Durch den möglichen Streik der Sherpas am Mount Everest droht auch vielen deutschen Luxustouristen Ungemach. TITANIC sagt Ihnen, wie Ihr Abenteuertrip dennoch zum Erlebnis wird:

  • Nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel (Propellermaschinen halbstündlich ab Kathmandu, schon ab 5800,- €).
  • Sie schaffen das auch ohne Sherpas! Meine Güte, das sind kleine hutzelige Asiaten, da werden Sie als gestandener Mitteleuropäer mit McFit-Abo doch jetzt nicht den Schwanz einziehen! Tief durch die Maske einatmen und los!
  • Tip: Wo einmal eine Lawine abgegangen ist, passiert das kein zweites Mal (1. thermodynamischer Satz des Pythagoras). Also: genau denselben Weg wählen wie die frisch Verunglückten. Die noch nicht geborgenen Leichen bilden eine schöne Schnitzeljagdspur und sorgen für Trittfestigkeit.
  • Pfeifen Sie auf den Gipfel und genießen Sie die relaxte Atmosphäre im Basislager (deftige Küche bis 23 Uhr, Schlüpferstürmer und Kleiner Feigling jeweils nur 1,99 Euro!).
  • Lassen Sie sich halt auf den K2 schleppen. Damit können Sie bei Ihren Mallorca-Freunden auch ganz gut angeben.

Torsten Albig: Der "Schlagloch-Fonds". Jeder Autofahrer zahlt pro Jahr einen bestimmten Betrag (in bar) ans Finanzamt. Die gesammelten Geldstücke werden dazu verwendet, Schlaglöcher aufzufüllen.

Alexander Dobrindt: Der "Arschloch-Fonds". Nur Arschlöcher zahlen. Wer ein Arschloch ist, bestimmt Dobrindt: langsame Fahrer, Fahrer von Elektroautos, sonstigen Öko-Karren und Fahrrädern, am Autobahnrand einparkende Frauen sowie Fahrer von Autos, die Dobrindt auf der Überholspur nach fünf Maß Bier und dreimal Lichthupe nicht sofort Platz machen.

Horst Seehofer: Der "Schlagbaum-Fonds". Schlagbäume runter, fertig. Erst wenn die feinen Herren Nichtbayern eine saftige Maut ablegen, dürfen sie dem Führer seine Autobahnen benutzen. Aber nicht kaputtfahren, die schönen Straßen, gell? Das kannst du vielleicht daheim, auf deinen anatolischen Eselsbrücken! Hier wird anständig gefahren! Führerschein und Zulassung bitte, aber dalli, Ali!

Stellen Sie Ihre Topfpflanze an einen angenehmen Ort im Zimmer. Warten Sie nun einige Wochen, bis sich die Pflanze mit all ihrer Kraft in Richtung des einfallenden Lichtes gedreht hat. Dann drehen Sie die Pflanze ruckartig um 180° und warten wieder einige Wochen. Beliebig oft wiederholen.

Reden Sie wochenlang, ja monatelang in Anwesenheit Ihrer Pflanze davon, daß Sie nun – endlich, endlich! – vorhätten, ein passendes Pflanzenweibchen zu kaufen, damit Ihrer Pflanze nicht immer so schnell "langweilig" werde. Die Pflanze, die Sie dann aber wirklich mitbringen, ist schwul (Amaryllis).

Trinken Sie mit Ihrer Pflanze Brüderschaft, indem Sie zuerst mit ihr anstoßen, um ihr hernach den Inhalt des Halbliterhumpens (Korn) in den Blumentopf zu schütten. So besoffen haben Sie Ihren besten Freund garantiert noch nie erlebt!

Eröffnen Sie Ihrer Topfpflanze, daß Sie nun für drei, vier Monate spontan verreisen würden und aber niemanden hätten, der für Sie das Gießen übernehme. Verlassen Sie daraufhin fluchtartig die Wohnung und erscheinen Sie erst nach drei, vier Tagen wieder, aus voller Kehle "ÜBERRASCHUNG!" prustend.

