtlich Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Alte Grabräuber-Weisheit

Das letzte Hemd hat keine Taschen und man kann ins Grab nichts mitnehmen. Was man aber sehr wohl kann: aus dem richtigen Grab viel herausholen.

Jürgen Miedl

 Grausiger Befund

Als Angstpatientin weiß ich den Smalltalk zu schätzen, den meine Zahnärztin vor der Behandlung mit mir führt, aber ihre beiläufige Bemerkung, dass sie True-Crime-Fan sei, während sie die Instrumente sortierte, war für unsere Vertrauensbasis eher kontraproduktiv.

Loreen Bauer

 Falscher Titel

Kürzlich habe ich einen Brief meiner ehemaligen Universität erhalten, dass ich mich, da ich in meiner Abschlussarbeit in Gletscherwissenschaften plagiiert haben soll und mir mein Titel nun aberkannt wird, fortan bitte nicht mehr Glaziologe, sondern lediglich Halbglaziologe nennen soll.

Ronnie Zumbühl

 Gute Aussichten

Für mich ist es ganz wichtig, auch im Alter neugierig zu bleiben. Darum habe ich mir ein neues Kissen für mein Fensterbrett geleistet.

Uwe Becker

 Neue Metaphern braucht das Land

Selbst wenn mir der Klimawandel egal ist, kann ich das angesichts der verdorrten Wälder und Felder leider nicht mehr damit veranschaulichen, dass »nach mir die Sintflut« kommen könne.

Tibor Rácskai

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
18.06.2024 Düsseldorf, Goethe-Museum Hans Traxler: »Traxler zeichnet Goethe«
21.06.2024 Husum, Speicher Max Goldt
23.06.2024 Kiel, Schauspielhaus Max Goldt
18.08.2024 Aschaffenburg, Kunsthalle Jesuitenkirche Greser & Lenz: »Homo sapiens raus!«