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Aus Eugen Egners Püppchenstudio


 

Dichterlesung (Fortsetzung vom 19.08.2017)

Etwas neben mir stieß mich an, und beim Hinsehen mußte ich feststellen, daß mein Sitznachbar ebensolche gotteslästerlichen Auswüchse kultivierte wie der Vortragende auf der Bühne. Die Person auf meiner anderen Seite hatte ich bisher nicht anzusehen gewagt, jetzt tat ich es und erschrak zutiefst. Was ich erblickte, war kein menschliches Wesen. Vielmehr räkelte sich auf der Sitzfläche eine formlose, unselig pulsierende Masse von beträchtlichem Volumen. Angewidert sprang ich auf und richtete hilfesuchend den Blick auf die Sitzreihen. Das sich mir Darbietende ließ mich aufschreien. Ich kann und will es an dieser Stelle nicht näher beschreiben, weil sonst die Seelenruhe der Leserschaft unweigerlich Schaden nähme. Mir war klar: Hier half nur eilige Flucht. Wie ich aber bekümmert zur Kenntnis nehmen mußte, war mir der Fluchtweg zur Tür verstellt. Unirdisch ekles Riesengewürm wälzte sich schlürfend heran und drohte, mich binnen Sekunden zu erreichen. In meiner äußersten Not gewahrte ich ein Stück Kanalisationsrohr am Boden, dessen Durchmesser ausreichte, um einen Erwachsenen aufzunehmen. Ohne nachzudenken, kroch ich hinein und entkam mit knapper Not. Am anderen Ende des Rohrs erreichte ich eine ganz andere Welt, in der ich mir später als Opfer von Realitätsstrahlen einen Namen machte.

 


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Malen ohne Lampe

 


 

 

 

Langeweile

Im Schlafanzug ging ich zur Wohnung nebenan und klingelte. Als die Nachbarin öffnete und mich erstaunt ansah, sagte ich: „Ich langweile mich.“
„Sie können mit mir fernsehen“, lautete der Vorschlag der Frau. Fernsehen! Was wurde da verhandelt! Man machte viel Aufhebens um die Quadergeburt von Waldbröl, dann war von einer Ratlosigkeitsschleife die Rede, in der der moderne Mensch gefangen sei, und irgendwann trat ein Mann namens Schmidt auf, der machte für sehr viel Geld Gesäßgrimassen. „Schalten Sie das bloß aus!“ verlangte ich, doch die Nachbarin antwortete mit einem schneidenden „Still!“
Ich, dessen Lebensmitteleinkäufe Legende sind, mußte mir weiterhin all diesen Unrat gefallen lassen. Ich wand mich vor Langeweile. Als nächstes kam ein Film mit ausgedachter Handlung. Auch wieder langweilig! Ich konnte nicht an mich halten und redete dazwischen: „Wenn ich einen Film drehen müßte, dann über Menschen, die unsichtbar werden, sobald sie einschlafen. Das wäre etwas ganz Seltenes. Ich überlege, ob diese Menschen nicht auch unsichtbar würden, wenn sie in Ohnmacht fielen. Was wäre bei Vollnarkose? Wie soll man Personen operieren, die unsichtbar sind? ‒ Das wäre ein interessantes Thema!“
Die Nachbarin schlug mit einem Stock nach mir. Als dann im Fernsehen gesungen wurde, versuchte ich verzweifelt, mir die Schallwellen vom Leibe zu halten. Ganz dumpf hörte ich noch, wie die Nachbarin mich geradezu feindselig anherrschte: „Mein Gott, wie kann ein Mensch nur versuchen, sich seinen Schlafanzug in die Ohren zu stopfen!“

(Manuskript bricht vor Langeweile ab.)

 

 


Malen mit Lampe

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Aus der Welt der Musik

 


 

Dialog
A: Wie geht es Ihrem Mann?
B: Er führt oberflächliche Gespräche mit der Wand.

 


 

Gedicht
Der Dachdecker stand
Am Straßenrand
Dachpfannen
Aufblasend.

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Wie gut, daß man sich nicht allnächtlich mit Nadel und Faden ins Bettzeug einnähen muß.

