Newsticker

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Prominente Stimmen zum US-Wahlergebnis

"WTF? Ich bin entsetzt! Warum haben die Amis nicht so gewählt, wie die Deutschen es ihnen vorgeschrieben haben?"
Sigmar Gabriel, Deutscher

"Trump hat vor allem bei den weißen Männern in karierten Unterhosen, bei den arbeitslosen Cowboys und bei den Grizzlybären ohne College-Abschluß gepunktet."
Jörg Schönenborn, ARD-Erklärbär

"Wieso durfte dieser Irre Opdenhövel die Wahl moderieren? Und warum fiel ihm Mehmet Scholl nicht ins Wort?"
Frank-Walter Steinmeier, Wahlbeobachter

"Ich bin erleichtert, daß es nicht Horst Seehofer geworden ist!"
Angela Merkel, Politikverdrossene

"Diese fettärschigen kulturlosen Trottel-Amis! Wie kann man nur einen Populisten und Rassisten wählen?"
Günther Oettinger, Diplomat

"Wie jetzt, 'Präsident'? Und was macht man da so?"
Donald Trump, Showman

"Ach, das macht nichts. Als Rednerin verdiene ich sowieso mehr."
Hillary Clinton, Wallstreet-Insiderin 

"So a big Scheiße! Now, ick wandere in a liberal country aus – nach Austria!"
Arnold Schwarzenegger, Österreicher

"Ein Pfälzer wird US-Präsident... chrchrchr... ich bin sehr stolz... chrchrchrchr..."
Helmut Kohl, Pfälzer

„Herr Trump kann am Sonntag gerne in meine Sendung kommen.“
Anne Will, Schleiereule

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Polit-Stimmen zum möglichen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz

"Das ist mir egal! Hauptsache, der Gabriel wird es nicht!"
Sigmar Gabriel, Minister für Fettnäpfchen und Widersprüche 

"Markus wer?"
Angela Merkel, SPD-Insiderin

"Die... Hahaha... SPD... Hahaha... will wieder einen Kanzlerkandi... Hahaha, ich gehe mein Geld zählen."
Peer Steinbrück, Lobbyist und Clown

"Gute Idee! Volksverräterin Merkel muß weg!"
Horst Seehofer, Alternative für Deutschland

"Waaaas? Wieder ein SPD-Mitglied? Um Himmels willen! Hat die SPD denn gar nichts gelernt aus der Vergangenheit?"
Helmut Schmidt, SPD-Vergangenheit

"Wieso macht die SPD nicht einen Sitzsack zum Kandidaten? Der hätte zumindest noch eine kleine Chance!"
Franz Müntefering, Sitzsack

"Hauptsache, es wird kein fußballspielender, ministrierender Senegalese."
Andreas Scheuer, Penisneider

"Die SPD sollte lieber einen starken Mann aufstellen. Hannelore Kraft zum Beispiel."
Gerhard Schröder, Russentroll

"Klasse! Die süße Maus wird das bestimmt ganz toll machen."
Frank Henkel, Experte für Mäuse

"Das ist eine chöne Herausforderung für mich! Mein Ziel: 15 Prozent plus x."
Martin Chulz, Rheinländer

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Stimmen von der Grundsteinlegung für Stuttgart 21

Bahnchef Rüdiger Grube hat am Freitag den Grundstein von Stuttgart 21 gelegt. TITANIC war dabei und hat sich bei Anwesenden nach ihren schönsten Bahn-Erlebnissen erkundigt.

"Ich weigere mich, in Vehikel der Deutschen Bahn zu steigen! Und schreiben Sie 'Deutsch' da bitte in Anführungszeichen – solange die Bahn sich weigert, das zweite S in S-Bahn wiedereinzuführen."
Wolfgang Gedeon, Antisemit/AfD

