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Glanz und Elend des Kurtchen Sahne. Ein Wochenend-Fortsetzungsroman (48)

(Was bisher geschah)

Der hellerleuchtete Einkaufskiosk jedenfalls steckte still und recht einladend im Eck, und aus Gründen, die sich vorzurechnen Kurtchen keinen Anlaß sah, schnürte er nicht, wie gewöhnlich, daran vorbei, sondern trat, mit der müden, gleichwohl geläufigen Geste desjenigen, der auch die letzte Boje noch fehlerfrei umsegelt, ein.

Der schwarzhaarige Mann, der mit irgend etwas Lesbarem in seinem Ver­kaufsabteil saß und von dem nur der Kopf zu sehen war, blickte nur kurz auf, um Guten Abend zu sagen, und vertiefte sich wieder in seine Lektüre. Kurtchen fiel abermals auf, daß er keine Ahnung hatte, was er hier eigentlich wollte, daß er aber, da er nun einmal hier hineingeraten war, irgendwas draus machen mußte, weil einfach wieder gehen aus Gründen, die in seiner unausrottbaren Neigung zur Schamhaftigkeit zu finden waren, nicht in Frage kam; und mit einer Mi­schung aus Wohlgefallen und Mißtrauen registrierte er, daß sich die Symbo­lismen heute abend auf doch schon arg penetrante Art häuften.

Kurtchen nahm vor der Eistruhe Stellung und tat fürs erste so, als suche er ein passendes Eis, überlegte fahrig, ob er wohl noch in der Lage wäre, sich einen zu noggern, und blickte dann wie absichtslos zum Zeitschriftenregal, wo er auf dem Titel einer Zeitschrift für ewige Abituri­enten die Zeile las:

"Jetzt sofort verlieben!"

Vielleicht, so dachte er weiter und sah, um seine allfällige Wirkung als ent­schlußloser Nichtkunde nicht weiter bekümmert, aus dem Fenster, am Ende doch in Ordnung, in einer Zeit zu leben, in der so gut wie nichts mehr ir­gendwelchen Sanktionen in puncto Mißachtung etwa noch vorhandener Ze­rebralstandards unterfiel. Ob sich Voltaire dafür noch prügeln würde, daß ein Service-Wichsblatt für den Deppennach­wuchs die Freiheit zu solch ab­scheulichem Unsinn behielte? Gab es denn keine Polizei, die wenigstens die schlimmsten Geistesverbrechen ahndete? Das Schlimme war ja, daß es am Ende wirk­lich Neon-Leser gab, die sich an den Befehl hielten: und losmar­schierten, um sich vom nächstbesten Zellklumpen in die Verliebtheit nageln zu lassen. So wie sie ja auch jeden Unsinn kauften, nur weil es in der Zei­tung stand.

Jetzt sofort verlieben, genau, das war es, dachte Kurtchen, schon eher hilflos denn aufgebracht; das war die Freiheit, und sie bestand darin, sich das rest­los gan­ze Leben von derlei stumpf berechnenden Idiotien zu Matsch und Klump krakee­len zu las­sen.

Jetzt sofort verlieben. Hätte ich das bloß vorhin schon gewußt.

Kurtchen war sich nicht sicher, ob er jemals von einem derart fulminanten Rülpser aus seinen Gedan­ken gerissen worden war; falls nicht, passierte es jetzt zum ersten Mal. (wird fortgesetzt)

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Glanz und Elend des Kurtchen Sahne. Ein Wochenend-Fortsetzungsroman (47)

(Was bisher geschah)

Kurtchen fror jetzt ziemlich, und unter den guten Gründen, nicht mitten in der Nacht von einer Brücke zu starren und wildfremden Hunden beim Pin­keln zuzusehen, war der, eine Lungenentzündung zu vermeiden, womöglich der beste. Trotzdem unwillig stieß Kurtchen sich vom Geländer ab und machte sich, wie er hoffte, endgültig auf den Heimweg. Jetzt war's auch nicht mehr weit.