 


 

Eines Nachts träumte jemand, daß er aufwachte und ein Licht bemerkte, das unter seinem Bett hervorschien. ‘Licht unter meinem Bett?’ dachte er im Traum. ‘Das ist jetzt wohl das Allerneuste!’ Als er sich hinunterbeugte und nachsah, erwachte er wirklich und war enttäuscht, nur geträumt zu haben. Zum Schlafen hatte er nun keine Lust mehr und ging in den Keller.

 


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Beim Film


 

Vom Zustand der Sprache bei Kultursendern und Presse (Collagierte Originalzitate)

Die Ouvertüre zur Oper „Das Moloch und die Pygmäe“ begann am Anfang still und verhalten. Durch die leere Fläche klangen die Musikgeräusche. Gefahr lag im Raum und setzte den Operbetrieb lahm, so daß er an allen Ecken und Kanten fehlte. Höchstens für eine Sonatine hätte es jetzt noch gereicht, also für eine leichtfertiger angelegte Sonate. Das Orchester spielte in abwechslungsreicher Besetzung, und sogleich wurde allen klar: An mangelndem Selbstbewußtsein hatte es dem Komponisten nicht gefehlt. Er hatte die Oper klanglich vertont und damit Markensteine gesetzt. Aber konnte er damit die Kluft aushebeln? Kam ihm diese Rolle zuteil? Spielte es überhaupt eine Bedeutung? „Ich bin schon immer begeistert an Musik“, soll der Mann gesagt haben, „aber für Fettleibigkeit bei Hörer bin ich nicht schuld.“ Tatsächlich war er wesentlich vielfältiger, hatte auch aller Schwierigkeiten zum Trotz immer die Bildungskrise unterstützt. Auf die Frage „Kommen auch junge Menschen in Ihre Vorstellungen?“ antwortete er: „Junge Menschen kann man noch gar nicht sagen, es sind Kinder!“ Er selbst war 1954 in Hagen geboren und aufgewachsen, an diesem Abend erreichte er sein sechsundvierzigstes Lebensjahr.
Wegen der großen Gefahr beendete der mit weißen Handschuhen bekleidete Dirigent die Darbietung mit Bedachtheit. Das hätte ich mir nicht erträumen lassen. Die Hinterbliebenen der Greueltaten aber dankten es ihm. Sie waren wieder auf freien Füßen, aber es steckte allen noch in den Kleidern.

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Der drahtlose sprechende Tortenboden (2. Teil)

 

Ich riß den Tortenboden an mich und entkam mit knapper Not. Zu Hause hieß es dann: »Ist das vielleicht eine Sahnetorte?« Während mein Vater mich mit dem Stockschirm wandauf wandab durch die Wohnung jagte und meine Mutter beim Zirkus anrief, erklärte ich meinen Eltern, worum es sich handelte. Unverzüglich wandten sie ihr Interesse dem Tortenboden zu und wollten zum Abspielen des Tortenbodens schreiten. Ich sollte zum besseren Verständ­nis des Folgenden vielleicht anmerken: Es war damals gerade die Zeit der berühmten, sich selbst organisierenden und zerstörenden Plattenspieler. Auf so einem gefährlichen Ding einen klingenden Tortenboden aus einer übergeordneten Dimension abzuspielen, erschien uns entschieden zu riskant, deshalb baute mein Vater vorsichtshalber schnell einen eigenen Phonographen. Wir waren ziemlich aufgeregt, als es dann soweit war, und die Nadel sich auf den rotierenden Tortenboden senkte. Eine blecherne Stimme tönte: »Hallo, hallo, dies ist der drahtlose, sprechende Typ Torten­boden. Auf der Rückseite hören Sie die amourösen Abenteuer des Kindes. Auf Wiederhören auf der Rückseite!«

In Windeseile drehte mein Vater das Ding um. Beim abermaligen Aufsetzen der Nadel explodierte leider der selbstgebaute Plattenspieler mitsamt dem Torten­boden. Zwar gab es damals einen (recht primitiven) Spezialkleber für explodierte Plattenspieler und tönende Tortenböden aus übergeordneten Dimensio­nen, aber es hätte zehn Jahre gedauert, bis wir meine Abenteuer hätten hören können. Neun Jahre wären vergangen, bis wir die Krümel alle richtig zusammengeklebt hätten, und ein Jahr brauchte der Kleber zum Trocknen. Resig­niert warfen wir alles weg.

