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Fragen und Antworten zum SEPA-Verfahren

Wie viel ist ein SEPA und wie ist der Umrechnungskurs?
Ein SEPA sind 20 IBAN. 20 IBAN sind zwölf BIC. Für eine Umrechnung in Euro und DM tragen Sie bitte den gewünschten Betrag in das dafür vorgesehene Feld ein. Den entsprechenden Betrag in Euro und DM finden Sie darunter.
___ SEPA
 = 0 Euro
 = 1000 DM

Was muß ich vor dem 1. Februar 2014 tun?
Es ist möglich, daß Unternehmen oder Behörden, denen eine Lastschrift-Einzugsermächtigung für das Konto erteilt wurde, ihre Kunden in den nächsten Monaten über Änderungen im Lastschriftverfahren informieren. Dabei werden diese per Email (bushido@sparkasse.tn) gebeten, ihre IBAN und den BIC durch Paßwörter, Geheimnummern und Untenrum-Selfies zu bestätigen.  

Was muß ich nach dem 1. Februar 2014 tun?
Kaum ist der Januar feucht-fröhlich verabschiedet, beginnt der neue Monat für viele im Jammertal: Brummschädel, rebellischer Magen und bleierner Körper – das sind die typischen Symptome nach der Umstellung des Zahlungsverkehrs. Hilfreiche Tips, die im vergangenen Jahr entwickelt wurden: Bratheringe zum Frühstück, Wasser, Salzgebäck, Spazierengehen, weiter saufen. 

Wie sollte ich mich auf SEPA vorbereiten?
Die drei goldenen Regeln für Umstellungen von internationalem Zahlungsverkehr greifen auch hier. 1. Lassen Sie sich rechtzeitig impfen (SEPA kann durch Chlamydien auch auf den Menschen übertragen werden). 2. Gehen Sie in das nächstgelegene Rechenzentrum, um ein Elektronengehirn Ihre zukünftige IBAN feststellen zu lassen (bis zu zwei Wochen Rechenzeit). 3. Besuchen Sie in Ihrer örtlichen Sparkasse den Kurs "Feuerzeuge selbst nachfüllen". 

Wo finde ich meine IBAN und den BIC?
Legen Sie am Abend des 31. Januar vor dem Zubettgehen alle Ihre Bitcoins unter Ihr Kopfkissen. Sobald Sie, so Gott will, im Februar aufwachen, finden Sie IBAN und BIC in Ihrem Portemonnaie. Falls Sie Ihre Rechtschreibung bereits umgestellt haben, finden Sie IBAN und BIC in Ihrem Portmonee.

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Fragen und Antworten zum Abhörskandal

Wieso hören die Amerikaner die ganze Welt ab?
Weil sie halt Amis sind: Sie fressen Achtkiloburger mit Extra Baconnaise, saufen dazu Cola aus Zehnliterbechern und werden beim Datensammeln eben auch nie satt.

Aber ausgerechnet unsere brave Kanzlerin!
Das ist tatsächlich übertrieben. Angela Merkel ist ja keine, höhö, Terroristin, sie will doch von den Yankees nur Friede, Freundschaft, Eggpie. Die Vorstellung, die amerikanischen Geheimdienste würden das tun, weil sie Europa unter deutscher Führung als Gefahr für ihre Vormachtstellung einstufen, ist jedenfalls abwegig. Wer so etwas glaubt, kann sich am Ende auch solch verrückte Sachen vorstellen wie deutsche Politiker und Parteien, die Geld von z.B. Autofirmen für politische Entscheidungen annehmen.

Aber wieso wehrt sich die Kanzlerin nur so zögerlich?
Keinesfalls weil sie weiß, wie das Geschäft läuft und daß der BND ähnliche Programme unterhält. Sie ist einfach ein herzensguter Mensch, der auch höflich bleibt, wenn der amerikanische Satan seine wahre Fratze zeigt. 

Versteht Angela Merkel jetzt, da sie selbst betroffen ist, die Sorgen der Bevölkerung und handelt entsprechend?
Ja, klar.

Was können wir jetzt für unsere Kanzlerin tun?
Mal wieder McDonald's boykottieren, Barack Obama heimlich einen "Neger" nennen (aber nicht per SMS) und einen BMW kaufen.

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(Letzte) Fragen und Antworten zum Fall Uli Hoeneß

War das denn wirklich so schlimm, was der gute Uli da gemacht hat?
Nein nein, sooo schlimm war das auch wieder nicht. Jeder bezahlt doch mal die Putzfrau oder den Automechaniker schwarz, holt den Friseur ins Haus, damit er für einen Pauschalpreis Familie, Nachbarn und Gartenhecken mitschneidet.