Wie immer, wenn er spät nach Hause kam, wunderte er sich, daß der Ein­kaufskiosk an seiner Straßenecke so unverbrüchlich lange offen hielt, auch wenn es heute, wo es längst schon Samstag war, weniger wundersam war als montags oder mittwochs. Wie eine Tankstelle hellerleuchtet, den einsamen, nicht mehr ganz neuen Bistrotisch nebst einer Eisreklame wie aufgegeben vor der Tür, gähnte der Laden durch eine weitoffene Türe und mit Zeit­schriftentiteln und noch mehr Eisreklamen zugeräumte Schaufenster in die Nacht hinaus, und noch nie war Kurtchen dringewesen. Dies jedoch weniger seiner Doktrin wegen, Rätsel Rätsel sein zu lassen, als um dem spätnächtli­chen Drang, Unsinn in sich hineinzuessen, nicht nachzugeben und sich der Zwei-Zentner-Grenze, die Kurtchen nur mit Weh und Ach auf Distanz hielt, nicht durch unbedachte und in aller Regel ja auch völlig unnötige Mitter­nachtsimbisse doch wieder zu nähern.

Kurtchen war immer ein schlankes Kind gewesen, ein dünnes gar, und zu seiner aktuellen, durchaus leicht wampigen Gestalt erst im Zuge seiner ers­ten Ehe gelangt, wo es außer Fertiggerichten nichts gegeben hatte. Nicht, daß Kurtchen darauf bestanden hätte, bekocht zu werden – derlei Unemanzi­piertheiten waren ihm ganz fremd –, nein, Sibylle mochte einfach nichts an­deres. So wie es Kinder gibt, die außer Nudeln mit Soße nichts zu sich neh­men, akzeptierte seine erste Frau nur Nahrungsmittel, die aus der Tiefkühltruhe oder wenigstens der Dönerbude kamen, was Kurtchen anfangs noch für cool, spätstudentisch und gendermainstreamig gehalten hatte, allerdings wohl doch eher einem frühkindlichen Defekt entsprang bzw. einer Abwehrreakti­on auf eine unter Rohkost zugebrachte Kindheit. Kurtchen wäre nicht so weit gegangen zu sagen, daß das der Grund für die Scheidung gewesen war, aber als Sibylle, die über einen Spitzenstoffwechsel verfügte und nie ein Gramm Übergewicht gehabt hatte, die fri­schen Käsespätzle, für deren Zubereitung Kurtchen die Küche ruiniert und einen halben Abend drangegeben hatte, nur pflichtschuldig probierte, um eine halbe Stunde später das letzte Snickers aus dem Kühlschrank zu fres­sen, war Kurtchen ohne weiteren Kommentar in die Kneipe verschwunden und erst zwei Tage später unter Umständen, die mit der Person wechselten, die von ihnen berichtete, wieder nach Hause zurückgekehrt. (wird fortgesetzt)

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Glanz und Elend des Kurtchen Sahne. Ein Wochenend-Fortsetzungsroman (46)

(Was bisher geschah)

Trotzdem blieb er auf der Brücke stehen; lehnte sich, erst mit den Handflä­chen, dann mit den Unterarmen aufs Geländer und genoß, obwohl ihm der Kopf noch immer weh tat, die Tatsache, daß der Kopf nicht mehr so weh tat wie eben noch.

Alles wurde stetig besser.

Das stimmte freilich nicht, oder nur, sofern es eben noch viel schlimmer war. Er sah auf die erleuchtete Stadt, die halbrechts vom Fluß ins Dunkle wuchs, und wußte, daß seine momentane Zufriedenheit als die eines Davon­gekommenen gelten mußte, eines, der einer Peinlich­keit von der Schippe ge­sprungen, einer Zumutung entkommen, einem Schla­massel entwichen war. Da die Gedanken bekanntlich frei sind und auch nie­mand in der Nähe war, der ihm in den Kopf hätte sehen können, überlegte Kurtchen, ob das nun für oder gegen sein Leben sprach, daß es, selbst in sei­nen guten Momenten, we­niger einer Erfolgsgeschichte geglichen hatte denn einer der Mißerfolge, die er, so gut es eben ging, hinter sich gelassen und verdrängt, vielleicht sogar umgewertet hatte im Sinne des ewig Mütterli­chen: Wer weiß, wozu es gut ist.

