Fritz ("Fritz") Pronto ist tot. Wie erst heute bekannt wurde, starb der US-amerikanische Blockflötenlehrer aus Wisconsin vergangenen Freitag vor drei Jahren, vier Monaten und sechzehn Tagen in seiner Wohnung in Rheuma, Minnesota (er war umgezogen). Zu seinen größten Erfolgen zählten solch unbekannte Lieder wie "Bang-wang-whack-a-doodle" und "Merry merry, grab my head, I think, I think the herring’s dead", die sich noch nicht einmal seine Frau anhören wollte und die sich nach zwei Monaten scheiden ließ (von ihm). Pronto, der es sich sein Leben lang verbeten hatte, daß man ihn mit Pronto anspricht, sich aber selber immer so am Telefon meldete, liebte B-Dur. Danke, Fritz. 

  • "Das seh' ich nicht."
  • "Das ist doch 'ne Hausnummer!"
  • "Du hast uns mit deiner Stimme wunderbar abgeholt!"
  • "Im zwischenmenschlichen Bereich ist alles auf Topniveau."
  • "Dieses Buch ist ein großes Glück, mutig und lebenswahr."
  • "Was macht das mit Ihnen?"
  • "Meine Perle ist kein Kind von Traurigkeit."
  • "So leid es mir tut, aber wir können nun mal nicht ganz Afrika bei uns aufnehmen..."

Das Spitzengespräch zwischen den Bahngewerkschaften EVG und GDL ist ergebnislos verlaufen, doch jetzt machen die Bahnkunden Druck. Der Vorsitzende der mächtigen Deutschen Pendlergewerkschaft Horst Möllner forderte eine sofortige Einigung der Kontrahenten und drohte anderenfalls mit Kampfmaßnahmen. Schon diese Woche könnten die Bahnkunden damit beginnen, die Arbeit der Beschäftigten lahmzulegen, z.B. durch scherzhafte Diskussionen in englischer Sprache, Blockieren der einen heilen Zugtoilette oder stundenlanges Kramen nach dem Fahrschein in Geldbörse, Handtasche und Jacke. Möllner schloß auch Warnstreiks am Wochenende oder Montagmorgen nicht mehr aus: "Wir meinen es ernst! Wenn alle Pendler einfach zu Hause und die Bahnsteige wie leergefegt bleiben, kann das Zugpersonal mal sehen, wie das ist."

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  • "Da bin ich ganz bei Ihnen!"
  • "Der Junge hat Qualität ohne Ende."
  • "Wenn Sie es schaffen, Ihrem Partner und auch sich selbst etwas mehr Freiraum zuzugestehen, zeigt sich die Liebe einmal mehr von ihrer schönsten Seite, auch wenn Liebesstern Venus aktuell nicht so gut steht."
  • "Schock-News: Kult-Kicker in In-Lokal erschossen."
  • "Ein wunderbares Buch, traurig und schön zugleich."
  • "Ein leckeres Abendessen beim Lieblingsitaliener rundete die Woche ab."

Von unserem Korrespondenten Rheinfried Treutonicus

"In Rumänien hätten die Bürger nichts dagegen, etwas deutscher regiert zu werden" (Die Welt); und, gelobt sei Gott!, so wird es also sein. Die "korrupten wendekommunistischen Machthaber aus der Sozialdemokratischen Partei" ("Spiegel online") sind zu Boden geworfen, der widerwärtige rumänische Clan-Chef, jener "angriffslustige, aalglatte Ponta" (FAZ) mit den langen Fingern und den ungewaschenen Schamhaaren, ist gestürzt, besiegt, zerschmettert. Als Gewinner bleibet auf dem Feld der Ehre der "deutschstämmige Johannis" (Deutschlandradio) "mit seinem soliden und vor allem sauberen Image" (Süddeutsche Zeitung). Jauchze in Walhall, o Odin! Doch ist, da die verwahrloste Zigeunerrepublik endlich am deutschen Wesen genesen könnte, nun alles paletti? Wird Klaus Johannis "hart und unerbittlich" (Völkischer Beobachter) durchgreifen und herrschen? "Einige Unterstützer warfen ihm jedoch im Wahlkampf vor, er zögere, Pontas Schwächen skrupellos auszunutzen" (Die Zeit). Weh und ach! Ein skrupelvolles Weichei, zu gut für diese Welt! Wo die Rumänenbande doch eines Züchtigers bedarf! Müssen wir nun also doch unsere Panzer rollen lassen? Das Sauvolk unter Kuratel stellen, ein Protektorat begründen, auf daß die dortige Drecksbagage endlich mit Schwert und Keule
(wg. Schaum vorm Mund abgebrochen)

 

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Das schreiben die anderen
  • 20.11.:

    Zwei neue Hauck&Bauer-Filmchen für "Anke hat Zeit": "Die Hauptrolle" und "Der Animationsfilm".

