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Das Lyrik-Eckchen

Wechselgesang fürs Protestbaumhaus
von Cornelius W. M. Oettle (live aus Lützerath)

Wer räumt das schöne Lützerath?
Wer scheißt auf 1 Komma 5 Grad?
Die Grünen, die Grünen!

Wer hat die Polizei geschickt?
Wer hat mit RWE gefickt?
Die Grünen, die Grünen!

Wer kauft das ganze Flüssiggas?
Wer hat an Panzern zu viel Spaß?
Die Grünen, die Grünen!

Wer holt sich Rat von Blackrock ein?
Wer koaliert mit jedem Schwein?
Die Grünen, die Grünen!

Wer kuscht nicht trotz der Zeitungen
vor schwierigen Entscheidungen?
Die Grünen, die Grün - Moment, was?

Wer macht die Politik real?
Wen wählen wir beim nächsten Mal?
Die Grü - ey, verpiss dich, du Umfaller!

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Das Lyrik-Eckchen

Rätselreim
von Daniel Sibbe  

"Wer macht im Reichstag Terz,
benutzt als Passwort QWERTZ,
zitiert gerne Properz
und isst am liebsten Sterz?  

Wer betet himmelwärts,
trägt Pelzmäntel aus Nerz,
verlacht den Weltenschmerz
und hat aus Stein ein Herz?"  

"Na, dieser Hitler … Scherz!"

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Das Lyrik-Eckchen

Der große Gleichmacher
von Moritz Hürtgen

Gorbatschow war Fahrradfreak,
Ströbele ein Russ'.
Ströbele gab Helmut Kohl
Einst den Bruderkuss.  

Ströbele: Den Kalten Krieg
Hat er abgeschafft.
Gorbatschow: Er war einst wohl
Anwalt von der Raff.  

Beide machten Politik,
War’n doch so verschieden.
Jetzt sind sie fast gleichzeitig
Frisch dahingeschieden.

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Das Lyrik-Eckchen

Bitter für Twitter
von Elon Musk via Tik-Tok-Tanz

Mit euren Kursen spiel ich munter:
Ich jazz sie hoch, ich schmeiß sie runter, 
Kauf euch jetzt doch nicht, Twitter-Nieten! 
Das werde ich auch gleich mal tweeten.  

Warum erlaub ich mir den Fun? 
Ich sag euch‘s ehrlich: Weil ich‘s kann! 
Zumindest bleib ich - ist doch toll - 
Als User euer größter Troll.

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Das Lyrik-Eckchen

Regionalverkehr Juni 22
von Cornelius W. M. Oettle aus dem RE 17 gesendet  

Die Bahn zur Schnecke: "Komm, steig ein!
Neun Euro für die Schiene!"
Die Schnecke: "Danke! Aber nein,
ich hab heut noch Termine!"

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Das Lyrik-Eckchen

Doppelfehler
ein Haftgedicht von Novak Djokovic

An Regeln halten sollen sich
fast alle. Bis auf einen: ich.
Der Tennissport ist meine Bitch!
Advantage: Novak Djokovic.

Mit Sonderrechten im Gepäck
nach Melbourne. Vorher noch 'nen Snack
am Flughafen. Und zwar bei Ditsch.
Dann flog ich: Novak Djokovic.

Doch an der Grenze gab's Trara:
kein Impfpass und kein Visum da.
Zock Tennis jetzt nur auf der Switch.
Ich Loser: Novak Djokovic.

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Das Lyrik-Eckchen

Generaloffensive
von Gunnar Homann

Das Virus ist ab jetzt egal,
Das Biest hat schon verloren.
Denn dieser Krisengeneral,
Der packt es bei den Ohren

Und brüllt es in das All hinaus.
Na ja: bis Osnabrück.
Dort lebt es dann in Saus und Braus
Und kehrt gestärkt zurück.

Dann bleibt nur noch das Sturmgewehr
Von Heckler & von Koch.
Es herrscht grad keine Hitze mehr
— vielleicht trifft es ja doch.

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Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Los, los, Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD)!

In einer ersten Reaktion auf das berüchtigte Sylt-Gesangsvideo sagten Sie: »Wer Nazi-Parolen wie ›Deutschland den Deutschen – Ausländer raus‹ grölt, ist eine Schande für Deutschland.«

Da es für uns alle aber nichts Wichtigeres gibt, als Schande von Deutschland fernzuhalten, sollten Sie unbedingt versuchen, mit diesen im Grunde netten jungen Leuten ins Gespräch zu kommen, damit sie zusammen mit Ihrer Regierung und der oppositionellen CDU demokratische Parolen grölen wie: »Die Integrationsfähigkeit des Landes darf nicht weiter überstrapaziert werden!«

Bitte keinesfalls zögern und zaudern, sondern sofort in die Tat umsetzen, damit den echten, den bösen Nazis endlich das Wasser abgegraben wird!

Rät ganz tief unten aus der Mitte der Gesellschaft: Titanic

 Prost und zum Wohl, lieber Lidl!

Rückblickend möchten wir uns noch einmal für Dein schönes Angebot »Freude schenken zum Vatertag« bedanken, bei welchem Du auf acht Plastikflaschen Deines ohnehin schon extrem billigen Perlenbacher Pils aus lauter Herzensgüte einfach eine neunte gratis obendrauf gelegt hast!

Und warum, Lidl? Weil Du ihre Herzen (und Lebern) in- und auswendig kennst und daher weißt: Erst die neunte Flasche ist es, die Männern regelmäßig die unverfälschte, überschäumende Freude bringt!

