Newsticker

Nur diese Kategorie anzeigen:Die Listen Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Russlands freundschaftlicher Flugverkehr

Russland nimmt nach monatelangen CoV-Einschränkungen den Flugverkehr mit 52 Staaten wieder auf – aber nur mit solchen, die der Kreml als "freundlich" einstuft. Diese Länder sind dabei:  

  • Mordor
  • Disneyland Siberia  
  • Gerhard Schröders Wohnung in Hannover
  • Putins Phantasien
  • Taka-Tuka-Land, wenn es auf eine NATO-Mitgliedschaft verzichtet
  • Diverse Rebellengebiete in Narnia
  • Gotham City, wenn Batman auf Urlaub ist
  • Osteros
Nur diese Kategorie anzeigen:Die Listen Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Die neuen Shows von Barbara Schöneberger

Barbara Schöneberger moderiert jetzt auch die Fernsehsendung "Verstehen Sie Spaß?". Doch das ist noch lange nicht alles. Demnächst übernimmt sie auch diese Shows:  

  • "Das Wort zum Sonntag" (Dauer der Sendung: 75 Minuten, mit den schönsten Schlagern aus der Bibel und einem Interview mit Jesus, in dem Jesus nicht zu Wort kommt)  
  • "Markus Lanz" - endlich ohne Lanz
  • "Bares für Rares" als Horst Lichters Schnauzer  
  • "Das Literarische Quartett" mit Barbara Schöneberger, Barbara Schöneberger, Barbara Schöneberger und Barbara Schöneberger  
  • "ARD-Brennpunkt: Barbara Schöneberger übernimmt die Tagesthemen"  
  • "The Masked Schöneberger" - Ein Rateteam muss herausfinden, welcher Promi im Barbara-Schöneberger-Kostüm steckt  
  • "Aktenzeichen XY … ungelöst" mit Barbara Schöneberger als "Verstehen Sie Spaß?"-Lockvogel
  • "Wer wird Millionär?" mit Barbara Schöneberger als Gastgeberin, Kandidatin, Telefonjoker, Publikumsjoker, Fifty-fifty-Joker, 50-Euro-Frage und falsche Antwort
Nur diese Kategorie anzeigen:Die Listen Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Falsche Informationen von Beratern: Das glaubt Putin

Europäische und US-amerikanische Geheimdienste gehen davon aus, dass Putin von seinen Beratern nicht wahrheitsgemäß über den Verlauf des Krieges und den Zustand der russischen Wirtschaft informiert werde. Die Ja-Sager hätten zu viel Angst vor dem russischen Regierungschef und ihm stattdessen diese Informationen überbracht:

  • Die russische Armee ist bereits vorgerückt bis Putingrad (ehemals Berlin)
  • Die CDU will in Prenzlauer Berg die Ernst-Thälmann-Büste abreißen, um Platz für eine Putin-Statue zu schaffen
  • Die EU-Staaten stellen ihre Energieversorgung zu 100% auf russisches Erdgas um
  • Die Särge aus der Ukraine, die derzeit in Russland ankommen, sind Geschenke der Kyjiwer Bestattungsunternehmen
  • Wolodymyr Selenskyj ist von seinem Präsidentenamt zurückgetreten, um wieder als Schauspieler zu arbeiten und ein Heldenepos in der Rolle des Wladimir Putin zu drehen
  • Gerhard Schröder ist ein cooler Typ, der beste Freund, den man haben kann, und in Deutschland so beliebt wie nie zuvor
  • In Russland gibt es keine Produkte von McDonalds, Apple und Starbucks mehr zu kaufen, weil diese Firmen genau wie die USA nicht mehr existieren
Nur diese Kategorie anzeigen:Die Listen Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Hans im Pech

Nach der krachenden Niederlage bei der Landtagswahl hat der saarländische Noch-Ministerpräsident Tobias Hans angekündigt, nicht mehr für den Posten als Parteivorsitzender der Saar-CDU kandidieren zu wollen. Das kann der 44-Jährige nun tun:

  • auf seinem Pferdehof eine Metzgerei namens "Hans' Wurst" eröffnen
  • beruflich als Fahrradkurier umsatteln (Hansdampf in allen Gassen)
  • unter dem Pseudonym "Blanker Hans" im Stripclub auftreten
  • als einstiges Politschwergewicht eine Diät entwickeln ("Mit Küchenmeister Schmalhans in nur 4 Jahren 12,2 Prozent verlieren!")
  • eine Ménage-à-trois mit Heidi Klum beginnen (Hans, Hans und Franz)
  • Einsicht zeigen: "Was Hänschen nicht lernte, lernte Hans nimmermehr."
  • in der eigenen Partei noch einmal ganz klein von vorne anfangen (Hansi)
  • fortan als Hans Tobias inkognito bleiben
Nur diese Kategorie anzeigen:Die Listen Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Més que un Streamingdienst

 Spotify steigt beim hochverschuldeten Traditionsklub FC Barcelona ein. TITANIC berichtet exklusiv: So will der neue Hauptsponsor den Verein zurück in die Erfolgs(ton)spur bringen:  

