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Der nützliche IT-Support: Sie fragen, wir antworten!

Frage: Bislang habe ich mich gegen ein Upgrade auf Windows 10 erfolgreich zur Wehr setzen können, doch heute Morgen standen zwei außerordentlich groß gewachsene, außerordentlich dunkel gekleidete, außerordentlich unfreundliche Männer vor der Tür, die – ohne zu fragen! – in meine Wohnung eingedrungen sind, und mich dann bei der Installation von Windows 10 "begleitet" bzw. "unterstützt" haben. Das kam mir komisch vor, denn ich empfinde so etwas als Zwang! Ist dieses Vorgehen seitens der Fa. Microsoft überhaupt noch rechtlich gedeckt?
Antwort: Unserem Wissens nach ist es das durchaus.

Frage: Ich habe private Fotos anstatt bei Dropbox versehentlich in ein Paralleluniversum hochgeladen, und nun habe ich darauf keinen Zugriff mehr. Was nun?
Antwort: Rebooten Sie das Gerät, und danach das Universum (Anm.: das Paralleluniversum; nicht Ihr eigenes!).

Frage: Ich habe unvorsichtigerweise von einer anscheinend verdorbenen E-Mail-Beilage gekostet, und nun ist mir wahnsinnig schlecht. Wie kann ich so etwas in Zukunft vermeiden?
Antwort: Beilagen zu exotischen E-Mails sollten grundsätzlich niemals roh konsumiert werden, sondern sollten immer gekocht, geschält und in Stückchen gehackt durch einen speziellen Filter gepreßt werden. Falls Sie sich das Abkochen ersparen möchten, können Sie die Beilage auch dünsten – so bleiben wertvolle Vitamine bestmöglich erhalten! Tip: Lassen Sie sich die Zutatenliste zu den von Ihnen konsumierten E-Mails immer gleich mitschicken, denn diese verrät die für Betriebssystem schwierig zu verdauende Komponenten oft schon auf den ersten Blick.

Frage: Ich habe mir beim Schreiben mit einem Textverarbeitungsprogramm meinen großen Zeh an einem herausragenden Zeilenumbruch angeschlagen. Verflucht, tut das weh, aua!
Antwort: Ja, mit Zeilenumbrü
chen muss man sehr vorsichtig sein. Gu
t kühlen!

Frage: Ich war von Beruf Webseitenreiter, bis ich beim Herunterscrollen einer Homepage gestolpert und die ganze endlos scrollende Website heruntergestürzt bin. Einen Helm habe ich dabei unglücklicherweise nicht getragen. Nun bin ich seit zwei Jahren digital behindert und kann mich nur noch von lauwarmem Pixelbrei ernähren. Muß meine Versicherung das bezahlen?
Antwort: Hier ist Folgendes entscheidend: Handelt es sich um einen Arbeits- oder um einen Freizeitunfall? Falls letzteres der Fall ist und Sie zum Zeitpunkt des Unfalls keine Zusatzversicherung gegen Sportunfälle auf Webpages abgeschlossen hatten, sieht es nicht gut für Sie aus. Der Webseitenbetreiber ist grundsätzlich NUR insoweit für die sichere Ausgestaltung und Beschilderung seiner Internetpräsenz verantwortlich, als er ein sicheres BEGEHEN (!) gewährleisten muß. Das BEREITEN einer Homepage ist grundsätzlich nicht vorgesehen und geschieht also stets auf eigene Gefahr.

Frage: Nach einer allergischen Reaktion auf Nüsse und Gluten habe ich nun ärgerlicherweise eine Intoleranz gegen Ausländer entwickelt, so daß ich mich den ganzen Tag zwanghaft am Kopf kratzen und reflexhaft in diverse Online-Foren verschiedenartigsten Müll posten muß. Was kann ich dagegen tun?
Antwort: Da hilft leider alles nichts, denn Sie sind ganz einfach ein gottverdammtes, dummes Schwein. (Anm.: Idiot!)