"Ich bin eigentlich nicht wegen der Grundsteinlegung hier, sondern nur auf der Durchreise, bin schon vor 30 Jahren ausgewandert. Vorhin traf ich aber einen geistig schwerbehinderten Rentner, dem Wörter aus den Mundwinkeln bröckelten, die sich erst innerhalb von zwei, drei Minuten als zusammenhängende Sätze begreifen ließen. Er behauptete immer wieder, Ministerpräsident Baden-Württembergs und dennoch kein CDU-Mitglied zu sein, sondern, hihi, ein Grüner! Ich machte das Spiel eine Weile lang mit, bis er sich verriet, als er für niedere Erbschaftssteuern plädierte und von seiner S-Klasse schwärmte."
Jutta Eisele, Exil-Schwäbin

"Verdammt noch mal, wie oft soll ich euch hirnverbrannten Reportern mit euren saudämlichen Fragen nach irgendwelchen Anekdoten eigentlich noch sagen, daß ich kein Schwabe, sondern Badener bin? Hier, riechen Sie an meinem Finger, dann wissen Sie, wie ich Leute wie Sie finde!"
Joachim Löw, Schwabe

"Als ich das erste Mal mit dem Zug in Stuttgart angekommen bin, hab ich die Henkel meines Jutebeutels zwei Stunden lang zwischen den Zähnen getragen. Woher hätte ich auch wissen sollen, was Maultaschen sind?"
Kornelius Winterscheidt, Hipster

"Mei liebschde Boahgschicht isch reladiv schnell vrzählt: Mir hen moal widdr uff dr Zug gwarded, also I ond mei Kumbl, dr Karl-Heinz, ond na hat dr Karle gmoint, mir kenddad doch en dr Boahofsboiz fir jede Virddlstond, wo der z’schbät isch, a Virddele schloza. Am End war’s na so, daß mr boide dodaal oin hogga ghätt hen, eipennt sen ond na’s Taxi hen nemma missa."*
Jochen Bauer, Genießer

*Etwa: "Ich hatte noch nie Probleme mit der Bahn. Sie ist stets pünktlich und die Spätzle im Bordbistro sind hervorragend."

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Die ergreifendsten Statements zum Foto des blutverschmierten Kindes aus Aleppo

"Unglaublich! Jetzt müssen die Herren Politiker die Burka verbieten! Was soll denn noch alles geschehen, Himmelherrgottsakrafix?!"
Horst Seehofer, Mann von der Straße

"Als ich das Bild zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich gar keine Lust mehr auf Olympia gucken und mußte weinen. Wir alle sind dieses Kind! ;-("
Joachim Gauck, Heulsuse

"Geiles Bild! Scharfes Stück! Da platzt mir die Wurst! Äh, sorry, dieses Statement habe ich mir bereits vor einem Jahr ausgedacht. Um welches Bild geht’s grad?"
Atze Schröder, K.o.-Comedian

"Okay Leute, überredet. Ich werde das Foto nachstellen. Demnächst mehr auf meinem Instagram-Account!"
Ai Weiwei, PR-Maschine

"Den Jungen lade ich in meine Sendung ein! Zusammen mit Andrea Nahles, den beiden sexy Beachvolleyball-Olympiasiegerinnen, Matze Knop, Markus Söder, einem gehbehinderten Meerschweinchen und Waldi Hartmann. Wird ’ne tolle Runde! Schalten Sie ein!"
Markus Lanz, Showfotograf

"Liebe Freunde, LEIDER ist der Krieg in Syrien immer noch nicht vorbei. Aber KEIN Problem, meine Söhne Frederic und Fritzchen UND ich haben BESCHLOSSEN, nächste Woche hinzufliegen und alles ZU beenden. Gern geschehen! Euer JT"
Jürgen Todenhöfer, Rucksacktourist 

"Nee Leuete det kommentier ick nüsch, sonst heeßt et widda ick bin Natzi!!!! Nüsch mit mia!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!"
Mario Barth, Natzisau

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Zum Tod von Bommi "Bommel" Baumann – Zeitzeugen erinnern sich

"Kennengelernt habe ich Bommi auf einem Spielplatz in Kreuzberg. Bommi drehte gerade einen Joint und fragte: 'Willste ooch ma ziehen? Det Ding ballat dir die Rübe wech wie so’n stümperhaft zusammenjebauter Sprengsatz.' Natürlich haben wir dann Mordsärger bekommen, als die Kindergärtnerinnen Lunte rochen. Für den Rest des Tages mußten wir ins stille Zimmer, war uns aber egal, wir waren ja high."
Waldemar B., heute Pneumologe