  • 18.11.:

    Die Westfälischen Nachrichten über einen Auftritt von "Titanic-Gründer und TV-Star" Martin Sonneborn.

  • 18.11.:

    "Sonneborn rettet die EU" – Teil 3 der Spiegel-TV-Reihe jetzt bei Youtube.

Titanic unterwegs
21.11.2014 Frankenberg, Stadtbibliothek
  Thomas Gsella
21.11.2014 Bad Kreuznach, Die Mühle
  Oliver Maria Schmitt
22.11.2014 Bad Kreuznach, Die Mühle
  Oliver Maria Schmitt
22.11.2014 A-Krems, Karikaturmuseum
  Rudi Hurzlmeier
Briefe an die Leser

 Lieber Stephan!

Wo wir Dich gerade erwischen zwischen Tür und Angel, zwischen zweien Deiner vielen Aufträge für Welt, WamS, Journal Frankfurt, Metallzeitung, das Arte-Magazin, Zitty und Presse – da wollten wir Dich mal fragen: Wohin des Weges? Waaas? Wie meinen: Du willst raus? Ganz raus? Endgültig nach Münster, zu Deinen Lieben? Zu Frau, Kindern, Katze, Klimpergitarre? Nach immerhin 14 Jahren als Titanic-Redakteur, hundert gezeichneten Strips, tausend gemalten Cartoons, vielen Dutzend unnachahmlichen Auftritten bei Aktionen und in Fotoromanen sowie vier Millionen Überstunden – gehst Du einfach? Moment mal! So nicht!

Wer soll denn jetzt Frieden stiften zwischen den uneinsichtigen Graphikern und den steinsturen Schreibern? Wer wird gemeinsam mit Torsten und Michael das beliebte Kollegennervspiel »Finde den Kalauer« spielen, über den, haha: Wortspielplatz tollen? Um seinen Opfern dort hinterlistig aufzu(ka)lauern? Wer wird künftig seinen Zimmerkollegen Martina und Hardy als Redaktionsriese Schatten spenden? Mit wem soll Mark-Stefan Serien wie »Angela the Strangela«, »Putin der Bär«, »BussiBeck«, »Münt el-Fering« und »Nein, diese Wulffs!« aushecken? Wer muß nun mit Tim über Fußball fachsimpeln? Wer wird Birgit als Mahjong-Berater zu Seite stehen (»Nimm den Karo-König!«) – auch wenn sie gerade Spider-Solitär spielt? Wessen schmackhaft zubereitete Nudel-stilleben soll Moritz künftig bewundern, und wer soll Alexander als Diskussionspartner in Sachen »Wurstangebot auf dem Wochenmarkt« dienen? Wer wird sich so diebisch über jeden, aber auch wirklich jeden Witz freuen, der Tom Hintners Kleinwuchs thematisiert? Wer lobt jetzt herrlich mißverständlich Kristins Redaktionsschlußschmaus? Und was sollen all die jungen, unbedarften Zeichner jetzt machen, ohne einen Anwalt wie Dich, der ihren zaghaften Einsendungen so konsequent Platz im Heft verschafft, damit dort auch mal was anderes steht als nur die grauen Buchstabenwüsten der in ihre ellenlangen Sätze verliebten, endlos dahinfabulierenden Kollegen Textredakteure, die – –

was wollten wir noch mal sagen? Richtig:

Du wirst uns fehlen. Bleib uns treu, Du lieber, langer, lustiger Mann! Und mach’s gut!

Bzw.: Bis gleich! Deine Titanic

 Als, beste Michaela Schaffrath,

wir neulich die Folge der allenfalls mäßig unterhaltsamen Interviewreihe »Kessler ist…« sahen, in der Gastgeber Michael Kessler sich äußerlich in Sie zu verwandeln versuchte, was ihm übrigens nur mäßig gelang, und dergestalt ein Gespräch mit Ihnen führte, erwähnten Sie dort reumütig Ihre Anfang des Jahrtausends erschienene, nach Ihrer jetzigen Einschätzung das Private allzu offen schildernde Autobiographie. Da erwachte kurz unser Interesse, und wir forschten beim großen bösen Internethändler nach. Und stießen worauf? Auf »Ich, Gina Wild, gebraucht – sehr gut«. Nur »etwas berieben« sowie »kleinere Gebrauchsspuren«, »sehr gut erhaltener Innenteil mit geringer Nutzung«, »Ecken nicht bestoßen«, »Bindung und Rücken sind sehr gut erhalten« und vor allem »kein gekennzeichnetes Mängelexemplar« – und das trotz Ihrer Vergangenheit, das ist doch toll! Wieso aber machen Sie dann trotzdem bei sämtlichen öffentlichen Auftritten, einschließlich dieser Sendung, immer so einen verzweifelten Eindruck?

