• Die Burger-King-Theorie (naheliegend)
  • Die Mario-Götze-Theorie (Beziehungstat)
  • Die Putin-Theorie (Olympia!-Einkaufszentrum)
  • Die Twitter-Theorie (Ruhmsucht der Solidaritätszeichner)
  • Die Juden-Theorie (darf nicht fehlen)
  • Die Feminazi-Theorie (Sommer-Schluß-Verkauf)
  • Die Seehofer-Theorie (Inside Job)
  • Die Bussibussi-Theorie (Kill Royale)
  • Die Polizei-Theorie (Selbstinszenierung d. schönen Pressesprechers)
  • Die Mal-abwarten-Theorie (Scherz)

Der Künstler mit Saxophon im Jahre 1973


 

Batterien für Raucher bitte beim Geburtshelfer abholen!

 


 

Wer die Uhrzeit ablehnt, bekommt stattdessen Bananencreme mit Schlagsahne*.
(*: Nur im Einzelzimmer!)

 


 

Aus der Beschreibung einer physikalischen Versuchsanordnung
In der Flasche war es zu dunkel, um beiderseits der Sekante noch so niedliche Bäumchen erkennen zu können.

 


Die Kommerzialisierung geht immer weiter. Jetzt verscherbeln die Staaten dieser Erde sogar schon die Namen ihrer traditionsreichen Hauptstädte.

  • Südafrika: Karstadt
  • Frankreich: Parship
  • Kenia: OBI
  • Iran: Tengelmann
  • Ungarn: Budnikowksi
  • Italien: Romika
  • Somalia: Mon Chéri
  • Tschechien: Prada
  • China: Burger King
  • USA: WashAndGo, C&A

"Kennengelernt habe ich Bommi auf einem Spielplatz in Kreuzberg. Bommi drehte gerade einen Joint und fragte: 'Willste ooch ma ziehen? Det Ding ballat dir die Rübe wech wie so’n stümperhaft zusammenjebauter Sprengsatz.' Natürlich haben wir dann Mordsärger bekommen, als die Kindergärtnerinnen Lunte rochen. Für den Rest des Tages mußten wir ins stille Zimmer, war uns aber egal, wir waren ja high."
Waldemar B., heute Pneumologe

"Ich gehörte damals zum 'Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen'. Das kann man sich heute ja gar nicht mehr vorstellen. Das war einfach eine Gruppe von jungen Leuten, die mit gesellschaftlichen Tabus brachen; das waren ganz verschiedene Interessen, die da aufeinandertrafen. Da gab es welche, die wollten pausenlos Drogen nehmen und Sachen in die Luft sprengen, andere wollten lieber Stoff konsumieren und Terroranschläge begehen, und wieder andere waren nur an Rausch und Gewalt interessiert. Es war ein Gefühl von Freiheit, das wir genossen, freitags ohne Unterhose aus dem Haus zu gehen und, äh, wie war die Frage?"
Jürgen H., 99. Semester

"Bommi hat immer Leute angezogen. Wir saßen im 'Pogrom', das war damals eine linke Stammheimkneipe in der Stresemannstraße, Ecke Meinhofplatz, auf einmal ging die Tür auf und eine Hundertschaft Polizisten kam hereingestürmt: LKA, BKA, BND, NPD, Stasi, alles. Bommi war inzwischen längst untergetaucht, weil er unter der Bank nach seiner Haschpfeife suchte. Wir anderen durften dann an seiner Stelle ins Kittchen wandern, schöne Scheiße!"
Laura G., heute Kleintiercoach

"Es gab eine Begegnung mit Bommi, an die erinnere ich mich noch gut: Wir liefen in der Rommelallee aufeinander zu, die hieß damals ja noch Rommelchaussee, alles war da mit hohen Häusern zugestellt, nicht so wie heute – und jedenfalls hatte ich eine Zeitung unter dem Arm, den 'Frankfurter Beobachter' für eine Mark fünfzig – das war ja noch D-Mark –, und wir gingen also aufeinander zu, ich hatte die Kapuze übergezogen, weil der Herbstwind schon kalt war, und plötzlich, 50 oder 100 Meter vor mir, bog Bommi in eine Seitenstraße ein. Vielleicht war es aber auch jemand anders."
Max M., heute professioneller Zeitzeuge

