Newsticker

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Da stimmt die Chemie

Monsanto muss 857 Millionen Schadenersatz an eine Schule im US-Bundesstaat Washington für die Verwendung der Chemikalie PCB in Lampen zahlen. Monsantos Sprecher bezeichnete bereits die Stimmung im Gerichtssaal als vergiftet, man werde in Revision gehen. Weiterhin kritisierte das Unternehmen die aktuell unvertretbar toxische Einstellung der Amerikaner gegenüber Biotechnologiekonzernen. Das Unternehmen sieht die Gefahr, dass diese ungesunde Einstellung auch auf unbeteiligte Felder der Wirtschaft überschwappen könnte. Mit einer großen Imagekampagne werde man dieses schlechte Bild mit Stumpf und Stiel ausrotten. Dafür hat das Unternehmen bereits rund zehn Millionen Dollar zurückgestellt und sieht den Erfolg als sicher an. Wer, so der Sprecher, weiß schon besser als Monsanto, dass Unkraut eben doch vergeht.

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Hohe Pestizidbelastung: Welche Weihnachtsbäume können wir noch essen?

Stille Nacht, bleihaltige Nacht: Laut einer Studie des BUND sind deutsche Weihnachtsbäume häufig mit Pestiziden belastet. So gelingt ein sicherer Umgang mit den nadelnden Giftsträuchern:

  • Desinfektionsmittel benutzen: Damit tief in die Haut eindringende Nadeln keine Giftrückstände hinterlassen, sollten die Wunden anschließend großzügig mit einem starken Desinfektionsmittel ausgespült werden. Tipp: Rohrreiniger stärkt zugleich das Immunsystem.
  • Klimbim vor dem Verzehr abhängen: Ob gebraten, gekocht oder angebrannt – Tannenspezialitäten sind von deutschen Festtagstischen längst nicht mehr wegzudenken. Was viele nicht wissen: Weihnachtbaumschmuck enthält häufig zusätzliche Giftstoffe. Sei es das Lametta aus Blei, die Elektrokerze aus Ozeanplastik oder die Glaskugel aus toxischer Christenheit. Tipp: Am besten gleich Rotkohl und gebratene Gänse in den Baum hängen und auswärts essen.
  • Nur die Zweige rauchen: Eimer rauchen in der Badewanne ist uns ein liebgewonnenes Ritual am heiligen Abend und gehört für viele zu den schönsten Kindheitserinnerungen. Doch Obacht: Wer den Weihnachtsbaum konsumieren möchte, sollte sich an den grünen Teilen der Pflanze schadstofflos halten, denn die meisten Gifte sammeln sich im Stamm. Der macht zwar genau deshalb schön high, langfristig schadet man damit jedoch der Gesundheit. Extratipp: Schnaps auf Tanne haut volle Kanne!
Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Werbeunterbrechung

Jetzt eine von vier Steady-Mitgliedschaften verschenken!

Die Pakete sind mit ein paar Klicks gekauft. Die perfekte Geschenkidee für alle Ideenlosen, faulen Säcke und die, die es mal wieder nicht geschissen gekriegt haben, sich rechtzeitig um Geschenke zu kümmern.

Unterstützerpaket (ab 4€/Monat)

Sie bekommen:

- das wohlige Gefühl, dazu beizutragen, dass es auch in Zukunft noch endgültige Satire gibt.

Fördererpaket (ab 7€/Monat)

Sie bekommen:

- das aktuelle Heft und die zukünftigen Ausgaben in der App (iOS/Android) oder im Browser.

Wohltäterpaket (ab 9€/Monat)

Sie bekommen:

- jeden Monat das neueste TITANIC-Heft frei Haus (inklusive der Ausgaben in der App).

Mäzenpaket (ab 30€/Monat)

Sie bekommen:

- TITANIC komplett: Print und App.
- Sneak Peek: monatlich mind. ein Vorab-Artikel per PDF.

