Newsticker

Nur diese Kategorie anzeigen:Aus Eugen Egners Püppchenstudio Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Aus Eugen Egners Püppchenstudio


 

Dichterlesung (Fortsetzung vom 19.08.2017)

Etwas neben mir stieß mich an, und beim Hinsehen mußte ich feststellen, daß mein Sitznachbar ebensolche gotteslästerlichen Auswüchse kultivierte wie der Vortragende auf der Bühne. Die Person auf meiner anderen Seite hatte ich bisher nicht anzusehen gewagt, jetzt tat ich es und erschrak zutiefst. Was ich erblickte, war kein menschliches Wesen. Vielmehr räkelte sich auf der Sitzfläche eine formlose, unselig pulsierende Masse von beträchtlichem Volumen. Angewidert sprang ich auf und richtete hilfesuchend den Blick auf die Sitzreihen. Das sich mir Darbietende ließ mich aufschreien. Ich kann und will es an dieser Stelle nicht näher beschreiben, weil sonst die Seelenruhe der Leserschaft unweigerlich Schaden nähme. Mir war klar: Hier half nur eilige Flucht. Wie ich aber bekümmert zur Kenntnis nehmen mußte, war mir der Fluchtweg zur Tür verstellt. Unirdisch ekles Riesengewürm wälzte sich schlürfend heran und drohte, mich binnen Sekunden zu erreichen. In meiner äußersten Not gewahrte ich ein Stück Kanalisationsrohr am Boden, dessen Durchmesser ausreichte, um einen Erwachsenen aufzunehmen. Ohne nachzudenken, kroch ich hinein und entkam mit knapper Not. Am anderen Ende des Rohrs erreichte ich eine ganz andere Welt, in der ich mir später als Opfer von Realitätsstrahlen einen Namen machte.

 


Nur diese Kategorie anzeigen:Aus Eugen Egners Püppchenstudio Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Aus Eugen Egners Püppchenstudio

Malen ohne Lampe

 


 

 

 

Langeweile

Im Schlafanzug ging ich zur Wohnung nebenan und klingelte. Als die Nachbarin öffnete und mich erstaunt ansah, sagte ich: „Ich langweile mich.“
„Sie können mit mir fernsehen“, lautete der Vorschlag der Frau. Fernsehen! Was wurde da verhandelt! Man machte viel Aufhebens um die Quadergeburt von Waldbröl, dann war von einer Ratlosigkeitsschleife die Rede, in der der moderne Mensch gefangen sei, und irgendwann trat ein Mann namens Schmidt auf, der machte für sehr viel Geld Gesäßgrimassen. „Schalten Sie das bloß aus!“ verlangte ich, doch die Nachbarin antwortete mit einem schneidenden „Still!“
Ich, dessen Lebensmitteleinkäufe Legende sind, mußte mir weiterhin all diesen Unrat gefallen lassen. Ich wand mich vor Langeweile. Als nächstes kam ein Film mit ausgedachter Handlung. Auch wieder langweilig! Ich konnte nicht an mich halten und redete dazwischen: „Wenn ich einen Film drehen müßte, dann über Menschen, die unsichtbar werden, sobald sie einschlafen. Das wäre etwas ganz Seltenes. Ich überlege, ob diese Menschen nicht auch unsichtbar würden, wenn sie in Ohnmacht fielen. Was wäre bei Vollnarkose? Wie soll man Personen operieren, die unsichtbar sind? ‒ Das wäre ein interessantes Thema!“
Die Nachbarin schlug mit einem Stock nach mir. Als dann im Fernsehen gesungen wurde, versuchte ich verzweifelt, mir die Schallwellen vom Leibe zu halten. Ganz dumpf hörte ich noch, wie die Nachbarin mich geradezu feindselig anherrschte: „Mein Gott, wie kann ein Mensch nur versuchen, sich seinen Schlafanzug in die Ohren zu stopfen!“

(Manuskript bricht vor Langeweile ab.)

 

 


Malen mit Lampe

Nur diese Kategorie anzeigen:Aus Eugen Egners Püppchenstudio Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Aus Eugen Egners Püppchenstudio

Aus der Welt der Musik

 


 

Dialog
A: Wie geht es Ihrem Mann?
B: Er führt oberflächliche Gespräche mit der Wand.

 


 

Gedicht
Der Dachdecker stand
Am Straßenrand
Dachpfannen
Aufblasend.

Nur diese Kategorie anzeigen:Aus Eugen Egners Püppchenstudio Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Aus Eugen Egners Püppchenstudio


 

Wie gut, daß man sich nicht allnächtlich mit Nadel und Faden ins Bettzeug einnähen muß.