Sind wir somit alle "ein bißchen Hoeneß" (Hart aber fair)?
Genau! So wie jeder, der eine Mücke erschlägt, auch ein bißchen Elefantenmörder ist.

Wir können also alle nichts dafür. Aber wo liegt die Schuld? "Macht Geld unmoralisch?" (Die Zeit)
Wie üblich stellt die Zeit die klügsten Fragen, die sich von selbst mit "Ja" beantworten. Denn selbstverständlich war es so, daß Hoeneß vollkommen moralisch sein Geld erwirtschaftet hat – und dann plötzlich, als er es hatte, der Unmoral verfiel.

Was bedeutet dieser Fall für das "Financial Fair Play" im Fußball?
Genau das, was Steuergesetzgebung für Uli Hoeneß bedeutete: eine Herausforderung.

Merkel ist von Hoeneß enttäuscht. Ändert sich jetzt die Steuerpolitik?
Ja, bestimmt.

 

...ach, Quatsch!

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Fragen und Antworten zum neuen Papst

Warum Jorge Mario Bergoglio, ein argentinischer Außenseiter?
Irgendwelche Quellen berichten, daß der als Top-Favorit gehandelte Italiener Angelo Kardinal Scola gestern nachmittag fast uneinholbar in Führung lag. Doch sein Vorsprung wurde ihm zum Verhängnis: Zu hochmütig und siegessicher ging er in Spiel 15 des Konklaves (Boule), ließ sich böse in die Karten gucken und verlor zu null gegen Bergoglio. Wegen der Knockout-Regel wurde dieser direkt zum neuen Papst ernannt.

Der neue Papst ist Jesuit. Was ist das?
Der Jesuitenorden ist eine Gruppe von katholischen Verschwörungstheoretikern, die spätabends noch fernschauen und zuviel Zeit in diversen Internetforen verbringen. Sie glauben z.B., daß Gott selbst den Römern den Auftrag zur Hinrichtung Jesu gab und Zweitvater Josef das Kreuz zimmern mußte.

Franziskus I. – was steckt hinter dem Namen des Papstes?
Eine Notlösung. Der Wunschname des Argentiniers Bergoglio war Messi I. – dies empfand ein Großteil der Kardinäle jedoch als anmaßend, ja blasphemisch.

Welche Politik ist vom neuen Papst zu erwarten?
Keine Ahnung. Befragen Sie hierzu einen Vatikanexperten der öffentlich-rechtlichen Sender und verkehren Sie dessen Aussage ins Gegenteil. So erhalten Sie zwar auch keine realistische Einschätzung – aber mal ehrlich: Wer braucht so eine schon?

Wie deutsch ist Franziskus I.?
So mittel. Er promovierte in Freiburg, spricht deutsch. Israel sieht er immerhin kritisch, im Vorfeld des Konklaves wurde er einige Male beim Bratwurstessen beobachtet. In der Vergangenheit pflegte er außerdem guten Kontakt zu einer menschenverachtenden Militärdiktatur, will davon heute aber nichts mehr wissen.

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Titanic Wissen

Heute: Astronomische Kleinkörper

Ganz allgemein: Was sind Himmelskörper?
Als Himmelskörper bezeichnen wir in den sog. schönen Wissenschaften Körper von beträchtlichem Ausmaß, deren Hauptzweck darin besteht, um größere Dinge zu kreisen und sich ihres Daseins zu freuen: Planeten um Sonnen, Monde um Planeten und Politiker der Piraten um ihr Ego.

 

Meteor, Meteorit, Meteoroid hallo, geht's noch?
Die Unterscheidung ist eigentlich sehr einfach, aber schwer zu begreifen, wenn man ein nichtstudiertes Durchschnittsarschloch ist. Gut ist, wenn man sich vorstellt, daß es sich um menschliche Spermien handelt. Dies ist zwar völlig falsch und genügt der Wahrheit in keiner Weise, ist aber eine recht gedeihliche Illusion, die für einen gehirnamputierten 3Sat-Deppen wie Sie gerade so reicht, daß Sie immerhin nicht ganz masselos im Universum des Intellekts umhertreiben.


