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Das Lyrik-Eckchen

Die Saupreißn mit ihren Saupreisen
von Jürgen Miedl

O Horst, vom Preis der Nachbarschaft
willst du jetzt nichts mehr wissen,
weil bei dir nun ’ne Wunde klafft,
denn Vollmann tät’ dich dissen.

Du seist nicht recht mitmenschelich,
nicht tolerant, nicht offen.
Und so viel Wahrheit über dich
zu hör’n hat dich getroffen.

Dann stifte doch ’nen eignen Preis
für Heimat, Volk und Rasse,
als edelster Verdienst-Beweis:
den Vollhorst 1. Klasse. 

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Die WM in Versen (7)

WM 2018 – die Bilanz
von Philip Saß

Sieger: Sandro Wagner, Putin,
Frankreich kickte meisterlich.
Jogi dirigierte gut, ihn
ließ halt nur sein Team im Stich.

Brasilianer hatten Schwindel,
Polen war ein schlimmer Flop.
Nervenbündel Reinhard Grindel
hat noch immer einen Job.

Messi glänzte nicht als Fighter,
England übt sich in Geduld.
In vier Jahren geht es weiter.
Özil ist an allem schuld.

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Die WM in Versen (6)

Der Fußballkommentator
von Cornelius W. M. Oettle

Er quasselt 90 Stunden lang.
Kaum länger zuzumuten
ist seiner Stimme schlimmer Klang.
Was? Stunden? Quatsch! Minuten!

Er hört sich an wie Fußschweiß riecht.
Ein jeder Mensch mit Ohren
hat, selbst wenn seine Mannschaft siegt,
durch sein Geschwätz verloren.

Doch hat er Glück trotz seiner Schmach,
das ist die Perfidie:
Die Fußballdeppen sehn 's ihm nach,
denn er ist keine Sie.

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Die WM in Versen (5)

Nachruf auf Neymar
von Philip Saß

Er rannte wild und wie im Wahn,
er rannte immer wieder.
Doch fühlte er 'nen Gegner nahn,
dann sank er jäh hernieder.

Ach je, das Knie! Das Knie, oh nein!
Er rollte durch die Gegend
und hielt sich querfeldein das Bein
und brüllte herzbewegend.

Fies raunten ihm die andern zu,
er würde übertreiben. –
Nun hat er endlich seine Ruh,
nun darf er liegen bleiben.

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Die WM in Versen (4)

Südkorea 2 – Deutschland 0
von Moritz Hürtgen

Sicher steht Team Südkorea,
schnell ist klar: heut wird es schwea.

Jogi cremt nervös Nivea,
Gegner jubelt: 1:0, yeah!

Schließlich stürmt Manu Neuea
und das deutsche Tor ist lea –
2:0, scheiße, "danke" sea.

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Die WM in Versen (3)

Deutschland – Schweden 2:1
von Philip Saß

Schweden trat an
ohne Zlatan,
doch begann fast mexikanisch.
Deutschland drückte,
wenig glückte
und Tom Bartels wurde panisch.

Dann der Rückstand,
doch zum Glück stand
Reus bald gut und schob präzis ein.
Kroos am Ende
mit der Wende. –
Jogi Löw muss ein Genie sein!

Mittwoch warten
nun die harten
Koreaner: flink und fleißig ...
Ob Die Mannschaft
es auch dann schafft
zu bestehen? Ach, was weiß ich.

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Die WM in Versen (2)

Deutschland 0 – Mexico 1
von Moritz Hürtgen

Herr Jogi hat es programmiert
aus Einsen und aus Nullen:
Die Eins die hinten stark pariert,
davor die Abwehrbullen.

Der "Kicker" und die dumme "Bild"
benoten dann mit Einsen
den Sturm wie auch das Mittelfild.
Und Mexico muss einsehn,

dass sie im Spiel die Nullen sind,
denn Jogis Null bleibt stehen.
Doch Putin schickte Hacker, Kind,
er liebt das Zahlendrehen.

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Soso, Hendrik Wüst (CDU)!

Nachdem Kanzler Scholz angeregt hatte, Schwerverbrecher/innen auch nach Afghanistan abzuschieben, forderten Sie die Bundesregierung dazu auf, »in den sauren Apfel zu beißen« und baldigst mit den Taliban Kontakt aufzunehmen.

Smarter Move! Spitzen Sie also doch auf eine Kanzlerkandidatur? Stellen Sie sich vor, wie Scholz persönlich bei den Taliban vorspricht und wegen irgendeines kulturellen Fauxpas (Liedchen gepfiffen, Gattin nicht ausgepeitscht, Lyonerstückchen im Mundwinkel) ein Weilchen länger als geplant bei seinen Verhandlungspartnern bleiben darf? Und nur stückchenweise in seine Heimat entlassen wird? Wir möchten Ihnen aber natürlich keine gewissenlosen Gedanken unterstellen (außer jenen, Menschen einem islamistischen Folterregime überantworten zu wollen)!

Würde ungeachtet der Partei alle politischen Wüstlinge in die Wüste schicken: Titanic

 Was geht ab, sächsische Steuerverwaltung?

Bei der Jugend anscheinend nicht so viel – jedenfalls träumen Deinen Erhebungen zufolge, man soll es kaum für möglich halten, nicht alle Schulabsolvent/innen den großen Traum von einer Karriere in der Finanzbuchhaltung.