Das allerdings war nicht zu klären.

Wofür seine zwei Ehen gut waren, wußte Kurtchen nämlich nicht, außer für ein leeres Bankkonto und das, was da Erfahrung heißt und doch bloß Ges­tern ist: eine Apfelsine schälen und die Schale nicht wegwerfen können, son­dern Erfahrung nennen müssen. Erfahrung, das war immer alles; und war aber bloß dazu da, "densel­ben Fehler nicht zweimal zu machen"; oder, im speziellen Fall von Kurtchens Lebensabschnittspartnerschaften, dreimal. Trotzdem könnte er Petra heira­ten, und wenn das wieder Unsinn war, dann haftete keine Erfahrung dafür; sondern hatte bloß wieder Grund, sich uner­hört lebenswichtig aufzuspielen. Und wenn er's nicht tat und als alter Knei­penhocker einsam endete: dito. Ein wiederkehrender Spaß bei den "Simp­sons" war Homers Erfah­rungsresistenz: Bei Apu verschimmelte Shrimps kaufen, ins Krankenhaus kommen, sich bei Apu beschweren, sich die glei­chen Shrimps zum halben Preis noch mal verkaufen lassen, wieder ins Kran­kenhaus kommen. Ein Witz, daß da einer aus Schaden nicht klug wird; kein Witz. Ursache und Wirkung, mehr konnte man vom Leben nicht verlangen.

Warum er, Kurtchen, Klempner geworden war, hätte er gar nicht zu sagen gewußt; sollte die pubertäre Auflehnung gegen seinen Vater, einen Professor der theoretischen Komplexchemie, der einzige Grund gewesen sein, reichte das als Grund kaum hin und war doch sichtlich trotzdem einer. Das Leben war im wesent­lichen Resultat. Immer, immer konnte man sagen: Das hast du jetzt davon. Das reichte, um morgens nicht aufstehen zu wollen.

Unter der Brücke strolchte ein Hund hervor, und dann ein Mann, der sich vom Hund spazierenführen ließ. Kurtchen mußte nicht auf die Uhr sehen, um sich über die Gassigehgewohnheiten des Mannes zu wundern, und er freute sich plötz­lich über den Mann und den Hund, die es einfach taten, aus einem Grund, der so gut war wie alle anderen auch. (wird fortge­setzt)

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Glanz und Elend des Kurtchen Sahne. Ein Wochenend-Fortsetzungsroman (45)

(Was bisher geschah)

Kurtchen gab sich, als er die nächste Straßenecke nahm und dem Blick sei­ner drei Helferinnen ein für alle Mal entzogen war, alle Mühe, nicht zu tau­meln, weniger um nicht als Betrunkener und hilflose Person aufzufallen als vor sich selbst einen Mann zu geben, den auch ein kleiner Unfall nicht aus den Socken wirft, der auch verbeult seinen Weg geht und das aber aufrecht tut, aufrecht und auf eine nonchalante Art zielbewußt – Kurtchen wunderte sich, wunderte sich sehr, wie sein Kopf noch unter diesen derangierten Um­ständen druckreife Sätze zusammendachte, und zum werweiß wievielten Male freute er sich gerade jetzt über seine Nachlässigkeit, die ihm sonst im­mer als mindestens Teilgrund für sein nichtswürdiges Mittlebenskrisenge­hampel vorschwebte, momentan aber dafür sorgte, daß er sich die Frage nicht beantworten mußte, ob er den soeben gedachten druckreifen Satz bes­ser aufschriebe, um, man wußte es nicht, den großen Deutschland- oder we­nigstens Klempnerroman achtsam notierend vorzubereiten; denn zwar besaß er ja seit Jahren schon ein Notizbüchlein, um dem unermüdlichen Walken seines Zerebralapparates etwas Nützliches, weil schriftlich Fixiertes abzuge­winnen, vergaß aber so häufig, das Büchlein mitzuführen – grad stak's, er ahnte es, im Graumann –, daß er längst argwöhnte, es stecke (und sei's unbewußte) Absicht dahinter. Zu oft hatte Kurtchen die (keinesfalls originelle) Erfahrung gemacht, daß ein goldener Gedanken in eben dem Moment seinen Glanz verlor, in dem man ihn aus dem unend­lich weiten Assoziationsraum, der sich zwischen Ohren, Kinn. Stirn und Nacken ausspannte, ins Freie ließ: Es war die lahme, aber ungeheuer wirksa­me Differenz zwischen Plan und Wirklichkeit. Im Kopf, dachte Kurtchen (und schnürte, ohne weiter hinzusehen, bei Rot über die Fußgängerampel), sind meine Gedanken Rockstars: stark, unverschämt, anmaßend, niemandem verantwortlich denn sich selbst; auf überzeugende Weise unfertig und selbst im Klischee noch lebendig. Auf dem Papier, hingeschrieben, ausgefertigt, sahen sie immer aus wie, tja: Sting? Kurtchen war erleichtert, daß er keine Chance hatte, diesen Gedanken aufzuschreiben, der ihm schon ungeschrie­ben wie Udo Jürgens vorkam. Es war schon dunkel, als ich durch Vorstadt­straßen heimwärts ging. Stimmte; bis auf die Vorstadt.

