Pegida-Chef Lutz Bachmann ist heute in Dresden wegen Volksverhetzung zu 9600 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Das sagt das Volk:

"Was ist das nur für ein Staat, in dem ein mehrfach verurteilter Einbrecher und Dealer aus dem Rotlichtmilieu andere nicht mehr als 'Gelumpe' und 'Viehzeug' bezeichnen darf?!"
Peter Sloterdijk, Philosoph

"Nach seinen früheren Verurteilungen wegen Körperverletzung, Einbruch, Diebstahl und Drogenhandel ist Bachmann für mich jetzt so gut wie resozialisiert."
Horst Seehofer, Ministerpräsident

"9600 Euro? In der AfD-Spitze grübeln wir schon, mit welchen Facebook-Posts man es in den fünfstelligen Bereich schaffen könnte!"
Frauke Petry, Sportschützin

"Puh, gut! Ich hatte schon befürchtet, ich müßte jetzt Sozialstunden in einem Flüchtlingsheim ableisten."
Lutz Bachmann, Westentaschenhitler

  • "Das war wirklich ein fabelhafter Halbfinalabend!"
  • "Thomas Müller ist ein herausragender Elfmeterschütze."
  • "Oh, wie ist das schön..."
  • "Mit Götze wären die Bayern garantiert weitergekommen"
  • "Puh, geschafft! Jetzt können wir uns endlich voll und ganz auf die Bundesliga konzentrieren."
  • "Dreimal hintereinander das Triple verpaßt – das ist ja dann ein Triple, olé!!"
  • "Wer braucht schon ein Champions-League-Finale? Wichtig is' gegen Ingolstadt!"
  • Chardonnay
  • Bordeaux
  • Riesling
  • Rosé
  • Gewürztraminer (Geschmacksrichtung: Maggi)
  • Müller-Thurgau
  • Pfälzer Landwein
  • Maier-Supergau
  • Champagner (Piccolo)
  • Tetrapack (rot oder weiß)

Alle Baden-Württemberger müssen künftig Winfried Kretschmanns Frisur tragen +++ Franzosen, Schweizer und Pfälzer werden nicht mehr ins Land gelassen +++ Die Seitenbacher-Werbung wird endlich verboten (oder ab sofort von Kretschmann eingesprochen) +++ Flüchtlinge dürfen nur noch in Castor-Transporten einreisen, grüne Bürgerwehren organisieren den Protest +++ An der Grenze wird ab sofort geschossen +++ Radikale Spinner wie Xavier Naidoo müssen einen Integrationsvertrag unterschreiben und der SPD beitreten +++ Jeder Baden-Württemberger wird künftig den ganzen Tag über von fünf Polizisten beschützt +++ Mannheim, die häßlichste Stadt Deutschlands, wird dem Erdboden gleichgemacht und als Zeltstadt für Flüchtlinge wiedereröffnet (Idomannheim) +++ Der VfB Stuttgart verpflichtet zigtausende Elektro-Mercedes und wird mit den Prämiengeldern zum besten europäischen Zweitligaverein aufgebaut +++

Heute: Rudolf Blüm (47) über die Firma Apple

Apple®, Apple®, Apple® – kein Tag vergeht mehr ohne spitzenmäßige Neuigkeiten über diese ach so supertolle Nonplusultra-Marke! (Vorsicht, beißender Sarkasmus!) Apple®-Dies, Apple®-Das, Apple®-Jenes, Apple®-Dieses... Da kann einem denkenden Menschen oft einfach nur noch SCHLECHT werden! Mittlerweile gibt es sogar eigene Marken-Stores der Fa. Apple® in unseren schönen Innenstädten, und es darf daher gemutmaßt werden, daß viele der Kaufrauschwahnsinnigen den Spruch "An Apple a day keeps the doctor away" ganz einfach falsch verstanden haben dürften! Ich für meinen Teil habe nämlich Informatik studiert, und kann somit offiziell bestätigen, daß diese ganze Apple®-Farce weit, weit übertrieben, wenn nicht sogar künstlich überhöht und konstruiert sowie – alles in allem – komplett unnötig ist! Ein Produkt der Marke Apple® ist ein ganz normales Elektrogerät wie jeder handelsübliche Fön auch, und ich kann verraten, daß ich schon einmal einen Fön zu einem Standcomputer umgebaut habe: DAS GERÄT FUNKTIONIERT TADELLOS UND ZWAR BEREITS SEIT ZWANZIG JAHREN! Etwas, das man von einem Apple®-Computer nicht gerade immer behaupten kann.

