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Das TITANIC-Sommerinterview mit Chico

TITANIC: Guten Tag, Chico. Wie geht es dir?

Chico: Wuff! Wuffwuff!

TITANIC: In Deutschland wird gerade wieder über Integration diskutiert. Wie beurteilst du das?

Chico: Die Integration ist gescheitert, da gibt es nichts zu beschönigen – vor allem die Integration der Bayern, aber auch die ganz vieler anderer Bürger mit Deutschenhintergrund. Deshalb fordere ich: Deutsche raus aus Deutschland! Die machen ja sonst wieder das ganze Land kaputt.

TITANIC: Was müssen Migranten tun, um in Deutschland anerkannt zu werden?

Chico: Ganz einfach: Der Migrant muss sich in einen nonstop kläffenden hässlichen Köter verwandeln, dann wird er hier für immer beliebt sein. Todsicher!

TITANIC: Mittlerweile hat sich fast jeder zu Mesut Özil geäußert, zuletzt auch Daniela Katzenberger, Goleo und Helmut Schmidt. Was ist deine Meinung?

Chico: Ich bin immer noch erstaunt, dass man ihm lediglich das WM-Aus, die Waldbrände in Schweden und Griechenland, die miesen CSU-Umfragewerte, die Flüchtlingskrise, die scheußliche Frisur von Oliver Bierhoff und die schlechte Laune von Karl Lagerfeld bzw. Lauterbach vorwirft. Am Handelsstreit mit den USA, an der Hitze in Heiko Maas‘ Oberstübchen und am Aussterben der Bienen kann man ihm doch ruhig auch noch die Schuld geben. Wenn schon, denn schon.

TITANIC: Einer der vielen Vorwürfe lautete, dass Özil sich nicht schon viel früher öffentlich geäußert hat, zum Beispiel anlässlich des DFB-Medientages vor der Fußball-WM. Wie siehst du das?

Chico: Wer sich schon einmal mit deutschen Fußballreportern beschäftigt hat und ihre dämlichen Fragen kennt, kann nachvollziehen, dass Özil dem Medientag lieber ferngeblieben ist.

TITANIC: Stimmt es, dass du gleich noch einen Termin in der "Bild"-Redaktion hast?

Chico: Ja, ich freue mich schon sehr. Es ist eine sehr gute Gelegenheit, mal wieder ein paar Menschen... (knurrt, fletscht die Zähne und rennt los)

TITANIC: Viel Erfolg!

Chico: Wuff! Wuffwuffwuffwuffwuffwuffwuff!

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Leute ... von Paula Irmschler



ICH BIN INTROVERTIERT

Leute,



am Wochenende war ich auf der Piste – und es war wieder einmal sehr traurig, denn es ist wahr: Ich bin introvertiert. Genau wie Ihr wahrscheinlich auch, Ihr verzottelen Stinkeheinis, die Ihr gerade vorm Internet sitzt. Es ist ein bekanntes Phänomen: Man ist auf einer Party, wie jedes Wochenende und unter der Woche auch manchmal, und kann mit niemandem so richtig reden. Erstens weil man niemanden kennt, zweitens weil man gerade erst eine Lymphdrüsenoperation hinter sich hat und drittens weil man nun mal introvertiert ist. 

Deswegen dachte ich mir, ich melde mich mal auf Facebook, Twitter, Tinder, Instagram, Snapchat und für ein Bahamas-Abo an, da ist die Hemmschwelle nicht so groß, neue Leute kennenzulernen. Und ich lerne gern neue Leute kennen. Manche Datingapps haben auch so Persönlichkeitsberechner, und da kommt immer raus, dass ich introvertiert bin, und dann kann ich mich mit anderen Introvertierten zusammentun und mich austauschen. Ich habe außerdem erfahren, dass ich zu einer speziellen Art von Introvertierten gehöre: den extrovertierten Introvertierten. Das heißt, dass ich in meiner introvertierten Art extrovertiert bin. Das macht es schwer, anzukommen bei vielen anderen Menschen. Einige Gespräche enden schon, sobald ich sage, dass ich extrovertiert introvertiert bin. Ich sage es immer gleich, damit es raus ist, und oft, weil ich dazu stehe. Ich habe es mir sogar jetzt groß auf ein T-Shirt drucken lassen. 