Nach Diktat vom Bürostuhl gekippt und sogleich eingepennt:

Deine »Jungs« von Titanic

 Danke, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach,

für Deinen Gesetzesentwurf, der dem Apothekensterben mit »Apotheken light« begegnen will. Das Fehlen von Fachkräften durch Quereinsteiger/innen und ungelerntes Personal auszugleichen, ist eine klasse Idee. Das klappt bei unserem Schulsystem ja auch schon hervorragend!

Einschätzung Deiner Schmerzmittelexpert/innen von Titanic

 Hast Du das selbst gemacht, Bauhaus,

oder war’s eine Werbeagentur, die auf Dein Plakat mit dem Rasenmähroboter den verheißungsvollen Spruch »Einfach mal mähen lassen« gedruckt und uns damit schon fast überzeugt hatte, uns dann aber mit dem unmittelbar darunter positionierten Bauhaus-Slogan »Selbst gemacht tut gut« doch wieder vom Kauf abrücken ließ?

Fragen die OBI-Hörnchen von Titanic

 Du, »FAZ«,

betitelst in Deinem Wirtschaftsteil einen Artikel über bezahlbaren Wohnraum mit »Eine neue Waffe gegen Wohnungsnot«. Aber ist es volkswirtschaftlich überhaupt sinnvoll, überzählige Mieter/innen zu erschießen?

Ist da noch nicht ganz entsichert: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Große Schmerzen

Nachdem ich in den letzten Wochen für eine Hausarbeit historische Handschriften aufarbeiten musste, kann ich kleine Schnörkelschriften echt nicht mehr sehen. Ich habe ganz offensichtlich einen Minuskelkater.

Karl Franz

 Klare Empfehlung

Dank der Paarberatung gelang es uns, unsere Beziehung gemeinsam sanft und behutsam in die Tonne zu legen anstatt zu kloppen.

Leo Riegel

 Morning Routine

Obst zum Frühstück ermöglicht einen gesunden Start in den Tag, aber wer keine Lust hat, sich schon morgens in die Küche zu stellen und Früchte zu schnippeln, dem empfehle ich stattdessen Snoozies.

Loreen Bauer

 Offene Fragen

Wenn man älter wird – also nicht mehr jung, aber noch nicht tot ist –, fängt man unweigerlich an, sich Gedanken über die noch offenen Fragen im Leben zu machen. Eine meiner: Was hat es mit dem Lied auf sich, das mir in meiner bedauerlicherweise in der Pfalz verbrachten Kindheit und Jugend immer wieder begegnet ist? Vorgetragen von Alkoholisierten verschiedenen Alters: »Wichs am Bee, wichs am Bee / Fasnacht is schon lang nimee« – zur Melodie des Narhallamarsches. Neben dem faszinierenden, aber eher unwichtigen Umstand, dass es im Pfälzischen möglich ist, »nicht mehr« auf »Bein« zu reimen, treibt mich die Frage um: Was genau bedeutet das: »Wichs am Bee, wichs am Bee / Fasnacht is schon lang nimee«? Liege ich richtig in der Annahme, dass der Autor dieses Liedes bedauert, sich selbst befriedigen zu müssen, weil die Fastnacht vorüber ist und – vermutlich – nicht mehr genug vom Alkohol derangierte Menschen verfügbar sind, um Sexualpartner abzugeben? Und wenn das so ist: Warum singen das so viele Leute nach? Ist das etwas, das vielen Pfälzer Männern so geht? Warum schaffen es pfälzische Männer außerhalb der Fastnacht nicht, Geschlechtsverkehr zu haben? Gut, am absolut sexualfeindlichen Dialekt könnte es liegen. Aber selbst dann bleibt die Frage: Warum wichst sich der Pfälzer aufs Bein? Um dann die Abwesenheit der sexbringenden Fastnacht zu beklagen – in Form der Fastnachtsmelodie schlechthin?

Man sieht: Es sind noch genug Fragen offen, dass wir nicht sterben müssen. Bitte beantworte sie niemand!

Tim Wolff

 Rhetorischer Todesstern

Anstatt vor der Reise nach Irland mühsam meine eingerosteten Conversation-Skills aufzufrischen, hatte ich mich dazu entschlossen, einfach ein paar cool klingende Star-Wars-Zitate auf Englisch auswendig zu lernen. Beim abendlichen Guinness wollte ich in der dunkelsten Ecke des Pubs sitzen, die langen Beine mit den Wanderstiefeln entspannt auf dem Tisch abgelegt, und – sollte mich jemand etwas fragen – mit einer lässig dahingerotzten Antwort aus »Das Imperium schlägt zurück« geheimnisvoll und verwegen wirken. Obwohl ich mich dabei genau an das Skript hielt, wurde ich bereits ab dem zweiten Tag von den Locals wie ein Irrer behandelt und während des kompletten Urlaubs weiträumig gemieden. Ich glaube zwar nicht, dass es an mir lag, aber wenn ich einen Kritikpunkt nennen müsste, dann diesen: Ausschließlich Sätze in Wookie-Sprache zu verwenden, war möglicherweise ein Fehler.

Patric Hemgesberg

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
04.08.2024 Frankfurt/M., Museum für Komische Kunst Die Dünen der Dänen – Das Neueste von Hans Traxler
04.08.2024 Frankfurt/M., Museum für Komische Kunst »F. W. Bernstein – Postkarten vom ICH«
18.08.2024 Aschaffenburg, Kunsthalle Jesuitenkirche Greser & Lenz: »Homo sapiens raus!«
01.09.2024 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »POLO«