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Der drahtlose sprechende Tortenboden (1. Teil)

Meine Eltern wollten einmal etwas anderes als Hühner essen und schickten mich zum Konditor, um eine Sahnetorte zu kaufen. Weil ich nicht an einen Wander­zirkus verkauft werden wollte, gehorchte ich. Ergeben betrat ich die Konditorei, schmiß eine Handvoll Mün­zen (von meinem Taschengeld) auf den Tisch und rief: »Hier ist Geld. Ich verlange eine Sahnetorte!« Die greise Konditorin sah mich kopfschüttelnd an. »Bedaure«, sprach sie, »aber die Torte ist verliehen.«

»Verliehen?« schrie ich, um mein junges Leben fürchtend. Nie würden die Eltern es hinnehmen, wenn ich mit leeren Händen statt einer Sahnetorte zurückkehrte. Da wollten sie zum ersten Mal in ihrem Leben etwas anderes als Hühner essen, und dann passierte gleich so etwas! Die Konditorin erklärte mir, daß ich an diesem Tag nur einen klingenden Tortenboden aus einer übergeordneten Dimension bekommen könne. Wenn dieser abgespielt würde, erklängen meine amourösen Abenteuer. Sie legte mir schriftliche Beweise vor, und ich wurde ein wenig neugierig. Indem ich noch unschlüssig dastand, mahnte sie: »Beeilen Sie sich bitte mit dem Bezahlen, ich schließe gleich. Wenn ich nicht pünktlich Feierabend mache, kriege ich Prügel von meinem Stockschirm.«

Sie wies zur Wand, wo der Schirm festgebunden war. Ich sah ihn nicht gleich und mußte die ganze Wand abtasten. Auch wollte das Geld nicht recht den Besitzer wechseln. So verloren wir wertvolle Zeit, der Ladenschluß verzögerte sich durch meine Schuld. Da riß sich der Schirm aus seiner Wandhal­terung los. Erbarmungslos drosch er auf die greise Konditorin ein. Diese rief mir mit schwacher Stimme zu: »Gehen Sie! Schnell, bevor er Sie aus dem Laden knüppelt!« 

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sorry, Librero Verlag,

aber Deine Bände »Mathematik«/»Kunst«/»Wirtschaft in 30 Sekunden« haben wir im Laden statt zu kaufen einfach schnell weggelesen!

Arbeitet jetzt an einem Geschenkbuch »Sparen in 30 Sekunden«: Titanic

 Schnurrbartträger Hannes Schrader!

Sie sind Redakteur für »Zeit Campus online«, das junge, hippe, aber nicht zu junge und zu hippe Junge-Leute-Ressort von »Zeit online«, zu dessen Anforderungsprofil Sie gerade so schicksalhaft passen wie Ihr Gesicht in Ihr Gesicht.

Neulich schimpften Sie Ihre Altersgenossen einmal kräftig, aber nicht zu kräftig, weil sie es nämlich verdienen. »Die Kürbissuppe ist das suppengewordene Ikea-Wandbild«, schrieben Sie. Ein mutiger, aber nicht zu mutiger Vergleich. Liegt Ihnen! »Sie ist die Times New Roman der Amateurküche«, aha, auch nicht schlecht, »eine Ausrede in Form eines Abendessens.« Lecker! Geht da noch was? »Sie ist das Bananenbrot der Hauptgerichte.« Donnerwetter! »Denn durch die AfD mag in Deutschland der Diskurs verrohen – aber durch Kürbissuppe verroht die deutsche Esskultur.«

Und so etwas lernt man auf einer Journalistenschule, ja? Oder im Debattierclub? An der Supermarktkasse? Schrader, Sie Musterstück eines wandelnden Generationenportraits!

Und natürlich tragen Sie in Ihrem ausgehöhlten Inneren auch eine große »Portion« Melancholie mit sich herum und räumen daher ein: »Zugegeben, auch ich habe Kürbissuppe schon unwidersprochen gegessen. Einmal hätte ich sie sogar fast selbst zubereitet, die Zeit war knapp und der große Suppentopf sauber.« Ist ja nicht wahr! Aber dann? »Doch ich besann mich, schnitt«, wenn schon nichts Lebenswichtiges auf, so immerhin »den Hokkaido in Scheiben, benetzte ihn mit Olivenöl, Zimt, Salz und Pfeffer und schob ihn in den Ofen. Er schmeckte wunderbar, beträufelt mit kühlem Joghurt und ein wenig scharfer Sauce. Leider bin ich die Ausnahme.« Glauben Sie uns: Leider sind Sie gerade das am wenigsten.