 


 

Eines Nachts träumte jemand, daß er aufwachte und ein Licht bemerkte, das unter seinem Bett hervorschien. ‘Licht unter meinem Bett?’ dachte er im Traum. ‘Das ist jetzt wohl das Allerneuste!’ Als er sich hinunterbeugte und nachsah, erwachte er wirklich und war enttäuscht, nur geträumt zu haben. Zum Schlafen hatte er nun keine Lust mehr und ging in den Keller.

 


Nur diese Kategorie anzeigen:Aus Eugen Egners Püppchenstudio Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Aus Eugen Egners Püppchenstudio


Beim Film


 

Vom Zustand der Sprache bei Kultursendern und Presse (Collagierte Originalzitate)

Die Ouvertüre zur Oper „Das Moloch und die Pygmäe“ begann am Anfang still und verhalten. Durch die leere Fläche klangen die Musikgeräusche. Gefahr lag im Raum und setzte den Operbetrieb lahm, so daß er an allen Ecken und Kanten fehlte. Höchstens für eine Sonatine hätte es jetzt noch gereicht, also für eine leichtfertiger angelegte Sonate. Das Orchester spielte in abwechslungsreicher Besetzung, und sogleich wurde allen klar: An mangelndem Selbstbewußtsein hatte es dem Komponisten nicht gefehlt. Er hatte die Oper klanglich vertont und damit Markensteine gesetzt. Aber konnte er damit die Kluft aushebeln? Kam ihm diese Rolle zuteil? Spielte es überhaupt eine Bedeutung? „Ich bin schon immer begeistert an Musik“, soll der Mann gesagt haben, „aber für Fettleibigkeit bei Hörer bin ich nicht schuld.“ Tatsächlich war er wesentlich vielfältiger, hatte auch aller Schwierigkeiten zum Trotz immer die Bildungskrise unterstützt. Auf die Frage „Kommen auch junge Menschen in Ihre Vorstellungen?“ antwortete er: „Junge Menschen kann man noch gar nicht sagen, es sind Kinder!“ Er selbst war 1954 in Hagen geboren und aufgewachsen, an diesem Abend erreichte er sein sechsundvierzigstes Lebensjahr.
Wegen der großen Gefahr beendete der mit weißen Handschuhen bekleidete Dirigent die Darbietung mit Bedachtheit. Das hätte ich mir nicht erträumen lassen. Die Hinterbliebenen der Greueltaten aber dankten es ihm. Sie waren wieder auf freien Füßen, aber es steckte allen noch in den Kleidern.

Nur diese Kategorie anzeigen:Aus Eugen Egners Püppchenstudio Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Aus Eugen Egners Püppchenstudio


 

Der drahtlose sprechende Tortenboden (2. Teil)

 

Ich riß den Tortenboden an mich und entkam mit knapper Not. Zu Hause hieß es dann: »Ist das vielleicht eine Sahnetorte?« Während mein Vater mich mit dem Stockschirm wandauf wandab durch die Wohnung jagte und meine Mutter beim Zirkus anrief, erklärte ich meinen Eltern, worum es sich handelte. Unverzüglich wandten sie ihr Interesse dem Tortenboden zu und wollten zum Abspielen des Tortenbodens schreiten. Ich sollte zum besseren Verständ­nis des Folgenden vielleicht anmerken: Es war damals gerade die Zeit der berühmten, sich selbst organisierenden und zerstörenden Plattenspieler. Auf so einem gefährlichen Ding einen klingenden Tortenboden aus einer übergeordneten Dimension abzuspielen, erschien uns entschieden zu riskant, deshalb baute mein Vater vorsichtshalber schnell einen eigenen Phonographen. Wir waren ziemlich aufgeregt, als es dann soweit war, und die Nadel sich auf den rotierenden Tortenboden senkte. Eine blecherne Stimme tönte: »Hallo, hallo, dies ist der drahtlose, sprechende Typ Torten­boden. Auf der Rückseite hören Sie die amourösen Abenteuer des Kindes. Auf Wiederhören auf der Rückseite!«

In Windeseile drehte mein Vater das Ding um. Beim abermaligen Aufsetzen der Nadel explodierte leider der selbstgebaute Plattenspieler mitsamt dem Torten­boden. Zwar gab es damals einen (recht primitiven) Spezialkleber für explodierte Plattenspieler und tönende Tortenböden aus übergeordneten Dimensio­nen, aber es hätte zehn Jahre gedauert, bis wir meine Abenteuer hätten hören können. Neun Jahre wären vergangen, bis wir die Krümel alle richtig zusammengeklebt hätten, und ein Jahr brauchte der Kleber zum Trocknen. Resig­niert warfen wir alles weg.

