Newsticker

Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen

Von wegen Rassismus! Das sind die deutschen Integrationserfolge

Seit ein Weltmeister aus Deutschland gezeigt hat, wo er wirklich herkommt (Gelsenkirchen), ist in Deutschland eine Integrationsdebatte entbrannt wie sonst nur Flüchtlingsunterkünfte. Die Deutschen fragen sich: Wie rassistisch sind wir, auf einer Skala von weiß bis eierschalen? Doch keine Sorge, diese Integrationserfolge zeigen, dass man für die Zukunft nicht braun sehen muss!

Jan Fleischhauer
Aufgewachsen in Utopien, dem versifften Land seiner Eltern, hat der multipel Benachteiligte es weit gebracht. Obwohl bei ihm gemäß den Gebräuchen seiner Herkunft in der Erziehung alles falsch gemacht wurde, was man falsch machen kann, wird er trotz intellektueller Mittelbegabung als Kolumnist geachtet gelesen und tritt in seiner Freizeit als Evil-Variante des auch nicht sonderlich guten Außenministers auf. Eine ganz besondere Erfolgsgeschichte für alle, die weder Erfolge noch Geschichten je richtig einzuschätzen gelernt haben.
Integrationsfaktor: Preisverdächtig.

Beatrix von Storch
Sie ist phrenologisch praktisch nicht zuordenbar, auch ihr vollständiger Name (Beatrix Amelie Ehrengard Eilika von Storch) klingt bestenfalls teilweise deutsch, ganz sicher aber nicht von dieser Welt. Erst ein Blick in den Stammbaum verrät: Sie stammt über ihren Großvater Graf Reichsminister von Finanzen direkt von Nazis ab - einem Völkchen, das ganz sicher nicht deutsch ist. Trotzdem ist es ihr gelungen, sich bis in den Bundestag zu integrieren, ohne ihre Herkunft dabei verleugnen zu müssen. 
Integrationsfaktor: Inzestbonus.

Angela Merkel
Geboren in einem Land, das es nicht mehr gibt, hat sie es in einem Land, das es nicht mehr geben sollte, bis nach ganz oben (Wahlkreis Vorpommern-Rügen) geschafft, von wo aus sie andere Menschen drangsaliert, deren Staaten zerfallen. Trotz dieser erstaunlichen Leistung ist sie ihren neuen Landsleuten und Untertanen fremd geblieben, was in einem so fremdenfeindlichen Land wie Deutschland aber auch nicht weiters verwundert.
Integrationsfaktor: Muss halt.

Markus Söder
Nicht nur kein richtiger Deutscher (aus Bayern), ist er noch nicht mal richtiger Bayer (Franke) - und trotzdem beliebt von der Etsch bis an den Belt. Zumindest bei Leuten, die in Amtsstuben gern Folterwerkzeuge aufhängen, um Kriegsflüchtlinge zu drangsalieren. Und das sind gar nicht so wenige der Deutschsprachigen. Na ja, so deutschsprachig wie Söder eben.
Integrationsfaktor: Unter 40 Prozent.

Mesut Özil
Sich unpolitisch geben, während man einen Antisemiten unterstützt - also bitte, deutscher geht es nicht mehr! Wäre unter normalen Umständen Ehrenspielführer der Nationalmannschaft.
Integrationsfaktor: 10.

Tim Wolff

Kategorie: Allgemein



Eintrag versenden Newstickereintrag versenden…
Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

optionale Mitteilung an den Empfänger:

E-Mail-Adresse des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*
(mehrere Adressen durch Semikolon trennen, max. 10):

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Dir, Tod,

gefiel es im Jahr 2010, im Abstand von einem Tag Bärbel Bohley (11. September) und Claude Chabrol (12. September) abzuberufen, worauf wir damals in unserer Online-Rubrik »Fakt vs. Frage« scharfsinnig spekulierten, als Nächstes treffe es nun wohl Dieter Dehm, Erhard Eppler und Frank Farian. Knapp daneben! Denn Frank Farian holtest Du erst dieses Jahr, am 23. Januar – nicht ohne vorher noch die Büchnerpreisträgerin Elke Erb (22. Januar) abzuräumen.

Und langsam durchschauen wir Dich, Gevatter: A darf leben, B und C müssen sterben; D darf leben, E und F müssen sterben …

Um es kurz zu machen: Gundula Gause ist, trotz ihres boulevardmedial großflächig breitgetretenen Schwächeanfalls vom Dezember (Bild: »total unnötig«, »hätte mich krankmelden sollen«), fürs Erste fein raus, während Heimatsänger Hansi Hinterseer und Malertochter Ida Immendorff sich lieber schon mal das letzte Hemd anziehen sollten. Stimmt’s?

Gruselt sich vor der Antwort: Titanic

 Bonjour, Marine Le Pen!

Bonjour, Marine Le Pen!

