Das klingt jetzt (gut) ausgedacht; aber mein erster, wirklich allererster Gedanke, als ich, nachdem die Eilmeldungsbanderole übern Fernsehschirm gezogen war, vorm Videotext saß und mehr über den fränkischen „Axtangriff“ (Zeit.de) erfahren wollte, war: Warum haben die den erschossen? Man muß mich da verstehen, dasselbe hatte ich nach Nizza auch schon gedacht, schließlich war da kein Amokschütze, sondern ein Amokfahrer unterwegs gewesen, und ich fürchte, ich Gutmensch denke das reflexhaft: warum da keiner auf die Reifen schießt.

Auch fürs exekutive Personal gilt die Unschuldsvermutung, und ich kann (und werde) nicht wissen, ob das, was da finaler Todesschuß heißt, gerechtfertigt war oder nicht; aber was ich weiß, ist, daß ich ausnahmsweise einmal mit Renate Künast einer Meinung bin: daß man das fragen muß und können soll.

Die Reaktion in Person einer Ursula Scheer fand das auf FAZ.net freilich nicht: „So twittert man für die AfD“, war die säuische Parole, denn Künast, die gefragt hatte, habe „den Rechten im Lande einen Dienst“ erwiesen; ganz so wie ich es tue, wenn ich dagegen bin, daß Schwarze Neger genannt werden, und ich dem Stammtisch (heute: „das Netz“) einen Vorwand liefere, sich über meine politische Korrektheit so aufzuregen wie über Künast: „Wieso machen Sie den Täter zum Opfer???“ (Die multiplen Fragezeichen, in der Netzkommunikation leider lauthals üblich, hatte Künast vorgegeben: „Wieso kann der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen!“)

„Wer, wie, was, / der, die, das, / wieso, weshalb, warum? / Wer nicht fragt, bleibt dumm!“ Volker Ludwig, 1973

Kein Mensch macht einen Täter zum Opfer, wenn er fragt, ob der Gebrauch der Schußwaffe gerechtfertigt war, zumal bei einem Siebzehnjährigen, der über eine solche Schußwaffe nicht verfügt hat. Sicher kann man finden, daß nach einer solchen Tat die Twitter-Apparate zu schweigen hätten, aber das tut FAZ.net ja genausowenig, und es ist nichts als Heuchelei, der allzu geneigten Leserschaft jeden Furz aus dem WWW hinterherzutragen („Darüber lacht das Netz“), um, wenn es einem (oder einer) paßt, „ein kurzes Innehalten“ anzumahnen. „Aber Renate Künast will ganz vorne mit dabei sein“, anders als Netzjournalismus nämlich, der mich alle fünf Minuten fragt, ob ich Seitenaktualisierung wünsche, „und die Debatte, die diese neue Bluttat auslösen könnte, gleich in die von ihr gewünschte Richtung lenken. Denn wer da zugestochen hat, war männlich, jung, Muslim und Flüchtling – die Tat ist gleichermaßen der wahrgewordene Albtraum all jener, die sich für eine Politik der offenen Grenzen aussprachen, wie jener, die dem ,Wir-schaffen-das’-Mantra der Kanzlerin mißtrauten. An die zwei Millionen Flüchtlinge sind 2015 nach Deutschland gekommen. Also tippt Renate Künast los“, kurz bevor Ursula Scheer und die Hirnis aus „dem Netz“ lostippen, die sich nur zu gern übers brutale Amerika ereifern, aber nichts dagegen haben, wenn ein jugendlicher Messerstecher von Profis scheint's nicht anders gestellt werden kann als durch einen Herz- oder Kopfschuß.

Daß Ambivalenzen in unseren bornierten Zeiten ohnehin mehr was fürs Feuilleton sind, geschenkt, und daß ein Täter, wie brutal er auch gewesen sei (und unabhängig von seiner Staatsangehörigkeit), dasselbe Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit genießt wie Ursula Scheer und Renate Künast, mag nicht immer leicht auszuhalten sein. Aber daß sich die feine FAZ mit dem dümmsten aller Argumente einer ressentimentalen Rübe-ab!-Meinung anschließt, um nämlich die Debatte in eine ihr (und der verkorksten Kundschaft) genehme Richtung zu lenken, ist, mit Rudi Völlers alter Island-Rede zu klagen, ein neuerlicher „Tiefpunkt“ und Indikator dafür, daß die Leut’, egal worum es geht, sich keine Fragen mehr stellen wollen; daß sie weder wissen wollen, wer das siebentorige Theben baute, noch, was ihre wunderbar inspirierende Elternzeit in Kuala Lumpur mit vom Starkregen weggeschwemmten Dörfern zu tun hat.