Nur diese Kategorie anzeigen:Aus Eugen Egners Püppchenstudio Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Aus Eugen Egners Püppchenstudio


 

Der drahtlose sprechende Tortenboden (1. Teil)

Meine Eltern wollten einmal etwas anderes als Hühner essen und schickten mich zum Konditor, um eine Sahnetorte zu kaufen. Weil ich nicht an einen Wander­zirkus verkauft werden wollte, gehorchte ich. Ergeben betrat ich die Konditorei, schmiß eine Handvoll Mün­zen (von meinem Taschengeld) auf den Tisch und rief: »Hier ist Geld. Ich verlange eine Sahnetorte!« Die greise Konditorin sah mich kopfschüttelnd an. »Bedaure«, sprach sie, »aber die Torte ist verliehen.«

»Verliehen?« schrie ich, um mein junges Leben fürchtend. Nie würden die Eltern es hinnehmen, wenn ich mit leeren Händen statt einer Sahnetorte zurückkehrte. Da wollten sie zum ersten Mal in ihrem Leben etwas anderes als Hühner essen, und dann passierte gleich so etwas! Die Konditorin erklärte mir, daß ich an diesem Tag nur einen klingenden Tortenboden aus einer übergeordneten Dimension bekommen könne. Wenn dieser abgespielt würde, erklängen meine amourösen Abenteuer. Sie legte mir schriftliche Beweise vor, und ich wurde ein wenig neugierig. Indem ich noch unschlüssig dastand, mahnte sie: »Beeilen Sie sich bitte mit dem Bezahlen, ich schließe gleich. Wenn ich nicht pünktlich Feierabend mache, kriege ich Prügel von meinem Stockschirm.«

Sie wies zur Wand, wo der Schirm festgebunden war. Ich sah ihn nicht gleich und mußte die ganze Wand abtasten. Auch wollte das Geld nicht recht den Besitzer wechseln. So verloren wir wertvolle Zeit, der Ladenschluß verzögerte sich durch meine Schuld. Da riß sich der Schirm aus seiner Wandhal­terung los. Erbarmungslos drosch er auf die greise Konditorin ein. Diese rief mir mit schwacher Stimme zu: »Gehen Sie! Schnell, bevor er Sie aus dem Laden knüppelt!« 

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Hallo, Allos-Brotaufstriche!

»Leckere Linsen mit ausgewählten Gewürzen und Gemüse machen den Allos-Linsenaufstrich so besonders lecker« – ist das nicht ein bisschen halbherzig? Macht neben den leckeren Linsen nicht auch das leckere Gemüse Deinen leckeren Linsenaufstrich so besonders lecker? Ja? Nein?

Schluck’s runter.

Darum bittet Titanic

 Scusi, Kellerei Settevetro (Italien)!

Scusi, Kellerei Settevetro (Italien)!

Wegen eines technischen Fehlers ist Dein Lambrusco in die Wasserleitungen des Örtchens Castelvetro di Modena gelangt und sodann hellrot und schäumend in einigen Häusern aus den Wasserhähnen geperlt. Der Unfall sei aber »nicht mit hygienischen oder gesundheitlichen Risiken verbunden« gewesen, teiltest Du mit.

So begrüßenswert natürlich im allgemeinen eine Alkoholversorgung aus dem Wasserhahn sein mag, müssen wir doch fragen: Hast Du noch alle Spaghetti im Topf, Kellerei Settevetro? Lambrusco zu verabreichen ist nach Recherchen in unserer famiglia sogar der Mafia zu eklig!

Es grüßt mit einem kühlen Konterbier: Titanic

 Kennen, Hagen Hultzsch (FDP Thüringen),

muss Sie natürlich niemand, dennoch hat es uns beeindruckt, dass Sie auf einem Wahlplakat, über das wir im Weimarer Straßendreck gestolpert sind, gewissermaßen prophetisch gefordert haben, den Menschen mehr zuzutrauen. Völlig daneben lagen Sie allerdings mit Ihrem Gruß »Hallo übermorgen«. Das hätte doch wohl treffender heißen müssen: »Hallo vorgestern«!

Kann sich das auch gut als künftigen Gruß an Ihre Partei vorstellen: Titanic

 Huhu, »Süddeutsche«!