Er erreichte den Fluß, und fast bedauerte er, daß ihm immer noch nicht schlecht war, denn er hätte sich jetzt gern von der Brücke erbrochen. (wird fortgesetzt)

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Glanz und Elend des Kurtchen Sahne. Ein Wochenend-Fortsetzungsroman (44)

(Was bisher geschah)

Als Kurtchen wieder stand, kehrte die Scham zurück, er kam sich vor, als wäre er vierzig Jahre älter und würde von drei Lernschwestern auf die Toilette geführt; den Gedanken, die Vorstellung zur späteren Verwendung zu speichern, vergaß er lieber. Er dachte, daß es besser sei, etwas zu sagen, er sagte: "Daß mir das jetzt wirklich passiert ist!" Dann schwieg er wieder, denn Selbsterkenntnis gut und schön, aber er mußte achtgeben, daß er nicht einem Hang zur Selbstanklage die Zügel schießen ließ, er hatte ja nicht den Dritten Weltkrieg ausgelöst und jedenfalls niemandem geschadet außer sich selbst. Und vielleicht noch dem Laternenmast.

Kurtchen war dankbar, daß immer noch keine lachte, vielleicht war es die Überraschung angesichts der Irrealität des Vorgangs. Er, Kurtchen, hatte jedenfalls noch nie wen in echt gegen einen Laternenmast laufen sehen, er kannte das nur aus dem Werbefernsehen; und um die Peinlichkeit, die sich immer noch über ihm wölbte wie die Glocke über dem Käse, abzumildern, gab er sich betrunkener, als er wirklich war, bis er merkte, daß das die Karikatur, die er vorstellte, ja geradezu ausmalte; und er ließ jedenfalls das Lallen, da hätte er ja gleich kotzen können. Er konnte aber nicht.

"Geht schon wieder, danke", sagte er schlicht, und noch mal: "Danke." Dann hielt er sich die Stirn und mühte sich, den Eindruck zu erwecken, er komme jetzt prima allein zurecht, ja, es sei geradezu Bedingung für seine rasche Genesung, ihn jetzt allein zu lassen. Die drei dachten aber gar nicht daran, ihren Auftritt in einem Werbevideo des Bundesfamilienministeriums vor der Zeit zu unterbrechen; die kleinste fragte, ob sie ihn ins Krankenhaus bringen sollten, dort zu prüfen, ob eine Gehirnerschütterung vorliege, es sei ja nicht weit, und das stimmte freilich.