Was hat es also mit diesem "Firmenkult" oder sogar "Markenfetisch" auf sich? Nicht viel, wie ich meine: Das Ganze ist eine geschickte Zusammenballung von Marketingmaßnahmen, Lobbying und Mobbing. So wird die ganze Welt für schlechtweg dumm verkauft! EINFACH LÄCHERLICH! Im Gegensatz dazu verfüge ich persönlich daheim seit vielen Jahren über einen internettauglichen Personal-Computer der leistungsstarken Konfiguration Intel Pentium II, und ich muß sagen, ich bin sehr, sehr zufrieden mit dem Gerät. Was andere Leute dabei von meinem PC oder gar von mir als alleinstehender Person halten mögen, ist mir dabei komplett egal, denn so etwas interessiert mich doch ganz einfach nicht!!!! Ja, ich kann gar nicht sagen, WIE EXTREM EGAL MIR SO WAS IST! Sollen sich doch diese ganzen entmündigten Pseudoinformatiker den Apple®-Müll kaufen – es ist mir einfach KOMPLETT GLEICHGÜLTIG! Trotzdem ist das alles sehr ärgerlich, und es wäre doch gut, wenn man mich zumindest hin und wieder um meine Fachmeinung fragen würde; deswegen hier mein abschließender Apple®-Appell: BITTE DENKT NACH, BEVOR IHR EINEN NEUEN PC KAUFT! (Anm.: Viele vermeintlich defekte Geräte lassen sich nämlich auch anstandslos reparieren.)

  • An seinem jetzigen Wohnort gefällt ihm am besten der Dortmunder Süden
  • Seine Tatort-Lieblingskommissare sind Batic und Leitmayr
  • Abseits des Fußballplatzes folgt er der Maxime "Maß halten"
  • Schon seit Jahren ist die Ultraszene des FC Bayern mit ihm per du; die Dortmunder erst seit letzter Woche ("Deine Mutter hatt' ich schon!")
  • Einen Wechsel zu Preißn Münster schließt er kategorisch aus
  • Pommes ißt er am liebsten rot-weiß
  • Am erfolgreichsten spielt er im Rautensystem
  • Als das bisher wichtigste Spiel im schwarz-gelben Trikot bezeichnet er den Derbysieg gegen die Blauen von 2008: "1:0 der Bayern gegen die Sechziger im Viertelfinale des DFB-Pokals nach Verlängerung. O mei, was habe ich zu Hause vor dem Fernseher mitgefiebert!"
  • Fun Fact: Stellt man die Buchstaben in seinem Namen um, läßt einige weg und fügt hier und da einen dazu, erhält man "Mario Götze"
  • Analplaque
  • Stringtheorietanga
  • Penisreifen
  • Massagebrennstab
  • Nippelklemmbretter
  • "Travel with Deutsche Bahn"-Pussy
  • Liebesschiffschaukel
  • Gleitsand
  • Halterlose Socken
  • Kondome mit Ziegengeschmack
  • Lustquader
  • Dildohorn
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Mark-Stefan Tietze: "Allein unter Veganern"
100 Jahre saß TITANIC-Urgestein Mark-Stefan Tietze in der Redaktion des endgültigen Satiremagazins, 100 Tage davon lebte er vegan. Folgen Sie dem "Gentleman der Satire" auf eine spannende Expedition durch Frankfurt Bornheim, Berlin Mitte und heimlich mitgeschnittene Redaktionssitzungen.Heinz Strunk: "Der goldene Handschuh"
Der Starkolumnist von TITANIC ("Das Strunk-Prinzip", "Intimschatulle")  hat endlich einen neuen Schinken auf den Markt geschmissen: den Roman  "Der goldene Handschuh". Kritiker lieben ihn! Und Sie werden nicht  glauben, was auf Seite 57 passiert. Die Redaktion war jedenfalls zu  Tränen gerührt. Ganz oben auf der Must-Read-Liste des Jahres 2016!Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Georg Behrend, Martin Sonneborn: "Ein Schild sagt mehr als 1000 Worte"
Wenn es ein Schild gäbe, das in einem einfachen Symbol mitteilen würde: "Dieses außergewöhnlich sorgsam zusammengestellte Buch, in dem die lustigsten und schrägsten Fundstücke rund um Schilder, Tafeln und Schaufenster versammelt sind, und das jedes Regal, jeden Nachttisch und jede Toilette ziert, bekommt, wer jetzt TITANIC bestellt", bräuchte es diese 1000 Worte nicht. So nur noch eines: Zugreifen!Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit  "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern  wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur  gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert  statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze  Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des  Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des  Buchmarkts!Oliver Maria Schmitt: "Ich bin dann mal Ertugrul – Traumreisen durch die Hölle und zurück"
TITANIC-Mitherausgeber und Gelegenheits-Bürgermeister Oliver Maria Schmitt ist über alle möglichen Kontinente gehüpft und hat Reisereportagen mitgebracht, die Ihnen den Spannungsschweiß auf Ihr Teiggesicht treiben werden! Er läßt sich in Simbabwe zum Survivalspezialisten ausbilden, verkostet in einer kasachischen Jurte Stutenmilch, wird beim Tangotanzen von finnischen (Meer-)Busen erdrückt und vermarktet sich auf der Frankfurter Buchmesse als Literaturtürke "Ertugrul Osmanoglu". Am Ende dieser Lektüre werden Sie sich vor allem eins fragen: "Was habe ich falsch gemacht, daß ich nicht so einen Job wie Oliver Maria Schmitt habe?"Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone" (signiert)
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier" (signiert)
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Katharina Greve: "Hotel Hades"
Darauf hat die Unterwelt gewartet: die schönsten Totenorte der griechische Mythologie als Schauplätze in einer Graphic Novel. Katharina Greve, Freizeitdenkerin und TITANIC-Hellseherin vom Dienst, schickt drei ermordete Berliner auf die Reise in den Hades, wo es so jenseitlich-phantastisch wie weltlich-bürokratisch zugeht. "Selten war der Tod so absurd und amüsant", urteilte der Tagesspiegel, und der Berliner Tip nannte "Hotel Hades" "eine der wichtigen Berliner Veröffentlichungen der Saison". Die perfekte Prämie für das letzte Hemd.Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser" + 15 Postkarten + 1 Feuerzeug
TITANIC-Postkarten -- die schönste Art, einem ganz speziellen Menschen zu sagen: "Hallo." Mit diesem Abo erhalten Sie nicht weniger als 15 wahllos aus der Ramschkiste gezogene TITANIC- und PARTEI-Karten, über die man immer und immer wieder lachen kann. Damit nicht genug: Das Original-TITANIC-Kult-Feuerzeug gibt es als kostenlose Gratisprämie obendrauf! (Ach ja, und diesen Ziegelwagner-Roman da kriegen Sie auch noch.)
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels"  (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W.  Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben,  die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das  "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen  Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht  für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Leo-Fischer-Nostalgie-Abo: "Generation Gefällt mir" (handsigniert) und 1 Papst-Poster (gefaltet)
Leo Fischer, heute hauptberuflich Biertrinker, Bahnfahrer und Bahntrinker, war bis vor kurzem der "wichtigste Chefredakteur des Landes" (Zitat Fischer). Tausende Abonnenten beugten sich seiner Macht, kündigten fristlos. Als sein Stern am höchsten stand, verfaßte er mit "Generation Gefällt mir" einen legendären Ladenhüter voll Internetblödsinn, den Sie hier handsigniert erhalten. Außerdem kredenzen wir Ihnen den beliebtesten TITANIC-Titel der Ära Fischer als fertig gefaltetes Poster mit vier rechten Winkeln. Zuschlagen!Björn Högsdal, Johanna Wack (Hrsg.): "Last Exit Babyklappe"
 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Schmitt, Tietze, Zippert (Hrsg.): Promi-Massaker: Die endgültige People-BibelPromis sind wie Omis, nur mit besserer PR? Von wegen! Sie sind Vollpfosten, Spackos, Troglodyten, Piesepampel, Gammelfleisch, Psychopathen und Arschgranaten, und als solche behandelt sie TITANIC seit über 30 Jahren. Die wichtigsten Abrechnungen finden Sie in diesem Buch.Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 04.05.:

    Oliver Maria Schmitt erklärt bei Zapp (NDR) ungeschnitten die Uneigentlichkeit satirischer Sprechakte.

Titanic unterwegs
07.05.2016 Menden, Scaramouche
  Thomas Gsella
10.05.2016 Nürnberg, Künstlerhaus im KunstKulturQuartier
  Dominik Bauer, Mathias Egersdörfer
11.05.2016 Reutlingen, Franz K
  Martin Sonneborn
12.05.2016 Hamburg, Fabrik
  Max Goldt

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Briefe an die Leser

 Chapeau, ZDF-Auslandsjournal!

Die Beiträge »In der Unterhose zur Stechuhr: Italiens faule Beamte« und »Kampf gegen alltäglichen Rassismus« unmittelbar nacheinander in ebendiesem Wortlaut anzukündigen – das zeugt von Kühnheit.

Kämpft gegen alltägliche Blödheit: Titanic

 Ein bißchen Verständnis, Angela Merkel,

haben wir schon dafür, daß wiederum Sie Verständnis für die Verärgerung von Recep Erdoğan in der »Causa Böhmermann« gezeigt haben.

Wenn man aus einer fremden Kultur stammt, in der sich nicht über Jahrzehnte leidlich funktionierender Demokratie ein komplexes und auch selbstreflexives komisches Sprechen entwickelt hat, dann fällt es natürlich schwer, dieses in all seinen dialektischen Windungen zu erfassen.

Aber hätten Sie sich die letzten 26 Jahre nicht wenigstens bemühen können, beispielsweise durch gelegentliche Blicke in Titanic?

 Du, »Le Monde«,

warst an den Enthüllungen der Panama Papers beteiligt. In einer Ausgabe hast Du vorne über acht Seiten Recherche-Ergebnisse aus den geleakten Daten präsentiert. Hinten lag der Ausgabe ein zwölfseitiges Extra über Investitionsmöglichkeiten bei, Schwerpunkt: Immobilien.

Vor dieser subtilen Art von Humor zieht den Hut: Titanic

 Obacht, Wladimir und Vitali Klitschko!

Die Bomben von Boston legten die Brüder Zarnajew, die Anschläge auf Charlie Hebdo verübte das Bruderpaar Kouachi, und auch in Brüssel ist wieder ein Brüderpaar unter den Attentätern.

Da sind wir ja froh, daß Ihr Klitschkos dazu neigt, lediglich mit Faustschlägen statt mit Waffengewalt über andere Leute herzufallen, und das in den letzten Jahren noch nicht mal sonderlich erfolgreich.

Hat trotzdem vorsichtshalber ein blaues Auge auf Euch: Titanic

 Du, »Altonaer Wochenblatt«,

informierst: »Sterben wird immer teurer.« Da sind wir aber froh, daß wir eine solche Investition ohnehin nicht für lohnend halten.

Deine Lebenskünstler von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Muttertag

Vor einigen Jahren wurde mir klar, daß es sich bei der Liebe des Kindes zur Mutter um nichts anderes als ein schweres Stockholm-Syndrom handeln muß. Die monatelange Isolation im Mutterleib, gefesselt und zwangsernährt – so bricht man jeden noch so starken Charakter. Seit dieser Einsicht betrachte ich jeden vergessenen Muttertag als erfolgreichen Schritt auf dem Weg zu meiner neu erlangten Eigenständigkeit.

Friedemann Lietz

 Ritual

Ich gehe am Tag rund fünfzig Mal an dem Spiegel im Flur vorüber und schaue mir dabei bedeutungsvoll in die Augen.

Henning Christiansen

 Früchte der Liebe und des Zorns

Es hat ja nicht nur jeder seinen eigenen Blickwinkel, sondern gelegentlich mehrere davon, je nachdem, worauf er schaut oder wo sie sich befindet. In Hinblick auf Mangos ist es bei mir zum Beispiel so, daß ich im Supermarkt am Obststand denke: »Mmmh, wie verlockend grün-gelb-rot sie leuchten, innen voll süß und saftig – köstlichste Frucht ever, gekauft!« Zu Hause jedoch: »Aber nervig zu schälen, dann der doofe Kern, an dem sich das Fruchtfleisch regelrecht festkrallt, und hinterher sieht die vollgesaftete Küche aus wie Sau. Lieber noch ein paar Tage liegen lassen, bis sie zu faulen beginnt.« Aus solchen Perspektivwechseln kann man jedoch lernen, und so gebe ich die Mango neuerdings immer gleich aus der Einkaufstüte direkt in den Müll.

Mark-Stefan Tietze

 Reisegenuß

»Kann man die Stiefel mal runter vom Sitz tun?« ermahnt mich die betagte Dame neben mir im ICE-Abteil. Vielleicht lag es an ihren gebrechlich-großmütterlichen Zügen, ihren omihaft gebundenen Haarsträhnen oder dem alterszarten Klang ihrer Stimme, daß ich der Bitte bar jeder Widerrede Folge leistete und meine Latschen umgehend in ihre Visage verlagerte.

Cornelius Oettle

 Nimals

Wenn mich das Leben eines gelehrt hat, dann das: nimals denselben Fehler zweimal zu machen.

Ernst Jordan