Es ist wichtig, dass wir über dieses Thema sprechen. Viel, immer, direkt. Während meines letzten One Night Stands brachte ich es also zur Sprache: Ich muss dir etwas sagen, ich bin so und so. Das war nicht leicht, der Mann schien nicht begeistert, aber es war mir egal, wenn er mich nicht will, wie ich bin, scheiß ich da einfach drauf. Auch bei Festivals, den Eltern meiner Partner oder bei richtig geilem Gruppensex stoße ich da immer wieder an Grenzen. Mein letzter Freund war introvertiert extrovertiert. Hätte er es doch nur je geäußert ... Dann hätten wir uns so richtig gut ergänzen können, aber er konnte es nicht und so habe ich es nie erfahren und dachte, er wäre ein stinklangweiliger Normalo, und habe ihn verlassen. Einfach nur schade. Aber noch was in eigener Sache: Schreibt mir gern, falls Ihr ficken wollt!

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Nur kein Gedäh! – von Martin Knepper

Was machen wir mit unseren Körpern

Was machen wir mit unseren Körpern, wenn wir sie vom Schmutz befreit und in Stoff gehüllt haben? Wir setzen sie vor Rechner und lassen sie Knöpfe drücken: Knöpfe, kleiner als unser größtes Muttermal. Das wird in einer Evolution münden. "Wir werden verwandelt werden", sagt Paulus – so wie die Autos, die er nie gefahren hat. Die haben einstmals ausgesehen wie Lebkuchendosen aus der Zeit, als Nürnberg noch kein Outlet-Center für Ex-Nazis war. Karbidlampen mit Prismenglas, messingne Felgen, das Armaturenbrett ein ganzer Regenwald, und dann der Schwung der Radkästen! Wir aber sind im Netz so unerlöst geparkt wie kugelige Stadtmobile, die kaum beschmutzt an jeder Ecke lauern, und hoffen, dass sie irgendwer mit seiner App erlöst und von der Stelle bringt.

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Leute von Paula Irmschler

Wie ich lernte, Männer zu respektieren

Ich dachte lange, wir sind eben alle verschieden und das ist gut so. Dann wurde mein Sohn 34. Ein Pamphlet.

Es sollte alles anders werden. Seit dem 34. Geburtstag meines Sohnes. An diesem Tag wurde mir plötzlich klar: Noch wohnt er bei uns, ist aber bald schon ein Mann. Bald würde er erwachen, seine Blüte (die auf der Stirn) wachgeküßt werden. In was für eine Welt muss ich ihn eigentlich entlassen? Die mit Blüten auf Stirnen.

Mein Sohn soll es einmal besser haben als ich. Das will vermutlich jede Mutter. Sein Geschlecht spielte bisher keine große Rolle für mich. Er war ein Junge und liebte als Kind eben alles, was blau war. Er liebte Monstertrucks, besoffen bei 4chan kommentieren und Flecken. Jungsspielzeug. Sein Vater und ich hatten dabei wenig Bedenken, obwohl es so unästhetisch war. Pokémon, Dinos und später dann Karten für ein Konzert von Burzum – wir machten alles mit. Ich dachte, dass er auch in blau und blau ein selbstbewusster und selbständiger Mensch werden kann. Erfolg im Leben und Fußball, für mich war das kein Widerspruch.

Schließlich kannte ich es so aus meinem beruflichen Umfeld: Die Männer, mit denen ich gearbeitet habe, waren selbstbewusst, stark, autonom und dennoch manchmal attraktiv. Welche Farbe ihre Unterhosen hatten, spielte dafür keine Rolle. Bis heute bin ich in meiner Branche keinem Mann begegnet, der von einer Frau abhängig ist, einige bringen gar selbstgemachte Brote mit, die durchaus als Essen durchgehen können.

