Newsticker

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Eklat bei CDU-Nachwuchs in Kassel

Die Junge Union Hessen hat bei ihrer Landestagung durch das Abspielen eines anrüchigen Ballermannhits für Wirbel gesorgt. In einem Ausschnitt, der vielfach auf Twitter geteilt wurde, ist zu sehen, wie sich der CDU-Spross zur Vulgär-Lyrik von "Meine Puffmutter heißt Layla – schöner, jünger, geiler!" auf der Bühne grölend die Kante gibt. Der Fauxpas hat nicht nur bei der Landesvorsitzenden der hessischen Jusos, die den jungen Wilden unter den Christdemokraten ein sexistisches Frauenbild angedeihen lässt, blankes Entsetzen hervorgerufen. Während die 67jährige Layla B., kinderlose und amourösen Abenteuern nicht abgeneigte Managerin des Erotik-Palace-Clubs auf St. Pauli, die feierwütigen Misfits bereits wegen Altersdiskriminierung angezeigt hat, wirft die Liga deutscher Sangria-Trinker (LdST) der Bagage vor, "den vordergründig unpolitischen Mallorca-Sauf-und-Vögel-Tourismus in Misskredit zu bringen und für parteiinterne Zwecke zu instrumentalisieren." Hilfe bekommen die Abgeordneten von morgen ausgerechnet aus dem liberalen Lager. Wolfgang Kubicki, MdB, erinnert das Gebaren an seine eigenen frühen Jahre beim FDP-Nachwuchs: "Die sind so jung, dass sie bislang noch mit niemandem koalieren konnten und ordentlich Dampf auf der Leitung haben, hehehe!", raunzt der völlig besoffene Lebemann, der sich im Zuge einer Live-Schalte ebenfalls aus dem Erotik-Palace gemeldet hat. Von der Jungen Union sind derweil in den sozialen Medien bloß halbherzige Stellungnahmen zu hören. Das Motto 50% Politik und 50% Feiern sei bei Tagungen bereits seit Jahrzehnten bewährt. Davon, dass man in London mit einem Verhältnis von 20 zu 80 weitaus weniger Aufsehen erregt hat, haben die Honks aus Hessen wohl noch nie was gehört. Anfänger!

Nur diese Kategorie anzeigen:Fabian Lichters Economy Class Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Fabian Lichters Economy Class

Heiß, heiß, kochend heiß  

Selbst schuld, wer bei über 30 Grad noch nach den trending topics auf Twitter schielt, das mag schon sein. Wer es dennoch wagt, der wird wie erwartet von penetrant-fürsorglichen Hitze-Warn-Twitterern überrollt, die für all diejenigen, die bis jetzt noch nicht dazu gekommen sind, eine Vogeltränke aufzustellen, wohl nichts als tiefste Verachtung übrig haben dürften. Dazu erfährt man, dass der Hashtag Klimahysterie trendet, unter dem gleich nebenan die offensichtlich besonders hitze- und erkenntnisresistenten Exemplare der Gattung Mensch sich damit beruhigen, Geschichten in den Strom zu ballern, denen zufolge es vor zweihundert Jahren auch schon einmal heiß war, in der eigenen Kindheit sowieso und überhaupt war in den Freibädern der 60er-Jahre die Welt ja noch in Ordnung. Axiome wie diese und ein paar hinübergerettete Fotos von Titelseiten zu Rekordtemperaturen von vor ein paar Jahrzehnten reichen ihnen völlig aus, um den aktuellen Stand in Sachen Klimaforschung mal eben gekonnt beiseitezutrollen. Und auch wenn die Dinge bei allem Hitzeflimmern zu verschwimmen drohen: Twitterer, die die Tatsache, in einer Dachgeschosswohnung zu wohnen bereits angstlüstern in Content zu verwandeln gelernt haben und den Waldbrand nebenan wie selbstverständlich dafür nutzen, ihre nichtsnutzige Expertise an die Leser respektive Kundschaft zu bringen, sind vielleicht ein weiteres trauriges Produkt der Aufmerksamkeitsökonomie, lästig, wie es einst die Bienen waren, an die sich doch gerade die meist älteren und erklärten Antihysteriker wiederum noch erinnern dürften, aber nun einmal nötig, um unser aller Feed des Lebens weiter zu bestäuben. Hysterisch, besser gesagt panisch agieren dann jedoch vor allem diejenigen, die immer größere Energie dafür aufwenden müssen, das Offensichtliche noch zu verdrängen und zu leugnen und die auf ihre ganz eigene Art heißlaufen, dass man beinahe Mitleid mit ihnen bekommen könnte, stünden sie nicht so bewundernswert stabil und selbstsicher über den Gesetzen von Natur und Wissenschaft. 