Nachdem Türkenkönig Erdoğan eine Säuberungsaktion beim Militär angekündigt hatte, mahnte Angela Merkel nun Mäßigung an, den geplanten Kehraus sehe sie mit großer Sorge. So wird der Putzplan eine saubere Sache:

Ausrüstung
"Alte Besen kehren gut", heißt es im Volksmund. Aber man muß ein ausgedientes Stück auch entsorgen können, wenn es nur noch Ärger macht. Um die Tauglichkeit zu beurteilen, ist der sogenannte Bruchtest geeignet: Zwei Männer versuchen, den Besen zu verbiegen. Gibt er schon bei geringer Belastung nach und zerbricht daran, ist es Zeit, sich nach einem Nachfolger umzusehen.

Vorgehen
Eine alte Putzregel lautet: Von sauber nach Saustall. Die Reinigung beginnt an einer weitgehend untadelig gebliebenen Stelle, und Dreck für Dreck wird sich zu den ganz großen Schmutzherden vorgearbeitet. Zwischendurch die Säuberungsutensilien immer wieder austauschen, um bei der Arbeit nicht selbst Spuren zu hinterlassen, die dann von anderen weggemacht werden müssen.

Schwierige Bereiche
Hartnäckige Verschmutzungen finden sich nur allzuoft an besonders exponierten Stellen. Zuallererst scheuern Sie so fest es geht von rechts und links. Wenn herkömmliche Methoden dennoch versagen, muß die Chemiekeule nachhelfen. Scheint auch dieses Mittel ungeeignet, ist der letzte Ausweg die Zerstörung des gesamten Areals. Tip: Lassen Sie es wie einen Unfall aussehen.

Hilfe akzeptieren
Es ist ganz natürlich, nicht alles allein zu schaffen. Freunde und Kollegen dürfen ruhig mit anpacken, z.B. Ungeziefer beseitigen oder den einen oder anderen Sack um die Ecke bringen. Natürlich sollten Sie sich erkenntlich zeigen und Ihre Unterstützer reichlich belohnen. Sie werden sehen: Gemeinsam macht es viel mehr Spaß! Versäumen Sie aber nicht, den Helfern hin und wieder auf die Finger zu (sc)hauen, manche machen einfach mehr schmutzig als sauber...

Bestimmungen einhalten
Bei jeder Säuberung gilt: Gesundheit geht vor. Auf GAR KEINEN FALL dürfen Menschen dabei zu Schaden kommen!

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Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 23.07.:

    Mark-Stefan Tietze schreibt in der Taz über die aktuelle Milchkrise.

Titanic unterwegs
01.10.2016 Wiedensahl, Wilhelm-Busch-Geburtshaus
  »Hans Traxler – Wilhelm-Busch-Preisträger 2015«

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Briefe an die Leser

 Wenn Ihr, Veranstalter des »Luxury Business Day«,

Euch fragt, warum wir auch dieses Jahr wieder nicht an »Deutschlands Luxuskonferenz« teilgenommen haben und nun also auch nicht wissen, wie Ihr »Luxus erfahrbar machen und Kunden emotional berühren« möchtet, müßt Ihr einfach mal einen Blick auf Eure Eintrittspreise werfen. 590 Euro für ein Ticket?

Wir sind doch nicht der allerniederste Pöbel, sondern die unangenehm berührten Snobs von der Titanic

 Und Sie, Claudia Pechstein,

jammerten, nachdem der BGH Ihre Klage auf Schadenersatz gegen die Internationale Eislauf-Union abgewiesen hatte: »Jeder Flüchtling, der in Deutschland einreist und registriert wird, genießt Rechtsschutz. Aber nicht wir Sportler.« Stimmt! Weniger Rechtsschutz, als eine quasi von Geburt an von deutschen Spitzensportfunktionären gepamperte Olympia-Medaillengewinnerin und jetzige Hauptmeisterin der Bundespolizei erhält, ist im Grunde ja kaum vorstellbar.

Aber immer schön sportlich bleiben! Denn einfach nur ein bißchen im Kreis herum Schlittschuh fahren, das ist halt auch etwas dürftig im Vergleich zu Disziplinen wie dem Balkanrouten-Langstreckenlauf oder der Freistil-Schwimmstaffel über das Mittelmeer. Da haben sich die Flüchtlinge ihren Tiptop-Rechtsschutz doch wirklich redlich verdient. Und das sogar ganz ohne Doping!

