Newsticker

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Aus Eugen Egners Püppchenstudio

Sind Sie das?


 

Vor der Operation (Teil 3 und Schluß)

Ich erschrak – darauf war ich nicht vorbereitet, beim besten Willen wußte ich so plötzlich keine namhaft zu machen. Die Worte „betäubte Personen“ riefen mir lediglich wieder ins Gedächtnis, daß wir auf den Anästhesisten Glemmer warteten. Zu meiner Erleichterung schien der Chefarzt aber schon vergessen zu haben, was er vor ein paar Sekunden von mir verlangt hatte. Er setzte nämlich seinen Vortrag fort und ließ sich nunmehr wortreich darüber aus, daß meine Operation gewiß ein voller Erfolg würde, in medizinischer wie in menschlicher und jeder anderen Hinsicht. Da betrat endlich der Erwartete den Raum, ein Köfferchen tragend, das vermutlich Betäubungsgerät enthielt. Seine Ähnlichkeit mit dem Porträtgemälde reichte für eine Identifizierung aus. Auf die Worte des Chefarztes eingehend, rief Glemmer selbstbewußt: „Ich bin Teil des Erfolgs! Ohne mich teilweise kein Erfolg!“
Schnell war ein drittes Glas mit Wein gefüllt, und wir stießen noch einmal auf das Gelingen meiner Operation an. Der Anästhesist packte das Betäubungsgerät aus und tat, als wolle er den Chefarzt und mich narkotisieren. Laut kreischend flohen wir quer durchs Zimmer, die Wände hinauf und über die Decke. Vermutlich machte der Mann nur Spaß, doch wollten wir es lieber nicht darauf ankommen lassen. Es entstand ein ziemlicher Tumult, und wir bekamen rote Wangen von der vielen Bewegung (der Wein tat ein übriges). Dieser eher spielerische Umgang mit der Materie nahm mir zwar einen Teil der Angst vor Narkose und Operation, zuletzt entschied ich mich vorsichtshalber aber doch für eine Spontanheilung ohne medizinische Maßnahmen. Ich habe es nie bereut.

 


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Vollfigur mit blauem Punkt


 

Vor der Operation (Teil 2)

Um uns die Zeit zu vertreiben, demonstrierte der Chefarzt die eklatanten ärztlichen Kunstfehler, die in meinem speziellen Fall vermieden werden mußten. Mittendrin rief ein entfernter Zahnarzt an und fragte, ob ich nicht an Zahnersatz interessiert sei, doch war das das letzte, was ich jetzt gebrauchen konnte. Nach einer Dreiviertelstunde fielen dem Chefarzt keine Kunstfehler mehr ein. „Dann erläutere ich Ihnen am besten die menschliche Physis, bis dieser Glemmer kommt“, entschied er. „Beginnen wir mit dem Gehör. Paläontologisch gehört das linke Ohr einer anderen Entwicklungsfamilie an als das rechte.“
„Was aber“, fragte ich, „wenn der Mensch eine Scheibe wäre?“
Darauf erhielt ich außer einem mißbilligenden Blick keine Antwort. Als nächstes kamen die Organe an die Reihe. „Fassungslos stehen wir vor dem System der Organe“, dozierte der Chefarzt mit Leidenschaft, „Organe! Lappen, Klumpen, Schläuche, wüstes Zeug. ‚Wer hat sich das nur ausgedacht?‘ rufen wir in unserer Verstandesnot, schlagen uns an die Stirnen und stampfen wild mit den Füßen auf, während wir im Raum umherirren gleich betäubten Personen. – Bitte nennen Sie berühmte betäubte Personen, die Sie kennen!“

 

 

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Unechtes Bild


 

Vor der Operation (Teil 1)

Vor der Operation hatte ich eine Unterredung mit dem uralten Chefarzt. „Der Eingriff, den persönlich durchzuführen ich mir nicht nehmen lasse, wird drei Stunden dauern“, informierte er mich, „doch es wird sich lohnen.“
Bevor ich etwas antworten konnte, schenkte er uns Rotwein ein und sprach: „Trinken wir auf das Gelingen der Operation. Wir werden Glück brauchen.“
„Werde ich eine Narkose bekommen?“ fragte ich.
„Gut, daß Sie das ansprechen“, meinte der Chefarzt, „wir müssen noch den Anästhesisten hinzuziehen. Ich glaube, so ist es üblich.“
Er zeigte mir ein Porträt des Anästhesisten, von unbeholfener Hand auf einen Karton gemalt (einige Seitenteile ließen sich ausklappen). Der Dargestellte sah aus wie ein Prophet des Jüngsten Gerichts mit selbstgemachter Brille.
„Gomregler heißt der Mann, und er hat das Betäubungshandwerk gelernt“, erklärte mir der Chefarzt, „aber sehr, sehr spät.“
Ich wandte ein: „Gomregler heißt kein Mensch. Menschen heißen ganz anders.“
„Vielleicht Glemmer?“
„Ja“, gab ich zu, „Vielleicht Glemmer.“
Der Chefarzt war noch lange nicht zu alt zum Telephonieren und schrie in den Hörer: „Schicken Sie mir Glemmer! Sofort! Ja, er soll Betäubungsgerät mitbringen!“

 


Gespenstisches Bild

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Der neue Abteilungsleiter (nicht sehr ähnlich)


 

Anregung
"Warum schreibt niemand eine unerforschliche Oper anläßlich des Endes der Steinzeit?"