"Ich gehörte damals zum 'Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen'. Das kann man sich heute ja gar nicht mehr vorstellen. Das war einfach eine Gruppe von jungen Leuten, die mit gesellschaftlichen Tabus brachen; das waren ganz verschiedene Interessen, die da aufeinandertrafen. Da gab es welche, die wollten pausenlos Drogen nehmen und Sachen in die Luft sprengen, andere wollten lieber Stoff konsumieren und Terroranschläge begehen, und wieder andere waren nur an Rausch und Gewalt interessiert. Es war ein Gefühl von Freiheit, das wir genossen, freitags ohne Unterhose aus dem Haus zu gehen und, äh, wie war die Frage?"
Jürgen H., 99. Semester

"Bommi hat immer Leute angezogen. Wir saßen im 'Pogrom', das war damals eine linke Stammheimkneipe in der Stresemannstraße, Ecke Meinhofplatz, auf einmal ging die Tür auf und eine Hundertschaft Polizisten kam hereingestürmt: LKA, BKA, BND, NPD, Stasi, alles. Bommi war inzwischen längst untergetaucht, weil er unter der Bank nach seiner Haschpfeife suchte. Wir anderen durften dann an seiner Stelle ins Kittchen wandern, schöne Scheiße!"
Laura G., heute Kleintiercoach

"Es gab eine Begegnung mit Bommi, an die erinnere ich mich noch gut: Wir liefen in der Rommelallee aufeinander zu, die hieß damals ja noch Rommelchaussee, alles war da mit hohen Häusern zugestellt, nicht so wie heute – und jedenfalls hatte ich eine Zeitung unter dem Arm, den 'Frankfurter Beobachter' für eine Mark fünfzig – das war ja noch D-Mark –, und wir gingen also aufeinander zu, ich hatte die Kapuze übergezogen, weil der Herbstwind schon kalt war, und plötzlich, 50 oder 100 Meter vor mir, bog Bommi in eine Seitenstraße ein. Vielleicht war es aber auch jemand anders."
Max M., heute professioneller Zeitzeuge

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Prominente zum Attentat in Orlando

"Ich war dort, hatte ein Date mit einem verdeckten CIA-Underwearcover-Agenten. Deshalb weiß ich: Es war ein Inside-Blowjob. Und ich weiß auch: Im Deutschen Reich sind solche perversen Orte nach immer noch geltendem Gesetz verboten, genau wie ich übrigens."
Xavier Naidoo, Alligator mississippiensis

"Ich hätte diesem Attentäter erst mal Blut abgenommen. Der war bestimmt gar kein richtiger Türke! Auch, wenn es sicher nicht die Falschen getroffen hat, würde ich den Kerl lebenslang wegsperren, am liebsten in einen meiner neuen Schwulenknäste."
Recep Tayyip Erdoğan, Aktivist

"Es tut mir sehr leid um diese lebensfrohen 175er. Aber der Vorfall zeigt auch, was passiert, wenn man mit falscher Toleranz dem Islamterror die Hintertür öffnet. Können Sie bitte noch einen albernen Smiley hinter dieses Zitat setzen?" (Nein.)
Erika Steinbach, Hetzmetze

"Ich bin gerade mit anderen Dingen beschäftigt, habe von dieser Sache nichts mitbekommen. Warum sollte ich auch? Wollen Sie mir etwa irgend etwas unterstellen?! Und jetzt entschuldigen Sie mich, ich muß mich mal kratzen."
Jogi Löw, Maskottchen

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Milchpreis auf Rekordtief – Das sagen die Bürger

"Na ja, wie heißt es so schön? Wenn der Eichelhäher am ersten nebeligen Märzmorgen nach einer Vollmondnacht in einem Schaltjahr von Ost nach West über das Gülleloch gleitet und die Hofkatze einem darauf stinkende Knäuel in den Kaffee hustet noch bevor die Sonne untergeht, wird der Milchpreis katastrophal. Von daher war es ja abzusehen."
Alois, 44, Bauer