Dabeisein ist alles: Titanic

 Unbekannte NDR2-Moderatorin!

Am 24.5.2016 meldetest Du morgens im Verkehrsservice, daß auf der Autobahn ein Lkw Hundertwasser-Kisten verloren habe. Sofort machten wir uns auf den Weg, in der frohen Erwartung, dort versprengte, wertvolle Kunstgegenstände erbeuten zu können. Wie wir aber herausfanden, handelte es sich lediglich um hundert Wasserkisten, von denen nur Splitter und Scherben übrig waren. Für dieses vergebliche Ausrücken und den Schweiß, den wir dabei lassen mußten, fordern wir eine durstlöschende Entschädigung. Also mindestens hundert Bierkisten.

Es grüßen die Beutekünstler der Titanic

 Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer!

Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer!

»Für uns Ärzte – das gebietet unser Eid – sind alle Menschen gleich«, verkündeten Sie zur Frage nach einer besseren ärztlichen Behandlung von Flüchtlingen vor versammelter Zunft auf dem Deutschen Ärztetag. Und nach diesem hehren Grundsatz handeln Ihre Berufsgenossen ja bekanntermaßen schon immer. Weswegen wir auch, wenn mal der Besuch eines medizinischen Spezialisten angezeigt ist, am Telefon mit schöner Regelmäßigkeit zunächst nach der Art unserer Krankenversicherung gefragt werden, nur um dann als Angehörige des Kassenprekariats mit einem Termin in frühestens drei Monaten abgespeist zu werden, während der Privatpatient sich schon mal freimachen darf.

Und daß die Bundesregierung sich inzwischen gezwungen sah, eine mehr schlecht als recht funktionierende Facharzthotline – gegen den Widerstand Ihrer Kollegen übrigens – durchzudrücken, haben Sie, Montgomery, auch schon vergessen?

Diagnostiziert Ihnen eine schwere Amnesie: Titanic

 Liebe Grüne!

In einer Broschüre von Airbus und Eurer Heinrich-Böll-Stiftung sind mehrere prominente Köpfe der Partei zu sehen, darunter Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter. Als das bekannt wurde, gab es viel Kritik und Unverständnis. Die Aufregung über Werbung für einen Luftfahrt- und Rüstungskonzern können wir allerdings nicht verstehen. Wir fragen uns eher, warum man den Grünen Derartiges nicht zutraut und sie nach Rezzo Schlauch (EnBW), Matthias Berninger (Mars), Joschka Fischer (BMW, RWE, Siemens) und anderen überhaupt noch mit irgendwelchen Idealen in Verbindung gebracht werden. Und nebenbei gefragt: Was kommt eigentlich als nächstes? Grüne Werbung für Monsanto, Heckler & Koch und TTIP?

Wäre nicht überrascht: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Selbstverwirklichung

Wenn einer ein Trottel ist, gebe ich ihm die Chance, es zu zeigen. Das gilt auch und in erster Linie für mich selbst.

Tibor Rácskai

 Kundenrezension

Heute zum ersten Mal die »Steinofen-Pizza Hawaii« von Tegut gekauft. Konnte es überhaupt nicht fassen, wie fade die Pizza schmeckte! Erst beim vorletzten Stück fiel mir ein, daß ich ja immer noch Schnupfen habe. Testnote: weiß nicht.

Dominik Bauer

 Vergeblich

Unter den vielen Talenten, die mir nur geringfügig gegeben sind, ist die Schlagfertigkeit am geringsten ausgeprägt. Beispiel: Seit guten 16 Jahren nehme ich mir vor, wenigstens ein einziges Mal mit »Danke, ich trinke nicht!« zu antworten, wenn mir irgend jemand ein Glas Wasser anbietet. Es ist mir bis heute nicht gelungen.

Teja Fischer

 In tiefer Trauer

Mit meinen Haustieren hatte ich bisher außergewöhnlich viel Pech. Erst mein süßer Dackel Larry, dann meine verschmuste Dänische Dogge Doyle, kurz darauf die wilde, wilde Perserkatze Layla und letzte Woche auch noch mein geliebter Wellensittich Ulf – sie alle sind in ihrem Aquarium ertrunken.

Andreas Maier

 Kleinstlesewesen

Einzeiler.

Dominik Wachsmann