Männer zu besitzen hat mir wirklich geholfen, die Welt anders zu sehen. Ich fing an, mich bewusst mit männlichen Dingen zu umgeben, um diese Energie, dieses speziell Männliche, in mein Leben zu integrieren. Schließlich war auch mein Vater ein Mann und auch dem seiner wiederum. All die inspirierenden Männer in meinem Leben – ich habe begonnen, sie wahrzunehmen und die Besonderheiten ihres Esprits zu schätzen und von ihnen zu lernen. Wie könnte ich mich also nicht für Männer einsetzen?

Deshalb sind wir dran: wir Mütter, Freundinnen, Schwestern, Omas, Tanten, wir Frauen. Denn wenn wir nicht bald anfangen, dafür einzustehen, dass unsere Söhne und Brüder, Freunde und Ehemänner genauso viele Chancen auf ein gutes Leben bekommen wie wir, wird in diesem Land nie Gerechtigkeit herrschen. Mir ist an diesem 34. Geburtstag meines Sohnes klar geworden: Der Kuchen ist groß genug. Nein, Jungs und Männer müssen nicht UNS gefallen, sie sind nicht für unser Entertainment da, wir müssen sie empowern auf ihrem Weg zu normalen Hobbys, richtigen Jobs und trotz ihrer demonstrativen Hässlichkeit zu ihnen halten.

Mein Mann fand es immer schade, dass ich mich nicht so nennen wollte: Maskulinist. Mit bestimmten Menschen will ich nun mal einfach nicht in einen Topf geworfen werden, gerade mit den ständig heulenden Netzmaskunazis. Man kann schließlich nur jemanden respektieren, der auch sich selbst respektiert und sich beispielsweise ordentlich anzieht. Heute weiß ich: Sichtbarkeit ist wichtiger als Eitelkeit. Heute kann ich endlich sagen: Ich bin Frau. Ich bin Mutter. Ich bin für Männer.

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Meditation und Markt mit Dax Werner

Gedanken zur besten Weltmeisterschaft aller Zeiten

2014 celebratete ich gemeinsam mit Startup Claus den WM-Sieg "unserer Jungs" in Köln: Ich erinnere mich, wie Claus und ich minutenlang stumm auf einen 20-Zoll-HD-Ready-Flatscreen am Brüsseler Platz starrten, und an dieses unwirkliche Momentum, wo Fips Lahm das Dingen in den Nachthimmel von Rio streckte. Noch intensiver als meine Freude über die deutschen World-Cup-Winner war es jedoch, mit Tränen der Rührung zu beobachten, wie sämtliche Kioske und Getränkehallen der Domstadt ihre gesamten Alkoholbestände in einer halben Nacht verkaufen konnten. In dieser mystischen Sommernacht wurde Geld verdient.

Auch im neuen Weltmeisterland Frankreich, oder wie Emmanuel Macron und ich sagen: in der "Start-up-Nation", wurde gestern Nacht offenbar sehr viel Cash gemacht, auf Twitter habe ich mir Videos von besenrein leergeräumten Supermarchés und Luxus-Boutiquen auf der Champs-Élysées reingekaspert. Offenbar hat Macron es geschafft, eine ganze Nation ins Start-up-Fieber zu versetzen. Und was ich daran besonders next level finde: Das gesamte Thema wird an der Seine 360°-grassroot gedacht. So klappt’s.

Hierzulande ist nach dem Vorrunden-Debakel für die "Die Mannschaft" dagegen erst einmal mentaler retreat in der Künstlerkolonie Worpswede angedoodlet. Der DFB hat seit der Niederlage gegen "den Mexikaner" real talk nur einen Monat gebraucht, um sein 2006 etabliertes Game vom Hochglanz-Start-up mit Seriengewinner-Mindframe auf das Level Spediteur-druckt-Facebook-Memes-gegen-Willkommenspolitik-auf-seine-Lkws zu shiften. Heftig, aber so kann’s gehen, wenn der Club der Freunde der Nationalmannschaft plötzlich den inhaltlichen Kurs vorgibt. Die-Mannschaft-Manager Oliver Bierhoff, der wie so viele seine Karriere eigentlich nur den ironischen Wirren der neunziger Jahre und damit verbundenen Highlights wie der Einführung des Golden Goals verdankt, wirkt nur noch wie ein Getriebener und erinnert mich gerade ein bisschen an den Klassenkameraden, bei dem es nach dem Abitur erst absurd gut lief und der jetzt nur noch dadurch auffällt, dass er im Facebook die luziden Überlegungen von Roland Tichy zur Asylpolitik in die Timeline drückt.

