Seit einigen Wochen twittert auch die Vertriebenen-Funktionärin Erika Steinbach, z.B. Erkenntnisse wie diese: "Die NAZIS waren eine linke Partei. Vergessen? NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI…". Doch das ist noch nicht alles:

  • "Im Grunde wollten die Nazis nur Karten spielen. Vergessen? HerrenrASSE."
  • "Goebbels war ein großer Pferdefreund. Vergessen? Das dRITTe Reich."
  • "1933 war ein gutes Jahr für die Musik. Vergessen? HITler."
  • "Die Judenvernichtung war absolut nachvollziehbar. Vergessen? KonzentRATIOnslager." 

Promi-MassakerTitanic – das Erstbeste aus 30 JahrenUnterstützen Sie den Ehrenvorsitzenden der PARTEI und Frankfurter Oberbürgermeisterkandidaten Oliver Maria Schmitt dabei, erst die Mainmetropole, dann das Land und später die ganze Welt zu erobern. Wie? Indem Sie für zwei Jahre die von ihm mitherausgegebene Kampfschrift TITANIC abonnieren. Zum Dank schenkt Ihnen Schmitt ein Buch: entweder »Titanic – das Erstbeste aus 30 Jahren« oder »Titanic – das totale Promi-Massaker: Die endgültige People-Bibel«. Greifen Sie zu, solange Schmitts Großzügigkeit anhält!

 

Im Reich der Mutti

Merkel:                                 
              Servus, Sie Chinese!
Daß ich hier bin, macht mich froh.
Wie ich in der Zeitung lese,
foltern Sie und bauen so

Sperren in Ihr Internet ein.
Sagen Sie, wie geht denn das?
Nagelt man da bloß ein Brett rein?
Ist am Ende so etwas

exklusiv für Potentaten?
Darf das ich, die Merkel, nicht?
Hilft es gegen die Piraten?
Macht es Twitter endlich dicht? 

Wär'n die Frechen, die da posten,
samt dem Abschaum, der da blafft,
aus den von Kritik durchtosten
Online-Foren – abgeschafft?

Was ihr tut im Reich der Mitte,
nehme ich als Denkanstoß!
Wen:                                      
         Laßt endlich, bittebitte,
die Chinesenpfote los!

Hans Mentz gefällt der Vorspann von Detlev Bucks "Rubbeldiekatz", bekommt von Frank Schulz einen Wunsch erfüllt, versenkt ein weiteres Kreuzfahrtbuch, bespricht die Münchner "Mikado"-Inszenierung, widmet sich der Kauzigkeit Franz Kafkas und nennt einen guten Grund, weswegen man Jeffrey Eugenides' neuen Roman ignorieren sollte.

Die Humorkritik finden Sie online, in diesem Heft und diesem PDF.

Gingrich muß weiterkämpfen: Eigentlich wollte er nach der Niederlage in Florida aufgeben, doch in seiner Wahlkampfkasse ist noch zuviel Geld. +++ Bionade wird böse: Nachdem die Radeberger-Gruppe alle Anteile an dem Getränkehersteller übernommen hat, werden die 30 Prozent naturreine Öko-Limo, die bislang noch in jeder Flasche waren, gegen künstliche Aromen, Pestizide und Flüssigdioxin ausgetauscht. +++ Wulff schon wieder in Erklärungsnot: Der Präsident kann seinem dreijährigen Sohn einfach nicht begreiflich machen, wie das mit den Bienen und den Blumen ist. +++ Differenzen zu groß: Atlantik verhindert Zusammenschluß von Frankfurter und New Yorker Börse.

  • Auf alten Pferden verlernt man das ABC
  • Wer den Gürtel enger schnallt, kann seine Söhne damit nicht züchtigen
  • Spare in der Not, dann kannst du nachher richtig einen drauf machen
  • Gebrannte DVD scheut das Feuer
  • Tiefe Wasser sind naß
 

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Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
06.02.2012 Frankfurt, Moseleck
  Trinker fragen - Politiker antworten. Mit OMS.
07.02.2012 Frankfurt am Main, Club Voltaire
  TITANIC-Peak-Preview
16.02.2012 Leipzig, Conne Island
  TITANIC-Boygroup
17.02.2012 Dresden, Schauburg
  TITANIC-Boygroup
Briefe an die Leser

 Hey, McDonald’s-Werbung,

wer ist eigentlich dieses »Ich« in Eurem Slogan »Ich liebe es«? Ist es dasselbe dicke Dummchen, dem auch RTL (»Mein RTL«) gehört?