„Der brandenburgische CDU-Abgeordnete Marius Amfalder schrieb sarkastisch: ,Daß das die erste Frage ist, die einem bei so einem Horror einfällt, da muß man erst mal drauf kommen.’“ (FAZ.net) So wie ich; aber vermutlich bin ich, soweit habe ich's gebracht, so indiskutabel wie Renate Künast.

Ich muß nicht recht haben; ich möchte nicht einmal recht haben. Hätte ich nicht recht, dann wäre die Welt, wie sie ist, aufs beste eingerichtet und störten nur einige Unwuchten, Unklugheiten, Auswüchse; dann wären der IS und alle verwandten Klerikoterrorismen tatsächlich nur Ergebnis einer unverständlichen Vernageltheit, wie sie der Mensch, der vielen Sonne wegen, in gewissen Weltregionen einfach nicht ablegt.

84 Tote in Nizza, Blumen vor französischen Botschaften, und Merkel verspricht, der Kampf gegen den Terrorismus werde gewonnen. Das kann sie selbst sowenig glauben wie alle anderen: daß es nur darum geht, ein paar zehntausend Verrückten die Waffen abzunehmen. Daß hier ein Lkw in eine Menschenmenge gesteuert worden ist, setzt das, wie unbewußt immer, ins Bild: die Waffen, das sind die Mörder selbst, was aber heißt, niemand wird sie aufhalten.

Und wer sind sie? Fangen wir anders an: Wer sind sie nicht? Das ist einfach: Es sind kaum einmal Lehrer, Anwälte, Professorinnen. Jetzt also ein 31jähriger Lkw-Fahrer mit tunesischen Wurzeln und kleinkrimineller Vergangenheit, und die Feststellung, daß es meistens die aus den schlechteren Vierteln der Stadt sind, hat nichts mit dem Ressentiment zu tun, das den Bürger veranlaßt, seinen Nachwuchs auf die Oberstadt zu verpflichten, sondern mit Verhältnissen, die in blinder Sturheit Abgehängte produzieren, die gerne glauben, etwas Besseres als ihr Leben fänden sie überall. „Daß kein Riß durch die Gesellschaft gehen dürfe, davor warnen alle, die Kommentatoren und Wohlmeinenden und Abendlandbesitzer“, hieß es hier bei ganz ähnlicher, prototypischer Gelegenheit, „und es kommt ihnen sehr zupaß, lauthals einen Kulturkampf annoncieren können, wo es sich doch ganz offensichtlich ein kleines bißchen auch um Klassenkampf handeln, und zwar einen von der schmutzigen, bewußtlosen, religiös verdummten Sorte. ,Die drei Attentäter von Paris und ihre mutmaßliche Komplizin wurden in eine feindliche Welt aus Beton geboren. Aber sie hatten Chancen, ihren Platz im Leben zu finden’ (Süddeutsche) – so kann es gehen, und so geht es immer wieder, und kaum ist, man weiß nicht wie, eine Chance futsch, steht schon der Islam mit der Kalaschnikow bereit und gefährdet unsere Werteordnung.“

„Im Ernst: Ist der Reklamechef nicht noch widriger als der Mörder?“ Thea Sternheim, 1933

Mohamed Lahouaiej Bouhlel, der Polizei aufgrund von „Gewalttaten“ (Spon) bekannt, muß mir nicht sympathisch sein, und ich will das, was er angerichtet hat, nicht entschuldigen; aber wer’s nicht verstehen will, der soll nicht von Siegen in Kämpfen faseln, die so lange nicht enden, wie deren Ursachen nicht beseitigt sind. Nichts geschieht ohne Grund, und Dummheit – und es macht mir Mal für Mal weniger Spaß, darauf herumzureiten – ist gesellschaftlich produziert, sie ist sogar gewollt, mindestens gebilligt da, wo, global wie lokal, zum Zentrum immer die Peripherie gehört, wo gleich hinter der „Prachtstraße“ und „glitzernden Strandpromenade“ sogar laut FAZ „die gesellschaftlichen Unterschiede sichtbar“ werden. „Die Arbeitslosigkeit liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Der rechtsextreme Front National holte bei der Regionalwahl im vergangenen Jahr immerhin 45,2 Prozent der Stimmen“, und laut Le Monde ist Nizza mit Umgebung ein „Hotspot der islamistischen Radikalisation“. Und wenn Miosga in ihren Tagesthemen aufsagt: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit: auch diesen Werten galt der Anschlag“, hat sie recht, aber ganz anders, als öffentlich-rechtliche Journalistenschulweisheit sich das vorstellen kann.

„Ein Gegenmittel gibt es nicht“, weiß da der FAZ.net-Kommentar (zu dem einem Leser aus dem friedlich-christlichen Abendland bereits wieder einfällt, man dürfe beim Terrorgrundsuchen „den Islam nicht ausklammern“): „Nicht alles, was töten kann, läßt sich verbieten.“ Aber was hier tötet, ließe sich abschaffen. Wenn man nur wollte.