Apropos in die Timeline drücken: Womit man diese Woche noch jede Menge Klicks und Favs in den Social Media generieren kann, ist der Hinweis, dass die nächste WM 2022 in Katar (!) zur Adventszeit (!) gespielt wird. Für echte viral magic muss der Post dann aber auch im stilechten Oswald-Spengler-"Untergang-des-Abendlandes"-Gedächtnis-Tonfall gehalten sein. Für mich persönlich ist eine Winter-WM am Ende auch nur eine dornige Sommer-WM, also kein Problem, nur eine Aufgabe: Kann mir zum Beispiel sehr gut vorstellen, in vier Jahren mit Claus einen Weltmeister-Glühweinstand ("Jogis Wunderwein") am Brüsseler zu rocken.

Freut sich schon auf Eure Geschäftsideen und sendet liebe Grüße: Dax Werner

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Nur kein Gedäh! – von Martin Knepper

Als Zausel auf dem Lebensklo

Das Älterwerden stößt beim Publikum in den verschiedenen Branchen der Kulturindustrie auf unterschiedliche Aufnahme. Recht groß ist die Akzeptanz bei schreibenden Berufen, schon der hl. Hieronymus in seiner Studierklause hat auf den Bildern meist einen Weißbart bis an den Bilderrahmen. Bei Schauspielern wird unterschieden zwischen Michel Piccoli und allen, die nicht Michel Piccoli sind. Besonders kritischer Betrachtung jedoch unterliegen Unterhaltungsmusiker, was damit zusammenhängt, dass sich diese zumeist von Anbeginn ihrer Karriere mit energetischen Lebensfragen wie Liebe und Zorn befasst haben und diese irrtümlicherweise nicht mit einem welkenden Äußeren assoziiert werden. (Ausnahmen: Charles Aznavour und Campino.) Welch ein Glück ist es da, wenn Künstler schon immer eine lebenssatte Abgeschlafftheit gepflegt haben (Robert Smith)! Als inventarisiertem Klomann der Herzen ist einem dann stets eine Dauerkarte im Club 27 sicher.

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Der TITANIC-Ombudsmann stellt sich vor

Liebe Leserinnen und Leser, seit letzter Woche bin ich Ombudsmann von TITANIC. Ich schreite ein, wenn die TITANIC-Redaktion Fakten falsch darstellt, mit Vorsatz kriminell wird oder sonst einen Fehler macht. Davon ausgenommen natürlich der Fehler, mich wieder einzustellen, ahaha! Aber im Ernst: Wer wäre besser geeignet, eine Publikation zu kontrollieren, als ein alternder Ex-Mitarbeiter mit Geldsorgen und Profilneurose? Na also. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen!

In den letzten Tagen bin ich unter anderem diesen Fällen nachgegangen.

► TITANIC-Leser Kevin Kühnert beschwert sich darüber, dass die SPD in unserer Berichterstattung zu schlecht wegkommt: "Die Darstellung, bei unserer Partei handele es sich um das letzte Aufgebot einer Bande von Opportunisten, die einem Schlächter wie Seehofer freie Bahn lassen, ist falsch. Neulich hat die Andrea beim Handschlag mit Horst zum Beispiel erst ganz böse geguckt. Das habe ich auf TITANIC nicht wiedergefunden!"

Meine Antwort: Die Kritik ist berechtigt. Die Redaktion hat mir bestätigt, dass sie künftig genauer darauf achten wird, wenn Mitglieder der SPD subtile Hilfebotschaften an die Öffentlichkeit aussenden. Der TITANIC-Verlag könnte sich zudem vorstellen, SPD-Mitglieder, die durch ein Missgeschick in einer Höhle in Thailand festsitzen, mit einem Mini-U-Boot zu unterstützen - allerdings auf Parteikosten.