"Sehen Sie irgendwie doppelt?" fragte jetzt die mittlere, und es hätte Kurtchen nicht überrascht, wenn sie einen Leuchtstift gezogen und seine Pupillenreflexe überprüft hätte. Kurtchen aber war sich sicher, keine Erweiterung der Affäre ins Filmreife zu akzeptieren, und da er weder doppelt sah (die drei waren wirklich drei und nicht etwa verdoppelte anderthalb) noch Übelkeit verspürte und der Alkohol, den er ja dann doch im Blut hatte, auch mit Nachdruck riet, alles Nachdenken über mögliche Spätfolgen auf morgen zu verschieben, schüttelte er vorsichtig den Kopf, bedankte sich abermals und gab an, gleich um die Ecke zu wohnen, was gelogen war. Er sehnte sich nach einem Spiegel. "Also... dann, gute Nacht!" sagte er, "und noch mal vielen Dank!" Und schritt, mit absichtsvoll festem Schritt, fürbaß und drehte sich nicht um. (wird fortgesetzt)

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Glanz und Elend des Kurtchen Sahne. Ein Wochenend-Fortsetzungsroman (43)

(Was bisher geschah)

Jemand griff nach ihm und faßte ihn an der Schulter, und Kurtchen, dem trotz seiner eingeschränkten Wahrnehmung durchaus klar war, daß er nicht Opfer eines Angriffs, sondern bloß seiner Doofheit geworden war, litt augenblicksweise mehr unter der Peinlichkeit, vor Zeugen wie die letzte Witzfigur gegen einen Laternenpfahl gelaufen zu sein, als unter dem sich langsam vom Vertikalen ins Kugelförmige dehnenden, vom Scharf-Konturierten ins Breite zerfließenden Schmerz.

"He, alles in Ordnung?" fragte die, die ihn an der Schulter hielt und zu Kurt­chens leiser, schon wieder peinlicher Überraschung Hochdeutsch sprach, da hatte der liebe Gott ihm wohl mit dem Laternenpfahl winken wol­len, du liebe Zeit, er war ja schon wieder in Topform. Also Kurtchen jetzt; der liebe Gott ja eh.

"Können Sie aufstehen? Sollen wir einen Krankenwagen rufen?" fragte die, die zu ihm in die Hocke gegangen war und, wenn man genauer hinsah, auch gar keine Bomber-, eher sogar Jeansjacke trug, trotzdem aber, in der Mi­schung aus Überschminktheit (Kurtchen roch es mehr, als daß er es gesehen hätte), nicht restlos geschmackssicherer Beinkleidung (daß es Moonwashed-Jeans noch einmal geben würde, wer hätte es für möglich ge­halten) und einem für ihr Alter – sie mochte sechzehn sein – ziemlich abge­klärten, abgebrühten, ungebührlich erwachsenen Zug, der sich in Haushal­ten, in denen auf dem Marmor-Gästeklo der aktuelle Manufactum-Katalog liegt, nur sehr ausnahmsweise ausprägt, nicht nach Geigenunterricht und Po­nyhof aussah. Eher nach "Fick dich". Oder fick mich, was das anging.

Kurt­chen griff nach seiner Stirn, registrierte erleichtert die Abwesenheit von Blut und überlegte, ob er, aus Dankbarkeit für die geleistete Erste Hilfe wie als Wiedergutmachung für seine öden Vorurteile, die sich als soziologischer Scharfblick verkleideten, eine Runde Geigenunterricht spendieren sollte; oder besser einen Sixpack. Soweit es ihn betraf, wäre ihm ein Sixpack jedenfalls lieber als Geigenunterricht gewesen, aber er vergaß den Gedanken gleich, denn ers­tens mußte man nicht jede Anwandlung von Caritas gleich geldwert ver­gelten, zweitens machte es am Ende einen ungünstigen Eindruck, wenn ein Mann in den allerbesten Jahren mit einer Beule an der Stirn drei Asphaltprinzessinnen zum Dosenbier einlud, und drittens tat ihm die Birne weh, auch ohne Blut, und er wollte nach Hause, jetzt noch dringender als eben schon.