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Warnung vor Schulschließungen

Angesichts vermehrter psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie warnen Ärzte vor erneuten Schulschließungen im Herbst. "Wie sollen sich Heranwachsende später einmal in unserer Leistungsgesellschaft zurechtfinden können, wenn sie zuvor nicht hinreichend durch Ausgrenzung und Mobbing darauf vorbereitet wurden?" gab Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), zu bedenken. Versagens- und Prüfungsängste vor Matheklausuren und ein Felgaufschwung am Reck seien immer noch die besten Lehrmeister, seinen Platz im Leben zu finden. "Sie glauben gar nicht, welch heilsamen Lerneffekt so eine Klausur-Sechs im Deutsch-Grundkurs hat, um Gymnasiasten aus bildungsfernen Familien wieder zu erden", betonte Fischbach. Gerade für Schülerinnen und Schüler aus prekären Lebensverhältnissen hob der BVKJ-Präsident die Wichtigkeit hervor, Bildungseinrichtungen unter Berücksichtigung von Schutzmaßnahmen offen zu halten: "Angesichts der vielen fehlenden Schulsozialarbeitern wird die junge Generation im Laufe ihrer Schulzeit dadurch auf die Erkenntnis konditioniert, dass eh keiner da ist, der ihnen zu helfen bereit wäre. Und etwas besseres kann unserem klammen Sozialstaat doch gar nicht passieren."

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

BDI-Präsident fordert 42-Stunden-Woche

Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), hat sich dafür ausgesprochen, die Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden zu erhöhen. "Die Vorteile liegen auf der Hand: Wer länger arbeiten muss, hat weniger Zeit, sich mit Dummheiten zu beschäftigen, beispielsweise mit Statements von BDI-Präsidenten. Außerdem wird man von zu viel Freizeit sowieso nur depressiv - überall Corona, Krieg, Lanz und SPD. Da ist es doch besser, man bekommt von alledem nichts mit", teilte Russwurm mit. "Und bitte bedenken Sie: Wenn Sie mehr Freizeit haben, besteht ständig die Gefahr, dass Sie Ihrem Partner, Ihren Nachbarn und Ihren Schwiegereltern über den Weg laufen."
Zugleich ließ der BDI-Chef wissen, dass er Kritik an seinem Vorschlag verstehen könne. Nach seiner Äußerung sei er darauf hingewiesen worden, dass in manchen Berufen heute schon viele Menschen zwangsläufig 42 Stunden in der Woche arbeiten müssen - manche sogar noch mehr, weil es anders nicht funktioniert. "Für die wäre meine Forderung also eine Verbesserung. Das ist selbstverständlich nicht meine Absicht gewesen. Da habe ich mich offenbar ein bisschen missverständlich ausgedrückt. Ich bitte um Verzeihung", so Russwurm. In solchen Fällen rate er zu 62-, 92- oder auch mal zu 172-Stunden-Wochen.

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Gute Reise? Gute Besserung!