Nachschrift: Diese Kolumne wurde am Freitag verfaßt. Am Samstag meldete FAZ.net erleichtert: „Attentäter war psychisch krank“. Er sei 2002 und 2004 „als Jugendlicher in Behandlung“ gewesen und laut Verwandtschaft ein „Mistkerl“ und faktisch „kein Moslem“. Sollte sich aufgrund dieser Umstände oder weiterer Ermittlungen erweisen, daß das Gesagte auf einer falschen Annahme beruht, hat der Autor – unter Hintanstellung der Frage, was wen zu einem massenmordenden Mistkerl macht – gern unrecht, stellt indes anheim, seinen Beitrag zur neuerlichen Wiedervornahme aufzuheben.

Eigentlich will ich keinen Ärger; aber was wird sein, wenn der Junge irgendwann mal Geschichtsunterricht hat? Unterstellt, das Geschichtsbild der Morgenzeitung ist das offizielle, muß er, geht’s um die Note und nicht um die Wahrheit, den Warschauer Pakt als Aggressionsinstrument verteufeln, „mit dem sich Moskau die Vorherrschaft über Osteuropa sicherte“, eine Vorherrschaft, die ihren Grund in sich selbst hatte, Macht um ihrer selbst willen, wie Orwell das, ein Jahr vor Gründung der Nato, so schön antiöstlich formuliert hatte. Im besten Falle kriege ich die Klausur nicht mit, denn ein Querulant, der Lehrkräften besserwisserische Briefe schreibt, will ich nicht werden.

Lahme Erkenntnis, Geschichte sei immer Geschichte der Sieger; aber immerhin ist Wilfried Loths altes Buch „Die Teilung der Welt 1941–1955“ noch lieferbar und nach wie vor nützlich, wo es schon wieder um Moskaus Aggressionsneigung geht, die aber auch unter dem Nationalisten Putin strukturell eine defensive ist. „Den entscheidenden Anstoß zur Eskalation des Konflikts“, des ersten Kalten Kriegs, „gaben die USA, indem sie die Sowjetunion die Anerkennung der implizit schon zugestandenen Sicherheitszone verweigerten; und sie waren es auch, die, strukturell und in ihren Machtmitteln ihrem Gegenspieler ständig weit überlegen, den Konfliktverlauf stärker bestimmten als jede andere Macht.“ Loth ein Chruschtschow-Versteher? Nein; einer, der weiß, was ein Interesse ist, was eine Einflußsphäre und was eine politische Dynamik, und der also „das Unvermögen der USA“ beklagen kann, „sich mit den imperialistischen Formen sowjetischer Interessensicherung in Osteuropa abzufinden und die tatsächlichen Zielsetzungen sowjetischer Politik wahrzunehmen“, nämlich ein Glacis zu schaffen, eine Wehrgrenze möglichst weit westlich.

„Denn es bleibt gewiß, daß jede Veränderung Wirkung einer andern ist, da Dies a priori fest steht: nur folgt sie nicht bloß auf die einzige, die ihre Ursache ist, sondern auf alle andern, die mit jener Ursache zugleich sind“. Schopenhauer, 1847

Moralisch kann man problemlos finden, Rußland habe auf der Krim und im Osten der Ukraine nichts verloren; funktional ist es so, daß Rußland immer dann mobilmacht, wenn ihm die Nato auf die Pelle rückt. (Ein Abwehrreflex aus napoleonischen, vor allem aber großdeutschen Zeiten.) Die Frage nach der Henne und dem Ei ist ja eine alte, aber wer war zuerst da: die Idee, die Nato/die EU/der Westen könne in Georgien und der Ukraine übernehmen, oder jene, das nicht zuzulassen? Ein Blick auf die Landkarte genügt, um zu sehen, was Nato-Mitgliedschaften Georgiens und der Ukraine für Rußland bedeuten; das läßt sich mit denen der baltischen Staaten oder Polens überhaupt nicht vergleichen.

Die laut sowieso geneigter FAZ gleichwohl einen russischen „Blitzkrieg“ fürchten, also einen Überraschungsangriff auf Nato-Territorium. Das wäre der Bündnisfall und vermutlich der Dritte Weltkrieg. Wenn ich das weiß, gibt es keinen Grund anzunehmen, Rußland wisse das nicht; aber der böse Russe ist ja auch fürs Selbstbild nicht unnützlich, für das der Deutschen sowieso, aber auch das der Balten, die sowjetische Denkmäler des Großen Vaterländischen Krieges schleifen, aber den eigenen Widerstand an der Seite von SS und Wehrmacht glorifizieren. Und von den polnischen „PiS-Nelken“ (Gremliza) will ich mir grad auch nichts über autoritäre Regime erzählen lassen.