"Milch ist eh weißes Blut! Da kann ich ja gleich die Tränen der Kühe trinken. Oder Käse daraus machen. Bauern sind Mörder!"
Maike, 23, Flexitarierin

"Das haben wir jetzt von diesen 'Kulturbereicherern'. Kommen hier her, aber trinken alle nur ihre Ziegenmilch und lassen uns Deutsche milchtechnisch im Stich! Und dann lachen sie noch über uns: Hihihi, hihihi. So! So lachen die! Teufel noch eins, das sind Zustände wie in der Weimarer Republik!"
Richard, 51, AfD-Wähler

"Ja, ich weiß... Zwanzig Cent pro Liter, sehr schlimm, blablabla. Um ehrlich zu sein: Ich find die Debatte einfach lächerlich. Wozu braucht ’ne Kuh denn Geld?"
Severin, 19, Abiturient

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Privet, »Zeit Campus«!

In Deinem aktuellen Heft findet sich eine Reportage über Punkrockbands in Russland und darin wiederum der Satz: »Pornofilmy«, eine der Bands, »bezeichnet sich selbst als regierungskritisch. Ihre Lieder heißen Armes Land oder Traut der Regierung nicht

Wir halten journalistische Skepsis ja wirklich in allen Ehren, aber in manchen Situationen und bei gewissen Indizien darf man seinen Interviewpartnern auch einfach mal glauben.

Finden zumindest Deine Naivchen von der Titanic

 Moinmoin, Nandus!

Moinmoin, Nandus!

Vor 18 Jahren seid Ihr aus einer Lübecker Straußenfarm ausgebüchst und habt Euch seither munter in Nordwestmecklenburg angesiedelt. Anfangs nur ein gutes Dutzend, ist Eure Population auf mittlerweile über 500 Laufvögel angewachsen. Wenn das so weitergeht, stellt Ihr demnächst in Eurem Landkreis die Bevölkerungsmehrheit.

Doch aufgepasst: Ihr habt zwar keine natürlichen Feinde, seit kurzem jedoch die Alphatierchen und Aasgeier von der FDP im Nacken, die Euch ins deutsche Jagdrecht aufnehmen wollen und als »große Gefahr« geißeln. Kleine Bitte: Könntet Ihr, statt konzeptlos alle Felder leerzufuttern, nicht zur Abwechslung mal was Sinnvolles tun, z.B. den Lebensraum des Nazidorfs Jamel verwüsten oder wenigstens das Kreisbüro der örtlichen FDP (Dorfstraße 27, 19417 Jesendorf)? Auf, auf!

Eure Fressfreunde von Titanic

 Ralph C. Freund!

Da massakriert ein weißer Nationalist in der texanischen Grenzstadt El Paso unter anderem sieben Mexikaner, woraufhin der US-Präsident seine gewohnte ausländerfeindliche Hetze betreibt. Und Sie, Chef der sog. »Republicans Overseas«, dürfen bei WDR 5 den in die Kritik Geratenen in fließendem Deutsch verteidigen: »Trump ist nun alles, aber kein Rassist.«

Na, klar Robert »C.« Freund, und das »C«, welches der damalige Immobilienspekulant und Vermieter Trump schon Anfang der Siebziger Jahre in die Bewerbungsunterlagen farbiger Wohnungsinteressenten stempeln ließ – ein Vorgehen, für das er schon damals von den US-Behörden verklagt worden ist –, stand auch nicht für »colored«, sondern für das auf die Weltläufigkeit seines Initiators verweisende Wort »Cosmopolitan«, nicht wahr?

Keine Grüße: Titanic

 Glückwunsch, Simon Rolfes!

Sie sind Sportdirektor des Fußballvereins Bayer Leverkusen und äußerten jüngst den Satz: »Wir kommen vom Ansatz, mit dem Ball spielen zu wollen.«

Und wir kommen vom Ansatz, Ihnen zu gratulieren, dass das der genau richtige Ansatz ist, denn Fußball ist ja schließlich eine Ballsportart. Hätten Sie etwa behauptet, Sie kämen vom Ansatz, mit dem Puck spielen zu wollen, oder mit Doppelkopfkarten, oder gar mit dem Gedanken, künftig Eigenblutdoping zu betreiben, wären das total falsche Ansätze gewesen. So aber haben Sie eindrucksvoll bewiesen, dass Sie vom Ansatz her der absolut richtige Mann am richtigen Ort sind und nicht etwa ballaballa.