Ich verstehe leider nur Weltraumbahnhof.
Das macht doch nichts. Apropos: Einen solchen könnte man auf einem Asteroiden errichten, denn diese sind Kleinplaneten, die auf elliptischen, keplerschen Umlaufbahnen um die... –


Aber das mit den Spermien klingt echt interessant!
Na bitte: Meteore, auch Sternschnuppen genannt, sind Meteoroiden, die in die Erdatmosphäre – d.h. den Leib der Mutter – eingedrungen sind. Sie haben es beinahe geschafft. Wegen der starken Reibung fangen sie an zu leuchten, man könnte auch sagen: Der Meteor freut sich. Ein Meteorit schließlich ist der nicht verglühte Rest eines Meteors, der die Erdoberfläche – also die Eizelle – erreicht und so befruchtet hat. Ich gratuliere! Leider hat mich diese Vorstellung unsagbar erregt – haben Sie heute noch etwas vor?


Schön, daß Sie fragen! Manchmal fühle ich mich wie ein einsamer astronomischer Kleinkörper...
Tun Sie was! Schließen Sie sich mit anderen Kleinkörpern zusammen, vereinen Sie Ihre Energie, formen Sie ungeschlachte Massen gegen das System! Beziehen Sie ungewohnte Himmelspositionen, um schließlich wie eine Riesenkartoffel durchs Universum zu schwirren! Fangen Sie sich Partner in Form von Monden ein – bei Facebook, Twitter etc. – und lassen Sie sich dann von Profiexperten entdecken und eine aussagekräftige Nummernbezeichnung verleihen (z.B. XYJ23791273991674), um schließlich wieder in Vergessenheit zu geraten. Und zwar für immer!

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Fragen und Antworten zum Sicherheitskonzept der DFL

Worum geht es?
Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) könnte am Mittwoch das Konzeptpapier "Sicheres Stadionerlebnis" verabschieden. Es beinhaltet eine Reihe von Maßnahmen gegen Gewalt im Stadion, darunter eine Schulung zum Streitschlichter für Ultras bei Katharina Saalfrank, das Verbot der Stadionwurst, Plüschsitze sowie das Verteilen bunter Luftballons. Umstritten sind Überlegungen, den Fans als Ausgleich die Gewalt in den Innenstädten zu erleichtern.

Wieso macht die DFL das?
Innenminister Hans-Penis Friedrich (CSU) will die Vereine an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligen. Die DFL aber hat von der Wirtschaft gelernt, daß man sich solchen Forderungen mit "Selbstverpflichtungen" ganz gut entziehen kann.

Wie ernst ist die Lage?
Uiuiui: ernst! Die FAZ spricht von der "Zerreißprobe des Fußballs", "Spiegel online" kündigt den "Protestmarsch der Fußballfans" an, Bild fragt: "Was macht Mandy (23) jetzt mit ihren prallen Bällen?" Vereinsbosse und Funktionäre sorgen sich indes um die Fankultur – über was sollen sie sich denn in ihrer teuren Vip-Loge dann lustig machen?

Was sagen die Fans?
Die Proteste in den Stadien ("Klappe halten, bis das Bier wirkt") haben gezeigt, daß Fans gutes Benehmen kennen – zumindest zwölf Minuten lang. Echte Fußballanhänger wollen sich allerdings weiterhin bei schlechter Sicht die Beine in den Bauch stehen, ihrem Nebenmann bei Kleinigkeiten die Fresse polieren und Pyrotechnik im Anus ins Stadion schmuggeln. Sie lehnen daher "dieses Dings da vom DSF" ab.

Haben denn diese zwölfminütigen Stimmungsverweigerungen in den Stadien etwas bewirkt?
Ja, zahlreiche Spieler waren verwirrt, weil sie meinten, sie würden in Leverkusen, Sinsheim oder München spielen – selbst wenn sie etwa ein Heimspiel in Dortmund hatten.

Wie geht es weiter? 
Tumbe Horden werden auch am kommenden Wochenende mal wieder marodierend durch die Innenstädte ziehen. Doch wenn das Weihnachtsgeschäft beendet ist, hat auch die Bundesliga Winterpause. Und es kommt die Zeit, sich in Ruhe friedlichen und sicheren Sportarten wie Eishockey, Biathlon und Skispringen zu widmen.

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Fragen und Antworten zum Fall Lance Armstrong

Gedopt als Fahrradprofi: Wie konnte das passieren?
Vermutlich handelt es sich um eine Verkettung unglücklicher Umstände. Lance Armstrong, Gentleman, Vorzeigeprofi und Wohltäter, hat jahrelang die falschen Pillen in Diskotheken genommen, die falsche Zahnpasta benutzt, die falschen Steaks gegessen UND die falsche Musik gehört (Sheryl Crow!). Das war eine Unachtsamkeit zuviel.

Wie kam man ihm auf die Schliche?
Zuerst gab es nur einen Verdachtsmoment: Armstrongs grüner Urin, der drei Sprachen sprechen und sich selbst aus dem Reagenzglas befreien kann. Dopingexperten haben sich die Proben Armstrongs dann genau angesehen und kamen ihm auf die Schliche, als sie nachgerechnet haben, welche Strecken er in welcher Zeit gefahren ist.