Wer das in seine nächste Geschi-Klausur übernehmen will, bitte; aber, versteht sich, auf eigene Gefahr.

PS. Eben will mir scheinen, ich hätte das so ähnlich bereits aufgeschrieben. Tja. Hat es was genützt?

Plan für irgendwann einmal: Mit der Stoppuhr in der Hand ab- und ausmessen, wie viele Minuten lang ein fußballreportierender Sabbelkopf wie Tom Bartels (ARD) pro Spiel nicht schwätzt und uns mit bspw. der ad infinitum et nauseam variierten Information versorgt, daß „Cristiano Ronaldo“ (Bartels) kein Teamspieler sei. Weil Cristiano Ronaldo nämlich „keine Laufwege nach hinten“ absolviere, die „Kollegen“ dafür über deren Laufwege in Kenntnis setze, „als wüßten die das nicht“, außerdem und sowieso auf dem „Egotrip“ sei und auch niemals den Ball abgebe, sondern immer nur fordere. Usw.

Ronaldo hassen eigentlich alle, und als das kleine Island das immerhin mittelgroße Portugal zu einem Unentschieden gezwungen hatte, freute ich mich deshalb darüber, weil der Gockel R. so dumm aus der Wäsche guckte; der Gockel, den der Moderationsblödian und Volksstimmenimitator „Opdi“ Opdenhövel dann aber für eine Henne hielt, weil er, Ronaldo, laut Opdi „seine Pumps vergessen“ hatte. Und als, wie das heute üblich ist, auch noch „das Netz“ sich füllte mit der ortsüblichen „Häme“, begriff ich was. Spät, aber doch.

Denn während die (zumindest optische) Verkerlung des Fußballs immer weitergeht und seine Darsteller, zwischen Halbkörpertattoo und Irokesenschnitt, mehrheitlich so aussehen, als seien sie zwischen Hafenkneipe und Kriegspfad zuhause, gibt Ronaldo, dessen Paradekörper kein idiotisches Hautgemälde verunziert, das Starlet, die Diva samt eigener Mode- und Parfumlinie, eine Schwuchtel also, wie sie im Männerzirkus Fußball nach wie vor nichts verloren hat; und wo sie alle heutzutage „ein Team“ sind und gemeinsam stark, führt Ronaldo sich auf wie der Star der C-Jugend, der jeden Ball haben will und jedes Tor schießen. Das muß unseren nationalen Berichterstattern freilich so aufstoßen wie dem Volksempfinden, das Divengehabe auf dem Platz nur als das des maskulinen Anführers akzeptiert (Ibrahimović) und Egozentrik nur bei den Hirntoten, die im Fernsehen als „Promis“ herumzappeln. Und während der englische Spieler Kane sich, zum Brexit befragt, laut Süddeutscher Zeitung wand: „Eine Meinung habe er nicht, auch die Mitspieler müsse man nicht fragen: ,Wir wissen alle viel zu wenig darüber’“, sich also samt Mannschaft zu jenen Menschen rechnen lassen muß, die, mit Jürgen Roth zu klagen, „aufgrund des eklatanten Mangels an Erfahrungen außerhalb des Drill- und Züchtungsapparates“ namens Fußball schlicht nicht wissen, in was für einer Welt sie leben, weiß Ronaldo es immerhin ein bißchen: „Kaum ein Sportler der Welt gibt mehr für wohltätige Zwecke aus als Ronaldo, der schwer kranken Kindern Operationen finanziert und Millionen für Schulen im Gazastreifen spendet. Das kann man auch würdigen, wenn man es nicht mit den Millionen Euro vergleicht, die Messi und sein Vater an Steuern hinterzogen haben sollen“ (Spon).

„Und ick geh raus und kieke. / Und wer steht draußen? / Icke." Berliner Volksweise o.J.

Trotzdem die Häme, und das eben nicht allein aus dem „Grundbedürfnis, sich über erfolgreiche, attraktive Menschen lustig zu machen und sich zu freuen, wenn ihnen etwas mißlingt“, wie der Spon-Autor Raecke die Causa Ronaldo zu einer neidgesellschaftlichen umbiegt, denn wie jeder solide Haß hat auch dieser seinen Anteil Projektion: Hier möchte (muß) einer der Mittelpunkt der Welt sein und kriegt’s sowenig hin wie der letzte Internet-Troll; hier ist der Narziß, der seine Kränkungen ausstellt und dessen Beschwerden freilich ins Leere laufen; der Selbstdarsteller und Egoshooter, der sich bei jedem in John-Wayne-Pose inszenierten (und dann auch noch in die Mauer gehenden) Freistoß so lächerlich macht wie alle, deren Ich komplett aus dem Fernseher kommt. Den harten Kerl, der wir nicht sind, lieben wir; den kindisch-narzißtischen Selbstvermarkter, der uns ähnelt, müssen wir verachten.