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Fragen und Antworten zum Handballsport

Warum gibt es überhaupt Handball, wo es doch bereits Fußball gibt?
Eine rhetorische, gleichsam berechtigte Frage. Die brutal ehrliche Antwort: Nicht jeder Mensch kann Fußball spielen und beherrscht die ein gerüttelt Maß Körpergefühl voraussetzende Koordination von Fuß und Ball. Letzteren aber einfach aufzuheben und ein paar Meter weit zu werfen, ist selbst für Schimpansen eine Leichtigkeit, eine reine Fingerübung. Blickt man in entsprechende Geschichtsbücher, erfährt man auf Seite drei (unten): Die ersten Handballvereine wurden von Menschen gegründet, die im Fußballverein immer nur auf der Ersatzbank saßen, zum Teil gar auf der Tribüne. Und die wollten schlicht Spielpraxis, zur Not auch in einem Sport, der nichts voraussetzt als die Abwesenheit von schweren Gebrechen. Handball ist also eine Art Fußball für unsportliche Menschen.

Was macht eigentlich Heiner Brands sagenumwobener Walroßschnauz aktuell?
Nun, er gedeiht wie eh und je, wir haben das überprüft. Die Rubrik heißt schließlich "Fragen und Antworten", und Antworten findet man nicht, indem man die Google-Bildersuche bemüht und bei Suchoptionen auf "Letzte 24 Std." klickt. So handeln vielleicht Journalisten, aber die sind ja auch eine rechte Plage, neben Busfahrern freilich. Und eben Handballern. Außer natürlich Heiner Brand, der uns – sichtlich geschmeichelt – seinen immensen Schnauzbart bereitwillig inspizieren ließ und sich rührend kümmerte: um seine Gäste (Schnaps) ebenso wie um seine Bewohner (Insektizid). 

Warum ist Deutschland denn nun Europameister geworden?
Zunächst einmal gilt es abzuwarten, inwieweit es vor oder während der Begegnung zu Unregelmäßigkeiten bei den Wettanbietern gekommen ist. Spanien verliert normalerweise nicht so klar gegen Deutschland, es sei denn, es gab vorher Absprachen. Damit soll jedoch keineswegs insinuiert werden, daß das Ergebnis auf unlauterem Wege zustande gekommen sei, es soll bloß der Verdacht in den Raum gestellt werden. Immerhin beweisen Fernsehaufnahmen ohne jeden Zweifel, daß spanische Weltklassespieler den Ball mehrmals nicht ins deutsche Tor hineinwarfen, obwohl das theoretisch durchaus möglich war. Sie hätten bloß etwas fester werfen müssen! Konnten sie nicht – oder wollten sie nicht? Darüber mag sich jeder selbst ein Urteil bilden, aussprechen dürfen es aber nur die mit zweitem Staatsexamen, da ist Justitia streng.

Wann ist der Trubel um den Handball endlich wieder vorbei?
Voraussichtlich morgen gegen 14:30 Uhr.

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Fragen und Antworten zum kleinen Waffenschein

Nach den Massenvergewaltigungen von Frauen durch nordamerikanische Neger in Köln bin ich verunsichert und überlege nun, einen kleinen Waffenschein zu beantragen. Welche Voraussetzungen muß ich dafür mitbringen?
Kleinwaffen wie Wasserpistolen, Steinschleudern, Gaspistolen, Cologne-Water-Spray (CS-Gas) oder Klappradpanzer darf grundsätzlich jeder Bürger, der über einen abschließbaren Schrank oder eine Garage verfügt, bei sich zu Hause aufbewahren. Eines Waffenscheins bedarf es dann, wenn eine Kleinwaffe in der Öffentlichkeit mitgeführt wird. Hierzu muß der Antragsteller jedoch eine gewisse körperliche und vor allem geistige Zuverlässigkeit nachweisen (Kenntnis des eigenen Namens / darüber, welches Jahr gerade ist). Ansonsten braucht man lediglich das kleine Latinum sowie einen Angelschein für Zimmeraquarien.

Wann und gegen wen darf ich die Waffen einsetzen?
Alle Kleinwaffen sind nur zum Einsatz gegen bestimmte Personen bzw. Personengruppen aus dem kleinkriminellen Milieu oder zu bestimmten Veranstaltungen zugelassen. Schreckschußpistolen dürfen gegen Schreckschrauben (Schwiegermütter oder Kegelbrüder) eingesetzt werden, aber auch während öffentlicher Vorführungen von "Shrek"-Filmen. Pfefferspray ist nur beim Barbecue im Stadtpark oder gegen Grillen ganz allgemein anwendbar.

Welche bürokratischen Hürden gilt es zu beachten?
Aufgrund des Massenansturms von Antragstellern aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens (Leipzig) sollten Sie lange Wartezeiten bei den zuständigen Behörden einkalkulieren. Die Kommunen haben eigens dafür Pritschenlager in Turnhallen und Zelten errichten lassen. Helfer des Deutschen Roten Fadenkreuzes sichern die Erstversorgung der Ankommenden. Sollte wochenlanges Ausharren in muffigen Amtsfluren für Sie als Schießwutbürger kein Hindernis darstellen, ist der Wisch so gut wie Ihrer.

