Das CIA-Kommando „Blumengruß“ nimmt das Flugzeug nach Islamabad. Im Gepäck: Pralinen, Champagner sowie das jährliche Memorandum der US-Regierung zur Verbesserung der diplomatischen Beziehungen zwischen den Nationen von Amerika und Al-Qaida. In Islamabad findet der Taxifahrer Bin Ladens Villa auf Anhieb: Bin-Laden-Platz 1, Ecke Osama-Straße, in der Nähe des Schilds „Bin-Laden-Residenz, Autogrammstunden zwischen 10 und 12 Uhr“. Bin Ladens Frau Cindy öffnet den Agenten. Es wird viel gelacht, geküßt und umarmt, dann geht’s zum Apéro („Whiskey, anyone?“). Bin Laden, braungebrannt und topfit, springt vom Laufband. Er zeigt den Einsatzkräften ein paar neue lustige Mohammed-Karikaturen in der „Pakistan Today“. Bin Laden und die Agenten brainstormen für die Al-Qaida-Nachrichten des kommenden Jahres. „Superschurke Bin Laden“, „Wo ist Bin Laden?“ und „Phantom Osama“ werden notiert. Als sich Bin Laden den schicken neuen Dienstrevolver von Agent Bauer zeigen läßt, löst sich ein Schuß. Bin Ladens Kopf ist weg! Ohnmacht bei Cindy, Fassungslosigkeit beim US-Kommando, Riesengeschrei der Putzfrau. Für ein paar Minuten droht die gesamte Weltordnung zusammenzubrechen. In letzter Minute läßt sich Präsident Obamas Pressesprecher einen cleveren Dreh einfallen. Die Welt jubelt. Beitragsnavigation Rekordpapst Johannes Paul II. Aus den Archiven: Der Mann in den Bergen