Sorgen sich die Remittenden auf der Titanic

 Huhu, Christian Ulmen!

Sie rechtfertigten im Interview mit »Spiegel online« Ihre Mitwirkung an einem McDonald’s-Werbespot mit diesem bestechenden Argument: »Man muß den Usern offenbar gut erklären, daß man die Kohle für das ganze Zeug ja irgendwoher bekommen muß – und daß es auch gute Werbung gibt.«

Nämlich jede (McDonald’s, Rügenwalder, Sky), die dafür sorgt, daß Sie die Kohle irgendwoher bekommen, mit der Sie dann wiederum all diese lustigen Figuren spielen können; am besten gefällt uns übrigens die des fröhlich korrumpierten Medienheinis, die Sie seit einigen Jahren sehr authentisch verkörpern.

Ach, das ist gar keine Rolle? Dann nimmt’s Lob zurück: Titanic

 Alle Achtung, Führer!

Wie wir in der Sendung »Hitlers Jurassic Park« im »National Geographic Channel« erfuhren, wolltest Du in irgendwelchen polnischen Wäldern tatsächlich solch einen Park einrichten: »Wissenschaftler der SS planten, ausgestorbene Arten wieder auf der Erde anzusiedeln. Sie sollten einer nationalsozialistischen Superrasse als Jagdbeute dienen.«

Und das hätten wir dann doch gerne gesehen: Superrassenangehörige wie der dicke Göring oder Klumpi Goebbels oder nicht zuletzt Du, schmächtiger Führer, wie Ihr vor Säbelzahntigern, Mammuts und Tyrannosauriern wegrennt und von Eurer »Jagdbeute« vielleicht ein klein wenig in die Mangel genommen werdet.

Wäre vielleicht sogar etwas für Tarantino, findet Titanic

 Peng, Philipp Mißfelder!

Als CDU-Außenexperte sagten Sie im Hörfunk zur vereinbarten Waffenruhe in der Ostukraine: »Natürlich muß man genau hinschauen – nicht jeder Schuß, der dort fällt, ist eine Verletzung des Waffenstillstandsabkommens.« Sicher, Mißfelder, da kann jemand ganz abkommenkonform und wodkabefeuert lediglich seinem Schwiegervater ein Projektil zwischen die Augen geben oder ausgelassen ein paar Bläßhühner aufscheuchen.

Das hatte tatsächlich kurz vergessen: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Brot-Recycling

Seit in der WG ein ganz bestimmtes Kürbiskernbrot hoch im Kurs steht, rattern beim Hausputz ca. 100 bis 200 Gramm leckerste Kürbiskerne durch das Staubsaugerrohr, die sich auf dem Küchenfußboden angesammelt haben. Kurz dachte ich, man könne einfach aus dem Inhalt des Staubsaugerbeutels ein neues Brot backen. Gerade noch rechtzeitig fiel mir aber ein, daß das total eklig ist: Die letzte ungeliebte Eßmode der Mitbewohner war nämlich Sonnenblumenkernbrot. Pfui Deibel!

Katharina Greve

 Schildbürger 2.0

In unserem Vier-Parteien-Mietshaus befindet sich an der Haustür unter den Klingelschildern ein weiterer, gleich aussehender, allerdings mit der Aufschrift »Licht« deutlich gekennzeichneter Drücker für die Außenbeleuchtung, der bei uns im Haus für allerlei Heiterkeit sorgt. Vor allem Zeugen Jehovas oder Paketbotenneulinge lösen mit Klagen wie »Bei Licht ist niemand da!« oder »Können Sie etwas für Reinders annehmen? Bei Licht macht wieder keiner auf!« immer große Belustigung unter den Mietern aus. Die Getäuschten dürfen sich dann amüsante Antworten anhören wie »Dann kommen Sie doch heute Nacht noch einmal wieder!« oder »Kein Wunder, oder ist Ihnen schon einmal am Tag ein Vampir begegnet?«. Da sich unser Repertoire an Antwortmöglichkeiten mittlerweile jedoch sozusagen lichtet, erwägen wir nun eine Neubeschriftung des Schilds. Mögliche Varianten: »Bratenduft«, »Mir« oder »Ebola«. Weitere originelle Vorschläge persönlich abzugeben bei

Daniel Sibbe

 Unzeitgemäße Betrachtung

Wenn ich will, daß mich jemand anruft, muß ich eigentlich bloß aufs Klo gehen.

Harald Wurst

 Das Komma üben:

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Teja Fischer

 Harter Spruch

»Was dich nicht umbringt, macht dich härter«: an sich ja eine ganz nette Weisheit. Als Scherz des Urologen zur Diagnose »erektile Dysfunktion« fand ihn Großvater dann aber doch nicht so lustig.

Ernst Jordan