► TITANIC-Leserin Luise Braun beschwert sich über den neuen Webauftritt unserer Zeitung: "Ich finde ihn unübersichtlich. Von mir gerngelesene Rubriken wie Impressum oder Anzeigenpreise sind jetzt nur mehr hinter unzähligen Layern zu finden. Dafür zahle ich nicht, bzw. ich habe schon vorher nichts dafür bezahlt, aber jetzt zahle ich gleich zweimal nichts."

Meine Antwort: Ja toll. Machen Sie es halt besser, wenn Sie so schlau sind. Und überhaupt, schauen Sie sich mal an. Da weiss man doch schon, woher der Wind weht. Sind das wirkliche Probleme? Oder sollten Ihre Gedanken nicht besser bei den Menschen sein, die in echter existenzieller Not sind? Schämen sollten Sie sich.


► TITANIC-Leser Matthias Oomen wirft uns nach einem irrtümlich verkündeten Seehofer-Rücktritt vor, "in Gewinnerzielungsabsicht, unter Missbrauch der Glaubwürdigkeit und im Namen Dritter, gefälschte Nachrichten in Umlauf zu bringen, die von erheblicher Brisanz sind".

Meine Antwort: Ich habe mit der TITANIC-Redaktion gesprochen. Sie vertritt die Überzeugung, dass Sie ein schon ziemlich spektakulärer Esel sind, der exemplarisch für vieles steht, was in Berlin falsch läuft. Ich möchte hier einen Kompromiss anbieten: Sie ziehen die Falschbehauptung zurück, TITANIC hätte jemals Nachrichten von Brisanz verbreitet, dafür nimmt die Redaktion das Wort "spektakulär" zurück.

Herzlichst,

Ihr TITANIC-Ombudsmann

Leo Fischer

Wenn er sich noch an sein Passwort erinnert, erreichen Sie Herrn Fischer unter ombudsmann@titanic-magazin.de und ansonsten unter TITANIC, Stichwort: Sofort wegwerfen, Hamburger Allee 39, 60486 Frankfurt am Main.

Sie können ihn kontaktieren, wenn Sie Ihre politische Ansicht oder sonstige Wahnvorstellungen falsch oder verzerrt dargestellt finden. Aber auch, wenn Sie Zweifel an Fakten haben, am Leben oder "auch nur mal so". Er darf offiziell bei unserer Chefredaktion fragen, ob wir alles richtig gemacht haben. Wir werden keinen Einfluss auf seine Schützenhilfe nehmen und sie veröffentlichen, wann immer es gerade gut passt.

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Wie Sie all das wieder durchstehen: endlos öde Ordensverleihungen, den noch endloseren Brexit-Trubel und jetzt auch noch den Skandal um Ihren Spross und Obertrottel Prinz Andrew.

Jedoch, seit Lektüre des Buches »The Other Side of the Coin: The Queen, the Dresser and the Wardrobe«, verfasst von Ihrer Mitarbeiterin Angela Kelly, wissen wir endlich, woher Ihre Standfestigkeit kommt: Selbige Mitarbeiterin trägt alle Ihre Schuhe erst einmal gründlich ein, bevor Sie selbst hineinschlüpfen, egal ob Pumps, Wintertreter oder Hauspuschen! Schön eingelatscht und vorgewärmt, drückt natürlich kein Schuh mehr, Sie müssen sich in den sinnlosen Meetings mit B. Johnson nicht die Füße wund laufen. Und Ihren ausgelatschten Stiefel ziehen Sie die nächsten zehn, zwanzig Jahre einfach stoisch weiter durch!

Ihre Schuhauszieher von Titanic

 Glück auf, »Fußballarbeiter« Jürgen Klopp!

Als solcher wurden Sie zumindest von der »Zeit« bezeichnet: »Nun steht der Trainer mit dem FC Liverpool ganz oben – und definiert die Marke des Fußballarbeiters neu.«

Wie hat man sich das denn so vorzustellen als Fußballarbeiter? Wird man frühmorgens mit dem Werksbus in die Stadionkatakomben gebracht, wo dann noch so richtig malocht und das wertlose Rohmaterial, nämlich die Mannschaft, nutzbar gemacht wird? So wie der junge Matthäus einst in die Kamera brüllte: »Das ist Arbeit, wo man leistet am Samstagnachmittag!«

Nein, so ist es gar nicht? Na, dann haben Sie ja Glück gehabt.