Grad wenn er noch Ferrari fährt.

Der Spiegel war dagegen, die Bild-Zeitung war dagegen, die Frankfurter Allgemeine et al. waren dagegen: daß die Briten auf eigenen Wunsch die Europäische Union verlassen. Warum freut es mich dann nicht?

Weil mir Jugoslawien auch schon näher wäre als das, was heute Balkan ist, und mag die EU auch mehr Konzern- denn Herzensprojekt sein; benimmt sie sich an ihren Außengrenzen auch schäbig; sind ihre „europäischen Werte“ zuvorderst die, die sich in Frankfurt und London handeln lassen: „die neue Wucht des Nationalismus“ (FAZ, 24.6.) ist trotzdem nichts, worüber sich eins freuen müßte, und daß nun „real people“ gewonnen hätten und am Drücker seien, glaubt Nigel Farage erstens selbst nicht und wäre zweitens, unter den unveränderten Besitz- und Wirtschaftsverhältnissen, auch nicht wünschenswert, mag der kleine britische Mann auch weniger Ressentiments im Herzen tragen als sein deutscher Verwandter.

Es reicht ein Blick auf die Figuren, die da gewonnen haben, wie auf die, die mit Genugtuung reagieren, allesamt nicht Linke oder solche, die sich nach Stalins „Sozialismus in einem Lande“ sehnen, sondern bestenfalls opportunistische Gauner (Boris Johnson), übelstenfalls Faschistinnen (Marine le Pen). Erschreckend außerdem, wie leicht die Leute bereit sind, aus „nationalen“, im Zweifel bloß rassistischen Gründen – denn wenn die Schotten gehen, ist der nationale Schuß ja nach hinten losgegangen – gegen ihre unmittelbaren Interessen zu stimmen, die, wo wir schon Kapitalismus haben, die des Außenhandels sind, den Großbritannien zu 45 Prozent mit dem Kontinent abwickelt. Die EU ist ja nicht kapitalistischer als das einzelne Mitglied, und ein in splendid isolation zurückgekehrtes Königreich wird nicht auf einmal fair zur Rentnerin (oder zum Trikont) sein, nur weil (vermeintliche) Absurditäten um die Länge von Salatgurken und der Selbstbedienungsladen Brüssel der Vergangenheit angehören.

„Einem einzelnen Land kann niemand dienen; er lügt, wenn er es behauptet. Es gibt nur zusammenhängende Interessen und den Dienst an ihnen.“ Heinrich Mann, 1933

Was immer, solange die Revolution eher nicht in Aussicht steht, nationale Souveränitäten auf verfaßte Weise beschneidet, ist mir lieber als alles, was sich auf Nation und die dazugehörige „Kultur“ beruft, und ein Europa ohne politische Grenzen ist jedenfalls eine bessere Idee als eine nationale, die, sofern zu ihr unter Raus-aus-dem-Völkerbund-Getöse zurückgekehrt wird, wesentlich eine rechte ist, ob es nun Ungarn zuerst! heißt oder Britain first. „Unter deutscher Fuchtel“ (Il Messagero) stünde Europa auch ohne EU, und den Euro, der die Fuchtel ggf. zur Knute werden läßt, haben die Briten nicht einmal.

Mag sein, das politische Europa wird von volksfernen Eliten beherrscht; die sind in Polen und Ungarn, bald in Österreich und Großbritannien (was immer von ihm übrig bleibt) nicht volksnäher oder kapitalferner, allerdings, wenn die Erfahrung etwas besagt, rücksichtsloser, bornierter und verlogener, als ein Eurokrat je sein könnte. „Europa“ ist schlecht? Kann sein. Aber es ist besser als das, was nach ihm kommt.

Die mit Abstand putzigste Idee im kurrenten Preßgeschäft ist der „Schwerpunkt ,Arm und Reich’“ der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, unter welchem Rubrum Beitrag für Beitrag für Beitrag kritisch über die wachsende Ungleichheit in Deutschland und der Welt berichtet wird. Es gibt da die guten und die schlechten Nachrichten; einerseits: „Mehr alte Menschen beziehen Stütze“, andererseits: „Reiche leisten sich mehr Luxusgüter“. Einerseits wird aufgedeckt, daß „Kinder von Besserverdienern“ zu „Narzißmus“ neigen und deshalb, schlimm, nicht automatisch „gute Manager“ werden, andererseits ein Hartz-IV-Kind begleitet, das zwar satt wird und nicht frieren muß, im übrigen aber ein Fall für den Sozialarbeiter ist:

„,Spürt eine Siebenjährige schon so etwas wie Perspektivlosigkeit?’ ,Ja und nein’, sagt Iwan Peters. ,Das Kind sieht natürlich schon: Papa sitzt zu Hause und tut nichts. Mama sitzt auch zu Hause. Und es ist immer wenig Geld da.’ Aber da sei eben noch viel mehr. ,Der Blick von außen auf das Kind. Daß sie in dieser Straße wohnt. Daß sie bestimmte Kleidung trägt. Daß sie hin und wieder zusammen mit der Mutter bei der Tafel Schlange steht.’ Die Mittelschicht von der anderen Seite des Bahndamms schaue sehr hart und sehr negativ auf die Straße, in der Vanessa wohnt. ,Alles Assis dort, heißt es dann.’ Und in der Schule werde sie automatisch als schwach eingestuft. Wegen ihres Sozialverhaltens, sagt Peters. ,Da ist man schnell dabei mit allen möglichen Fördermaßnahmen. Mit Ergotherapie und Logopädie und so weiter. Und Förderung, das heißt halt auch oft, daß man die Kinder schnell aussortiert.’ Es sei denn, sie seien ,echte Granaten’ und haben nur Einsen auf dem Zeugnis. ,Oder vielleicht haben manche das Glück, einen der wenigen Gesamtschulplätze zu bekommen, was ihnen noch gewisse Aufstiegschancen ermöglicht. Aber das ist eben selten.’ Das alles spüre ein Kind in Vanessas Alter noch wenig. ,Aber die Eltern spüren es.’ Vanessas Mutter sagt es so: ,Ich kann mir ein Bein ausreißen, und sie landet trotzdem maximal auf der Hauptschule.’“

„Je unerbittlicher Vergesellschaftung aller Momente menschlicher und zwischenmenschlicher Unmittelbarkeit sich bemächtigt, desto unmöglicher, ans Gewordensein des Gespinsts sich zu erinnern; desto unwiderstehlicher der Schein von Natur.“ Adorno, 1966

Dreierlei bestimmt nun den kritischen Schwerpunkt „Arm und Reich“ im Onlinebereich der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Erstens: gibt es keinen Zusammenhang zwischen den Reichen, die nicht mehr wissen, wohin mit ihrem Geld, und den Rentnern, die staatlicher Grundsicherung bedürfen. Zweitens: ist alles halb so schlimm („Das Märchen von der Altersarmut“). Drittens: kann die Leserschaft sich im Kommentarbereich darüber austauschen, warum schon alles seine ewige Gerechtigkeit hat. „Die Eltern bestimmten die Gene des Kindes, sie bestimmten die Umstände im Mutterleib (Rauchen? Alkohol?), und sie bestimmten (weit mehr als Kindergarten/Schule) die ,Umweltbedingungen’ … Der Artikel erwähnt nicht, was in Vanessas Wohnung mit Sicherheit fehlt: Bücher. Damit meine ich nicht Kinderbücher, sondern Bücher für Erwachsene. Allein der Wortschatz, den die Eltern ihrem Kind als Rüstzeug mitgeben, dürfte sehr begrenzt sein. Leider hat Sarrazin leider recht: entscheidend ist, WER Kinder bekommt … Geld-Probleme?! Und die Mutter raucht … Jeder hat die Möglichkeit, aus wenig mehr zu machen.“

Die SZ, als hätte sie mitgelesen, unterhält sich am Freitag mit dem Münchner Soziologen Lessenich über die deutsche Mittelschicht und deren „rabiate Exklusionsmethoden“: „Inklusion und Exklusion gehen Hand in Hand. Das ist ein feststehender sozialer Mechanismus: sobald man im Club ist, die Türen zu schließen – für alle, die von unten kommen … Die anderen liegen in der sozialen Hängematte. Oder lesen abends ihren Kindern nichts vor. Das übersetzt sich in harte Ausgrenzungsdiskurse und im Zweifelsfall in Ausgrenzungspolitik à la Hartz.“ Was zu beweisen war; und die Klage über unsere „schrumpfende Mittelschicht“ will da fast so scheinen wie die Beschwerde, der Tumor werde immer kleiner.   

Für politische Berichterstattung ist das SZ-Magazin weder gedacht noch gemacht, aber was es sieht, das sieht es: „Die Nationalspieler sind glattdiszipliniert wie nie – das zeigt den riesigen Widerspruch zwischen dem verkommenen System Fußball und seinem ethischen Anspruch an die Profis.“ Während auf WM-Baustellen Sklaven sterben, Kindfußballer aus Lateinamerika nach Europa verhökert werden und es nach wie vor keine schwulen Fußballer gibt, ist die zentrale Frage, „ob Max Kruse, der Spaß daran hat, sein Glied mit dem Handy zu filmen, integer genug ist, um Teil der deutschen Nationalmannschaft zu sein“. Er ist es nicht.