Und wir meinen damit nicht den Kürbis. Titanic

 Sie, Oliver Bäte,

Ihres Zeichens Vorstandsvorsitzender der Allianz SE, erklärten im »Zeit«-Interview: »Für mich ist Gerechtigkeit ein marxistischer Begriff. Ich weiß nicht, was das ist.«

Und das, Bäte, ist eben die Crux mit dem Marxismus. Was Gerechtigkeit ist, erfahren Sie und Ihre Millionärsfreunde immer erst nach der Revolution. Dann aber sehr gut verständlich und gewissermaßen am eigenen Leib.

Kann es kaum erwarten: Titanic

 Klopf-klopf, Sting!

Klopf-klopf, Sting!

Wie wir aus dem »Spiegel« erfahren durften, sind Ihnen die Ideen zu Ihren bekanntesten Songs im Hotelzimmer gekommen. In der Langeweile einer Münchner Absteige entstand etwa »Walking Round the Room«, aus dem sich später das Lied »Walking on the Moon« entwickelte. Und ein anderes Mal pfiff Ihnen ein Fensterputzer die Melodie zu »Roxanne« direkt in die Herberge. Die Entstehungsgeschichten Ihrer übrigen Hits kennen wir zwar nicht, aber bei genauerem Blick scheinen die ebenfalls im Hotel entstanden zu sein: Die Idee zu »Don’t Stand so Close to Me« ist doch sicherlich am Frühstücksbuffet oder Pissoir gediehen. Und hier: »Message in a Bottle«, »Six Pack« und »De Do Do Do, De Da Da Da« beschreiben ja eindrücklich die drei Stufen vom Öffnen der Minibar über das Nachschubholen bis hin zum wohlverdienten Delirium.

Auch bei den drei Songs »So Lonely«, »Secret Journey« und »Every Little Thing She Does Is Magic« lässt sich ein kausaler Zusammenhang erkennen, aber diese Zimmertür lassen wir dann doch lieber geschlossen!

Weiterhin gute Reise Titanic

 Nachdem Du, Weltgeist,

es uns schon im Sommer gehörig besorgt hast (vgl. TITANIC 7/18, 8/18), gibst Du Dir zum Jahresende noch einmal richtig Mühe und stupst unsere Nasen sowohl auf den Göttinger Augenarzt Prof. Hoerauf als auch die Lübecker Zahnärztin Dr. Stein-Ziehfreund! Und dass wir in einem Artikel auf Sueddeutsche.de meinten gelesen zu haben, Amazon sei »inzwischen der größte Sklaventreiber der Welt«, wo tatsächlich nur vom größten »Serverbetreiber« die Rede war: das ging doch auf Dein Konto, oder?

Dafür danke und auf ein fruchtbares 2019: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Stimmt!

Ich kann mich noch gut an den Satz aus meiner Jugend erinnern: »Du wirst noch mal an die Worte deiner Mutter denken.« Nur worum es ging, weiß ich leider nicht mehr.

Markus Berger

 Neuland betreten

Ich fahre zum Shoppen jetzt immer nach Berlin. Dort ist das Internet einfach besser.

Dominik Wachsmann

 Neues »Häkchen« auf WhatsApp

»Hat deine Nachricht bereits gelesen, will aber noch nicht, dass du es weißt.«

Teja Fischer

 Jauch

Günther Jauch ist noch nie mit dem Regionalexpress gefahren, aber er wüsste, wie es geht, und das ist für mich der Zauber, der diesen Mann so besonders macht.

Johannes Floehr

 In unserer hektischen Zeit …

ist es wirklich gut, einfach mal anzuhalten, stehenzubleiben, die Welt Welt sein zu lassen, achtsam in sich hineinzuhorchen und ein paar köstliche Sekunden nur mit sich allein zu genießen – ABER NICHT GENAU IN DER SUPERMARKTTÜR, DU BLÖDE DUMPFKUH!!!

Katharina Greve

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
19.01.2019 Leverkusen, Scala Max Goldt
22.01.2019 Leipzig, Schaubühne Lindenfels Max Goldt
22.01.2019 Mainz, Frankfurter Hof Martin Sonneborn
23.01.2019 Dresden, Staatsschauspiel Max Goldt