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Wut-Bauern in Berlin angekommen

In der Hauptstadt protestieren bis zu 3000 Landwirte mit ihren Traktoren gegen das "Streichen von Vergünstigungen" durch die Ampelregierung. Der Wegfall dieser Sonderrechte entzürnt die Gemüsezüchter und Viehhalter besonders:

  • Die "Brötchentaste" für Parken mit dem Traktor in der Fußgängerzone fällt weg
  • Silvester darf nicht mehr mit Methan aus der hofeigenen Biogasanlage geböllert werden
  • Seinen in andere Bauernfamilien einheiratenden Töchtern ein Glyphosatfass als "Mitgift" einzupacken, ist untersagt
  • Die Sondererlaubnis zum Betreten von Stadtverwaltungen und Apotheken in dreckigen Gummistiefeln wird nicht mehr verlängert
  • Die Haltungsform 4 mit mehr Platz und ständigem Auslauf im Freien gilt nicht mehr für an der frischen Luft abhängenden Haltungsform-1-Schinken
  • Die sodomitische Stillschweigevereinbarung "What happens in the barn, stays in the barn" läuft zum 31.1.2024 aus
Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

TITANIC trauert um Lionel van der Meulen

Am Dienstag verstarb Lionel van der Meulen, der Gründungschefredakteur der TITANIC. 1946 in Nürnberg geboren, verfiel er schon zu Schulzeiten dem Journalismus. Er leitete die Schülerzeitung seines Gymnasiums und war zeitgleich ältester Abiturient Bayerns und jüngster Chefredakteur Deutschlands. Seine Ausbildung bekam er an der Deutschen Journalistenschule in München, als Stipendiat lebte und recherchierte er in den USA. Lange Jahre berichtete er als Reporter für den „Stern“ aus Israel und dem Iran, im Februar 1979 saß er in dem Flugzeug, das Ayatollah Khomeini aus dem Pariser Exil nach Teheran brachte. Im Oktober 1979 berief TITANIC-Mitbegründer Pit Knorr den mit Extremsituationen vertrauten Mann auf den Chefsessel des neu erscheinenden Satiremagazins. Er verordnete dem Blatt journalistische Sorgfalt und satirische Schärfe, rücksichtslos förderte er jedes Talent, das sich nicht rechtzeitig in Sicherheit brachte. Sein einfaches Erfolgsrezept packte er gerne in sieben klare Worte: „Nur der Dümmste und Unfähigste wird Chef.“ In späteren Jahren arbeitete van der Meulen für den Hessischen Rundfunk, produzierte aufwendige Features und Hörstücke und leitete schließlich die Kommunikation der Deutschen Flugsicherung. Van der Meulen war leidenschaftlicher und zutiefst überzeugter Raucher, er starb im Alter von 77 Jahren in Frankfurt an den Folgen einer Lungenoperation.

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Einfach mal kreativ sein, Rishi Sunak!

Der BBC sagten Sie: »Ich bin nicht sicher, ob sich die Leute so sehr für meine Ernährung interessieren, aber ich versuche, zu Beginn jeder Woche etwas zu fasten.« Wir glauben, dass Ihre Unsicherheit berechtigt ist: An Ihren Beliebtheitswerten kann man ablesen, dass sich das Interesse an Ihren Gewohnheiten in Grenzen hält.

Das ließe sich aber leicht ändern: Bei den ganzen verschiedenen Varianten wie TV-, Auto- und Plastikfasten gäbe es bestimmt auch für Sie etwas, durch das Sie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit »eight days a week« auf sich zögen. Wie wäre es z. B. mit Abschiebungsfasten, Verbrennerverbotverzögerungsfasten oder Zweiteamtszeitfasten?

Nur dass Sie gerade beim Thema »Neuwahlen« dem Verzicht huldigen, sollten Sie nach Ansicht der Mehrheit Ihrer Landsleute schleunigst ändern. Zwischendurch kann man sich doch auch ruhig mal was gönnen, oder?

Mampft Ihre Scones mit Clotted Cream und reichlich Marmelade gleich mit: Titanic

 Bonjour, Marine Le Pen!

Bonjour, Marine Le Pen!

Das Potsdamer Treffen der AfD mit anderen extremen Rechten war selbst Ihnen zu heftig: Sie seien nie für eine »Remigration« in dem Sinne gewesen, dass Französinnen und Franzosen ihre Nationalität entzogen würde, selbst wenn die Einbürgerung unter fragwürdigen Bedingungen geschehen sei, meinten Sie und fügten hinzu: »Ich denke also, dass wir, wenn es denn so ist, eine krasse Meinungsverschiedenheit mit der AfD haben.«

Keine Ahnung, Le Pen, ob Sie mit dieser Haltung eine Chance aufs französische Präsidentenamt haben. Ministerpräsidentin von Thüringen würden Sie mit diesem Weichei-Schlingerkurs aber ganz sicher nicht!

Schon ein bisschen enttäuscht: Titanic

 Moin, Hamburger Craft-Brauerei ÜberQuell!