"Ey, hilft mir mal wer?" rief seine Retterin jetzt ihre Freundinnen an, und ohne Maulen, sondern wie erleichtert, daß sie des nutzlosen Herumstehens entbunden waren (wichtig bei Ersthilfseinsatz: Führung übernehmen, An­weisungen erteilen!), sprangen die beiden herbei und halfen ihm auf die Bei­ne. (wird fortgesetzt)

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Glanz und Elend des Kurtchen Sahne. Ein Wochenend-Fortsetzungsroman (42)

(Was bisher geschah)

"Weil", wie Biskupek mit geschwollener Oberlippe und neuer Brille, apathisch an einer Rindswurst herummessernd, Tage später erläuterte, "ich mein Portemonnaie so dumm in der Brusttasche hatte. Konnte jeder sehen. Und klar war ich halt auch besoffen. Ein leichtes Opfer. Magst du Rindswurst? Gute Rindswurst." Er sei aber froh, daß die zwei jungen Kerle auf sein Geld ausgewesen seien, er wolle schließlich nicht zu den Leuten ge­hören, die von desorientierten Jugendlichen einfach so und nämlich völlig grundlos zusammengetreten werden, sein Portemonnaie habe er zwei Tage später im Briefkasten gehabt, "das Kleingeld haben sie dringelassen, Ganovenehre, entschuldige, ich darf nicht lachen, dann tut die Lippe wieder weh!"

Dumm griff Kurtchen sich an die Brust, wo das Portemonnaie aber sowenig stak wie immer; er überlegte, ob es besser wäre, den Blick im Sinne demonstrativen Selbstbewußtseins aufzurichten oder eben nicht, damit gewissermaßen Demut und vollkommen fehlende Konfliktbereitschaft zu signalisieren, das war ja auch die Wahrheit, Konfliktbereitschaft hatte er für keinen halben Eurocent, lieber ärgerte er sich wochenlang über einen fehlerhaften Steuerbescheid oder darüber, daß irgendein Nachbar immer seine Fleischabfälle in der Altpapiertonne entsorgte, als daß er aufgestanden wäre, um sein Recht (oder wenigstens das Recht der Entsorgungsbetriebe auf einwandfrei vorsortierte Altpapiertonnen) zu reklamieren und einzuklagen, eigentlich hatte er nur dreimal im Leben einen Konflikt ausgefochten, einmal, als er zu Grundschulzeiten vor dem entmenscht tobenden, weil nämlich allgemein verhaltensauffälligen, mittlerweile aber bei der Bundeswehr gut untergekommenen Klassenkollegen Gusemeier nicht sofort geflohen war, sondern es mit Beruhigend-auf-ihn-Einreden versucht hatte, wie es am Samstag zuvor bei „Stars in der Manege“ gezeigt worden war, was ihm, Kurtchen, den ersten Filmriß seines Lebens und Gusemeier die erste Psychotherapie eingebracht hatte, die anderen beiden Male, als er sich hatte scheiden lassen, aber das hatte er ja auch nur getan, um sich die ewigen Konflikte, die sich aus seinen ungut laufenden Ehen ergaben, vom Hals zu halten, eine konfliktvermeidende Maßnahme also auch dies, sein ganzes Leben eine einzige konfliktvermeidende Maßnahme, aber wenn Leben Konflikt war, lebte er, Kurtchen, denn dann überhaupt?, und plötzlich ein Schmerz, der sich senkrecht und brenneisengleich in die Stirn frißt und so unerwartet kommt, daß er für eine Viertelsekunde nur als Abstraktion wahrgenommen wird; und das letzte, was Kurtchen dachte, bevor er sich nach zwei Augenblicken Schwärze auf dem Bordstein wiederfand, war: Wo sind die Sterne, in Comics sieht man immer Sterne. (wird fortgesetzt)

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Scorpions-Fossil Klaus Meine!

Ihre Powerballade »Wind of Change« soll von der CIA geschrieben worden sein. Das behauptet zumindest der amerikanische Journalist Patrick Radden Keefe, der daraus gleich eine ganze achtteilige Podcast-Serie bastelte, in der Sie, Meine, in der letzten Folge selbst auftreten und alle Behauptungen verneinen.