„Ein System, das Woche für Woche sämtliche ethischen Standards unterschreitet, schraubt eben diese für seine Spieler immer noch ein Stückchen höher. Das kann, wenn es nicht so bigott wäre, auch mal lustig sein: Vor ein paar Jahren wurde Florian Kringe von Borussia Dortmund von seinem Trainer Thomas Doll ,wegen Disziplinlosigkeit’ für drei Tage gesperrt, weil er mit nacktem Oberkörper ein Buch gelesen hatte.“ Folgt der Hinweis auf die gute alte Zeit, als Netzer „zum Feiern übers Wochenende nach Las Vegas flog“ und die ’82er WM-Vorbereitung am Schluchsee bzw. eben „Schlucksee“ eher dem Ausflug eines Kegelvereins glich. Heute dagegen eine Konformität, die selbst dem konformen SZ-Magazinisten Haberl aufstößt: „Fast scheint es, als müßten die Spieler Teile ihrer Persönlichkeit opfern, damit der moralische Niedergang des durchkommerzialisierten Profifußballs bestmöglich verschleiert werden kann“, und je durchgeknallter und vulgärer alles wird, desto „tastender, vorsichtiger, verängstigter“ werden sie, „bald sagt keiner mehr was, ohne vorher seinen Berater um Erlaubnis gefragt zu haben“.

„Ein Hoch auf uns / auf dieses Leben“ Andreas Bourani*, 2014

Da sind wir, selten genug, mal mit allem einverstanden, erlauben uns aber, ein paar weitergehende, systemische Vermutungen anzustellen: Brutalität und Konformität zwei Seiten einer Medaille? Ruhe als erste Bürgerpflicht in der totalen Leistungsgesellschaft? Ein zwar neuerdings „buntes“ Kollektiv, dessen Führung aber Devianzen bestraft, die mit der Leistung wenig, mit der „Haltung“ alles zu tun haben? Einer Haltung, die den „sauberen“, „reinen“ Sportler als (faschistische) Leistungsmaschine abbildet (und eben nicht als Individuum, das evtl. Spaß daran hat, sein Glied mit dem Handy zu filmen)? Und hat dieser totale Sportler – ohne Meinung, loyal und gehorsam (der Trainer entscheidet), im wesentlichen austauschbar – nicht genau deshalb diese wunderbare „Vorbildfunktion“? Für uns, die wir, wenn auch etwas schlechter bezahlt, unter der gesellschaftlich gewünschten Glattdisziplinierung ebenso leiden und die wir uns darum ebenso großflächig zutätowieren, auf der so verzweifelten wie sinnlosen Suche nach einer Individualität, die bloß die des Gladiators oder der Hure sein kann, die Tag für Tag ihr Fleisch zu Markte tragen? Stand nicht neulich in der Zeitung, wie sehr die Angestellten der Fa. Schaeffler ihre Chefin lieben, die stahlkalte Milliardärin Schaeffler, und glauben wir das nicht auf der Stelle?

Ach was. Es ist ja nur Fußball; und die deutschen Turnierhymnen der jüngeren Vergangenheit sind natürlich keine faschistoide Verklärung des rauschhaft-entgrenzten, angstlosen, ewig jungen Siegerkollektivs, das keine Fragen stellt und sich nicht in Frage: „Gewinnen alles und gehn K.O. / Wir brechen auf, laß die Leinen los / Die Welt ist klein und wir sind groß / Und für uns bleibt das so / Für immer jung und zeitlos (…) // Immer da, ohne Rückspiegel / Keine Fragen, einfach mitziehn“ (Mark Forster) – bis alles in Scherben fällt. „Wir haben Flügel, schwör'n uns ewige Treue / Vergolden uns diesen Tag / Ein Leben lang ohne Reue / Vom ersten Schritt bis ins Grab“ (Andreas Bourani).

SA marschiert. Merkt das denn keiner?

*Preisträger 2016 der „Gesellschaft für deutsche Sprache“

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Erweitern
Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
13.08.2016 Eschwege, Open Flair (Kleinkunstzelt)
  Oliver Maria Schmitt, Bernd Gieseking, Frank Goose
14.08.2016 Frankfurt, Elfer
  Mark-Stefan Tietze
18.08.2016 Berlin, Das ERNST
  »Das Herz in der Hose«
26.08.2016 Klütz, Literaturhaus Uwe Johnson
  Gerhard Henschel

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Briefe an die Leser

 Politologe Bernhard Weßels!