Ihre seltene Amazonas-Topfpflanze hat Ihnen, nachdem Sie ihr alle angeführten Streiche gespielt haben, mit einem gezielten Biß das linke Bein am Oberschenkelansatz abgetrennt, und nun liegt es zum Verdauen in einem dieser riesigen fleischigen Blätter, umschwirrt von abertausenden Fliegen? Kein Problem! Besorgen Sie sich eine Beinprothese und tun Sie nun ganz entspannt so, als wäre Ihnen das Bein "einfach so" nachgewachsen (Tip: schauspielern!). Beißt Ihnen Ihre Pflanze daraufhin das rechte Bein ab: bringen Sie wieder denselben Prothesenclou! Seien Sie sicher: Ihre Pflanze wird Bauklötze staunen und Ihnen aus Frust nie wieder ein Bein abbeißen!

2.1.1909 Hitler vergleicht einen Sack Zement mit einer Mundharmonika
18.10.1918 Hitler vergleicht Äpfel mit Birnen
29.12.1920 Hitler vergleicht Godwin's Law mit der Allgemeinen Relativitätstheorie
10.9.1926 Hitler vergleicht sein Buch "Mein Kampf" mit Gustave Flauberts "Madame Bovary"
6.7.1934 Hitler vergleicht sich selbst mit Wladimir Putin ("Wer, bitte, Herr Führer?")
1.11.1938 Hitler vergleicht den Stürmer mit dem New Yorker
22.3.1941 Hitler vergleicht Charlie Chaplin mit Bruno Ganz
10.5.1944 Hitler vergleicht Blondie mit Kommissar Rex
20.4.1945 Hitler vergleicht Hitler-Vergleiche mit Stalin-Vergleichen

Daß alles immer besser wird, predige ich ja wochein, wochaus, und siehe, ich habe recht: Das kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen berichtet, daß nur mehr jede zwölfte Frau, die nach einer Vergewaltigung zur Polizei geht, eine Verurteilung des Täters erlebt; vor 20 Jahren war es noch jede fünfte. Was ja auch schon nicht die Welt gewesen ist; aber acht Prozent? Von denen wohlgemerkt, die überhaupt erst einmal zur Polizei gehen?

Erklärt wird das u.a. damit, daß, seit Vergewaltigung in der Ehe strafbar ist, der Quotient aus Verurteilungen und Anzeigen sinkt, weil sich mehr anzeigen als beweisen läßt. Springt ein fremder Täter aus dem Busch, ist mit dem Argument, die Dame habe das doch so gewollt, vor Gericht weniger auszurichten, als wenn der Ehemann auf Vollzug bestanden hat und vor Gericht Aussage auf Aussage trifft. (Die verrückte Lehrerin aus dem Hessischen, die mit einer allerhöchstwahrscheinlich frei erfundenen Vergewaltigung einen Kollegen fünf Jahre in den Kahn gebracht hat, hat nicht nur dessen Leben ruiniert, sie hat auch ungezählten Frauen einen Bärinnendienst erwiesen.) Es darf trotzdem festgehalten werden, daß Vergewaltigungen – zumal in den (von der Studie nicht genannten) Bundesländern, in denen die Verurteilungsquote sogar nur bei vier Prozent liegt – so gut wie faktisch straffrei geworden sind.

„Weil nun … die Menschen sich in dem Zustand des Krieges aller gegen alle befinden und jedweder sich der Leitung seiner eigenen Vernunft überläßt … : so folgt, daß im Naturzustand alle ein Recht auf alles, die Menschen selbst nicht ausgenommen, besitzen.“ Hobbes, 1651