  • Schlüsselspieler werden umgehend zu "Barça Originals" erklärt und dürfen nicht mehr gleichzeitig für Nationalmannschaften spielen  
  • Die Kicker bekommen anstatt des üblichen Festgehalts nur noch Centbeträge pro Ballberührung ausgezahlt  
  • Spotify-Superstar Joe Rogan wird Stadionsprecher - so sollen sich Synergieeffekte für Transfers "impfkritischer" Spieler ergeben   
  • Eckbälle werden fürderhin von ihm als "Daniel-Ekbälle" angekündigt  
  • Der Strafenkatalog wird aktualisiert: Wer beispielsweise zu spät zum Training kommt, muss sich beim Zirkeltraining alle "Fest & Flauschig"-Intros anhören
  • Die bewährte "Audio-First"-Strategie wird auch im Stadion umgesetzt: Fans müssen sich bei Heimspielen die Augen verbinden, während das Team "die Liga rockt"  
  • Zuschauer*innen ohne Dauerkarte hören die Vereins-Hymne ab sofort mit drei bis vier kleineren Werbeunterbrechungen - allerdings bleibt der Service für sie kostenlos  
  • Einige Profis um den streitbaren Shakira-Ehemann Gerard Piqué kündigten bereits an, aus Protest gegen die Kommerzialisierung ihre Premium-Abos gemütlich auf der Tribune aussitzen zu wollen 
Nur diese Kategorie anzeigen:Die Listen Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Stadtmenschen leben länger

Von wegen "Da möchte man nicht tot überm Weidezaun hängen"! Laut einer Erhebung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) liegt die Sterblichkeit bei älteren Menschen in ländlichen Regionen deutlich höher als bei Stadtbewohnern. Das sind die zehn häufigsten Todesursachen auf dem Land:

  1. Tumoor
  2. Baumschulmassaker
  3. Kahlschlaganfall
  4. Anaphylaktischer Gräserpollenallergieschock
  5. Dorftrottelei
  6. Unterlassene Erntehilfeleistung
  7. Jauchegrubenunglück
  8. Feuersbrunft
  9. Kalbsleberzirrhose
  10. Pestizid
Nur diese Kategorie anzeigen:Die Listen Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Was Sie mit dem verdoppelten Heizkostenzuschuss machen können:

  • Die Kaution für eine halb so kleine Wohnung bestreiten (zu einem Hundertstel)
  • Ein Billigflugticket auf die Kanaren und ein Zelt vom Discounter kaufen
  • Einen Heizlüfter kaufen
  • Einen Zehnerpack T-Shirts vom Kik kaufen (Zwiebel-Look)
  • Versaufen (wärmt von innen)
  • Spenden an die ukrainische Armee
  • Ein Los kaufen (Heizspirale)

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Helfen Sie uns weiter, Innenministerin Nancy Faeser!

Auf Ihrem Twitter-Kanal haben Sie angemerkt, wir seien alle gemeinsam in der Verantwortung, »illegale Einreisen zu stoppen, damit wir weiter den Menschen helfen können, die dringend unsere Unterstützung brauchen«. Das wirft bei uns einige Fragen auf: Zunächst ist uns unklar, wie genau Sie sich vorstellen, dass Bürgerinnen und Bürger illegale Einreisen stoppen. Etwa mit der Flinte, wie es einst Ihre Bundestagskollegin von Storch forderte? Das können Sie als selbsternannte Antifaschistin ja sicher nicht gemeint haben, oder? Außerdem ist uns der Zusammenhang zwischen dem Stoppen illegaler Einreisen und der Hilfe für notleidende Menschen schleierhaft.

Außer natürlich Sie meinen damit, dass die von Ihrem Amtsvorgänger und der EU vorangetriebene Kriminalisierung von Flucht gestoppt werden müsse, damit Menschen, die dringend unsere Unterstützung brauchen, geholfen wird.

Kann sich Ihre Aussage nicht anders erklären: Titanic

 Guten Appetit, TV-Koch Alfons Schuhbeck!

Guten Appetit, TV-Koch Alfons Schuhbeck!

Nichts läge uns ferner, als über Ihren Steuerhinterziehungsprozess zu scherzen, der für Sie mit drei Jahren und zwei Monaten Freiheitsstrafe geendet hat. Etwas ganz anderes möchten wir ansprechen, nämlich Ihre Einlassung am zweiten von insgesamt vier Verhandlungstagen, während der Sie laut Handelsblatt »lang und breit über die Vorzüge« von Ingwer palaverten, »aber auch über Knoblauch, Kardamom oder Rosmarin«, bis Sie schließlich einsahen: »Ich könnte stundenlang über Gewürze reden, aber das ist wohl der falsche Zeitpunkt.«

Und ob das der falsche Zeitpunkt war! Mensch, Schuhbeck, die gute alte Gewürz-Verteidigung, die hebt man sich doch für ganz zum Schluss auf, die pfeffert man dem Gericht (!) nach den Kreuzkümmelverhören prisenweise entgegen. Wozu zahlen Sie denn gleich zwei Anwälten gesalzene Stundensätze? Bleibt zu hoffen, dass Sie bei der Revision die Safranfäden in der Hand behalten!