Den Wahlausgang des Brexit-Referendums mit dem Abstimmungsergebnis von 51,9 Prozent für die EU-Gegner interpretierten Sie für Spon so: »Das Problem beim Votum: Es gibt in Wahrheit keine echte Mehrheit für den Brexit. Denn von den 92 Prozent der Wahlberechtigten, die sich für das Referendum registrieren ließen, haben nur 70 Prozent abgestimmt. Für eine positive Mehrheit aller britischen Wahlberechtigten aber hätten von ihnen 75 Prozent pro Brexit stimmen müssen – statt wie geschehen 52 Prozent. Ich halte das Ergebnis deshalb eigentlich nicht für belastbar.«

Haben wir’s doch schon immer geahnt! Und wenn Sie jetzt noch unseren früheren Mathelehrern weismachen, daß die damaligen, knapp mehrheitlichen Unterrichtsergebnisse wie 2+2=4 oder a²+b²=c² eigentlich nicht belastbar sind, weil 22 Prozent der Klasse sich mit einer »I don’t give a fuck!«-Einstellung geweigert hatten, die Aufgaben überhaupt zu lösen, hätten Sie zumindest in der Redaktion eine echte Mehrheit (75 Prozent) für Ihre Wahlanalyse.

Mit kollegialen Grüßen: Ihre Vermutungswissenschaftler von Titanic

 Mensch, Ikea!

Du siehst Dich genötigt, in Nordamerika 29 Millionen Kommoden zurückzurufen, die offenbar immer wieder Kinder unter sich begraben haben. Dabei hattest Du mit dem Namen »Malm« doch akkurat angekündigt, was von diesen Möbeln zu erwarten ist! Sicherlich verstehst Du deshalb, daß wir als verantwortungsbewußte Verbraucher künftig von einigen Deiner Produkte lieber die Finger lassen, vor allem dem Drehstuhl »Torkel«, den Kleiderbügeln »Bumerang« sowie dem Zeitschriftensammler »Knuff«. Und auch die Schuhablage »Lustifik« ist uns nicht ganz geheuer!

Gruß auf den Holzweg: Titanic

 Sie, letztlich torlos gebliebener Thomas Müller,

erklärten uns: »Tore sind nicht mein Benzin, eher der Lack auf dem Auto, der Speziallack, der nach außen gut aussieht… Mein Benzin ist mein Antrieb nach Erfolg.«

Einverstanden, Müller. Aber wäre es denn nicht möglich, daß Sie in Wahrheit gar nicht mit Benzin, sondern mit Diesel betrieben werden müssen? Sehen Sie doch mal am Tankdeckel nach!

Raten Ihnen herzlich Ihre Tankwarte von der Titanic

 Es leuchtet, Ingeborg Pils,

schon ein, daß gerade Sie ein Buch mit dem Titel »Deutsche Biere« geschrieben haben. Aber ohne Vorwort von Bild-Büchse Donata Hopfen oder wenigstens Tagesspiegel-Flasche Sebastian Leber bleibt die Pointe einfach zu trocken.

Hat heute leider keine Tulpe für Sie: Titanic

 Grüß Gott & hühott, Bayerischer Rundfunk!

Grüß Gott & hühott, Bayerischer Rundfunk!

»Obwohl die Signatur als ›Kowalski‹ zu entziffern ist, wurde diese Rastszene mit Pferden nicht von ihm gemalt«, steht es im Online-Archiv der für ihren Sachverstand geschätzten Sendung »Kunst & Krempel« über das »qualitätsvolle Kabinettstück« aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. So weit, so gewohnt gediegen. Aber was hat Dich denn bitteschön geritten, den mit 1500 Euro taxierten Dachbodenfund wie folgt zu übertiteln:

Fragt als Liebhaber prächtiger Schinken: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Werbeslogan zu Ende gedacht

Backen ist Liebe, Braten ist Leidenschaft, Dampfgaren ist Gleichgültigkeit, Dünsten ist Haß.

Julia Mateus

 Richtigstellung

Schon lange möchte ich die allgemeine Lebensweisheit korrigieren, nach der es die kleinen Dinge sind, die das Leben erst schön machen. Es sind nämlich ebenso die kleinen Dinge, die das Leben auch richtig zur Hölle machen können: kneifende Unterhosen, Pop-up-Fenster, im Automat feststeckende Getränkedosen, Mückensummen beim Einschlafen etc. Denken Sie bitte weiter darüber nach.

Leonard Riegel

 Dreieckshoroskopisches

Astrologie ist eine höchst subjektive Angelegenheit. Die Ansicht zum Beispiel, daß Stier und Skorpion sich aufs vorzüglichste ergänzen, teilen meine Frau (Stier) und meine Geliebte (Skorpion) auf keinen Fall. Ich hingegen schon.

Karsten Wollny

 Selbstverwirklichung

Wenn einer ein Trottel ist, gebe ich ihm die Chance, es zu zeigen. Das gilt auch und in erster Linie für mich selbst.

Tibor Rácskai

 Kundenrezension

Heute zum ersten Mal die »Steinofen-Pizza Hawaii« von Tegut gekauft. Konnte es überhaupt nicht fassen, wie fade die Pizza schmeckte! Erst beim vorletzten Stück fiel mir ein, daß ich ja immer noch Schnupfen habe. Testnote: weiß nicht.

Dominik Bauer