Was passiert jetzt mit den sieben Tour de France-Erfolgen?

Vermutlich werden die Siege nicht erneut vergeben. Jan Ullrich läßt ausrichten, er sei mit Brathähnchen und Käsefondue zufrieden. Und die ganzen anderen Zweitplatzierten kennt eh keiner mehr.


Beginnt für Armstrong jetzt eine, höhö, Talfahrt?

Wahrscheinlich. Seine Preisgelder muß er zurückzahlen, außerdem stehen ihm diverse Klagen ins Haus. Viele seiner Sponsoren wollen ihr Geld zurück. Denn Werbung und Betrug, das geht einfach nicht zusammen.


Kann man eigentlich noch guten Gewissens mit dem Fahrrad fahren?

Nein! Krummer Rücken, Quetschhoden, groteske Kluft – die Risiken sind lange bekannt. Jetzt, da Radfahren nicht mehr "in" ist, kann es sein, daß Menschen das gefährliche und übrigens sehr winteruntaugliche Gerät in den Kellern vermodern lassen und dank sinkender Spritpreise wieder beherzt zum Auto greifen.


Gibt es in dieser Auseinandersetzung einen Sieger?
Den Krebs. Armstrong kann ihn mit seiner Stiftung nicht mehr bekämpfen. Schnell wird sich der Krebs erholen, seine Rache wird furchtbar sein. Keine Hoffnung. Für niemanden. 

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Glückwunsch, Simon Rolfes!

Sie sind Sportdirektor des Fußballvereins Bayer Leverkusen und äußerten jüngst den Satz: »Wir kommen vom Ansatz, mit dem Ball spielen zu wollen.«

Und wir kommen vom Ansatz, Ihnen zu gratulieren, dass das der genau richtige Ansatz ist, denn Fußball ist ja schließlich eine Ballsportart. Hätten Sie etwa behauptet, Sie kämen vom Ansatz, mit dem Puck spielen zu wollen, oder mit Doppelkopfkarten, oder gar mit dem Gedanken, künftig Eigenblutdoping zu betreiben, wären das total falsche Ansätze gewesen. So aber haben Sie eindrucksvoll bewiesen, dass Sie vom Ansatz her der absolut richtige Mann am richtigen Ort sind und nicht etwa ballaballa.

Verwandelt diesmal ansatzlos: Titanic

 Gloria von Thurn und Taxis,

neulich fanden wieder mal die Festspiele im Innenhof Ihres Regensburger Schlosses statt. Da jubeln immer alle und freuen sich, und die geladenen Künstler, beispielsweise Elton John und Sting und Tom Jones, bedanken sich artig für die Einladung.

Und jetzt das! Bevor die Band Revolverheld zur Zugabe ansetzte, sagte Sänger Johannes Strate: »Wir spielen hier auf dem Grund einer Frau, mit deren Werten wir überhaupt nicht übereinstimmen. Man darf Missbrauch in der katholischen Kirche nicht bagatellisieren und Flüchtlinge nicht elendig im Mittelmeer verrecken lassen.« Und alle klatschten und jubelten. Und Sie? Sie sagten: »Gott sei Dank darf man heute noch seine Meinung sagen.«

Das stimmt, Prinzessin, Sie tun das ja unentwegt, haben Abtreibung als »Massenmord«, Beten als Heilmittel gegen Homosexualität und Migration als »eine Art Krieg« bezeichnet. Über jahrzehntelange Misshandlungen bei den Regensburger Domspatzen vermeldeten Sie: »In meiner Jugend waren Schläge ein ganz normales pädagogisches Mittel, um mit frechen Kindern, wie ich eines war, fertig zu werden.« Vor einem halben Jahr klang Ihre Meinung zur Meinungsfreiheit übrigens noch so: »Natürlich gibt es die Meinungsfreiheit. Aber wir dürfen nicht sagen, was wir denken.«

Mit Blick auf das, was Sie ohne Beteiligung Ihrer grauen Zellen von sich stemmen, möchte tatsächlich keinesfalls auch noch wissen, was Sie denken: Titanic

 Moinmoin, Nandus!

Moinmoin, Nandus!

Vor 18 Jahren seid Ihr aus einer Lübecker Straußenfarm ausgebüchst und habt Euch seither munter in Nordwestmecklenburg angesiedelt. Anfangs nur ein gutes Dutzend, ist Eure Population auf mittlerweile über 500 Laufvögel angewachsen. Wenn das so weitergeht, stellt Ihr demnächst in Eurem Landkreis die Bevölkerungsmehrheit.