Was daran der Gesetzeslage bzw. „Strafbarkeitslücken“ geschuldet ist, mögen die Fachleute klären; wir Gesellschaftsklimaforscher wollen hier lediglich und noch einmal die volle Fahrt in den emanzipatorischen Rollback verzeichnen, die zum Beispiel in Münchner U-Bahnhöfen Gestalt gewinnt, wo von drei Reklameplakaten, nebeneinander hängend, zwei unverblümt sexistisch sind: Eine Zweitkläßlerin in rosa Tüll wirbt für einen neuen (seinerseits natürlich prima misogynen) „Frauensender“, und drei junge Damen im Dirndl, denen irgendein dummer Agenturschwanz Senf an den Mund hat spritzen lassen, sind „scharf und süß“. Mag sein, daß mehr Frauen studieren (und zwar mit dem besseren Abitur), aber eine studierte, sogar promovierte Mutter aus der Nachbarschaft klagt, daß sie mit dem Töchterchen in die Jungsabteilung muß, wenn sie irgendwas kaufen will, das nicht rosa ist. Unter den aggressiv-regressiven Bedingungen der Zeit herrscht Gleichberechtigung allenfalls da, wo Frauen für den Mehrwert gebraucht werden, wobei es keine neue Erfahrung ist, daß Frauen sich jederzeit zur Verfügung zu halten haben; weshalb die Vereinbarkeit von Beruf und Karriere etwas ist, was Frauen zu kümmern hat, nicht Männer. 

Eier, wir brauchen Eier!“ Oliver Kahn, 2003

Es gibt keinen Grund anzunehmen, die gesamtgesellschaftliche Tendenz zum Arretierten, hermetisch Selbstunbewußten, offen Reaktionären als dem Gegenteil von welcher Emanzipation auch immer (auch die Homo-Ehe, sosehr man sie begrüßen mag, ist ja nur dann emanzipativ, wenn man das zutiefst Traditionelle und Konforme von Ehe und Familie ausblendet) wie die unwiderstehliche Gewalt der ubiquitären Ökonomisierung ließen das Verhältnis von Mann und Frau unberührt: Wer etwas will, der muß es sich nehmen, und wo Zivilisation war, herrsche das Recht des Stärkeren. Warum sollen Gerichte verurteilen, was die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft doch fordert? Und was sagt es über den Laden, wenn sich für Gewalt, die Frauen angetan wird, die Frauen schämen?

Eigenwerbung: Am nächsten Freitag liest der Autor im Berlin-Neuköllner Laidak aus dem mit Jürgen Roth verfaßten rüpelkritischen Kultpamphlet „Benehmt Euch!“ (19.30 Uhr).   

  • Im Hühnerstall
  • Im Toilettenspülkasten
  • In der Schublade mit den Liebesbriefen der unglücklich Verflossenen
  • Im Gelege eines Krokodils
  • Im Schlagloch einer Straße
  • In der eigenen Schreibtischschublade (selbstversteckt)
  • Auf einem Truppenübungsplatz
  • Im Stall des kürzlich verstorbenen kleinen Hasen ("Schnuffel", †)
 

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Zweijahres-Abo: 79,20 EUR (Ausland: 99,60 EUR)Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels"  (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W.  Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben,  die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das  "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen  Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht  für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 84,00 EUR (Ausland: 104,40 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Elias Hauck & Dominik Bauer: »Hauck & Bauer Cartoons Wochenkalender 2014« und eine von Elias Hauck signierte Ausgabe von »Sonja – Das Frauenmagazin für Witze«
Sie leben am Rande der Gesellschaft, dem Goldrande nämlich: als Cartoonisten der FAZ. Aber zum Glück zeichnen sie auch für vernünftige Publikationen wie Sonja, der einzigen Zeitschrift, die Frauen ernst nimmt. Wer aber lieber einmal die Woche auf die gut hauckbauersche Art lachen will, ohne sich die doofe FAZ kaufen zu müssen, ist mit diesem superhübschen Wochenkalender mehr als gut bedient (supergut).Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 84,00 EUR (Ausland: 104,40 EUR)Das Leo-Fischer-Nostalgie-Abo: "Generation Gefällt mir" (handsigniert) und 1 Papst-Poster (gefaltet)
Leo Fischer, heute hauptberuflich Biertrinker, Bahnfahrer und Bahntrinker, war bis vor kurzem der "wichtigste Chefredakteur des Landes" (Zitat Fischer). Tausende Abonnenten beugten sich seiner Macht, kündigten fristlos. Als sein Stern am höchsten stand, verfaßte er mit "Generation Gefällt mir" einen legendären Ladenhüter voll Internetblödsinn, den Sie hier handsigniert erhalten. Außerdem kredenzen wir Ihnen den beliebtesten TITANIC-Titel der Ära Fischer als fertig gefaltetes Poster mit vier rechten Winkeln. Zuschlagen!Björn Högsdal, Johanna Wack (Hrsg.): "Last Exit Babyklappe"
 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Stefan Gärtner: "Angéla – Lehrjahre einer Liebeshungrigen: Ein erotisch-historischer Schelminnenroman"
Sie wollten schon immer wissen, wie ein naives Mädchen vom Lande (Transelbanien) es bis ganz nach oben schafft (Sex)? Sie interessieren sich für Politik, Adel, Rokoko und den neuesten Klatsch des 18. Jahrhunderts? Sie wollen Bücher lesen, in denen Frauen Fellatio spenden und dabei Vergleiche mit einem "Tier, das Pflanzensaft aus einem Stengel trinkt", aushalten müssen? Dann greifen Sie zu, Sie historisch interessiertes Ferkel!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – –und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Das PARTEI-Starter-Kit-Abo
Enthalten im Kit sind
1x Buch: Mein Wahlkampf 1x PARTEI-Film 1x PARTEI PIN 20x PARTEI Aufkleber5x PARTEI Postkarten (Mauer, Darf das Kanzler, Köln + 2x HintnerJugend)2x gefalzte Plakate A2
Zweijahres-Abo: 84,00 EUR (Ausland: 104,40 EUR)Gutschein über 30€ in Katz+Goldts Rumpfkluft-ShopHey, du! Du trägst seit zwanzig Jahren die Kleider deines blöden Vetters auf, weil du zu geizig, schüchtern oder faul bist, eines dieser urbanen "Modegeschäfte" zu betreten? Dann ist dieser 30-€-Gutschein für den Rumpfkluft-Shop genau das Richtige! Wähle aus der aktuellen Kollektion des Comicduos Katz & Goldt dein Wunschmotiv aus und zahle am Ende kaum mehr als 'nen Appel und ein Ei (Gegenwert). Denn: Pilze sind Jazz!Zweijahres-Abo: 79,20 EUR (Ausland: 99,60 EUR)Pit Knorr: "Mallorca: Insel der Inseln" plus TITANIC-FeuerzeugDer TITANIC-Gründer und Wahl-Mallorkese Pit Knorr signiert dir sein Buch »Mallorca: Insel der Inseln« – und spendiert dir noch ein TITANIC-Feuerzeug, damit du’s auch zu Hause mallorquinisch warm hast!Oliver Nagel/Hermann Bräuer: "101 Dinge, die Sie sich sparen können"Sie empfinden Ihr Leben als glücklich und erfüllt? Wie sehr Sie  irren! Die Autoren Oliver Nagel und Hermann Bräuer decken  schonungslos auf, daß das, was Sie unter "the good life"  verstehen, lediglich ein Konglomerat unsinnigen Unfugs hoch neun  ist, den Sie sich im Prinzip sparen können. Ein Buch, das Ihr  Leben verändern wird! Schlagen Sie zu, denn der Preis ist gut, Sie  Sparfuchs!Oliver Maria Schmitt: "Anarchoshnitzel schrieen sie"Der Erfolgsautor und Ebenezer Scrooge der Zeitschrift Oliver Maria Schmitt pfeffert dir seinen kaum gealterten Punkroman »Anarchoshnitzel schrieen sie« ins Regal, du Versager!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Das Oberbürgermeister-Schmitt-AboSchmitt, Tietze, Zippert (Hrsg.): Promi-Massaker: Die endgültige People-BibelPromis sind wie Omis, nur mit besserer PR? Von wegen! Sie sind Vollpfosten, Spackos, Troglodyten, Piesepampel, Gammelfleisch, Psychopathen und Arschgranaten, und als solche behandelt sie TITANIC seit über 30 Jahren. Die wichtigsten Abrechnungen finden Sie in diesem Buch.Zweijahres-Abo: 84,00 EUR (Ausland: 104,40 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Rudi Hurzlmeier: "Meister der komischen Kunst"Die Damen tragen Unterwäsche aus Brennesseln, der Führer läßt sich von Jesus Christus mit einer Nagelschere beschneiden, die Holztische koten. Rudi Hurzlmeier ist ein begnadeter Zeichner und Maler, dessen barocke Grotesken sich erst auf den zweiten Blick als pralle Bizarrerien entpuppen – und umgekehrt. Das Buch "Meister der Komischen Kunst" bietet einen Überblick über das bisherige Schaffen des bayerischen Malerprinzen. Und zwar stets in "exquisiter handwerklicher Könnerschaft" (PR-Text)!Hans Zippert: "Aus dem Leben eines plötzlichen Herztoten", signiertJahrelang lag TITANIC-Urgestein Hans Zippert in der Sonne herum und ließ Eidechsen auf sich kriechen. Dann wurde er plötzlich Deutschlands umtriebigster Kolumnist. Viele fragen sich: Wie hat er das bloß verkraftet? Die Antwort gibt dieses "Tagebuch eines Tagebuchschreibers": gar nicht. Von Burnout-, Schlaganfall- und Nahtoderfahrungen berichtet Zippert in seinem bislang persönlichsten Werk – mal augenzwinkernd, mal mit einer guten Portion Schalk in den Herzkranzgefäßen. Nie war man als Leser dem Tod so nahe!Das TITANIC-Starter-KitDrei Bücher aus Antje Kunstmanns Reihe "Meister der komischen Kunst"
Robert GernhardtChlodwig PothFriedrich Karl Waechter
Zweijahres-Abo: 79,20 EUR (Ausland: 99,60 EUR)Moses Wolff: "Der Wildbach Toni"Schnell wie eine Lawine, klar wie ein Sturzbach, sturzbetrunken wie ein bayerischer Viehhirte - so ist der Verstand dieses einzigartigen Bergphilosophen und Naturmenschen. Jahrelang als Après-Ski-Reporter für TITANIC Online tätig, wagt sich der Wildbach-Toni nun mit seinem ersten Roman aufs Feld der Heimatprosa. FAZ-Literaturchefin Felicitas von Lovenberg hat sich hierzu bisher nicht geäußert, ist aber sicher genauso begeistert wie auch sonst immer.Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Michael Ziegelwagner: "Café Anschluß"
Er ist Deutschlands sympathischster Österreich-Import seit Adolf Hitler - nur mag er die Deutschen nicht so sehr: Michael Ziegelwagner. In seinem Erstlingswerk (geschrieben während seiner Gefangenschaft in der TITANIC-Redaktion) klärt er über kleine und große Unterschiede zwischen den wichtigsten deutschsprachigen Reichen auf. Ein Reise-, Entwicklungs-, Bildungs- und Tatsachenbuch für alle, die alte Vorurteile schätzen und neue kennenlernen wollen. Außerdem gefällt Harry Rowohlt das Buch, und da werden Sie ja wohl nicht anderer Meinung sein!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone"
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Christian Y. Schmidt: "Bliefe von dlüben: Der China-Crashkurs"Er kannte den Großen Vorsitzenden Mao noch persönlich (aus seinen Büchern), weiß, was sich hinter der "Nr. 17" verbirgt und spricht fließend in einem fort: China-Experte Christian Y. Schmidt. Wer wissen will, von was für einem Volk er künftig beherrscht wird, sollte sich diesen Crashkurs nicht entgehen lassen. Ein Buch wie ein großer Sprung nach vorne.Jane Bussmann: "Von Hollywood nach Uganda"Sie arbeitete für die TV-Sendungen "South Park" und "Smack the Pony", strandete danach im Krisengebiet Hollywood und mußte abscheuliche Promi-Interviews mit Mischa Barton oder Britney Spears führen. Schlimmer konnte es nicht werden. Also verliebte sich Jane Bussmann in einen UN-Friedensaktivisten und folgte ihm nach Uganda, in ein Land voller Kriegsverbrechen und Kindersoldaten... "Zornig und höchst amüsant" nennt das der "Evening Standard".Einzlkind: "Harold"Verleger Klaus Bittermann saß gemütlich in seinem gut beheizten Berliner Büro, dachte an nichts, kratzte die hohe Philosophenstirn. Da flatterte plötzlich ein Roman auf seinen Tisch: krachlustig, gut geschrieben, klassisches Bestseller-Material. Schon wollte er es in den Papierkorb legen, da belehrte ihn ein Blick auf die Jahresbilanz eines besseren. Der Rest der Story ist bekannt: "Kulturzeit", Stern-Rezension, Milliardendeal mit dem Heyne-Verlag. Wer schon immer mal sehen wollte, was aus einem unverlangt eingesandten Manuskript werden kann, hat hier eine (seltene) Gelegenheit.Thomas Gsella: "Blau unter Schwarzen - Gsellammelte Prosa I"

Nachdem der TITANIC-Hauslyriker mit seinen Gedichtbänden ein knappes Dutzend Verlage an den Rand des Ruins getrieben hat, wagt sich DuMont nun mit Gsellas prosaischsten Polemiken, Phantasien und Pherkeleien auf den Markt. Unterstützen Sie dieses verlegerische Abenteuer, wählen Sie diese schöne Prämie!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?"Apokalypse rot grün. Die neueste Offenbarung der TITANIC" von Christian Y. Schmidt (Hg.)Sie sind Hartz-IV-Empfänger, Afghanistan-Veteran oder sonst eine hoffnungslos verkrachte Existenz und fragen sich, wer schuld daran hat? Dann informieren Sie sich über die Ursprünge Ihres Elends in diesem erhellenden Sammelband über die dunklen Jahre unter Gerhard "Gazprom" Schröder und Joschka "Arschloch" Fischer.Bild-Leser beschimpfen TITANIC-Redakteure, live am Telefon
Mit einer präzisen Bestechungsaktion ermöglichte TITANIC das Sommermärchen der WM 2006, die Rettung des deutschen Fußballs und der gesamten Nation. Nicht alle waren davon begeistert – wie die auf dieser CD gesammelten schönsten Wortmeldungen engagierter Bild-Leser (»Sie sind ein ganz großes Schwein, die Titanic!«) belegen.
TITANIC jetzt als PDF TITANIC jetzt als PDF Sie glauben, das gute alte Handwerk sei ausgestorben? Weit gefehlt! Das ist Alexander Golz, Webmaster der TITANIC. Jeden Monat zimmert er aus Blut, Schweiß und Pixeln neue PDFs und wartet gespannt auf den Moment, in welchem er Ihr Exemplar mit einer Gravur zu einem zertifizierten Unikat veredeln darf. Er ist nur glücklich, wenn Sie glücklich sind! Und so einfach können Sie ihm Ihr Glück mitteilen: Bestellen Sie ein PDF! Hey, du! Du bist jung, gelangweilt und unterhaltungssüchtig, aber seit kino.to gesperrt wurde, setzt dein Beamer Spinnweben an? Dann haben wir was für dich! TITANIC gibt es jeden Monat neben der ­klassischen Holzvariante als digitale 720p-Kopie für dein exquisites Multimedia-Erlebnis! Einfach kaufen, runterladen, genießen. Hey du! Du bist genervt von konfektionierter Massenware? Du hast genug von reißenden Seiten und plötzlichen Knitterattacken? Du willst deine Lieblingszeitschrift auch auf deinem Lieblingspapier lesen? Dafür mußt du dich nicht schämen! Denn TITANIC gibt es nicht nur als gedrucktes Heft, sondern auch als PDF! Jetzt kannst du dir ein maßgeschneidertes Heft auf dem Material deiner Wahl printen! Ob auf Bütten-, Geschenk-, Eß- oder Klop­apier, dicken Kartonagen oder hauchzarter Chiffonseide – du hast die Wahl! Immer am ersten Dienstag im Monat: Die TITANIC-Club-Voltaire-Lesung
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Das schreiben die anderen
  • 17.04.:

    Der Deutschlandfunk interviewt TITANIC-Zeichner und Graphic Novelist Nicolas Mahler.

  • 16.04.:

    FM4 sowie 3sat stellen Michael Ziegelwagner und seinen Roman "Der aufblasbare Kaiser" vor.

  • 15.04.:

    Wie Oliver Maria Schmitt Impalahoden und Frauenprügel in Simbabwe überlebte, berichtet er in der FAZ.

  • 14.04.:

    Jetzt auch in der Online-FAZ: Heinz Strunk über seine frisch herausgegebene Botho-Strauß-Anthologie.

  • 11.04.:

    Die SRF-Sendung "10 vor 10" porträtiert Martin Sonneborn, TITANIC und Die PARTEI (ab Min. 21:55).

Titanic unterwegs
24.04.2014 Eschborn, Stadtmuseum
  Eckhard Henscheid, Oliver Maria Schmitt
27.04.2014 Friedrichshafen, Zeppelin Museum
  Greser & Lenz: "Das ist ja wohl ein Witz!"
29.04.2014 Darmstadt, Literaturhaus
  Eckhard Henscheid, Oliver Maria Schmitt
04.05.2014 Oldenburg, Stadtmuseum
  »Robert Gernhardt: Das zeichnerische Werk«
Briefe an die Leser

 Liebes BAFA!

Wenn Du als Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eine Sachbearbeiterstelle für den Arbeitsbereich »Ausfuhrverfahren Konventionelle Rüstungsgüter« ausschreibst mit dem Hinweis, »schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt« – können das dann auch Leute sein, die ihre Behinderung dem Gebrauch eben jener Güter verdanken?

Nicht ernst nehmen! War nur eine kleine Scherzfrage von Titanic

 Hui, Til Schweiger!

Ihre Ex-Freundin Svenja Holtmann, 26, wünscht Ihnen alles Gute für Ihre neue Beziehung mit Anne Wilk: »Ich freue mich für die beiden«, sagte sie der Zeitschrift Gala. Auch Ihre woanders lebende Ehefrau Dana wünscht Ihnen dazu nur das Beste. Schweiger! Wenn einen Ex-Ehefrauen und -Freundinnen zu neuen Beziehungen beglückwünschen, darf man das als zuverlässigen Hinweis dafür nehmen, daß sie froh sind, einen los zu sein.

So froh wäre auch gern: Titanic

 Du, »Bild online«,

hast wieder einmal eine neue Medizin-Serie gestartet und auf der Startseite erfuhren wir, daß gleich der erste Beitrag das wichtige Thema »Die 13 größten Gefahren für Ihr Gehirn« behandelte. Und da wagen wir jetzt mal die Diagnose, daß die 14. und allergrößte Gefahr für unser Gehirn in dem Artikel überhaupt nicht erwähnt wurde. Genau dieser Gefahr haben wir uns jedoch durch konsequentes Nichtdraufklicken erfolgreich entzogen. Womit die Therapie auch schon benannt wäre. Nichts zu danken, Rechnung folgt.

Deine Hirnchirurgen von der Titanic

 Fritz Jott Raddatz, alter Schlamper!

Deine neuen Tagebücher (»2002-2012«) haben uns schwer enttäuscht. Sonst kriegst Du pro Buchseite spielend zwei Schnitzer oder Verwechslungen unter. Aber hier? Fast nichts: Mit der Behauptung, Rodin (1840-1917) habe als Zeitgenosse Balzacs (1799-1850) gearbeitet, liegst Du gerade mal ein bis zwei Generationen daneben. Und wenn Du als früherer Chef der Tucholsky-Stiftung kundtust, Tucholsky habe zeitlebens nur Artikel geschrieben, unterschlägst Du lediglich unbedeutende Büchlein wie etwa »Rheinsberg« und »Schloß Gripsholm« – geschenkt.

