Inhalt der Printausgabe

Die PARTEI informiert


Martin Sonneborn (MdEP)
Bericht aus Brüssel
Folge 16

»Man soll nur von Europa sprechen, denn die deutsche Führung ergibt sich ganz von selbst.«

Außenpolitisches Amt der NSDAP

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Brüssel, Büro

Fast drei Minuten lang muß ich über die Formulierung eines russischen Ministers lachen, Trump sei »eine Schande für die gesamte Menschheit«. Die Diskussion mit Büroleiter Hoffmann, ob es sich hierbei um Fake News handele, weitet sich aus auf den französischen Präsidenten Macron, der Trump offenbar zum Militärschlag gegen Syrien überredet hat. Da Macron nächste Woche das Parlament in Straßburg besuchen wird, beschließen wir, Redezeit für mich zu beantragen.

Ein US-Präsident macht ungebührlich & mit Raketen Werbung für dieses 10-Euro-Shirt aus dem PARTEI-Shop im ­TITANIC-Shop.

Brüssel, Plenum

Als ich eine halbe Stunde vor Beginn der Abstimmungen das Plenum betrete, spricht vorne gerade ein Kommissar über Frauenrechte. Überrascht sehe ich, daß links von meinem Platz kreuzfidel der alte Korwin-Mikke die Debatte verfolgt. Dabei hatte der Pole doch kürzlich der Presse gegenüber seinen Rücktritt erklärt. »Korwin-Mikke, warum sind Sie zurückgetreten?« frage ich und erfahre, daß der Pole sein Mandat aufgibt, um Bürgermeister oder Präsident von Warschau zu werden, so ganz verstehe ich sein Genuschel nicht. Auf jeden Fall wolle er gegen die Sozialisten kämpfen, weil ein Land selbst unter Affen besser dastehe als unter Sozialisten: »Die Affen entscheiden einmal gut und einmal schlecht, die Sozialisten immer schlecht!«

Vorletzter Auftritt: Korwin-Mikke kämpft bei einer Tierschutzveranstaltung für Naturpelz

Leider bekomme er wenig Aufmerksamkeit in den Medien, und das, obwohl er nicht gegen Juden sei, sondern nur gegen jüdische Kommunisten, die seien nämlich intelligenter und viel gefährlicher… Als der Kommissar vorne seinen Vortrag beschließt, ruft Korwin-Mikke in den Saal, er wolle ebenfalls ein Recht auf Abtreibung, und wenn er das nicht erhalte, zumindest finanzielle Kompensation. Seine letzte Wortmeldung als Parlamentarier erfolgt in der anschließenden Diskussion über den Mord an einem slowakischen Journalisten: »Es müßten mehr Frauen ermordet werden, 50 Prozent Frauen! Immer werden Männer umgebracht, was ist mit der Gleichberechtigung?« Dann reicht er mir die Hand zum Abschied und geht, um Präsident von Warschau werden.

Brüssel

In der Brüsseler EU-Blase gibt es zur Zeit nur ein Thema: Martin Selmayr, der deutsche Kabinettschef von Karl-Heinz Juncker, wird befördert. Zwei Mal. Innerhalb von fünf Minuten. Erst nicken 28 Kommissare seinen Aufstieg zum stellvertretenden Generalsekretär der EU-Kommission ab, und als wenige Augenblicke später der amtierende Generalsekretär höchst überraschend für alle Anwesenden – ausgenommen Juncker und Selmayr – in den vorgezogenen Ruhestand geht, auch gleich noch zum Generalsekretär. Selmayr ist ab sofort der höchste EU-Beamte, Herr über 32 000 Kommissionsmitarbeiter. Seine erste Amtshandlung ist die höchstpersönliche Aufhübschung seiner eigenen Wikipedia-Seite, danach entläßt er einige Direktoren, die mit ihren exorbitanten Gehältern in die innere Emigration geschickt werden, und befördert alte Studienkollegen auf die frei gewordenen Posten.

Martin S. aus Deutschland

Obwohl der ehemalige Bertelsmann-Lobbyist Selmayr als hochunsymapthischer Karrierist und eigentlicher Strippenzieher hinter Juncker gilt, der in der Kommission keinerlei Widerspruch duldet, hat er meine Sympathien. Drei Martin S. haben sich aufgemacht, um Europa zu retten. Chulz und ich dürfen inzwischen getrost als gescheitert gelten, um so wichtiger ist Selmayrs Erfolg – zumal sonst möglicherweise ein Ausländer sein neues Amt übernommen hätte. Und Ausländer sehen wir nicht gern auf den vier wichtigsten Verwaltungsposten der EU, deshalb sind ja jetzt die Generalsekretäre von Kommission, Parlament und Auswärtigem Dienst der EU Deutsche; lediglich im EU-Rat sitzt noch ein Däne, als Nachfolger eines Deutschen.

Als selbst unter konservativen Parlamentariern die Kritik immer lauter wird und Inge Gräßle (CDU) als Vorsitzende des Haushaltskontrollauschusses staubtrocken die »putschartige Aktion« kritisiert, in der die Grenzen des Rechts »gedehnt und möglicherweise sogar überdehnt« worden seien, greift Günther Oettinger ein, Kommissar für Schlitzaugenbeleidigung. Anläßlich einer Einladung des Verbands der deutschen Automobilindustrie beschwört Oettinger abends in einem Brüsseler Steakhouse die Abgeordneten, auf keinen Fall Selmayrs Rücktritt zu fordern.

→ Sachdienlicher Hinweis von Spon
»Das könnt ihr nicht machen«, sagte der Kommissar, »ohne Selmayr ist Juncker hilflos.« Elmar Brok, der Selmayrs Karriere stets gefördert hatte, raunzte seine Kollegen an: »Wie kann man nur gegen einen Deutschen sein!«

→ Sachdienlicher Hinweis der »Zeit«
Juncker drohte im Streit um Selmayr mit Rücktritt Die Blitzbeförderung eines Vertrauten setzt den EU-Kommissionschef unter Druck. Nun platzte Juncker offenbar der Kragen: »Wenn er geht, gehe ich auch!«

→ Sachdienlicher Hinweis von Wikipedia
Der französische Journalist Jean Quatremer, der die Beförderungsaffäre aufdeckte, sieht sie als »Staatsstreich«. Ihm zufolge soll sich Selmayr die Zustimmung der Kommissare zu seiner Beförderung erkauft haben, indem er zusagte, die monatlichen Zahlungen an ausgeschiedene Kommissare von zwei Jahren auf bis zu fünf Jahre zu verlängern.

Letzten Endes verhindert eine Mehrheit aus Konservativen und Sozialdemokraten im EU-Parlament, daß Selmayrs Beförderung rückgängig gemacht wird. GroKo Haram!

Straßburg, Parlament

Um 17 Uhr trage ich mich in die Anwesenheitsliste ein, schaue kurz in den Plenarsaal, sehe meinen Chef Tajani, der neuerdings den Aufbau einer eigenen EU-Armee fordert, und begebe mich dann in mein kleines Büro. Beim Macron-Besuch morgen mittag habe ich keine Redezeit, aber heute abend in der offenen Aussprache darf ich 60 Sekunden sprechen. Und meine Rede ist noch rund 20 Sekunden zu lang.

Gegen 21 Uhr sollen die one-minute-speeches beginnen, aber wegen irgendwelcher Diskussionen im Plenum verschiebt sich die Startzeit ständig nach hinten.

Politprofis lassen ihre Reden von Kollegen filmen und führen sie zu Hause bei Familienfesten vor.

Gegen 21.30 Uhr ist das Parlament längst menschenleer, alle netten Bars im Hause sind mittlerweile geschlossen. Büroleiter Hoffmann, Praktikant Samuel und ich sitzen gelangweilt in der Cafeteria herum und diskutieren über Kollegah und den anderen Willi.

→ Mail meines (depressiven) Redenschreibers
Sag mal, kannst Du nicht eine Petition starten, daß Kollegah und der andere Willi eingeschläfert werden sollen?

Um 22.30 Uhr mache ich mich auf ins Plenum. Rund 20 Abgeordnete sind noch über den Plenarsaal verteilt, warten auf ihren einminütigen Einsatz für Europa. Um 23.06 Uhr bin ich endlich dran, die ungarische Vizepräsidentin Lívía Járóka erteilt mir das Wort.

»Vielen Dank, Frau Präsident.

Aus Gründen möchte ich einmal darauf hinweisen, daß es verboten ist, Marschflugkörper in fremde Länder zu schießen.

Und unserem alten Kollegen Lambsdorff, der sich echauffiert, weil Deutschland eine Teilnahme an diesem Unsinn abgesagt hat, möchte ich entgegnen:

Lieber Graf, wenn Sie unbedingt in den Krieg ziehen wollen, niemand hindert Sie. Fallschirmspringen hat ja eine gewisse Tradition in der FDP. Zwinker-Smiley!

Die Bundeswehr allerdings können wir nicht mitschicken, die ist kaputt.

Die könnte höchstens defektes Militärgerät auf Assads Palast abwerfen.

So ein Leopard II aus 8000 Metern Höhe knallt da ganz schön rein.

Vizepräsidentin Lívía Járóka

Ähnlich übrigens wie die deutschen Nato-Panzer in Afrin, wo der Irre vom Bosporus derzeit einen brutalen Angriffskrieg führt.