Um junge Menschen trotzdem für aufregende Expeditionen in die Welt der Prozentrechnung und der Pendlerpauschalen zu begeistern, hast Du Dir einen Slogan überlegt: »Lust auf ein AbenSteuer?«

Wir freuen uns also jetzt schon darauf, wie Superheld Taxman in seiner nächsten Soli-Mission allen außergewöhnlichen Belastungen trotzt und nur knapp einem mörderischen Ehegatten-Splitting entgeht! Und zwar gerade noch rechtzeitig, um zu verhindern, dass Superschurke Dr. Elster die Welt in die kalte Progression stürzt.

Schreibt Dich dieses Jahr sicher wieder ab: Titanic

 Danke, »Zeit«,

für Deinen Artikel mit dem Titel »So gefährlich sind Blitze«! »Gewitter können tödlich sein« heißt es weiter im ersten Satz. Na, dann werden wir die als harmlos eingeschätzten Lichtspiele in Zukunft deutlich kritischer beäugen! Wir freuen uns auf weitere nützliche Artikel von Dir wie »Lava – warum wir sie meiden sollten« und »Tollwütiger Grizzlybär, dein Freund und Helfer? Von wegen!«

Immer auf der Hut: Titanic

 Sie, Thomas Müller,

Sie, Thomas Müller,

haben während eines Länderspiels ein Paar Fußballschuhe getragen, dessen linkes Exemplar der mit Filzstift geschriebene Name Ihrer Frau Lisa zierte, was die Bild-Zeitung als geheime Liebesbotschaft wertete. Nun kennen wir uns in Ihrer Beziehung nicht so aus, aber da Sie in der Regel beidfüßig nach allem treten, was Ihnen in die Quere rollt, läuft oder stolpert, und dabei auch durchaus mal dreckig spielen, liegt es doch eigentlich viel näher, hinter der »Lisa«-Kritzelei etwas anderes zu vermuten: eine offensichtlich misogyne Hassbotschaft.

Wird auch oft missverstanden: Titanic

 Clever, Jürgen Kaube (»FAZ«)!

Kein Wunder, dass die Ampel bei der Europawahl so abgeschmiert ist, denn »in vielen Schulen und Innenstädten wird über die drastischen Missstände euphemistisch hinweggelogen«.

Und in anderen eben nicht. Das hat den Vorteil, dass sich der Satz, in vielen Schulen und Innenstädten werde über die drastischen Missstände (Ausländer/innen) euphemistisch hinweggelogen, schwer beweisen lässt. Und ist das dann nicht ebenfalls »eine Wirklichkeitsverweigerung« von der Sorte, die »nicht zu einer Abnahme des fatalen Gefallens an den Populisten geführt« hat? Weil den verlogenen Intellekt und die verjudete Innenstadt zu verachten halt seit je zu deren Repertoire gehört?

Fragt allgemein aus Frankfurt Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Aufschieberitis

Ich schiebe alles gern auf, inzwischen sogar Erkrankungen: Der Nephrologe zeigte sich höchst erstaunt, wie lange ich schon an einer behandlungsbedürftigen Nierenbeckenentzündung laboriert haben musste, bis diese sich schließlich schmerzhaft bemerkbar gemacht und mich zu ihm geführt hatte. Wahrscheinlich leide ich an Prokrastinieren.

Thorsten Mausehund

 Unterirdischer Anlagetipp

Viele Vermögende kaufen Gold oder Kunstwerke, um ihren Reichtum gegen Inflation etc. abzusichern. Dabei gäbe es Investments, die wahrlich auf die Ewigkeit verweisen: Reliquien. Reliquien wären Finanzprodukte mit Hand und Fuß, die nicht nur die Überreste der Heiligen, sondern auch das eigene Kapital konservierten. Einen Namen gäbe es auch schon für diese geniale Anlageoption: »Krypta-Währung«.

Jürgen Miedl

 Ratschlag

Nach dem Essen, vor dem Paaren
niemals deinen Leib enthaaren!
Lieber schön beim Lakenfleddern
ineinander tief verheddern,
richtiggehend geil verstricken,
durch das Buschwerk nicht mehr blicken
und nach sieben langen Nächten
sorgsam auseinanderflechten.

Ella Carina Werner

 Klare Empfehlung

Dank der Paarberatung gelang es uns, unsere Beziehung gemeinsam sanft und behutsam in die Tonne zu legen anstatt zu kloppen.

Leo Riegel

 Bilden Sie mal einen Satz mit »Hinduismus«

Absprachen zur Kindbetreuung,
manchmal sind sie Schall und Rauch bloß.
Beide in der Hand die Klinke:
»Wo willst hin du? Is mus auch los!«

Wieland Schwanebeck

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
04.08.2024 Frankfurt/M., Museum für Komische Kunst Die Dünen der Dänen – Das Neueste von Hans Traxler
04.08.2024 Frankfurt/M., Museum für Komische Kunst »F. W. Bernstein – Postkarten vom ICH«
18.08.2024 Aschaffenburg, Kunsthalle Jesuitenkirche Greser & Lenz: »Homo sapiens raus!«
01.09.2024 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »POLO«