Gibt es Vergünstigungen bei Vorlage des Waffenscheins?
Ja, bei Vorlage des kleinen Waffenscheins erhalten Ihre Kinder in allen teilnehmenden "Burgerwehr King"-Restaurants eine Junior-Tüte mit einer Pommes granatrot-weiß, zwei Wasserbomben und einem Kriegsspielzeug nach Wahl. Tip: Beim Zücken der nun legal mitgeführten Waffe springt unter Umständen noch mehr für Sie raus!

Ist es überhaupt ratsam, einen Antrag zu stellen?
Waffen vermitteln meist nur scheinbar mehr Sicherheit. Der Waffenschein bringt auch eigene Gefahren mit sich: Aufgrund seiner spitzen Ecken und der vier rasiermesserscharfen Kanten kann er böse Papierschnitte verursachen. Wechseln Sie lieber die Straßenseite, wenn Ihnen eine gefährlich anmutende Person entgegenkommt. Am besten schließen Sie sich aber zu Hause ein, verminen den Vorgarten und meiden alle Karnevalsveranstaltungen.

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Fragen und Antworten zum NPD-Verbotsverfahren

Worum geht’s?
Das Bundesverfassungsgericht hat im Verbotsverfahren gegen die NPD die letzte Runde eingeläutet. Jetzt darf sich jeder noch ein kleines Pils bestellen, und dann wird abgerechnet.

Wie? Die NPD gibt es immer noch?
So ist es. Im Zuge von Pegidamärschen, AfD-Witzen und Jakob Augstein-Kolumnen haben manche vergessen, daß es hierzulande noch Nazis gibt, die aus ihrer faschistischen Gesinnung keinen Hehl machen und Flüchtlingsheime nicht deshalb anzünden, weil sie Angst im Dunkeln haben.

Muß unsere Demokratie eine Partei, die unsere Verfassung abschaffen will, aber einfach zu doof ist, auch nur die eigenen Parteifinanzen im Griff zu haben, nicht aushalten können?
Im Prinzip nein. Wer die Verfassung in diesem Land in Frage stellt, muß wenigstens in der Lage sein, die Telefonnummer der Polizei ohne Google herauszufinden – so hat es Karlsruhe in einem Grundsatzurteil festgelegt. Außerdem erhält die NPD via Parteienfinanzierung Steuergelder, die z.B. besser für die raschere Bearbeitung von Asylanträgen aufgewendet wären, um unerwünschte Ausländer zügig abschieben zu können.

Wäre es nicht extrem peinlich, wenn dieses neue Verbotsverfahren wieder scheitert?
Ja, das wäre eine Katastrophe. Sollte sich herausstellen, daß es sich bei der NPD um eine verfassungskonforme Partei mit demokratischen Grundsätzen handelt, die niemanden diskriminieren möchte, hätten viele Wähler über Jahre hinweg ihre Stimme falsch abgegeben. Das würde die NPD nicht überleben!

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Fragen und Antworten zur Terrorgefahr

Wie lange wird die Bedrohung durch Terror noch andauern?
Nun, es hat ja gerade erst begonnen! Die Innenstädte wurden gesperrt, jetzt werden die Buden langsam aufgebaut und in Betrieb genommen. Bis zum 23. Dezember dürfte das Kapitel aber abgeschlossen sein. 

In einigen europäischen Städten kann man nicht einmal mehr die Metro benutzen...
Ja, das ist nicht schön, aber es bleiben Ihnen ja immer noch Edeka, Lidl oder einer der beiden AldIS.

Gibt es bestimmte Produkte, von denen ich besser die Finger lassen sollte?
Na, klar! Z. B. Camel-Zigaretten, Schnittbrot, diese Spindeln mit Terrohlingen an der Kasse oder etwa auch Shampoo von "No head and shoulders". Halten Sie auch unbedingt Abstand, wenn Sie einen Einkaufstrolley mit belgischem Kennzeichen sehen. 

Kann ich in Brüssel jetzt günstig Urlaub machen?
Natürlich! Wenn Sie gut zu Fuß sind und gerne mit einem Maschinengewehrlauf im Rücken Ihren Kaffee genießen, warum nicht? Achten Sie nur darauf, daß Sie an den Imbißbuden aufgrund der Terrorstufe "Rot" meist keinen Ketchup mehr bekommen, nur noch exquisite Saucen. Aber so merkt immerhin niemand, daß Sie ein Terrorist Tourist aus Deutschland sind.

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TITANIC Schulservice

Fragen und Antworten zum Jogginghosenverbot

Ist es nicht das Recht eines jeden, sich zu kleiden wie er oder sie es möchte?
Durchaus. Als Konsequenz aus unserer Geschichte treten jedoch sämtliche Menschenrechte und Verfassungen außer Kraft, wenn dies am Ende derart schlampig aussieht.

Wer entscheidet das?
Im einzelnen entscheiden Deine Lehrer darüber, da Lehrer in Stilfragen von Haus aus ein sehr glückliches Händchen haben.

Gesetz den Fall, daß der Schlabberlook künftig wirklich passé ist, wie soll sich unsereiner in der Schule denn fortan kleiden, Alter?
Sei kreativ – als Alternative zum Gammeloutfit bieten sich schier endlos viele Möglichkeiten an (Camouflage, Minirock, Burka…).

Kann ich mich gegen die Vorschriften wehren?
Ja, du kannst den Klageweg einschlagen. Auch vor Gericht gilt allerdings: Deine Chancen erhöhen sich schon alleine dadurch, daß Du ohne Jogginghose auftauchst. Tip: Trage statt dessen eine andere Hose.

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Fragen und Antworten zum Bürgerkrieg im Jemen

Steht jetzt eine ordentliche Spritpreiserhöhung ins Haus? Soll ich besser noch mal volltanken?
Nein, der Jemen verfügt gar nicht über Erdöl. Selbst der Grundwasserspiegel ist schon auf dreißig Meter abgesunken, in Zukunft rechnet man wegen der Überbevölkerung sogar mit einer Absenkung auf 200 bis 300 Meter. Da werden sicher bald die Kamele die Herrschaft übernehmen, die sind ja genügsamer.

Kann ich denn da jetzt noch günstig Urlaub machen, oder sollte ich momentan davon Abstand nehmen? Gibt es eine offizielle Reisewarnung?
Ach was, im Jemen werden regelmäßig Touristen entführt, das kostet den Staat einen Haufen Lösegeld (steuerfrei, versteht sich). Da ist es günstiger, wenn Sie da jetzt hinfahren und beim Altstadt-Bummel in Aden erschossen werden. Ihre Krankenkasse wird Sie davor warnen – wegen der Überführungskosten. Aber wahrscheinlich werden Sie eh ins Meer geworfen und dann irgendwo in Indien aufgedunsen und gepökelt an Land gespült und an einen Agenten von Gunther von Hagens verkauft.

Wie wird das ganze denn jetzt weitergehen da unten?
Gute Frage! Die Saudis werden erstmal einmarschieren und die Hitzköpfe wieder in Nord- und Südjemen trennen, den alten Präsidenten oder sonst eine korrupte Marionette einsetzen und hoffen, daß dort mal für fünf Jahre Ruhe herrscht, bis der IS oder Al Qaida wieder alles aufmischt. Also abwarten und Tee trinken.

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Brrr, Tilman Kuban!

Von der »Zeit« gefragt, welches Tier das politischste sei, wieherten Sie: »Als Niedersachse sage ich: das Pferd. Weil es sturmfest und erdverwachsen ist.«

Nun kann ein erdverwachsenes Pferd ja weder traben noch galoppieren. Streng genommen kann es sich gar nicht vom Fleck bewegen, tritt nur auf der Stelle. Damit haben Sie ein Bild geschaffen, das wahlweise als exemplarisch für den Zustand von CDU, SPD oder der Groko durchgehen könnte, was wiederum für einen Nachwuchspopulisten wie Sie gar nicht mal so schlecht ist.

Will jetzt trotzdem nicht weiter darauf herumreiten: Titanic

 Ach, Peter Tauber!

Ach, Peter Tauber!

Als Sie in Ihrer Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium sagten, die Bundeswehr bekomme nun, »was sie verdient«, da fingen wir sofort an zu träumen: eine komplette Neustrukturierung angesichts unzähliger Naziumtriebe? Einen ordentlichen Einlauf wegen der kriegsverherrlichenden Sprüche auf ihren Werbeplakaten? Oder gar eine zünftige Tracht Prügel für das Abfackeln von gut 1000 Hektar Moor in Meppen und den dabei verursachten Schaden von 100 Millionen Euro?

Aber nein, Sie sprachen natürlich nur von irgendwelchen modernisierten Panzern – die die Bundeswehr also noch mal womit verdient hat?

Will es lieber gar nicht wissen: Titanic

 Neuseeländische Supermarktkette »Countdown«!

Das ist mal eine schöne Nachricht, die Du in diesen kalten und ungemütlichen Zeiten von Dir hören lässt: Jeden Mittwochnachmittag bieten Deine Märkte fortan eine »ruhige Stunde« für Autisten und sensible Kunden an, mit gedimmtem Licht, leiserer Musik und leiseren Piep-Geräuschen an der Kasse. So löblich und unterstützenswert dieser Vorstoß ist, fragen wir uns doch, ob er nicht noch um andere Zielgruppen erweitert werden könnte: Eine zehnmal so große Supermarktvariante mit fußballfeldbreiten Gängen für Klaustrophobiker schwebt uns da vor; eine mit sehr engen Gängen und 20 Prozent Gefälle ausgestattete für Maniker; eine für Menschen mit multipler Persönlichkeit, in der es viel mehr Einkaufswagen gibt; sowie schließlich eine mit komplett leeren Regalen und defekten Kassen – für Kaufsüchtige.

In diesem Sinne: Mach »ruhig« weiter! Titanic

 Auf die Plätze, fertig, los, niederländische Sprinterin Madiea Ghafoor!

Und zwar zum Haftantritt. Sie sind wegen Einfuhr von Drogen und Beihilfe zum Drogenhandel vom Landgericht Kleve zu einer achteinhalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Laut Ihrem Verteidiger wollen Sie die Entscheidung jedoch anfechten, weil Sie davon ausgegangen waren, lediglich illegale Dopingsubstanzen im Auto gehabt zu haben, mit denen Sie sich für die diesjährige Leichtathletik-WM in Doha aufputschen wollten.

Das mag jetzt für Ihre weitere Karriere als Rundendreherin auf dem Knasthof ein echter Downer sein, aber Speed ist eben nicht gleich Speed!

Gefangen im Satirerausch: Titanic

 »Heidegger Studies«!

Als wir erfuhren, dass Ihr in Eurer aktuellen Ausgabe einen Aufsatz mit dem Titel »Seinlassen des Mitdaseins aus dem Sein-zum-Tode?« veröffentlicht habt, stellte sich uns eine grundstürzende fundamentalontologische Frage: Könnt Ihr so was nicht einfach sein lassen?

Gruß vom mannigfaltigen Dasein auf der Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Sehr kleine Gastronomiekritik

Diese Street-Food-Trucks sind auch nur die Tiny Houses der Restaurantwelt.

Julia Mateus

 Amtlicher Claim

Slogan-Fragment für deutsche Bürgerämter: »Willkommen im Meldorado. Der Ort, an dem Sie uns Ihre neue Adresse geben – und wir sie mit zwei Fingern abtippen.«

Felix Scharlau

 Kulturkritik

Typisch – im Internet die Songs vorhören und dann doch die Vinyl-Platte beim kleinen Einzelhändler kaufen. Verratzte Hipsterbande!

Tina Manske

 Knapp vorbei

Als Herr H. letztens aus einer Laune heraus die Unterpfaffenhofener Kathedrale betreten hatte, unternahm Gott einen erneuten Versuch, Herrn H. zu erleuchten, verfehlte jedoch sein Ziel. Dafür traf er ein paar der zum Altar führenden Stufen und einen Mülleimer, die seitdem mit naseweisen Bemerkungen den Gottesdienst stören. Das Pfarramt hat freilich eine Eingabe gemacht, die jedoch wie stets unbeantwortet blieb.

Tibor Rácskai

 Kundenbindung

Endlich den nie gelesenen Newsletter dieses Uhrenherstellers abbestellt. Und direkt bestätigt worden, ohne Moment-mal-Klickorgie, Bitte-nicht-Rumgejammer oder Warum-nur-Fragenkatalog. Einfach nur Danke und Tschüs. Da konnte ich nicht anders, als mich direkt wieder anzumelden.

Teja Fischer

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
25.11.2019 Stuttgart, Theaterhaus Oliver Maria Schmitt
27.11.2019 Mannheim, Alte Feuerwache Max Goldt
28.11.2019 Rottenburg, Kino im Waldhorn Max Goldt
28.11.2019 Rendsburg, Nordkolleg Thomas Gsella