Dein Firmenname zeugt ja bereits von überschäumender Wortspiellust, aber so richtig freidrehend auf die Kacke haust Du erst bei den Bezeichnungen Deiner einzelnen Biersorten: Die heißen nämlich zum Beispiel »Supadupa IPA«, »Palim Palim Pale Ale«, »Pille Palle Alkoholfreies Ale« oder sogar »Franzbrewtchen Imperial Pastry Brown Ale«. Auweia!

Gerade bei Letzterem, das außerhalb Hamburgs von vielen gar nicht zu entschlüsseln sein dürfte, mussten wir, obschon viel gewohnt, dann doch schlucken, weil uns allein der Name innerhalb von Sekunden pappsatt und sturzbetrunken machte. Er erschien uns einfach zu brewtal, fast schon brauenhaft! Auf Dein Bier haben wir dann lieber verzichtet.

Aus der Ausnüchterungszelle grüßt trotzdem: Titanic

 Na, na, na, welt.de!

»Warum ›Barbie‹ klüger ist als alle anderen nominierten Filme zusammen«, titeltest Du in Deinem Feuilleton bezüglich der diesjährigen Oscar-Kandidaten. Allein: Wir haben noch mal den Taschenrechner gezückt, und wenn man auch die Dokumentar-, Kurz- und Dokumentarkurzfilme berücksichtigt, sind alle anderen nominierten Filme zusammen exakt 1,76 Klugheitspunkte klüger als »Barbie«.

Welches Medium dümmer ist als alle anderen Medien zusammen, braucht hingegen nicht nachzurechnen: Titanic

 Dir, Tod,

gefiel es im Jahr 2010, im Abstand von einem Tag Bärbel Bohley (11. September) und Claude Chabrol (12. September) abzuberufen, worauf wir damals in unserer Online-Rubrik »Fakt vs. Frage« scharfsinnig spekulierten, als Nächstes treffe es nun wohl Dieter Dehm, Erhard Eppler und Frank Farian. Knapp daneben! Denn Frank Farian holtest Du erst dieses Jahr, am 23. Januar – nicht ohne vorher noch die Büchnerpreisträgerin Elke Erb (22. Januar) abzuräumen.

Und langsam durchschauen wir Dich, Gevatter: A darf leben, B und C müssen sterben; D darf leben, E und F müssen sterben …

Um es kurz zu machen: Gundula Gause ist, trotz ihres boulevardmedial großflächig breitgetretenen Schwächeanfalls vom Dezember (Bild: »total unnötig«, »hätte mich krankmelden sollen«), fürs Erste fein raus, während Heimatsänger Hansi Hinterseer und Malertochter Ida Immendorff sich lieber schon mal das letzte Hemd anziehen sollten. Stimmt’s?

Gruselt sich vor der Antwort: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Pandemisches Passionsspiel

Die Erfahrungen aus der Coronazeit wirken teils immer noch nach. So fragt man sich heute bei der Ostergeschichte: Hat Pontius Pilatus, als er seine Hände in Unschuld wusch, dabei zweimal »Happy Birthday« gesungen?

Jürgen Miedl

 Und das Brot erst!

Einen Krankenwagen rufen, ohne sich in Schulden zu stürzen, mehr Urlaubs- als Arbeitstage, Bier zum Frühstück: Deutschland ist toll. Mit solchen Takes können US-amerikanische Influencerinnen hierzulande natürlich punkten. Aber betreiben sie damit nicht einfach nur billiges Kraut-Pleasing?

Alexander Grupe

 Nach Explosion in der Molkerei

Alles in Butter.

Loreen Bauer

 Lauf, Junge!

Die Ordner bei einem Fußballspiel würden sich wesentlich mehr Mühe geben, wenn sie bei der Jagd nach dem Flitzer auch nackt sein müssten.

Rick Nikolaizig

 Authentisch

Jedes Mal, wenn mir ein bekennender Feinschmecker erklären will, wie aufwendig ein echt italienisches Risotto zubereitet gehört, habe ich das Gefühl, es würde stundenlang um den heißen Brei herumgeredet!

Mark-Stefan Tietze

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
28.02.2024 Zürich, Kaufleuten Max Goldt
29.02.2024 Basel, Teufelhof Max Goldt
29.02.2024 Reutlingen, Franz K Martin Sonneborn
02.03.2024 Karlsruhe, Alte Hackerei Ella Carina Werner