Unter der Überschrift »Lauter Millionäre« gabst Du Arbeitnehmern in Deutschland sieben Tipps, wie sie im Lauf ihres Berufslebens eher 2,8 Millionen als 900 000 Euro brutto verdienen könnten. Neben wertvollen Ratschlägen wie »Berufswahl stellt Weichen«, »Lücken im Lebenslauf kosten«, »Bildung zahlt sich aus«, »Gehalt wächst mit dem Alter« und »Auf die Region kommt es an« heißt es unter »Führungsposten lohnen sich«: »Reichwerden klappt am ehesten, wenn man einen Chefposten ergattert.«

Echt, SZ? Bisher waren wir immer davon ausgegangen, dass man reich wird, wenn man möglichst lange einen subalternen Posten innehat, an dem einem alle anderen sagen, was man zu tun hat: Titanic

 Platsch, Bestsellerautor Frank Schätzing!

Wie hörten wir Sie jüngst aus dem Radio rausraunen? »Wenn Sie sich einmal in die Politik reinbegeben, verlieren Sie Ihre Freiheit – auch die Freiheit, Dinge auszusprechen. Die Parteistrukturen, in denen Politiker sich von der Pike auf hocharbeiten, sind wie Flüsse, und Sie sind der Kiesel. Sie werden rund geschliffen, ob Sie das wollen oder nicht. Andernfalls kommen Sie ja gar nicht oben an!«

Au weia. Was also, Frank Schätzing, tun? Flusskiesel künftig ungeschliffen lassen, damit sie besser oben ankommen und auf der Wasseroberfläche schwimmen? Strukturen entwässern, damit sie aufhören, wie Flüsse zu sein? Die Pike aus dieser feuchten Metapher nehmen, bevor sie rostet? Ja? Und wenn Politiker dann endlich die Freiheit haben, »Dinge auszusprechen« – was schätzen Sie: Wird das dann so eloquent und bildstark klingen, als hätte es ein gelernter Schriftsteller formuliert?

Übt noch die flüssige Aussprache: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Offener Widerstand

Ohne mein Wissen ist aus der Telefonzelle im Dorf ein beschissener offener Bücherschrank geworden. Aus Trotz gehe ich dort jetzt immer telefonieren.

Ronnie Zumbühl

 Frage nach dem Sinn des Lebens

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es eine Handvoll auserwählter Menschen gibt, denen eine höhere Macht den allgemeinen Sinn des Lebens bereits erläutert hat, aber leider sind das wahrscheinlich allesamt solche »Mich fragt ja niemand!«-Typen.

Cornelius W.M. Oettle

 Pragmatismus

Die Oma einer Freundin pflegte in der Nachkriegszeit, als es nichts zu essen gab, ihren hungrigen Kindern einen pfiffigen Ausweg aufzuzeigen, wie sich die Lust aufs Essen leicht vergessen lasse: »Jetz hauma uns halt as Maul am Tischeck an!« Und tatsächlich ist kaum etwas besser geeignet, den knurrenden Magen zu übertönen, als der Schmerzensschrei nach einer an der Tischkante blutig geschlagenen Lippe.

Tibor Rácskai

 Es gibt nur Innen

Großstädte haben keinen Stadtrand. Es kommt immer noch ein Imbiss, noch eine Baustelle, eine Industriehalle, ein Depot. Geografinnen, Immobilienmakler und Raumplaner starteten Expeditionen, um an den Rand einer Großstadt zu gelangen. Nie sind welche zurückgekommen.

Miriam Wurster

 Wesentlich werden

Neulich im Café bildete ich mir ein, am Nebentisch die Schriftstellerin Karen Duve zu sehen, um dann auf den zweiten Blick zu bemerken, dass es sich in Wahrheit um die Schauspielerin Catherine Deneuve handelte. Meine Hoffnung, es könne sich bei mir in Wahrheit um den Maler Jasper Johns handeln, erfüllte sich allerdings nicht.

Jasper Nicolaisen

Vermischtes

Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 31.03.:

    Der "Spiegel" befragt TITANIC-Chefredakteur Moritz Hürtgen zu Corona als Gegenstand von Satire. 

  • 30.03.:

    "Der kleine Herr Tod" von Christian Y. Schmidt ist Buchtipp bei radioeins, die erste Lesung dazu gibt es hier. Auch MDR-ARTOUR stellt das Buch vor. Einen weiteren Livestream gibt es ab dem 1.4. jeden Mittwoch um 19 Uhr.

  • 13.03.:

    Stefan Gärtner in der "Jungen Welt" über Lutz Seiler.

     

  • 07.03.:

    Über den internationalen Frauentag schreibt Mark-Stefan Tietze in der Taz.

  • 06.03.:

    Der "Focus" berichtet darüber, wie TITANIC als "Tesla-Europabüro" die Bürger von Grünheide über die geplante Giga-Factory von Elon Musk aufklärte.