 


 

Im Deutschunterricht sprach der Lehrer zu mir: „Du kleiner Bastard kannst wohl lesen, wie?“

 


 

Vorstellung des neuen Abteilungsleiters durch den Firmeninhaber
„Dieser Mann ißt Blumenerde.“

 


Echtes Bild

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Denkwürdige Geschichte eines Mannes

Wegen häufiger Schwindelanfälle sucht ein Mann seinen Hausarzt auf. Der Arzt untersucht den Mann so gründlich, daß ihm selbst schwindlig wird. Die Diagnose lautet: »Das Genital ist noch bestens, aber der Kopf taugt nichts mehr. Er muß ersetzt werden.«
Bedauernd fügt der Arzt hinzu: »Leider kann ich Ihnen keinen neuen verschreiben, die Krankenkasse bezahlt so etwas nicht.«
Das einzige, was der Arzt tun kann (und laut Vorschrift tun muß): Er kennzeichnet den Kopf des Mannes mit dem Schild Außer Betrieb. Auf der Straße zieht der solchermaßen gekennzeichnete Kopf des Mannes die Aggressionen der Rüpel auf sich. Sie versuchen, ihn mit Steinen einzuschmeißen, wie sie das mit den Fensterscheiben leerstehender Häuser zu tun gewohnt sind. Davon wird dem Mann noch schwindliger.
Wenig später hat er trotz allem (und immer noch mit demselben Kopf) eine Idee, die ihm viel Geld einbringt. Dies versetzt ihn in die Lage, sich einen neu­en Kopf anschaffen zu können. Der alte ist, nachdem er die Idee hatte, restlos verbraucht. Eines Tages sieht der Mann eine sehr große Baßtrommel in einem Schaufenster und betritt aus Neugier den dazugehörigen Laden. In der Vitrine neben der Kasse entdeckt er zufällig einen schönen Kopf. Den kauft er und geht damit zu seinem Arzt.
Der Kopfaustausch verläuft erfolgreich: kein Wackeln, kein Schwindelgefühl. Nach der Operation tötet der Mann den Arzt, weil dieser eine so gottlose Tat wie einen Kopfaustausch vorgenommen hat. Dann eröffnet er eine Näh­stube, wird als Schneider Gottes weltberühmt und läßt sich, völlig schwindelfrei ge­worden, sogar aus einem Flugzeug werfen.

(Aus einem älteren Buch, das kaum jemand kennt)

 


Portrait (Holzschnitt)

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Bei Tisch (Brettspiel)


 

Wenn der Zug sein Ziel erreicht hat, werden die Regenschirme aller Passagiere im Freien auf einen Haufen geworfen. Dieser Brauch ist, mit Verlaub, unsinnig und sollte schnellstens abgeschafft werden.

 


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Verloren und gefunden

Kaum konnte das Kind auf dem Boden herumkriechen, da war es auch schon spurlos verschwunden. Die bekümmerten Eltern suchten es überall, in allen Winkeln und Möbeln. In einer Schublade fanden sie etwas, worüber sie ihr Kind vergaßen und womit sie während der nächsten vierzig Jahre vollkommen ausgelastet waren. Nach Ablauf dieser Zeit kehrte das Kind unvermutet zurück. In jeder Hinsicht stark verändert, erklärte es, seinerzeit in ein Loch gekrochen und bis soeben darin geblieben zu sein.
»Ist das nicht über alle Maßen erstaunlich?« fragte es die Eltern, doch die winkten müde ab und zeigten ihm, was sie in der Schub­lade gefunden hatten.

(Nach einer Zeitungsmeldung)

 


 

 

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Noch was, Kretschmer!

»Es ist widerlich, wie Rechtsextreme im Netz Stimmung machen und zur Gewalt aufrufen. Wir lassen nicht zu, dass das Bild unseres Landes durch Chaoten beschädigt wird«, twitterten Sie, nachdem der Nazimob durch Chemnitz gefegt war. Machen Sie sich da mal keine Sorgen: Das Bild, das wir von dem Land haben, für das Chaoten wie Sie verantwortlich zeichnen, kann gar nicht mehr beschädigt werden.