Das Potsdamer Treffen der AfD mit anderen extremen Rechten war selbst Ihnen zu heftig: Sie seien nie für eine »Remigration« in dem Sinne gewesen, dass Französinnen und Franzosen ihre Nationalität entzogen würde, selbst wenn die Einbürgerung unter fragwürdigen Bedingungen geschehen sei, meinten Sie und fügten hinzu: »Ich denke also, dass wir, wenn es denn so ist, eine krasse Meinungsverschiedenheit mit der AfD haben.«

Keine Ahnung, Le Pen, ob Sie mit dieser Haltung eine Chance aufs französische Präsidentenamt haben. Ministerpräsidentin von Thüringen würden Sie mit diesem Weichei-Schlingerkurs aber ganz sicher nicht!

Schon ein bisschen enttäuscht: Titanic

 Einfach mal kreativ sein, Rishi Sunak!

Der BBC sagten Sie: »Ich bin nicht sicher, ob sich die Leute so sehr für meine Ernährung interessieren, aber ich versuche, zu Beginn jeder Woche etwas zu fasten.« Wir glauben, dass Ihre Unsicherheit berechtigt ist: An Ihren Beliebtheitswerten kann man ablesen, dass sich das Interesse an Ihren Gewohnheiten in Grenzen hält.

Das ließe sich aber leicht ändern: Bei den ganzen verschiedenen Varianten wie TV-, Auto- und Plastikfasten gäbe es bestimmt auch für Sie etwas, durch das Sie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit »eight days a week« auf sich zögen. Wie wäre es z. B. mit Abschiebungsfasten, Verbrennerverbotverzögerungsfasten oder Zweiteamtszeitfasten?

Nur dass Sie gerade beim Thema »Neuwahlen« dem Verzicht huldigen, sollten Sie nach Ansicht der Mehrheit Ihrer Landsleute schleunigst ändern. Zwischendurch kann man sich doch auch ruhig mal was gönnen, oder?

Mampft Ihre Scones mit Clotted Cream und reichlich Marmelade gleich mit: Titanic

 Na, na, na, welt.de!

»Warum ›Barbie‹ klüger ist als alle anderen nominierten Filme zusammen«, titeltest Du in Deinem Feuilleton bezüglich der diesjährigen Oscar-Kandidaten. Allein: Wir haben noch mal den Taschenrechner gezückt, und wenn man auch die Dokumentar-, Kurz- und Dokumentarkurzfilme berücksichtigt, sind alle anderen nominierten Filme zusammen exakt 1,76 Klugheitspunkte klüger als »Barbie«.

Welches Medium dümmer ist als alle anderen Medien zusammen, braucht hingegen nicht nachzurechnen: Titanic

 Moin, Hamburger Craft-Brauerei ÜberQuell!

Dein Firmenname zeugt ja bereits von überschäumender Wortspiellust, aber so richtig freidrehend auf die Kacke haust Du erst bei den Bezeichnungen Deiner einzelnen Biersorten: Die heißen nämlich zum Beispiel »Supadupa IPA«, »Palim Palim Pale Ale«, »Pille Palle Alkoholfreies Ale« oder sogar »Franzbrewtchen Imperial Pastry Brown Ale«. Auweia!

Gerade bei Letzterem, das außerhalb Hamburgs von vielen gar nicht zu entschlüsseln sein dürfte, mussten wir, obschon viel gewohnt, dann doch schlucken, weil uns allein der Name innerhalb von Sekunden pappsatt und sturzbetrunken machte. Er erschien uns einfach zu brewtal, fast schon brauenhaft! Auf Dein Bier haben wir dann lieber verzichtet.

Aus der Ausnüchterungszelle grüßt trotzdem: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Authentisch

Jedes Mal, wenn mir ein bekennender Feinschmecker erklären will, wie aufwendig ein echt italienisches Risotto zubereitet gehört, habe ich das Gefühl, es würde stundenlang um den heißen Brei herumgeredet!

Mark-Stefan Tietze

 Nach Explosion in der Molkerei

Alles in Butter.

Loreen Bauer

 Pandemisches Passionsspiel

Die Erfahrungen aus der Coronazeit wirken teils immer noch nach. So fragt man sich heute bei der Ostergeschichte: Hat Pontius Pilatus, als er seine Hände in Unschuld wusch, dabei zweimal »Happy Birthday« gesungen?

Jürgen Miedl

 Lauf, Junge!

Die Ordner bei einem Fußballspiel würden sich wesentlich mehr Mühe geben, wenn sie bei der Jagd nach dem Flitzer auch nackt sein müssten.

Rick Nikolaizig

 Und das Brot erst!

Einen Krankenwagen rufen, ohne sich in Schulden zu stürzen, mehr Urlaubs- als Arbeitstage, Bier zum Frühstück: Deutschland ist toll. Mit solchen Takes können US-amerikanische Influencerinnen hierzulande natürlich punkten. Aber betreiben sie damit nicht einfach nur billiges Kraut-Pleasing?

Alexander Grupe

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
02.03.2024 Karlsruhe, Alte Hackerei Ella Carina Werner
03.03.2024 Stuttgart, Merlin Ella Carina Werner
05.03.2024 Frankfurt am Main, Club Voltaire »TITANIC-Peak-Preview«
06.03.2024 Nürnberg, Bernsteinzimmer Thomas Gsella