[01.02.2016]
Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen Fragen und Antworten zum Handballsport

Warum gibt es überhaupt Handball, wo es doch bereits Fußball gibt?
Eine rhetorische, gleichsam berechtigte Frage. Die brutal ehrliche Antwort: Nicht jeder Mensch kann Fußball spielen und beherrscht die ein gerüttelt Maß Körpergefühl voraussetzende Koordination von Fuß und Ball. Letzteren aber einfach aufzuheben und ein paar Meter weit zu werfen, ist selbst für Schimpansen eine Leichtigkeit, eine reine Fingerübung. Blickt man in entsprechende Geschichtsbücher, erfährt man auf Seite drei (unten): Die ersten Handballvereine wurden von Menschen gegründet, die im Fußballverein immer nur auf der Ersatzbank saßen, zum Teil gar auf der Tribüne. Und die wollten schlicht Spielpraxis, zur Not auch in einem Sport, der nichts voraussetzt als die Abwesenheit von schweren Gebrechen. Handball ist also eine Art Fußball für unsportliche Menschen.

Was macht eigentlich Heiner Brands sagenumwobener Walroßschnauz aktuell?
Nun, er gedeiht wie eh und je, wir haben das überprüft. Die Rubrik heißt schließlich "Fragen und Antworten", und Antworten findet man nicht, indem man die Google-Bildersuche bemüht und bei Suchoptionen auf "Letzte 24 Std." klickt. So handeln vielleicht Journalisten, aber die sind ja auch eine rechte Plage, neben Busfahrern freilich. Und eben Handballern. Außer natürlich Heiner Brand, der uns – sichtlich geschmeichelt – seinen immensen Schnauzbart bereitwillig inspizieren ließ und sich rührend kümmerte: um seine Gäste (Schnaps) ebenso wie um seine Bewohner (Insektizid). 

Warum ist Deutschland denn nun Europameister geworden?
Zunächst einmal gilt es abzuwarten, inwieweit es vor oder während der Begegnung zu Unregelmäßigkeiten bei den Wettanbietern gekommen ist. Spanien verliert normalerweise nicht so klar gegen Deutschland, es sei denn, es gab vorher Absprachen. Damit soll jedoch keineswegs insinuiert werden, daß das Ergebnis auf unlauterem Wege zustande gekommen sei, es soll bloß der Verdacht in den Raum gestellt werden. Immerhin beweisen Fernsehaufnahmen ohne jeden Zweifel, daß spanische Weltklassespieler den Ball mehrmals nicht ins deutsche Tor hineinwarfen, obwohl das theoretisch durchaus möglich war. Sie hätten bloß etwas fester werfen müssen! Konnten sie nicht – oder wollten sie nicht? Darüber mag sich jeder selbst ein Urteil bilden, aussprechen dürfen es aber nur die mit zweitem Staatsexamen, da ist Justitia streng.

Wann ist der Trubel um den Handball endlich wieder vorbei?
Voraussichtlich morgen gegen 14:30 Uhr.




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Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
13.08.2016 Eschwege, Open Flair (Kleinkunstzelt)
  Oliver Maria Schmitt, Bernd Gieseking, Frank Goose
14.08.2016 Frankfurt, Elfer
  Mark-Stefan Tietze
18.08.2016 Berlin, Das ERNST
  »Das Herz in der Hose«
26.08.2016 Klütz, Literaturhaus Uwe Johnson
  Gerhard Henschel

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Briefe an die Leser

 Sie, letztlich torlos gebliebener Thomas Müller,

erklärten uns: »Tore sind nicht mein Benzin, eher der Lack auf dem Auto, der Speziallack, der nach außen gut aussieht… Mein Benzin ist mein Antrieb nach Erfolg.«

Einverstanden, Müller. Aber wäre es denn nicht möglich, daß Sie in Wahrheit gar nicht mit Benzin, sondern mit Diesel betrieben werden müssen? Sehen Sie doch mal am Tankdeckel nach!

Raten Ihnen herzlich Ihre Tankwarte von der Titanic

 Es leuchtet, Ingeborg Pils,

schon ein, daß gerade Sie ein Buch mit dem Titel »Deutsche Biere« geschrieben haben. Aber ohne Vorwort von Bild-Büchse Donata Hopfen oder wenigstens Tagesspiegel-Flasche Sebastian Leber bleibt die Pointe einfach zu trocken.

Hat heute leider keine Tulpe für Sie: Titanic

 Grüß Gott & hühott, Bayerischer Rundfunk!

Grüß Gott & hühott, Bayerischer Rundfunk!

