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Prominente zum Rücktritt von Wolfgang Niersbach

"Ein überfälliger Schritt – gerade noch rechtzeitig. Er hat damit Schaden vom DFB abgewendet, die rückhaltlose Aufklärung muß jetzt aber zügig erfolgen. Ich selbst bin seit einiger Zeit Fanin des FC Bayern, die räumliche Nähe macht's, verstehen Sie? Uwe-Pep ist ein schöner Mann, ein stolzer Katalane, der Feuer in sich trägt und gebildet ist und Spiele lesen kann. Ich träume nachts von ihm, die klitschnassen Bettlaken erinnern mich an eine Zeit, so nah und doch so fern. Ich möchte nach meiner Rehabilitierung Dichterin werden, in der Tradition von Uwe Tellkamp, Uwe Timm und Uwe Johnson. Ich liebe ja Buchstaben. Nur DFB ist erstmal passeh…"
Beate Zschäpe, faszinierende Frau

"Ich wünsche ihm viel Kraft und eine schnelle Genesung. So eine Erkrankung kann neben seinen Schattenseiten – Dr. Michael Mronz hält einem die Hand – auch Umdenkungsprozesse, Läuterungsinitiativen, ein Zeitalter der neuen Nachdenklichkeit einleiten, ich habe das mal bei Stern-TV gesehen und sofort weggeschaltet. Leider gibt es im Fußball noch immer archaische Strukturen, die es jungen Menschen schwer machen, sich zu outen und selbstbewußt zu bekennen: 'Ja, ich bin ein Besserverdiener, dem der aktuelle Hartz-IV-Satz zu hoch ist, und das ist auch gut so!' Ich war damals ja der Erste, der das öffentlich gemacht hat, auch wenn ich natürlich nicht so unter Druck stand, beim Beach-Volleyball gucken ja kaum Arbeitslose zu. Ich wünsche Dr. Niersbach, daß er bald einen passenden Spender findet, damit die nächste WM nach Deutschland kommt. Als Veranstalter stünde übrigens Dr. Mronz bereit."
Guido Westerwelle, Lebemann

"Giovanni, Sie rufen mich allen Ernstes wegen Niersbachs Rücktritt an, in einer solchen Situation, an einem solchen Tag? WTF (das sagt meine Tochter Susanne immer)?! Die schwache Preisentwicklung setzt die Notenbank in China weiter unter Druck, Peking sucht nach Lösungen, ich habe erst sieben der 16 Tageszeitungen, die ich abonniert habe, von vorne bis hinten durchgelesen, und in Deutschland diskutiert man über Eishockey? Muß ich schon wieder zu Maischberger? So ein Tripper kann in meinem Alter lebensgefährlich sein…"
Helmut Schmidt, Lebensmensch

"Mein voller Respekt gebührt Wolfgang Niersbach, einem Ehrenmann des Sports. Er hat sich nichts zuschulden kommen lassen, gerade da ist ein Rücktritt ein starkes Zeichen. Es gibt in dieser Welt einfach zu viele Menschen, die aus Machtgier viel zu lange an ihren Posten kleben: Assad, Merkel, Ulla Berkéwicz, ich könnte die Liste endlos fortsetzen, aber ich bin ein alter Mann und habe noch so viel vor…"
Joseph Blatter, Ehrenmitglied des DFB seit 2010




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Briefe an die Leser

 Hä, Ärzteverbände und Pflegekräfte?

Angesichts der schlechten Versorgungslage habt Ihr bei einer Protestkundgebung auf Euren Plakaten unter anderem »Weitsicht statt Kurzsicht« gefordert. Wir sind zwar nicht vom Fach, aber ist es nicht so, dass in der Augenheilkunde weder Myopie noch Hyperopie als erstrebenswert gelten?

Sieht schon doppelt:

Eure Titanic

 Grüezi, Berner Kantonalbank!

Du verfügst über eine Bilanzsumme von 39,9 Milliarden Franken und investierst einen Teil davon in eine Werbeagentur, die sich für Dich Ein-Wort-Slogans wie »Wohlatility« oder »Globewürdigkeit« ausdenkt.

Dabei handelt es sich wohl um den Versuch, den Jargon der internationalen Finanzwelt mit positiv besetzten und vertrauenerweckenden Begriffen zu verknüpfen. Aber warum hier aufhören? Es warten doch noch so viele mögliche Wortspiele! Wie wäre es zum Beispiel mit »Kumpeliance«, »Nett worth« oder »Boniständigkeit«?

Rechnung ist unterwegs von Deiner Titanic

 Stark, Bürgerbewegung Finanzwende!

Dass CumEx-Chefermittlerin Anne Brorhilker ihren Job als Oberstaatsanwältin aufgibt und stattdessen bei Eurem zwar ehrenwerten, aber vergleichsweise machtlosen Verein anheuert, war, wie Ihr in Eurem Newsletter mitteiltet, auch für Euch eine »Riesenüberraschung«.

