Newsticker

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Das sind die 22 Arbeitsgruppen der Ampel-Verhandlungen:

  • Arbeitsgruppe "Wir wollen die FDP nicht verärgern"
  • Arbeitsgruppe "Da müssen wir erst die FDP fragen"
  • Arbeitsgruppe "Fein hast du das gemacht, liebe FDP!"
  • Arbeitsgruppe "Wenn die FDP nichts dagegen hat, ist das sicher eine gute Idee"
  • Arbeitsgruppe "Das steht aber nicht im Programm der FDP"
  • Arbeitsgruppe "Will die FDP dazu noch etwas sagen?"
  • Arbeitsgruppe "Tolle Idee, liebe FDP!"
  • Arbeitsgruppe "Die FDP möchte das nicht"
  • Arbeitsgruppe "Da sollten wir der FDP entgegenkommen"
  • Arbeitsgruppe "Zusammen mit der FDP schaffen wir das!"
  • Arbeitsgruppe "Wir vertrauen der FDP"
  • Arbeitsgruppe "Die FDP sagt nein"
  • Arbeitsgruppe "Dürfte ich den Herren von der FDP noch Kaffee einschenken? Mit extra viel Zucker? Gerne!"
  • Arbeitsgruppe "Was gut für die FDP ist, ist auch gut für Deutschland"
  • Arbeitsgruppe "FDP! FDP! FDP!"
  • Arbeitsgruppe "Das wird die FDP-Wähler freuen"
  • Arbeitsgruppe "Die Zusammenarbeit mit der FDP macht viel Spaß!"
  • Arbeitsgruppe "Möchte die FDP noch ein Eis? Oder zwei?"
  • Arbeitsgruppe "Frage nicht, was die FDP für dich tun kann - frage, was du für die FDP tun kannst!"
  • Arbeitsgruppe "FDP, olé olé!"
  • Arbeitsgruppe "Vorsicht, das kommt in Wolfgang Kubickis Stammkneipe sicher schlecht an!"
  • Arbeitsgruppe "Danke, liebe FDP!"
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Liberté, Égalité, Kernschmelzé

Frankreichs Regierung unter Emmanuel Macron möchte hinkünftig wieder stärker auf Atomkraft zur Energieversorgung des Landes setzen. Die hierzu neu gegründete Expert*innenkommission besteht aus:

  • Jeanne d'Rearctor
  • Jules Kerne
  • Fuku Chanel
  • Charles de Gau
  • Simone de Nukleoir
  • Marine le Brenn
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Kulturland Kanada: Ein kurzer Überblick

Staatsgründer: Bryan Adams und Eva

Nationalhymne: "Loser" von Québeck

Heimliche Wappentiere: Ahörnchen und Behörnchen

Nationaltier: Justin Biber

Offizielle Währung: Kanadischer Nickelback

Schlimmste Naturkatastrophe: Lavigne

Bekannteste Autorin: Ed Woods Frau Margaret

Älteste literarische Figur: Miss Maple

Berühmteste Schauspielerin: Catherine Ceta-Jones

Erfolgreichster werbefinanzierter Filmklassiker: Tim Hortons hört ein Hu!

Lustigster Komiker: Otta Waalkes

Lieblingspfeife: Trudeau Herr

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FDP will weg von der AfD

Die FDP-Fraktion will im Bundestag nicht mehr neben der AfD sitzen. Doch wie könnte die Lösung aussehen? Derzeit gibt es mehrere Überlegungen:

  • AfD-Parlamentarier müssen sich auf den Schoß von CDU-Abgeordneten setzen
  • Die FDP lässt sich von Frank Thelen ein eigenes Parlament kaufen
  • AfD-Leute setzen sich vors Gebäude, um das nächste Vordringen auf die Reichstagstreppe besser beobachten zu können
  • Die CSU bietet ihrer Schwesterpartei ein paar Plätze an
  • Die Sitzordnung bleibt, wie sie ist – und Ministerpräsident a.D. Thomas Kemmerich vermittelt zwischen seinen beiden Lieblingsparteien AfD und FDP
  • Die AfD bekommt einen Bunker
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Sitz!