Die Gewürzmühlen der Justiz mahlen langsam, weiß Titanic

 Sicher, Matthew Healy,

dass Sie, Sänger der britischen Band The 1975, die Dinge einigermaßen korrekt zusammenkriegen? Der Süddeutschen Zeitung sagten Sie einerseits: »Ich habe ›Krieg und Frieden‹ gelesen, weil ich die Person sein wollte, die ›Krieg und Frieden‹ gelesen hat.« Und andererseits: »Wir sind vielleicht die journalistischste Band da draußen.« Kein Journalist und keine Journalistin da draußen hat »Krieg und Frieden« gelesen, wollten mal gesagt haben:

Ihre Bücherwürmer von der Titanic

 Stillgestanden, »Spiegel«!

»Macht sich in den USA Kriegsmüdigkeit breit?« fragst Du in einer Artikelüberschrift. Ja, wo kämen wir hin, wenn die USA die Ukraine nur nüchtern-rational, aus Verantwortungsbewusstsein oder gar zögerlich mit Kriegsgerät unterstützten und nicht euphorisch und mit Schaum vor dem Mund, wie es sich für eine anständige Kriegspartei gehört?

Spiegel-müde grüßt Titanic

 Nichts für ungut, Tasmanischer Tiger!

Nachdem wir Menschen Dich vor circa 100 Jahren absichtlich ein bisschen ausgerottet haben, um unsere Schafe zu schützen, machen wir den Fehltritt jetzt sofort wieder gut, versprochen! Du hast uns glücklicherweise etwas in Alkohol eingelegtes Erbgut zurückgelassen, und das dröseln wir nun auf, lassen Dich dann von einer Dickschwänzigen Schmalfußbeutelmaus in Melbourne austragen, wildern Dich in Australien aus und fangen dann ziemlich sicher an, Dich wieder abzuknallen, wie wir es mit den mühsam wiederangesiedelten Wölfen ja auch machen. Irgendjemand muss ja auch an die Schafe denken.

Aber trotzdem alles wieder vergeben und vergessen, gell?

Finden zumindest Deine dünnschwänzigen Breitfußjournalist/innen von der Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Schwimmbäder

Eine chlorreiche Erfindung.

Alice Brücher-Herpel

 Auf dem Markt

– Oh, Ihr Doldenblütler verkauft sich aber gut!
– Ja, das ist unser Bestsellerie!

Cornelius W.M. Oettle

 Sprichwörter im Zoonosen-Zeitalter

Wer nichts wird, wird Fehlwirt.

Julia Mateus

 Heimatgrüße

Neulich hatte ich einen Flyer im Briefkasten: »Neu: Dezember Special! Alle Champions-League-Spiele auf 15 Flatscreens!!!« Traurig, zu welchen Methoden Mutter greift, damit ich öfter zu Besuch komme.

Leo Riegel

 Vom Kunstfreund

Erst neulich war es, als ich, anlässlich des Besuchs einer Vernissage zeitgenössischer Kunst, während der Eröffnungsrede den Sinn des alten Sprichworts erfasste: Ein paar tausend Worte sagen eben doch mehr als nur ein Bild.

Theobald Fuchs

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 26.10.:

    Chefredakteurin Julia Mateus spricht über ihren neuen Posten im Deutschlandfunk, definiert für die Berliner-Zeitung ein letztes Mal den Satirebegriff und gibt Auskunft über ihre Ziele bei WDR5 (Audio). 

  • 26.10.:

    Julia Mateus erklärt dem Tagesspiegel, was Satire darf, schildert bei kress.de ihre Arbeitsweise als Chefredakteurin und berichtet der jungen Welt ein allerletztes Mal, was Satire darf. 

  • 26.10.:

    Ex-Chef-Schinder Moritz Hürtgen wird von Knut Cordsen für die Hessenschau über seinen neuen Roman "Der Boulevard des Schreckens" interviewt (Video) und liest auf der TAZ-Bühne der Buchmesse Frankfurt aus seiner viel gelobten Schauergeschichte vor (Video). 

  • 19.10.:

    Stefan Gärtner bespricht in der Buchmessenbeilage der Jungen Welt Moritz Hürtgens Roman "Der Boulevard des Schreckens".

  • 12.10.: Der Tagesspiegel informiert über den anstehenden Chefredaktionswechsel bei TITANIC.
Titanic unterwegs
04.12.2022 Enkenbach-Alsenborn, Klangwerkstatt Thomas Gsella mit den Untieren
06.12.2022 Kassel, Staatstheater Hauck & Bauer mit Kristof Magnusson
06.12.2022 Frankfurt am Main, Club Voltaire TITANIC-Nikolaus-Lesung
08.12.2022 Köln, Senftöpfchentheater Moritz Hürtgen