Irritiert hat uns allerdings die dortige Zusammenfassung Eurer Ziele: »Gemeinsam arbeiten wir für Finanzmärkte, die uns allen dienen. Gegen Finanzkriminalität und Ungeheuerlichkeiten wie CumEx. Und dafür, dass Überschuldete nicht mit ihren Problemen alleine gelassen werden, dass die Schufa ihre Marktmacht nicht ausnutzt und dass öffentliche Gelder weiter intransparent und klimaschädlich angelegt werden können.« Na, wenn Ihr Euch dafür einsetzt, finden wir Eure Machtlosigkeit gar nicht mehr so schlimm!

Arbeitet für und gegen alles und jeden: Titanic

 Nanu, John Malkovich!

Da kamen Sie tatsächlich in die Hansestadt Bremen geflogen – und warum? Um den Filmpreis »Goldener Mops« entgegenzunehmen.

Haben wir da etwas nicht mitbekommen und der ist neuerdings ähnlich bedeutend wie die Ehrungen in Cannes und Venedig zusammen? Oder warum reist ein Hollywoodstar an die Weser, um dem Oberbürgermeister die Hand zu schütteln, eine Hundetrophäe in die Luft zu recken und am Ende der Gala ein Werder-Bremen-Trikot überreicht zu bekommen? Seltsam!

Doch Ihr alter Weggefährte Volker Schlöndorff lieferte in seiner Laudatio zum Glück eine allumfassende Erklärung: »Der Mops ist genau das Tier, was zu Malkovich passt. Wir haben oft Ferien zusammen gemacht im Haus einer Freundin in der Toskana, die hat vier oder fünf Möpse, die immer wieder über den John rüber krabbelten und ihn vollpinkelten.«

Dann ist das Rätsel ja gelöst, Malkovich, und der ganze Hergang kein bisschen merkwürdig!

Gratuliert Ihnen mopsfidel: Titanic

 Cześć, Koma-Transporte aus Polen!

Wir sind ja nicht anspruchsvoll, aber von einem Speditionsunternehmen erwarten wir schon, dass die Fahrer/innen zumindest zwischendurch mal bei Bewusstsein sind.

Da entscheiden wir uns doch lieber für die Konkurrenz von Sekundenschlaf-Logistik!

Wache Grüße von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Energievampir

Wie groß doch der Unterschied zwischen dem Leben in der Stadt und dem auf dem Land ist, fiel mir wieder auf, als ich mit meiner Tante vom Hof telefonierte und wir uns über unsere Erschöpfung austauschten: Ich erklärte mir meine große Müdigkeit damit, dass ich den Tag zuvor in der Therapie eine neue Erkenntnis gewonnen hatte, gegen die ich mich aber noch sperre. Das verbrauche natürlich schon viel Energie, außerdem wolle sich mein Gehirn so wenig mit der neuen Erkenntnis beschäftigen, dass es lieber in die Schläfrigkeit flüchte. Sie wiederum begründete ihre Mattheit mit den Worten: »Ich glaube, mich hat was gebissen, das müde macht.«

Laura Brinkmann

 Gute Aussichten

Für mich ist es ganz wichtig, auch im Alter neugierig zu bleiben. Darum habe ich mir ein neues Kissen für mein Fensterbrett geleistet.

Uwe Becker

 Bräunungstagebuch 2017

Normalerweise kennt meine Haut nur drei Farbtöne: Glasnudel, Aschenbecher und Hummer. Zu meinem 37. wollte ich mal was Verrücktes machen und kaufte mir eine Flasche Bräunungscreme. Weil ich diese grandiose Idee im wärmsten August seit Beginn des Klimawandels hatte, kam ich von der Creme bald übel ins Schwitzen. Da saß ich nun auf der Couch, mit macchiatobraunem Leib und leuchtend gelbem Bart, triefend und hechelnd mit offenem Hemd, wie der sehr späte Jürgen Drews. Mein Verlangen nach Abenteuer war danach jedenfalls gestillt.

Dominik Wachsmann

 Das Ende ist nah!

Wenn man aus dem radiologischen Zentrum kommt, fällt der Blick sogleich auf die gegenüberliegende Neuapostolische Kirche. Jesus überstrahlt eben doch alles.

Teresa Habild

 Für Ethnologen

Gibt's so was wie Brautstraußfangen auch bei Begräbnissen?

Wolfgang Beck

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
18.06.2024 Düsseldorf, Goethe-Museum Hans Traxler: »Traxler zeichnet Goethe«
21.06.2024 Husum, Speicher Max Goldt
23.06.2024 Kiel, Schauspielhaus Max Goldt
18.08.2024 Aschaffenburg, Kunsthalle Jesuitenkirche Greser & Lenz: »Homo sapiens raus!«