Ein Wort noch an Präsident Macron: Sie halten große Reden an der Sorbonne, Sie haben die französische Elite-Laufbahn absolviert. Sie sollten wissen, daß das maßgebliche Erbe Ihrer Kultur die Aufklärung ist:

Zuerst wird aufgeklärt, dann geschossen – nicht umgekehrt!

Wie wollten Sie sich vor Voltaire und Diderot rechtfertigen? Fragen Sie doch mal Ihre Frau, die könnte mit beiden noch persönlich bekannt gewesen sein. Vielen Dank.«*

Die Vizepräsidentin kann sich eines Lächelns nicht erwehren, als sie den nächsten Redner aufruft. Ich verfolge seine Ausführungen nicht mehr, zu deutlich ruft mein Hotelbett.

→ Sachdienlicher Hinweis aus dem Netz

Günni Peters
Ist das dieser Battlerap von dem seit dem Echo alle reden?

atz frarz
Der letzte Satz war sehr unprofessionell

Hans Müller
Was für eine wuchtige Rede! Allerdings muß ich in einem Punkt widersprechen: Die Bundeswehr kann keinen Schrott aus 8000 Metern Höhe abwerfen, weil die Flugzeuge das nicht mitmachen!

WupperVideo
Welche Flugzeuge?

bfgguns
Die Transportmaschinen werden eh von den Ukrainern ausgeliehen.

Nikolaj der Burner
Ich hab mir bei dem Stuß den der Graf da verzapft hat fast die Hand gebrochen als sich meine Faust verkrampft hat… Der Typ hat sie doch nicht alle…

Brüssel, Büro

Macron revanchiert sich auf eine höchst unfeine Art und Weise. Durch seine Forderung nach »Transnationalen Listen« bei der nächsten EU-Wahl erhält plötzlich die Wahlrechtsreform von Jo Leinen (173), die bei allen Beteiligten als tot galt, wieder Rückenwind. Weitgehend unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit üben CDU/SPD noch einmal enorm Druck aus auf die 27 Satellitenstaaten in der EU. Als letzte Länder fallen Schweden und Belgien, lediglich Italien verzögert aufgrund der komplizierten Regierungsbildung in Rom die erforderliche Einstimmigkeit eines Beschlusses im Rat.

→ Sachdienlicher Hinweis von Telepolis
Der von Telepolis befragte Europaabgeordnete Martin Sonneborn von der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (PARTEI), meinte dazu:

»Ich dachte immer, wir wären die Unseriösen in diesem Spiel, Smiley. Aber CDU und SPD arbeiten mit stumpfen Lügen in ihrem Kampf um sieben oder acht weitere EU-Mandate. Die Behauptungen, es gäbe immer mehr fraktionslose Abgeordnete und immer mehr Fraktionen, sind schlichtweg falsch. Auch ist es ein bißchen viel der Ehre, wenn die großen Parteien erklären, das EU-Parlament sei durch die Anwesenheit von Julia Reda (Piraten), Tierschützer Stefan Eck und mir in seiner Funktion eingeschränkt. Fünf von sieben Abgeordneten der Kleinparteien sind einer Fraktion beigetreten und leisten dort gute Arbeit. Und ich mache halt, was ich immer mache.«

 


* Für den Fall, daß Sie bewegte Bilder mögen: Sie finden die Rede »Auf ein Wort, Monsieur Macron!« unter www.youtube.com/watch. Und darunter viele lustige Kommentare…

 


Achtung, Durchsage: Dieser Bericht wurde aus Mitteln des Europäischen Parlamentes finanziert und zeigt möglicherweise ein Zerrbild desselben.

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Glück auf, »Fußballarbeiter« Jürgen Klopp!

Als solcher wurden Sie zumindest von der »Zeit« bezeichnet: »Nun steht der Trainer mit dem FC Liverpool ganz oben – und definiert die Marke des Fußballarbeiters neu.«

Wie hat man sich das denn so vorzustellen als Fußballarbeiter? Wird man frühmorgens mit dem Werksbus in die Stadionkatakomben gebracht, wo dann noch so richtig malocht und das wertlose Rohmaterial, nämlich die Mannschaft, nutzbar gemacht wird? So wie der junge Matthäus einst in die Kamera brüllte: »Das ist Arbeit, wo man leistet am Samstagnachmittag!«

Nein, so ist es gar nicht? Na, dann haben Sie ja Glück gehabt.

Prost! Die Gag-Arbeiter von Titanic

 Respekt, RTL,

für die Ehrlichkeit und Selbsterkenntnis, mit denen Du letztens Deinen Spendenmarathon in einer Printanzeige beworben hast. Denn treffender als mit dem Slogan »Pssst… für Ihren sorglosen Schlaf geben wir alles« hätten wir Dein immer gleiches Schnarchprogramm aus Daily Soaps, Reality-Shows und Endlosserien auch nicht beschreiben können.

Schaut bei Einschlafproblemen wieder mal bei Dir rein: Titanic

 Schade, Scheuer-Andi!

Bei der Meldung »Spanischer Verein bietet Greta Thunberg Esel zur Weiterreise an« dachten wir logischerweise zuerst an Sie, erfuhren dann aber, dass es sich offenbar um einen echten Esel handelte. Nicht mal in diesem Fall konnten Sie sich also nützlich machen!

Wieviel Maut wird für so ein Grautier eigentlich veranschlagt?

I-ah: Titanic

 Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Wie Sie all das wieder durchstehen: endlos öde Ordensverleihungen, den noch endloseren Brexit-Trubel und jetzt auch noch den Skandal um Ihren Spross und Obertrottel Prinz Andrew.

Jedoch, seit Lektüre des Buches »The Other Side of the Coin: The Queen, the Dresser and the Wardrobe«, verfasst von Ihrer Mitarbeiterin Angela Kelly, wissen wir endlich, woher Ihre Standfestigkeit kommt: Selbige Mitarbeiterin trägt alle Ihre Schuhe erst einmal gründlich ein, bevor Sie selbst hineinschlüpfen, egal ob Pumps, Wintertreter oder Hauspuschen! Schön eingelatscht und vorgewärmt, drückt natürlich kein Schuh mehr, Sie müssen sich in den sinnlosen Meetings mit B. Johnson nicht die Füße wund laufen. Und Ihren ausgelatschten Stiefel ziehen Sie die nächsten zehn, zwanzig Jahre einfach stoisch weiter durch!

Ihre Schuhauszieher von Titanic

 Jungwinzer Johannes Bauerle!

Nachdem wir erfahren hatten, dass Sie in und bei Stuttgart das »Weingut Johannes B.« betreiben, drängte es den Trollinger, den Lemberger und den Riesling bereits sehr vernehmlich zurück nach draußen. Aber als sich dann auch noch herausstellte, dass Sie unter anderem Kerner anbauen, konnten wir selbst den Cabernet Sauvignon und den Pinot noir nicht mehr im Magen halten!

Kehrt beschämt zurück zum Stöffsche: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Neugründung

Vor kurzem veranstaltete der Verein der Naturfreunde in meiner Nachbarschaft eine Feier, bei der sich die Naturfreundejugend der Natur mehr als nur freundschaftlich verbunden zeigte. Sie düngten den Rasen vor meinem Haus mit ihrem Erbrochenen, pinkelten an die Bäume und trieben es im Gebüsch, Müll und Verwüstung hinterlassend. Daher gebe ich nun die Gründung des Vereins der Naturfeinde bekannt, denn eine Natur, die dies mit sich machen lässt, ohne dass sich ein Abgrund auftut, die Vandalen zu verschlingen – eine so saudumme Natur verdient unsere Zuneigung nicht.

Tibor Rácskai

 Die Unmöglichkeit von Kommunikation

»Ein Dialog braucht einen Konflikt!«

»Schwachsinn!«

Teja Fischer

 Hits für nix

Bei all dem Streit und Hass denke ich oft: Das ist nicht die Welt, für die sich die ganzen Eurodance-Bands in den Neunzigern den Arsch aufgerissen haben.

Ringo Trutschke

 Mikrovermutung

Wenn sich die kleinen Krankheitserreger partout in keiner Situation so verhalten, wie man das erwartet, handelt es sich vermutlich um multirenitente Keime.

Uwe Geishendorf

 In Netzen hetzen

Auch ich nutze soziale Netzwerke dazu, all meinen Hass auf die Welt im Allgemeinen und die Menschen im Besonderen loszuwerden. Dafür sind sie wirklich praktisch. Sie haben nur einen kleinen Nachteil: Man kann auf der Timeline nicht mit Blut schreiben.

Katharina Greve

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 18.01.:

    Für die Taz hat Fabian Lichter zusammen mit Christian Lindner die Tagebau-Arbeiter in der Lausitz besucht.

  • 13.01.:

    Die "Welt" wünscht sich Martin Sonneborn in den Bundestag.

  • 08.01.:

    Christian Y. Schmidt u.a. schauen auf culturmag.de auf ihre kulturellen Highlights des Jahres 2019 zurück.

  • 07.01.:

    Den fünften Jahrestag des Charlie-Hebdo-Anschlages beging Oliver Maria Schmitt unfeierlich im rbb kulturradio.

  • 07.01.:

    Deutschlandfunk Kultur spricht anlässlich des fünften Jahrestags des Anschlags auf "Charlie Hebdo" mit Tim Wolff.

Titanic unterwegs
23.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
24.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
25.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
28.01.2020 Leipzig, Schaubühne Lindenfels Max Goldt