Was für eine Zeitverschwendung, ist doch schon vorher klar gewesen: So manche schmutzige Geschichte hat die CIA sicherlich am Hals, aber für ein Verbrechen wie »Wind of Change« sind selbst die nicht skrupellos genug.

Pfeift auf Sie: Titanic

 Monika Maron!

Das war natürlich eine Menschenrechtsverletzung erster Güte, dass Sie im Zuge der Corona-Bekämpfungsverordnungen nicht mehr in Ihrem Landhaus im tiefsten Mecklenburg-Vorpommern bleiben durften. Klar, dass Sie das nicht einfach hinnehmen konnten und sich durch die Ausreiseverfügung »an die DDR erinnert« fühlten. Und wo Sie schon mal an die erinnert wurden, ist Ihnen als Tochter des ehemaligen DDR-Innenministers Karl Maron auch gleich noch eingefallen, wie man sich als Bonze dort eine Vorzugsbehandlung sichert: sich nämlich via Parteizeitung (»Bild«) direkt beim Innenminister (Caffier) beklagen, der diesem unhaltbaren Zustand dann trotz anderslautender Verordnung gleich Einhalt gebot.

So weit, so zwingend. Stutzig macht uns lediglich, warum Sie eigentlich so unbedingt in Ihrem Zonenhäuschen zu bleiben trachten, schrieben Sie doch im »Spiegel« einst: »Der Osten verursacht mir Ekel. Ich halte es für eine Krankheit und weiß nicht, wie man sie heilt. Die Krankheit nenne ich Zonophobie.« Ein Glück, scheint zwischenzeitlich ja erfolgreich therapiert.

Ihre Pillen hätte auch gern: Titanic

 Pflegeroboter!

Was müssen wir da im »Handelsblatt« lesen? »Corona könnte Tür für Roboter öffnen«. Aber ist nicht gerade der Punkt, dass Ihr angeblich so nützlichen Pflegeroboter Euch selbst die Tür zu Corona bzw. Corona-Patienten öffnen können solltet? Solange ein kleines Virus schweren Maschinen wie Euch noch den Weg frei machen muss, ist Eure Zeit wohl doch noch nicht gekommen!

Meinen mitleidlos wie Ihr: die Witzmaschinen von Titanic

 Huhu, Wolfgang Kubicki, Bundestagsvizepräsident (FDP)!

Huhu, Wolfgang Kubicki, Bundestagsvizepräsident (FDP)!

In Ihrem Kampf gegen Kontaktverbote und für das Menschenrecht auf Infektion tönten Sie in der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«: »Mittlerweile habe ich das Gefühl, einige Ministerpräsidenten gefallen sich in der Rolle, dass sie auftreten können wie Sonnenkönige, und den Eindruck vermitteln, die Gewährung von Freiheiten sei Gnadensache.«

Und das, Kubicki, sagten Sie gewiss auf die selbstherrlichste, herablassendste Art, die man sich nur denken kann, fuhren mit Ihren Fingern lächelnd durch die gepuderte Allongeperücke und ließen sich von Ihrer Mätresse ein paar Weintrauben in den Mund schieben – einfach weil Sie keine anderen Sonnenkönige neben sich dulden, nicht wahr?

Winkt zur Warnung mit der Guillotine: Titanic

 Kneipp GmbH!

»Der einfachste Weg zum Glück ist«, sofern wir Deiner Werbung glauben dürfen, »das Leben mit einem Augenzwinkern zu sehen« und also Aroma-Pflegeduschen namens »Sei frech, wild und wunderbar!« bzw. sogar »Sei frech, verrückt und glücklich!« zu kaufen.

Wunderbar glücklich wären wir aber erst beim Erwerb eines Pflegeprodukts mit der frech-wilden Bezeichnung »Sei nicht traurig, dass der Name dieser Aroma-Dusche so lang ist, dass wir ihn gar nicht vollständig auf die Aroma-Pflegeduschen-Verpackung dru«.

Zwinker, zwinker: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Verwöhnt

Meinen Lebensstil muss man sich erst mal leisten können. Ich zum Beispiel konnte es noch nie.