Personalmangel und allerlei Überlastungen an den Flughäfen hängen wie ein Damoklesschwert über dem deutschen Kulturgut Billigflug. Und das, während die Schiene durchs 9-€-Ticket gepowert wird wie nie zuvor. Ist die Politik auf dem oberen Auge blind? Ich schaue einem gebeutelten Volk, welches in den Wirren der Geschichte schon zu oft benachteiligt wurde, aufs Maul. Jetzt reden die Menschen!

Nur diese Kategorie anzeigen:Lyrik Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Das Lyrik-Eckchen

Regionalverkehr Juni 22
von Cornelius W. M. Oettle aus dem RE 17 gesendet  

Die Bahn zur Schnecke: "Komm, steig ein!
Neun Euro für die Schiene!"
Die Schnecke: "Danke! Aber nein,
ich hab heut noch Termine!"

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Computercracks der ersten Stunde!

Als wir neulich die Oma ins Sanitätshaus begleiteten, vertrieben wir uns die Wartezeit mit dem Lesen der Namen von Rollatoren und staunten nicht schlecht: Es gab ein Modell »Pixel«, eins hieß »Server«, ein drittes war nach dem Prozessor »Athlon« benannt.

Da die Benennung von Gehhilfen vermutlich wie bei allen anderen Waren auch auf der Basis von Zielgruppenanalysen entsteht, fragen wir uns nun und hier auch Euch: Ist es schon so weit mit Euch? Gerade noch die Wochenenden im WDR Computerclub durchgemacht und anschließend gleich weiter zu den Kumpels, um bei den Summer Games den Joystick im Staffellauf zum Glühen zu bringen, und nun schiebt Ihr Euch nur mühsam vorwärts? Bei »Civilisation« einen Kontinent nach dem anderen erobert, jetzt inkontinent? Den ehemaligen Königen im Assembler-Programmieren musste ein Chirurg den gesplitterten Oberschenkelhals wieder zusammensetzen? Statt »Resident Evil« zocken in der Seniorenresidenz hocken?

Und kommt es Euch eigentlich auch so vor, als sei die Lebenszeituhr ziemlich übertaktet? Titanic

 Unangenehm, »Spiegel«!

In Deinem Porträt der Drehbuchautorin und Regisseurin Anika Decker weißt Du uns das Folgende zu berichten: »Wenn man ein paar Stunden mit Decker verbringt, kann man sich gut vorstellen, warum sie viele Freunde hat. Man kann mit ihr aufs Klo gehen und neben ihr pinkeln, ohne dass es sich komisch anfühlt.«

Damit hast Du, Spiegel, einen neuen Lackmustest für Freundschaften etabliert. Nach vielen Litern Bier haben wir unsere Freund/innen antanzen lassen und müssen nun traurig zugeben, dass es sich jedes Mal komisch angefühlt hat, vor ihnen zu pinkeln.

Leergepisst und schrecklich einsam: Titanic

 Vonovia!

In einem Schreiben an Deine Mieter formulierst Du hilfsbereit: »Uns ist bewusst, dass die Mieterhöhung für einige Mieter finanziell sehr belastend sein kann. Falls dies bei Ihnen der Fall ist, wenden Sie sich bitte an das Vonovia Mietenmanagement. Vielleicht können wir bei der Suche nach einer Lösung behilflich sein, zum Beispiel, indem wir Ihnen eine kostengünstigere Wohnung anbieten.«

Wie gutherzig, Vonovia! Du scheinst in Sorge zu sein, Du könntest zahlende Kundschaft, die sich Deine Miete nicht mehr leisten kann, endgültig verlieren. Aber kostengünstigere Wohnungen? Ernsthaft? Vermietest Du noch keine Parkbänke und Schlafplätze unter Brücken, die von ihres Wohnraums Beraubten bald aufgesucht werden müssen?