Ihre Sachsen-Basher von der Titanic

 Respekt, Julia Klöckner (CDU),

Respekt, Julia Klöckner (CDU),

wie Ihnen der Job als Landwirtschaftsministerin bereits nach wenigen Monaten in Mark und Bein übergegangen ist! Ja, man kann sagen, Sie haben schon ordentlich Stallgeruch. Der »Stern« konfrontierte Sie mit der rustikal formulierten Frage, »was Sie fühlen, wenn Sie in einen Schweinestall kommen, in dem die Tiere auf 0,75 Quadratmeter stehen und in der eigenen Scheiße liegen«. Bauernschlau konterten Sie: »Es gibt sehr unterschiedliche Ställe. Ich betrachte die Landwirtschaft differenziert ... Groß ist nicht gleich böse. Es gibt ganz kleine Betriebe, die ihre Tiere nicht artgerecht halten. Oder große, die sehr viel fürs Tierwohl tun ... Dort laufen Kühe frei herum, gehen selbstständig zum Melkroboter, ihr Gesundheitszustand wird ständig durch digitale Halsbänder überwacht.«

Und ist das nicht das perfekte Sinnbild für den Zustand aller Regierungsparteien? Die großen sind nicht zwangsläufig böse, stinken kann es überall, ehemalige Volksparteien dümpeln im Kot, Wähler werden nicht artgerecht zur Schlachtbank geführt – ach, sagen Sie: Was vermeldet Annegret Kramp-Karrenbauers Digitalhalsband gerade? Und schafft es Jens Spahn schon ganz allein zur Melkmaschine?

Muh! Titanic

 Originell, Dieter Janecek (Grüne),

war Ihre Anfrage an die Bundesregierung, wie diese auf einen Erstkontakt mit Außerirdischen vorbereitet sei, natürlich nicht. Wie jeder Mensch weiß, landen Aliens bevorzugt in den USA, weil sie dort fetziger in den Medien abgefeiert werden. Für Deutschland bleiben dann nur die Extraterrestrischen übrig, die problemlos eine Partei wie die Grünen bevölkern können.

Den Erstkontakt gab es also längst, und sich auf grüne Männchen wie Sie, Janecek, vorzubereiten, ist so öde, dass man es nicht mal der Bundesregierung wünscht. Titanic

 Isabel Vollmer (Schauspiel)!

Im neuen Til-Schweiger-Film »Klassentreffen 1.0« lutschen Sie drehbuchbedingt an des Meisters Fingern und berichteten hinterher über den Dreh: »Es war lustig, denn später steckte ich auch meinen Finger in Til Schweigers Mund. Er konnte seine Regieanweisungen dann nur nuschelnd geben.«

Ach, interessant, das erklärt einiges. Nur nicht: Steckt Ihr Finger wirklich erst seit diesem Dreh da drin? Und wann nehmen Sie ihn endlich mal heraus?

Würdeingserträglchrmachnfür: Titanic

 Wunderbar hingegen, Universität Innsbruck,

ist, dass an Deinem Institut für Systematische Theologie ein Professor Palaver lehrt.

Lol in Tirol: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Ein Gutes

hat die Zerstörung der Umwelt ja auch: Sie beschenkt die Poesie mit neuen Bildern. Zum Beispiel: »Die Latte Macchiato hatte den zarten Braunton eines komplett verbrannten Rasens.« Oder: »Der Boden vibrierte wie hundert SUVs morgens um halb acht vor der Grundschule.« Oder auch: »Der Ozean strich sanft über den Sandstrand wie mit Plastikhandschuhen.«

Theobald Fuchs

 Tragik

Seit ich meine Therapeutin geghostet habe, fürchte ich, ihr irgendwann einmal über den Weg zu laufen und mich dann erklären zu müssen. Diese Angst ist inzwischen so groß, dass ich mich kaum mehr auf die Straße traue, Menschen meide, eine regelrechte Sozialphobie entwickelt habe. Nun bräuchte ich eine neue Therapie – aber woher weiß ich, dass ein anderer Psychologe mich nicht verpetzen würde? Die stecken doch alle unter einer Decke!

Valentin Witt

 Verlorene Generation

Kürzlich habe ich mit unserer neunzehnjährigen Praktikantin über Musik diskutiert. Als alter Grunge-Liebhaber fragte ich natürlich, ob sie Soundgarden kenne. Sie meinte nur, sie sei mit Spotify total zufrieden.

Ringo Trutschke

 Comicidee

Das Ermittlerduo »Die Algorith-Men« ist immer da, wo am wahrscheinlichsten was passiert.

Johannes Floehr

 Perspektivwechsel

»Du machst ’ne Kur«, ruft mir mein Nachbar zu, als er mich, gerade vom Einkaufen zurückkommend, vor meiner Wohnung antrifft. »Nein«, sage ich, »ich schließe die Tür auf.« »Also gut«, korrigiert er sich: »Du gehst in Kur.« Woraufhin ich – wahrheitsgemäß – antworte: »Nein, ich fahre mit dem Zug.« Daraufhin er: »Du bist echt anstrengend.« Aus dieser Perspektive hatte ich das noch gar nicht betrachtet: dass man Leute zur Kur schickt, damit sie ihren Mitmenschen mal eine Zeitlang nicht auf den Keks gehen.

Burkhard Niehues

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 20.10.:

    Die "Morgenpost" rezensiert Christian Y. Schmidts Erinnerungsroman "Der letzte Huelsenbeck".

Titanic unterwegs
22.10.2018 Karlsruhe, Hochschule für Gestaltung Christian Y. Schmidt
23.10.2018 Suhl, CCS Kulturkeller Vampir Max Goldt
24.10.2018 Jena, Volksbad Max Goldt
25.10.2018 Berlin, Raumerweiterungshalle Christian Y. Schmidt