»Obwohl die Signatur als ›Kowalski‹ zu entziffern ist, wurde diese Rastszene mit Pferden nicht von ihm gemalt«, steht es im Online-Archiv der für ihren Sachverstand geschätzten Sendung »Kunst & Krempel« über das »qualitätsvolle Kabinettstück« aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. So weit, so gewohnt gediegen. Aber was hat Dich denn bitteschön geritten, den mit 1500 Euro taxierten Dachbodenfund wie folgt zu übertiteln:

Fragt als Liebhaber prächtiger Schinken: Titanic

 Werter Andreas Scheuer!

»Dort, wo Millionen von Deutschen Urlaub machen, da geh ich davon aus, daß es sich um sichere Herkunftsstaaten handelt!« Im Bierzelt des Schierlinger Volksfestes erhielten Sie für diesen Satz Beifall. Doch wir wären uns da nicht so sicher. Als CSU-Generalsekretär ist es zwar nachgerade Ihre Pflicht, holzschnittartig zu vereinfachen. Nur … nein, wir wollen jetzt nicht auf das bei den Deutschen so beliebte Urlaubsland Türkei hinaus, dessen Rechtsstaatsdefizite niemand schärfer anprangert als die CSU. Wir meinen vielmehr die 43 Millionen Übernachtungen, die Bayern im Sommerhalbjahr 2015 aus anderen deutschen Bundesländern verzeichnet hat. Demnach wäre Bayern: ein sicheres Herkunftsland! Und das können Sie ja wohl nicht im Ernst gemeint haben! Titanic

 Kuckuck, Eckart von Hirschhausen!

Groß war unsere Erleichterung, als wir neulich auf Stern.de den Satz »Eckart von Hirschhausen zieht ins Altenheim« lasen, noch größer die Enttäuschung, als sich dann herausstellte, daß Ihr Heimaufenthalt schon wieder vorbei war und doch nur der Recherche diente. Im besten Reportagestil (»Irgendwo klingelt ein Wecker«) berichten Sie über Demenz und das Abenteuer Altenheim, stellen erfrischend ehrliche Reflexionen an (»Hirnabbau kommt nicht über Nacht«) und schwärmen nach einem Tänzchen mit einer Heimbewohnerin von »Musik als Medikament«, das man einfach – Schmerz laß nach! – »ohr-al« zu verabreichen brauche. Schließlich stellen Sie voll Lob auf das so facettenreiche Leben fest: »Unfreiwillig komisch sind Menschen, die mit 60 immer noch die gleichen Ziele verfolgen wie mit 20 – in den gleichen Klamotten.«

Und auch wenn Sie das sicher schon oft gehört haben: Hätten Sie mal lieber Ihren Arztkittel anbehalten und wären gut versteckt in irgendeinem Krankenhaus geblieben, dann hätte vielleicht sogar noch etwas halbwegs Unterhaltsames aus Ihnen werden können, denn »unfreiwillig komisch« ist halt doch immerhin irgendwie komisch.

Ihr Pflegepersonal von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Werbeslogan zu Ende gedacht

Backen ist Liebe, Braten ist Leidenschaft, Dampfgaren ist Gleichgültigkeit, Dünsten ist Haß.

Julia Mateus

 Richtigstellung

Schon lange möchte ich die allgemeine Lebensweisheit korrigieren, nach der es die kleinen Dinge sind, die das Leben erst schön machen. Es sind nämlich ebenso die kleinen Dinge, die das Leben auch richtig zur Hölle machen können: kneifende Unterhosen, Pop-up-Fenster, im Automat feststeckende Getränkedosen, Mückensummen beim Einschlafen etc. Denken Sie bitte weiter darüber nach.

Leonard Riegel

 Dreieckshoroskopisches

Astrologie ist eine höchst subjektive Angelegenheit. Die Ansicht zum Beispiel, daß Stier und Skorpion sich aufs vorzüglichste ergänzen, teilen meine Frau (Stier) und meine Geliebte (Skorpion) auf keinen Fall. Ich hingegen schon.

Karsten Wollny

 Selbstverwirklichung

Wenn einer ein Trottel ist, gebe ich ihm die Chance, es zu zeigen. Das gilt auch und in erster Linie für mich selbst.

Tibor Rácskai

 Kundenrezension

Heute zum ersten Mal die »Steinofen-Pizza Hawaii« von Tegut gekauft. Konnte es überhaupt nicht fassen, wie fade die Pizza schmeckte! Erst beim vorletzten Stück fiel mir ein, daß ich ja immer noch Schnupfen habe. Testnote: weiß nicht.

Dominik Bauer