Tapeziert bereits die Hundehütte: Titanic

 Hotel Detva, Detva, Slowakei,

in Deiner Hausordnung schreibst Du: »Das Umssstellen der Mobel ist verboten. Bei Zuwiderhandlung Berechnen wir EUR 3,32.« Und, Hotel Detva, für EUR 6,64 darf man auch das Nachbarzimmer umräumen?

Frage für die Urlaubsplanung von Titanic

 Winfried Kretschmann!

Winfried Kretschmann!

Bei einer Debatte über Künstliche Intelligenz und Ethik beim Katholikentag in Stuttgart sagten Sie: »Ich schaue mir gern Opern auf Youtube an. Das Tolle ist und auch das Beängstigende: Diese Maschine kennt uns ja nach kurzer Zeit, sie weiß, wo mein Geschmack liegt.« Und über den Algorithmus befanden Sie: »Und dann ist er noch so raffiniert, weil er wahrscheinlich rausgefunden hat, dass ich ein Mann bin, denn ab und zu kommt ein Porno dazwischen. Und ich denke, was ist jetzt das?«

Bon, Kretschmann, aber verhält es sich nicht anders herum? Sie sind ein Mann und schauen gern Pornos auf Youporn an. Das Tolle ist und auch das Beängstigende: Diese Maschine kennt Sie ja nach kurzer Zeit und weiß, wo Ihr Geschmack liegt. Und dann ist sie noch so raffiniert und hat wahrscheinlich rausgefunden, dass Sie Opernfreund sind, denn ab und zu kommt »Tosca« oder »Fidelio« dazwischen. Und Sie denken, was ist jetzt das?

Da nicht für: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Der Fehler im Rogen

Ich kann mir nicht helfen: Jedes Mal, wenn ich Kaviar esse, habe ich ein Störgefühl.

Lukas Haberland

 Frühwarnsystem

Aufgrund meines spärlichen Haupthaars merke ich stets als Erster, dass es zu regnen beginnt.

Fabio Kühnemuth

 Kein Mitgefühl

In Leute, die keine Empathie empfinden, kann ich mich einfach nicht hineinversetzen.

Laura Brinkmann

 Fragment

Kafka war schon deshalb ein größerer Autor als Proust, weil dieser zu Lebzeiten nur einen einzigen Meisterroman nicht vollenden konnte, Kafka hingegen gleich drei unabgeschlossen ließ? Äußerst reizvolle These! Aber irgendwie unfertig …

Andreas Maier

 Selbsterkenntnis

Dass ich dann doch ein ziemlich verwöhntes Arschloch bin, habe ich gemerkt, als ich neben einem schlafenden Obdachlosen eine geschenkte Tüte Nachos sah und ganz kurz dachte »Was soll er damit? Er hat doch gar keinen Dip.«

Karl Franz

Vermischtes

Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURWenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EUR
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 08.08.: Moritz Hürtgen und Dax Werner sprachen mi dem hr zum Thema "Sind wir alle zu ironisch?!"
  • 25.07.:

    Merkur.de fasst die Reaktionen auf einen Uwe-Seeler-Cartoon von TITANIC zusammen.

  • 23.07.:

    Tag24 berichtet, dass TITANIC den Tod Uwe Seelers für einen "fragwürdigen Witz missbraucht" hat.

  • 08.06.:

    Christian Y. Schmidt lehrt bei Arte Karambolage Wissenswertes über den Gießkannenhalter auf deutschen Friedhöfen.

  • 19.05.:

    Herausgeberchefin Ella Carina Werner verrät im Fragebogen vom Medium Magazin ihre Zukunftsideen für TITANIC.

Titanic unterwegs
16.08.2022 Berlin, Pfefferberg Theater Max Goldt
17.08.2022 Frankfurt, Museum für Komische Kunst Buchpräsentation »Die große Marie Marcks«
19.08.2022 Zeven, Volksbank Gerhard Henschel
24.08.2022 Chemnitz, Villa Esche Tim Wolff