Eher selbstverliebt:

Titanic

 Sie aber, Christine Neubauer,

haben aufgrund eines Werbevertrags mit der Firma Weight Watchers rund fünfzehn Kilo abgenommen und sich so Ärger mit Ihren Fans eingehandelt. Um Ihren guten Ruf als »Vollweib« nicht zu verlieren, wehrten Sie sich nun in der Bunten: »Ich fühle mich extrem wohl in meinem drahtigen Körper, denn er ist immer noch kurvig. Das einzige, was ich bedaure, ist, daß meine Oberweite leider auch etwas abgenommen hat. Aber ich bin noch immer ein Vollweib, weil ich mit Leib und Seele Frau bin und zu meiner Weiblichkeit stehe.« Herrje! Wissen Sie, Frau Neubauer, welch drahtig-kurviger Verdacht uns beschleicht? Daß Sie unabhängig vom jeweiligen Zustand Ihres offenbar hochkomplexen, wenn nicht gar widersprüchlichen Weiblichkeitsleibes weniger ein »Vollweib« als vielmehr ein »Vollpfosten« sind.

Nein? Ach, kommen Sie: Stehen Sie dazu!

Titanic

 Rummenigges Karl-Heinz!

Als Sie kürzlich im Pay-TV in der »LIGA total! Lounge« zu Gast waren, haben Sie als persönlichen Wunsch angegeben, bei »Ice Age 4« mitspielen zu dürfen. Hm, warum denn »Ice Age«? Der Esel spielt doch bei »Shrek« mit!

Um I-a wird gebeten.

Titanic

 Antidiskriminierungsstelle des Bundes!

Hältst Du das wirklich für eine so gute Idee, überall Plakate aufzuhängen, auf denen »Kein Mensch paßt in eine Schublade!« steht? Also wirklich: Schublade? Singular? Werden da nicht die anderen Schubladen, in die so ein Mensch auch noch paßt, nun ja, diskriminiert?

Immer wachsam: die Schubladenschwengel von der

Titanic

 Lieber Marcel Reich-Ranicki,

in Ihrer Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung fragt ein Hubertus Simmelring: »Was halten Sie von dem neuen Buch von Mathias Döpfner? Es gibt darin auch ein Kapitel über die Meistersinger. Damit kennen Sie sich doch bestens aus. Er auch?« Und Sie: »Mathias Döpfner hat einige Bücher publiziert, ja, unter anderem einen Essay über die Meistersinger.« Fertig. Aber schließlich heißt Ihre Rubrik bloß »Fragen Sie Reich-Ranicki«. Fürs Antworten sind Sie halt nicht zuständig.

Fragen Sie:

Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Eine Frage des Anstands

Vor dem Bürogebäude, das meinen Arbeitsplatz beherbergt, beschuldigte unser Hausmeister einen leicht heruntergekommenen Herrn, in den Eingangsbereich uriniert zu haben. Dieser bestritt die Tat vehement. Doch die Indizien sprachen gegen ihn: Die Stelle, an der er gestanden habe, sei jetzt naß, beharrte der Hausmeister, außerdem habe er den Beschuldigten an seinem Hosenstall herumnestelnd vorgefunden. Derart in die Ecke gedrängt, stemmte der nun Überführte die Hände in die Hüften und empörte sich: Das könne man aber ja wohl auch freundlicher sagen. Der Mann wußte eben, was sich gehört.

Saskia Wagner

 Position 169

Ich fühle mich in der Rolle des unbeteiligten Beobachters in der Regel recht wohl.

Aiko Kempen

 Gender Buddies

Nach einem Besuch bei »Best Worscht in Town«, diversen Cocktails in diversen Gastronomien, mehreren Rausschmissen aus ebendiesen und einigen Bieren von verschiedenen Kiosken äußerte meine Freundin nach einem raumerschütternden Rülpsen im Morgengrauen: »Lecker! Schmeckt immer noch nach Currywurst!« Seitdem trägt die Dame an meiner Seite stolz den ihr von allen Anwesenden spontan verliehenen Titel »Mann ehrenhalber«.

Jens Peter Gust

 Gutmensch

Diese bigotten Arschlöcher! Millionen von Menschen kaufen bei KIK ein, wo die Klamotten von Kindern in Bangladesch produziert werden, unter schlimmsten Bedingungen. Und alle schauen weg. Und keiner sagt was. Aber wenn ich die Kinder aus Bangladesch holen will, um hier, im schönen Deutschland, Klamotten unter weit unschlimmeren Bedingungen zu produzieren, ist die Aufregung groß. Da vergeht einem die Freude an karitativen Projekten so sehr, daß ich meinen nächsten Kampf gegen Kinderarbeitslosigkeit in thailändischen Bordellen am liebsten abblasen würde.

Björn Högsdal

 Architekturkritik

Am sogenannten »Renaissanceportal« des Freiburger Münsters stehe ich neben zwei amerikanischen Paaren. Die Frauen betreten das Münster. Nach einer halben Minute kommen sie wieder heraus, und die eine sagt: »It’s only a church.« Was sie hinter diesen Mauern wohl erwartet haben?

Christof Goddemeier