Verwandelt diesmal ansatzlos: Titanic

 Gloria von Thurn und Taxis,

neulich fanden wieder mal die Festspiele im Innenhof Ihres Regensburger Schlosses statt. Da jubeln immer alle und freuen sich, und die geladenen Künstler, beispielsweise Elton John und Sting und Tom Jones, bedanken sich artig für die Einladung.

Und jetzt das! Bevor die Band Revolverheld zur Zugabe ansetzte, sagte Sänger Johannes Strate: »Wir spielen hier auf dem Grund einer Frau, mit deren Werten wir überhaupt nicht übereinstimmen. Man darf Missbrauch in der katholischen Kirche nicht bagatellisieren und Flüchtlinge nicht elendig im Mittelmeer verrecken lassen.« Und alle klatschten und jubelten. Und Sie? Sie sagten: »Gott sei Dank darf man heute noch seine Meinung sagen.«

Das stimmt, Prinzessin, Sie tun das ja unentwegt, haben Abtreibung als »Massenmord«, Beten als Heilmittel gegen Homosexualität und Migration als »eine Art Krieg« bezeichnet. Über jahrzehntelange Misshandlungen bei den Regensburger Domspatzen vermeldeten Sie: »In meiner Jugend waren Schläge ein ganz normales pädagogisches Mittel, um mit frechen Kindern, wie ich eines war, fertig zu werden.« Vor einem halben Jahr klang Ihre Meinung zur Meinungsfreiheit übrigens noch so: »Natürlich gibt es die Meinungsfreiheit. Aber wir dürfen nicht sagen, was wir denken.«

Mit Blick auf das, was Sie ohne Beteiligung Ihrer grauen Zellen von sich stemmen, möchte tatsächlich keinesfalls auch noch wissen, was Sie denken: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Add Blue

Die Zeit, in der mit Ersatzflüssigkeit Bindenwerbung gemacht wurde, wird auch als die Blaue Periode der Werbeindustrie bezeichnet.

Tobias Speckin

 Zu ihrem Uniabschluss

wollte sich meine Freundin ein Cutting, ein Narbentattoo, zulegen. Ihr Freund hegte allerdings ästhetische Bedenken, sodass sie ihr Vorhaben verschob. Seit einiger Zeit sind die beiden allerdings getrennt, und die Sache ist damit geritzt.

Laura Brinkmann

 Fast schon Werbung

Beim Einkauf von Grillklimbim stieß mir Kohle mit Öko-Siegel ins Auge, die damit warb, dass sie »erstaunlich gut« brennbar sei. Ja, wagen denn nicht einmal Reklamefritzen in Zeiten der durch Streamingwerbung seelisch verhornten Kundschaft noch das ganz grelle Ranwanzen? Was kommt als nächstes? »Schokoriegel – schmeckt scheiße wäre leicht übertrieben«? »Mehl – dare to call it unschwarz«? »Dildo – nicht schlecht für einen Schwanz«?

Jasper Nicolaisen

 Unpolitische Tiere: der Adler

Adler, Adler schweb empor
Du hast heute Großes vor
Flieg hinauf auf deinen Schwingen
Schwebe über allen Dingen
Segle, kreise, räsoniere
Sinne nach und meditiere
Über diese Frage nur:
War heute nicht die Müllabfuhr?

Gunnar Homann

 Habenwollen

Wenn ich Erich Fromms Buch »Haben oder Sein« verliehen habe, darf ich dann nach einiger Zeit sagen, dass ich es gerne zurückhaben würde, oder habe ich dann mal wieder gar nichts verstanden?

Ludger Fischer

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
19.09.2019 Berlin, Hausbrauerei Eschenbräu Katharina Greve
19.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst Hans Traxler
20.09.2019 Stuttgart, Superjuju Katharina Greve
20.09.2019 Nartum, Haus Kreienhoop Gerhard Henschel