Besser gefällt uns Deine Kolumne in der Welt, in der Du auf engstem Raum gleich drei Böcke schießt: Der Suhrkamp Verlag habe die Gesamtausgabe von Horkheimer herausgebracht (die tatsächlich bei S. Fischer erschien). Siegfried Unseld sei der Entdecker von Thomas Bernhard (den zuvor jedoch mindestens zwei andere Verleger entdeckt hatten). Und schließlich schreibst Du, »keiner der vier deutschsprachigen Literatur-Nobelpreisträger seit 1945« sei von Suhrkamp verlegt worden. Schön nur, daß es seit jenem Jahr genau sieben deutschsprachige Preisträger gab (Hesse, Nelly Sachs, Böll, Canetti, Grass, Jelinek, Herta Müller), von denen immerhin zwei (Hesse, Sachs) bei Suhrkamp ihr Gnadenbrot verfutterten.

Aus Tradition erfreut: Deine Fakten-Checker von Titanic

 Zur Sache, Uschi Glas,

nämlich dem Altern, äußerten Sie sich gewohnt durchdacht und brisant im TV-Magazin Brisant anläßlich Ihres 70. Geburtstages: »Mit siebzig bist du nicht so alt, wie du vor fünfzig Jahren warst.« Schon klar, glasklar sozusagen. Denn vor fünfzig Jahren warst du halt fünfzig Jahre jünger, als du es jetzt bist, das ist schon mal sicher. Und wenn du jetzt siebzig bist, warst du vor fünfzig Jahren… hach, das müßte man mal in Ruhe ausrechnen!

Hofft, daß Sie nicht mit zwanzig an Altersweisheit mit siebzig geglaubt haben: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Tathergang

Den Eifersuchtsdialog zwischen Oscar Pistorius und seiner untreuen (und Sekunden später toten) Freundin kann ich mir nur so vorstellen, daß er sie fragte: »Was hat der andere, was ich nicht habe?«

Uwe Wittstock

 Aufbauhilfe

Wenn mich am Telefon ein Mitarbeiter meines Telefonanbieters nach meinem Kundenkennwort fragt, tue ich erst immer so, als würde ich angestrengt überlegen, und sage es nach einer Pause dann auf. Und weil die Antwort immer ein ermunterndes »Ja, das ist richtig!« ist, rufe ich dort jetzt immer an, wenn ich persönliche Bestätigung brauche.

Jan Martin Weyers

 Annehmen, wie sie sind

Skypen mit meinen Eltern verläuft in aller Regel so: Mein Vater schaltet die Webcam ein, die ein gröberes Bild zeigt als jedes Al-Qaida-Video. Er ist saisonunabhängig mit weißem Feinripp bekleidet und fragt ebenso saisonunabhängig, ob das Adria-Tief inzwischen bei mir angekommen sei. Meine Mutter steckt nach ein paar Minuten den Kopf halb ins Bild, um mir herzliche Grüße von völlig unbekannten Menschen auszurichten und zu versichern, daß sich ein Kuchen im Ofen befinde. Währenddessen hat mein Vater die Lust verloren und verabschiedet sich unabhängig von der Tageszeit in eine gute Nacht. Ich glaube, sie ertragen diese Art der Kommunikation genausowenig wie ich.

Regina Pichler

 Städtepartnerschaften, die ich gern hergestellt sähe

Eisenach – Jerusalem (Witzerklärung: Das klingt so ähnlich wie dieses Spiel, wo man bei musikalischer Beschallung um Stühle herumrennt).

Torsten Gaitzsch

 Netter Versuch

Im Posteingang eine Werbe-Mail von Lotto, Betreff: »Jackpot-Alarm: 2 Mio. EUR«. Ich habe sie natürlich sofort in den Papierkorb befördert. Zwei Millionen? Da bietet mir ja jeder Online-Viagra-Anbieter mehr als Erstkäufer-Prämie!

Nils Pooker