Prost! Die Gag-Arbeiter von Titanic

 Jungwinzer Johannes Bauerle!

Nachdem wir erfahren hatten, dass Sie in und bei Stuttgart das »Weingut Johannes B.« betreiben, drängte es den Trollinger, den Lemberger und den Riesling bereits sehr vernehmlich zurück nach draußen. Aber als sich dann auch noch herausstellte, dass Sie unter anderem Kerner anbauen, konnten wir selbst den Cabernet Sauvignon und den Pinot noir nicht mehr im Magen halten!

Kehrt beschämt zurück zum Stöffsche: Titanic

 Respekt, RTL,

für die Ehrlichkeit und Selbsterkenntnis, mit denen Du letztens Deinen Spendenmarathon in einer Printanzeige beworben hast. Denn treffender als mit dem Slogan »Pssst… für Ihren sorglosen Schlaf geben wir alles« hätten wir Dein immer gleiches Schnarchprogramm aus Daily Soaps, Reality-Shows und Endlosserien auch nicht beschreiben können.

Schaut bei Einschlafproblemen wieder mal bei Dir rein: Titanic

 Schade, Scheuer-Andi!

Bei der Meldung »Spanischer Verein bietet Greta Thunberg Esel zur Weiterreise an« dachten wir logischerweise zuerst an Sie, erfuhren dann aber, dass es sich offenbar um einen echten Esel handelte. Nicht mal in diesem Fall konnten Sie sich also nützlich machen!

Wieviel Maut wird für so ein Grautier eigentlich veranschlagt?

I-ah: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Mikrovermutung

Wenn sich die kleinen Krankheitserreger partout in keiner Situation so verhalten, wie man das erwartet, handelt es sich vermutlich um multirenitente Keime.

Uwe Geishendorf

 Die Unmöglichkeit von Kommunikation

»Ein Dialog braucht einen Konflikt!«

»Schwachsinn!«

Teja Fischer

 Neugründung

Vor kurzem veranstaltete der Verein der Naturfreunde in meiner Nachbarschaft eine Feier, bei der sich die Naturfreundejugend der Natur mehr als nur freundschaftlich verbunden zeigte. Sie düngten den Rasen vor meinem Haus mit ihrem Erbrochenen, pinkelten an die Bäume und trieben es im Gebüsch, Müll und Verwüstung hinterlassend. Daher gebe ich nun die Gründung des Vereins der Naturfeinde bekannt, denn eine Natur, die dies mit sich machen lässt, ohne dass sich ein Abgrund auftut, die Vandalen zu verschlingen – eine so saudumme Natur verdient unsere Zuneigung nicht.

Tibor Rácskai

 In Netzen hetzen

Auch ich nutze soziale Netzwerke dazu, all meinen Hass auf die Welt im Allgemeinen und die Menschen im Besonderen loszuwerden. Dafür sind sie wirklich praktisch. Sie haben nur einen kleinen Nachteil: Man kann auf der Timeline nicht mit Blut schreiben.

Katharina Greve

 Hits für nix

Bei all dem Streit und Hass denke ich oft: Das ist nicht die Welt, für die sich die ganzen Eurodance-Bands in den Neunzigern den Arsch aufgerissen haben.

Ringo Trutschke

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 18.01.:

    Für die Taz hat Fabian Lichter zusammen mit Christian Lindner die Tagebau-Arbeiter in der Lausitz besucht.

  • 13.01.:

    Die "Welt" wünscht sich Martin Sonneborn in den Bundestag.

  • 08.01.:

    Christian Y. Schmidt u.a. schauen auf culturmag.de auf ihre kulturellen Highlights des Jahres 2019 zurück.

  • 07.01.:

    Den fünften Jahrestag des Charlie-Hebdo-Anschlages beging Oliver Maria Schmitt unfeierlich im rbb kulturradio.

  • 07.01.:

    Deutschlandfunk Kultur spricht anlässlich des fünften Jahrestags des Anschlags auf "Charlie Hebdo" mit Tim Wolff.

Titanic unterwegs
23.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
24.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
25.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
28.01.2020 Leipzig, Schaubühne Lindenfels Max Goldt