Tanja Schmid

 Deutsch, wie es singt und kracht

Wer Deutsch als Fremdsprache lernt, wird zunächst naiv annehmen, dass sich hinter einem Wort wie »Scheiblettenkäse« etwas unsagbar Absurdes, in der Muttersprache nur unter Zuhilfenahme sperrigster Umschreibungen Wiederzugebendes verbirgt, ähnlich gewissen japanischen oder isländischen Vokabeln, die zum Beispiel die mundwässernde Wirkung eines seit sechs Monaten im eigenen Sperma marinierten Walhodens bezeichnen. Um dann, mit wachsendem Sprachverständnis, zu begreifen, dass diese Ahnung nicht getrogen hat.

Jasper Nicolaisen

 Zieleinlauf eines Dialogs

Kundin (alte Dame): »Das ist dann schon sehr anstrengend.«
Kassiererin (ältere Dame): »Nein, ich könnte das nicht!«
Kundin: »Aber es macht auch Spaß.«
Kassiererin: »Das ist die Hauptsache.«
»Ja.«
»Ja. 14,60 bitte.«

Worum auch immer es sich dreht, das Gespräch ergibt Sinn.

Theobald Fuchs

 Idee für 2021: Spargelernte per Silvesterrakete

Die jungen Feuerwerkskörper werden im April ins Spargelbeet gesät, wachsen dort bis zur erntereifen Rakete. Am 5. Mai heißt es dann: DER SPARGEL SCHIESST, und zwar uns unter großem Hallo und Funkenregen direkt in die Münder. Tradition (Spargel) trifft auf Tradition (Feuerwerk), bzw. »Volksspeisung mal anders«. Noch eine kleine Gegendemo (Querfront) dazu, einem Kind fliegt ein Spargel direkt ins Auge, im Folgejahr wird es Einschränkungen geben müssen, fertig ist DAS DEUTSCHE NEUJAHR.

Elias Hauck

 Filmkunde

In Zeiten von Zoom-Konferenzen kann es nicht schaden, der Leserschaft ein wenig Nachhilfe in filmischen Fachtermini zu geben. Eine sogenannte Text-Bild-Schere zum Beispiel kann für einen visuellen Bruch und Komik sorgen. Während der Video-Sprechstunde mit meiner Internistin erzählte ich ihr zum Beispiel, dass ich seit vier Monaten nichts trinke, während sie auf eine Galerie leerer Weinflaschen hinter mir starrte. Wichtig ist auch, dass man sich bereits vor jeder Zoom-Konferenz im Klaren ist, auf welches Genre man hinaus will, sich dabei aber genug Raum offenlässt für spontane Änderungen. Meine Video-Sprechstunde hatte ich zum Beispiel eher als »Komödie« gepitcht (aktuelle Blutwerte), am Ende wurde dann aber ein ziemlich bombastischer High-Budget-Horrorstreifen daraus (Privatbehandlung).

Jürgen Marschal

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
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Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 20.05.:

    Mark-Stefan Tietze schreibt in der Taz über die vielen Deutschen, die vor der Merkel-Diktatur ins Weltall fliehen.

     

  • 18.05.:

    Das Neue Deutschland rezensiert Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod", ein Interview dazu gibt es auf Deutschlandfunk Kultur.

     

  • 14.05.:

    Marlen Hobrack bespricht im "Freitag" Christian Y. Schmidts "Der Kleine Herr Tod".

  • 13.05.:

    RTL, die »Hessenschau« und die SZ berichten über die Aktion "Torona: TITANIC hilft der DFL".

  • 05.05.:

    Im Kaput Mag gratuliert Tim Wolff TITANIC-Legende Thomas Hintner zum 60.

     

Titanic unterwegs
03.06.2020 Hachenburg, Hähnelsche Buchhandlung Gerhard Henschel
04.06.2020 Berlin, Buchhändlerkeller Gerhard Henschel
10.06.2020 Schwarzenbach a. d. Saale, Erika-Fuchs-Haus Museum für Comic und Sprachkunst Katharina Greve
14.06.2020 Frankfurt/M., Museum für Komische Kunst »Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts«