PARTEI-Führer und TITANIC-Politiker Martin Sonneborn (MdEP) berichtet wieder aus Europas blitzsauberer Hauptstadt. Dieses Mal mit dabei: Schlägereien im Parlament, die Männerfreundschaft Henkel-Pretzell und Martin Sonneborns neue Sitznachbarin Alessandra Mussolini.

Immer noch online: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11. Den gedruckten Bericht finden Sie in diesem Heft, weitere Folgen dank Abo regelmäßig früher im Briefkasten.

Es wird ein großer Penisfrühling, soviel läßt sich nach einem ersten Blick durch die Hosentüren bereits sagen. Da ist z.B. Christian Kracht mit einem ganz schnörkellosen, beinahe jugendlichen Glied. Da ist Martin Walser mit einem furiosen, federleichten Alterspimmel. Doch sie alle werden überragt vom neuen Glavinic, einem Prachtriemen, wie man ihn vielleicht alle drei Jahre einmal vors Gesicht bekommt. Es ist nicht nur Thomas Glavinics bislang bestes Stück, es ist auch sein dickstes. Vergessen sind die Erektionsschwächen des bisherigen Œuvres, die oftmals quälend langen Hängepartien ohne jede Handlung geschweige denn Spannung. Glavinic ist 2017 gut aufgestellt und tritt mit entsprechend steilem Selbstbewußtsein der Öffentlichkeit entgegen. Beinahe könnte man meinen, er ließe gar zu offensiv den harten Burschen heraushängen und schicke unverlangt fremden Frauen Bilder davon. Doch wer wollte ihm solche Freuden angesichts seines neuesten Genieschweifes schon verdenken? Dabei wäre, so kurios es klingen mag, das Herauskommen des Männlichkeitswunders beinahe in die Hose gegangen. Mehrere österreichische Landsleute wie die namhafte Schriftstellerin Stefanie Sargnagel oder der ehemalige "Eulenspiegel"-Redakteur Malte Ziegelwanger lehnten die Publikation teils aus ethisch-ästhetischen Erwägungen (Sargnagel), teils aus technischer Unfähigkeit (Zielwagner) heraus ab. So war schließlich ein Leak Geburtshelfer dieses saftrotzenden Pints – manch einer behauptet gar, der Besitzer habe unter Pseudonym sein Rohr selbst verlegt.

Nun aber in medias Penis! Glavinics Knüppel mutet auf den ersten Blick durchaus konventionell an. Die Verläufe der wulstigen Adern wirken natürlich, die fette Spitze scheint vor Druck beinahe zu platzen. Bei näherem Hinschauen erweist sich der Zipfel aber als durch und durch postmodernes Konstrukt. Was sich äußerlich als Virilität geriert, stellt unter der Oberfläche Geschlechterstereotype radikal in Frage. Die pralle Größe dieser dreifach geölten Superspritzmaschine zeigt nur um so dringlicher den nahenden Moment der Schwäche und des Verfalls – fast meint man, den scheinbar so harten Phallus bereits abfaulen zu sehen. Es ist dieses Wichsierbild aus stolz hergezeigter Männergurke und fragiler Bubenseele, mit der Thomas „Mütze“ Glatzvinic den Betrachter am Bändchen führt. Von Beginn an fühlt man sich gepackt, regelrecht penetriert unter dem Eindruck der pulsierenden Samenpumpe, die sein Besitzer ganz zu Recht als etwas Besonderes empfindet. Das Glavi-Glied gehört wahrscheinlich zu den zehn interessantesten Pillermännern weltweit. Es ist wirklich eine österreichische Sehenswürdigkeit, wie das Land sie kein zweites Mal zu bieten hat, ein Protzprügel auf dem Höhepunkt seiner Zeigelust! Dieser Penis ist ein großes Glück. Denn wenn der Literat Glavinic sich aufs Dödel-Metier versteift, bleiben wir wenigstens von seinen sprachlichen Ergüssen verschont.

Mit einem neuen Gesetz soll den Schwächsten unserer Gesellschaft endlich geholfen werden: Polizisten. Denn die zarten Staatsdienstgeschöpfe sind bedroht. Weswegen künftig bereits das Schubsen eines Polizeibeamten eine Mindeststrafe von sechs Monaten nach sich ziehen soll, wie sonst etwa nur gefährliche Körperverletzung, Zwangsprostitution oder sexueller Mißbrauch von Kindern.

Damit die uniformierten Kinderhuren künftig nicht nur den Schutz des Polizeischubsgesetzes genießen, bittet TITANIC die Bevölkerung um Mithilfe dabei, den sensiblen Handschellenhäschen zu vermitteln, daß sie uns wichtig sind und wir sie lieb haben: HUG THA POLICE!

Spenden Sie etwas Trost und Awareness, indem Sie den nächsten Polizisten, den Sie treffen, umarmen (sanft) und uns davon ein Foto an hugthapolice@titanic-magazin.de schicken. (Aber natürlich vorher freundlich fragen und sich nicht regen, falls der Knüppel gezückt wird – wg. evtl. Gefängnis!)

Denn was sind unsere Wachtmeister anderes als verbeamtete brave Bürger, die vor Artfremden Angst haben und deswegen Märsche organisieren Heime anzünden manchmal etwas über die Stränge schlagen. Nehmen wir ihre Sorgen und Nöte ernst – und umarmen unsere Freunde und Helfer, damit sie das nötige Selbstbewußtsein und die nötige Wärme erhalten, um erwachsen zu werden. HUG THA POLICE!

Überraschenderweise wurde gestern Shakespeare zum neuen Cheftrainer des amtierenden englischen Meisters Leicester City berufen. TITANIC durfte ihn zum Exklusiv-Interview treffen.

TITANIC: Mr. Shakespeare, sind Sie nicht selbst überrascht über Ihren neuen Job?

Shakespeare: Ach, es ist wie ein Sommernachtstraum, und das während der Iden des März. Vielleicht wird ja noch ein Wintermärchen draus. Als Macbeth (Manager von Leicester City; Anm. d. Red.) mich gestern anrief, fragte ich erstmal: Was ist das überhaupt, ein Telefon? Wir leben im 16. Jahrhundert! Bin ich in der Komödie? Er war dann aber irgendwie Sonett, und ich wollte auch kein Drama draus machen.

TITANIC: Gab es denn mal Offerten anderer Clubs?

Shakespeare: Der Kaufmann von Venedig wollte mich unbedingt haben, bot mir zig Millionen. Aber nicht alles, was glänzt, ist Gold. Was soll ich in der dritten italienischen Liga? Also hab’ ich Othello abgesagt. 

TITANIC: Was ist denn eigentlich Ihre Philosophie, Mr. Shakespeare, wofür stehen Sie?

Shakespeare (winkt ab): Philosophie, Philosophie, bin ich Platon, bin ich Thomas Tuchel?? Das ist doch viel Lärm um nichts! Wichtig ist eine Dichter gestaffelte Abwehr. Dichter als der Gegner. Ob der Hamburg oder Hamlet heißt, ist mir egal.

TITANIC: Und mit Dichtung kennen Sie sich schließlich aus…

Shakespeare: Bin ich Klempner? Was soll das Theater? Was ich ja gar nicht mag, sind Schauspieler. Schwalben-König Lear, Timon von Athen (Stürmer von Panathinaikos; Anm. d. Red.), Timo Werner, solche Leute.

TITANIC: Wir verstehen. Hatten Sie denn bereits vorher Kontakte nach Leicester, gab es eine Verbindung zum Verein? 

Shakespeare: Nein, aber ich habe mich sofort in den Club verliebt, so wie Romeo in Julia. Oder umgekehrt, wie Sie wollen.

TITANIC: Na, dann wollen wir hoffen, daß es Ihnen nicht so ergehen wird wie den beiden Unglücklichen.

Shakespeare: Das wäre eine Tragödie. 

Montag, 13. März 2017:
Thomas Gsella – Das Allerbeste aus 50 Jahren
im Henscheid, Mainkurstraße 27, Frankfurt.
Beginn: 21 Uhr. Eintritt: 7,99 Euro.

Dienstag, 14. März 2017:
TITANIC-Gratissex mit der Redaktion und Stargast Piero Masztalerz
im Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, Frankfurt.
Beginn: 20.30 Uhr. Eintritt: 10 Euro (7 erm.).

Montag, 27. März:
Moritz Hürtgen – Lyrik zum Verloben (Teil II)
im Henscheid, Mainkurstraße 27, Frankfurt.
Beginn: 21 Uhr. Eintritt: 4,99 Euro.

Ich muß das Urteil des Kollegen Mentz über die ZDF-„Anstalt“ hier nicht wiederholen: „sehr intellektuell, informiert und elegant, ohne jeden Gratismut, dafür mit dem streng unpopulistischen (,Wollen Sie schon wieder mit Fakten die Stimmung relativieren?’) Bekenntnis zu Aufklärung, Humanitas und allem, was der Marktstaat und seine Agenten unter die Räder nehmen“, doch am Dienstag war’s wieder eine starke Sendung; und im Kolumnenzusammenhang der reine, von mir aus auch höhere Zufall, daß es ums Automobil ging, um PS- und SUV-Wahn und einen Abgasskandal in Permanenz, wo Verbrauchswerte im wesentlichen Erfindungen sind und Grenzwerte nur im Labor nicht überschritten werden, in der Praxis dafür ums tödlich Mehrfache, von den Umweltkosten fürs Benzin und jedes neue und noch so „ökologische“ Automobil zu schweigen, und daß die Politik das alles weiß und billigt und fördert und wie sie kriecht und kriecht und immer bloß kriecht. Unvergeßlich auch der Auftritt des Kollegen Gsella, der eine Schwester und eine Nichte auf der Autobahn verloren hat, genauer: an jenes fehlende Tempolimit, dem Studien zufolge 20 Prozent der Toten auf deutschen Fernstraßen geschuldet sind. Ausländischen Studien zufolge, wohlgemerkt; die letzte deutsche Studie ist 25 Jahre alt, der für sie Verantwortliche wurde danach kaltgestellt.

„Die Welt will betrogen sein, also werde sie betrogen.“ Gian Pietro Carafa, später Papst Paul IV., 16. Jahrhundert

Das Publikum war begeistert: Szenenapplaus und kathartischer Jubel, als sei es allerhöchste Zeit gewesen, daß das mal wer ausspreche, eine welch monströse Idiotie und kriminelle Unvernunft die hiesige (per „Dienstwagenprivileg“ auch noch schwer subventionierte) Fixierung ist; dabei zeigten die Kamerafahrten, daß hier, wo schon nicht der CSU-Stammtisch, so doch auch nicht die Antifa zustimmte, sondern ganz normales Publikum. Leute, die natürlich alle selbst Auto fahren, und nicht nur Kleinwagen, denn der deutsche PS-Durchschnitt von mittlerweile 144 PS kommt ja nicht von ungefähr, und die ihren Wohlstand, auf welchen Umwegen immer, den Hunderten Milliarden Euro verdanken, die die deutsche Automobilindustrie Jahr für Jahr umsetzt. Dieser Wohlstand und die „Sorglosigkeit seines Genusses“ bilden sogar unsere „kollektive Identität“, wie das in der „Süddeutschen Zeitung“ der Münchner Soziologe Stephan Lessenich genannt hat, der einen Grund fürs Hoch des Kanzlerkandidaten der SPD gesucht und sie in einem „gigantischen gesellschaftlichen Selbstbetrug“ gefunden hat, nämlich in der „Hoffnung, daß mit neuem Personal die alte Leier weitergehen kann“.

Das Nähere regele der „geheime Sozialvertrag der Wohlstandsrepublik Deutschland“: „Ihr, die politischen und ökonomischen Funktionseliten dieser Gesellschaft, dürft uns, die besitzlosen, aber mit dem allgemeinen Wahlrecht ausgestatteten Massen, im Betrieb und über das Parlament beherrschen, soweit und solange ihr für permanentes Wachstum und steigende Konsummöglichkeiten (…) sorgt (…). Und, so der wichtige Zusatzartikel zu diesem Vertrag auf Gegenseitigkeit, wenn ihr die Kosten dieses Arrangements von uns fern und uns dessen Nebenwirkungen vom Halse haltet: nämlich die für ökonomisches Wachstum notwendige Naturzerstörung, die trotz Umverteilung verbleibende Armut, das Wissen um die Gründung hiesigen Wohlstands auf der harten Arbeit von Menschen anderswo auf der Welt“. So beruht, kann man sagen, die Deutschland-AG auf dem Stillhalten derer, die es nicht besser wissen, und jener, die es nicht besser wissen wollen. Daß die, die in der „Anstalt“ sitzen, es wenigstens wissen wollen, ehrt sie; doch ihre schizophrene Lage macht den Applaus immer dann am lautesten, wenn es gegen eine Herrschaft geht, von der sie gern annehmen – oder sich wünschen? –, sie hätten nichts mit ihr zu tun.

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Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
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Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Oliver Maria Schmitt: "Ich bin dann mal Ertugrul – Traumreisen durch die Hölle und zurück"
TITANIC-Mitherausgeber und Gelegenheits-Bürgermeister Oliver Maria Schmitt ist über alle möglichen Kontinente gehüpft und hat Reisereportagen mitgebracht, die Ihnen den Spannungsschweiß auf Ihr Teiggesicht treiben werden! Er läßt sich in Simbabwe zum Survivalspezialisten ausbilden, verkostet in einer kasachischen Jurte Stutenmilch, wird beim Tangotanzen von finnischen (Meer-)Busen erdrückt und vermarktet sich auf der Frankfurter Buchmesse als Literaturtürke "Ertugrul Osmanoglu". Am Ende dieser Lektüre werden Sie sich vor allem eins fragen: "Was habe ich falsch gemacht, daß ich nicht so einen Job wie Oliver Maria Schmitt habe?"Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"
Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 24.03.:

    Über die beste Stadt von der ganzen Welt berichtet Oliver Maria Schmitt in der Sonntagszeitung der FAZ.

  • 24.03.:

    Das SWR-Hörspiel "Das Dienen geht weiter" mit Beiträgen von Hans Zippert, Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Thomas Hintner kann hier nachgehört werden.

Titanic unterwegs
25.03.2017 Berlin, La Luz
  Heiko Werning
27.03.2017 Frankfurt, Henscheid
  Moritz Hürtgen – Lyrik zum Verloben (Teil II)
29.03.2017 Frankfurt, Naxos Halle
  Tim Wolff, Hans Zippert, Michael Ringel u.a.
20.04.2017 Wuppertal, Café du Congo
  André Poloczek

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Briefe an die Leser

 Dürfen wir, Bento.de,

Artikelüberschriften wie »Wir haben Martin Schulz bei Anne Will geguckt, damit du es nicht mußt« oder »Wir haben Donald Trumps Pressekonferenz geschaut, damit du es nicht mußt« so verstehen, daß alles, worüber Bento berichtet, per se irrelevant und eine Begutachtung dessen folglich zu vermeiden ist? Oder ist das allen Ernstes Deine Vision von zur Mündigkeit des Lesers beitragendem Politikjournalismus: Deine Autorenimitate mit abgebrochenem Lehramtsstudium und Aufmerksamkeitsdefizit, die es nicht mal zum Quatsch- und Mutterblatt »Spiegel« geschafft haben und die ansonsten über »7 Dinge, die du noch nicht über den heißen Typen aus dem ›Salt Bae‹-Meme wußtest« berichten, schauen Fernsehen und notieren dazu Dinge wie: »Zu Beginn der Sendung erinnert Martin Schulz daran, daß Anne Will seine Kandidatur schon früh vorausgesagt habe. Einstudiert, klar. Aber trotzdem irgendwie putzig«? Dagegen ist LeFloid ja Roger Willemsen!

Liest Dir die Leviten, weil irgendwer es muß: Titanic

 Bielefelder Impro-Theatergruppe »Die Stereotypen«!

Habt Ihr manchmal das Gefühl, Eure Auftritte gehen bei den Zuschauern zum einen Ohr hinein und zum andern gleich wieder raus? Keine Panik! Gründet doch statt dessen einfach eine Band: »Die Monotonen«.

Analogisch grüßt Titanic

 Bundespolizei Lüneburg!

»Ein schon 250mal geschnappter Schwarzfahrer« sei von Dir »erneut aus einem Intercity geworfen worden«, berichtete Stern.de. »Warum der Mann aus Uelzen immer wieder per Bahn nach Hamburg will, sei unklar.« Warum? Na, weil er noch nie angekommen ist! Kein Wunder, daß er es dauernd erneut probiert.

Bitte alle aussteigen! Titanic

 Ganz gleich, Carsten Kengeter, Vorstandschef der Deutschen Börse,

ob es wahr ist, daß Sie Insiderwissen genutzt haben, um sich durch den Kauf von Aktien der Deutschen Börse zu bereichern, oder nicht, Sie werden in Ihren Kreisen als Depp dastehen: als vorbestrafter, wenn Sie diese Geschäfte gemacht und sich haben erwischen lassen; als nicht vorbestrafter, wenn Sie Ihre Position nicht genutzt haben, um mit Insiderwissen erfolgreich Geschäfte zu machen.

Vielleicht benutzen Sie das nächste Mal einfach ein paar Strohmänner für solche Deals. Wen? Verraten wir nicht. Sie wissen ja: Vorsicht bei Insiderwissen! Titanic

 Aber sag einmal, »Mobil Clean«!

Wo wir auf einem Deiner Autos den Claim sahen: »Menschen für Sie« – das klingt, wenn Du uns fragst, nicht so sehr nach Superservice in Sachen lüftungstechnischer Reinigung; eher schon nach Handel mit osteuropäischen Putzhilfen.

Werbeagentur wechseln!

Rät Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Anthropologie

Der Mensch: ein Naturprodukt mit geplanter Kondoleszenz.

Theobald Fuchs

 Analoger Dialog

Anruf aus dem Callcenter von 1&1.

»Sie sind Firmenkunde bei 1&1. Wir können Ihnen helfen, Ihre Firma in den Ergebnissen von Suchmaschinen besser zu plazieren.«
»Geht auch schlechter, zur Vermeidung von Nerverei und für weniger Geld?«
»Das geht nicht.«
»Dann kommen wir leider nicht zusammen.«

Achim Greser

 Gesundheitsfrage

Wenn Frühstücken das neue Rauchen ist, wie britische Forscher behaupten, welche Rolle spielt dann, ernährungswissenschaftlich betrachtet, eigentlich das sogenannte Nuttenfrühstück (Kaffee und Zigarette)?

Julia Mateus

 Automatensegen

Social Bots könnten die Betreuung all der Soziopathen bei Facebook und Co. übernehmen, die man keinem Menschen zumuten will: Aufmerksamkeit bereitstellen, Monologe entgegennehmen, als Like-Maschinen gute Gefühle erzeugen und durch Flirten das Ego streicheln. Je besser dies funktioniert, um so mehr wird die Kundschaft aus dem Real Life ferngehalten. Ich persönlich nutze die technische Errungenschaft umgekehrt, indem ich meine Wutimpulse ungehemmt an den Bots auslasse. Erstaunlich finde ich dabei, daß diese heute schon die Überschreitung von Toleranzschwellen genausogut simulieren können wie echte Menschen.

Michael Höfler

 Unbedingt erforderliches Dissertationsprojekt:

»Penisverletzungen bei Masturbation zu Cat-loves-vacuum-cleaner-Videos«

Adrian Schulz