Doch aufgepasst: Ihr habt zwar keine natürlichen Feinde, seit kurzem jedoch die Alphatierchen und Aasgeier von der FDP im Nacken, die Euch ins deutsche Jagdrecht aufnehmen wollen und als »große Gefahr« geißeln. Kleine Bitte: Könntet Ihr, statt konzeptlos alle Felder leerzufuttern, nicht zur Abwechslung mal was Sinnvolles tun, z.B. den Lebensraum des Nazidorfs Jamel verwüsten oder wenigstens das Kreisbüro der örtlichen FDP (Dorfstraße 27, 19417 Jesendorf)? Auf, auf!

Eure Fressfreunde von Titanic

 Privet, »Zeit Campus«!

In Deinem aktuellen Heft findet sich eine Reportage über Punkrockbands in Russland und darin wiederum der Satz: »Pornofilmy«, eine der Bands, »bezeichnet sich selbst als regierungskritisch. Ihre Lieder heißen Armes Land oder Traut der Regierung nicht

Wir halten journalistische Skepsis ja wirklich in allen Ehren, aber in manchen Situationen und bei gewissen Indizien darf man seinen Interviewpartnern auch einfach mal glauben.

Finden zumindest Deine Naivchen von der Titanic

 Ralph C. Freund!

Da massakriert ein weißer Nationalist in der texanischen Grenzstadt El Paso unter anderem sieben Mexikaner, woraufhin der US-Präsident seine gewohnte ausländerfeindliche Hetze betreibt. Und Sie, Chef der sog. »Republicans Overseas«, dürfen bei WDR 5 den in die Kritik Geratenen in fließendem Deutsch verteidigen: »Trump ist nun alles, aber kein Rassist.«

Na, klar Robert »C.« Freund, und das »C«, welches der damalige Immobilienspekulant und Vermieter Trump schon Anfang der Siebziger Jahre in die Bewerbungsunterlagen farbiger Wohnungsinteressenten stempeln ließ – ein Vorgehen, für das er schon damals von den US-Behörden verklagt worden ist –, stand auch nicht für »colored«, sondern für das auf die Weltläufigkeit seines Initiators verweisende Wort »Cosmopolitan«, nicht wahr?

Keine Grüße: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Fast schon Werbung

Beim Einkauf von Grillklimbim stieß mir Kohle mit Öko-Siegel ins Auge, die damit warb, dass sie »erstaunlich gut« brennbar sei. Ja, wagen denn nicht einmal Reklamefritzen in Zeiten der durch Streamingwerbung seelisch verhornten Kundschaft noch das ganz grelle Ranwanzen? Was kommt als nächstes? »Schokoriegel – schmeckt scheiße wäre leicht übertrieben«? »Mehl – dare to call it unschwarz«? »Dildo – nicht schlecht für einen Schwanz«?

Jasper Nicolaisen

 Unpolitische Tiere: der Adler

Adler, Adler schweb empor
Du hast heute Großes vor
Flieg hinauf auf deinen Schwingen
Schwebe über allen Dingen
Segle, kreise, räsoniere
Sinne nach und meditiere
Über diese Frage nur:
War heute nicht die Müllabfuhr?

Gunnar Homann

 Zu ihrem Uniabschluss

wollte sich meine Freundin ein Cutting, ein Narbentattoo, zulegen. Ihr Freund hegte allerdings ästhetische Bedenken, sodass sie ihr Vorhaben verschob. Seit einiger Zeit sind die beiden allerdings getrennt, und die Sache ist damit geritzt.

Laura Brinkmann

 Add Blue

Die Zeit, in der mit Ersatzflüssigkeit Bindenwerbung gemacht wurde, wird auch als die Blaue Periode der Werbeindustrie bezeichnet.

Tobias Speckin

 Habenwollen

Wenn ich Erich Fromms Buch »Haben oder Sein« verliehen habe, darf ich dann nach einiger Zeit sagen, dass ich es gerne zurückhaben würde, oder habe ich dann mal wieder gar nichts verstanden?

Ludger Fischer

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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  • 12.09.:

    Der Bielefelder Fernsehsender Kanal 21 über die Archivierung des Dreck-Magazins im Bielefelder Stadtarchiv mit Hans Zippert, Fritz Tietz und Christan Y. Schmidt.

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22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
22.09.2019 Fürstenfeldbruck, Kunsthaus »Karikaturen der Neuen Frankfurter Schule«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
24.09.2019 Hannover, Feinkost Lampe Katharina Greve