Dem "DKV-Bericht 2021" zufolge verbringen die Deutschen werktags im Schnitt 8,5 Stunden, junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren sogar 10,5 Stunden im Sitzen. Insbesondere das in der Pandemie von Betrieben präferierte Homeoffice hat Deutschland in ein Land der Vielsitzer verwandelt – mit weitreichenden Veränderungen für die Arbeitswelt:

  • Die Bezeichnung CEO steht mittlerweile für Chairman Executive Officer
  • "Sitzsack" und "Sesselpupser" sind keine Verunglimpfungen mehr, sondern liebevolle Bezeichnungen für besonders arbeitsame Angestellte
  • Schwielen am Hintern erhalten die gleiche Wertigkeit wie Arbeiterhände
  • Der Flirtfaktor im Büro steigt (Stichwort: Sitzgelegenheit macht Liebe)
  • Um ihren Kolleg*innen den Rücken zu stärken, buchen immer mehr engagierte Betriebsräte einen Schnupperkurs bei "Kieser Training"
  • Stehpinkler finden nach der Toilettenpause ein dezentes Memo in ihrem betriebsinternen Postfach ("Blasenkatheter!")
  • Es ist nicht mehr nur für die Journalistenbranche üblich, den ganzen Tag bis weit nach Dienstende im Büro einen sitzen zu haben
  • Die betriebsärztliche Einstellungsuntersuchung wird erweitert, das Gesundheitspersonal aufgestockt; ehemalige Fleischbeschauer*innen können sich zu Sitzfleischbeschauer*innen umschulen lassen
  • Es gilt auch weiterhin die Regel: Ohne festen Stuhl erscheint man nicht zur Arbeit!
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Paul Ziemiak kündigt schonungslose Fehleranalyse an

Um einen Neustart seiner Partei zu ermöglichen und das desaströse Wahlergebnis aufzuarbeiten, plant CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak eine in der Parteigeschichte beispiellos schonungslose Fehleranalyse der Union und ihrer Vertreter. TITANIC liegt Ziemiaks Notizbuch samt seiner Bewertung der Wahlkampfleistung einzelner Unionspolitiker vor, hier einige Auszüge:

Jens Spahn: Hätte alles anders machen müssen
Andreas Scheuer: Hätte manches besser machen können 
Angela Merkel: Hätte nicht aufhören dürfen 
Philipp Amthor: Hätte nie anfangen dürfen 
Hans-Georg Maaßen: Hätte seinen Wahlkreis gewinnen müssen 
Tilman Kuban: Hätte nie geboren werden dürfen 
Annegret Kramp-Karrenbauer: Hätte mehr aus sich herausgehen müssen 
Markus Söder: Hätte mehr in sich hineingehen müssen 
Armin Laschet: Hätte nicht Armin Laschet sein sollen 
Paul Ziemiak: solide Leistung, kann man nicht meckern

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Wie wenig, »Spiegel«,

muss man eigentlich tun, um von Dir als nicht rechts entlastet zu werden? Liest man Deine Reportage über die SPD-Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori, wohl sehr wenig. Denn dort schreibst Du, Cademartori sei »keine Rechte. Sie steht für eine diverse Gesellschaft, wenn bei Veranstaltungen Altherrenwitze gerissen werden, rollt sie mit den Augen.« Oha, mit den Augen rollt sie, na dann. Lass uns raten: Wer Zunge schnalzend an einem brennenden Flüchtlingsheim vorbeiläuft, ist kein Nazi, und wer »pfft« macht während einer AfD-Kundgebung, kein Faschist?

Presst entschieden die Lippen aufeinander: Titanic

 Eine Frage, Dating-App Bumble …

Welchen Sinn hat es, dass Du in einer Werbung eine Nutzerin Deines Dienstes wahnsinnig davon beeindruckt zeigst, dass ein Lukas laut eigenen Angaben »Abenteuer und Kaffee« liebt? Was möchtest Du uns damit vermitteln, dass sie ihn sofort anschreibt und ein Treffen vorschlägt? Willst Du uns unbedingt den langweiligsten Typen andrehen, den es auf Deiner Plattform gibt? Oder ist das – bedenkt man die begeisterte Reaktion der Frau – etwa noch der interessanteste, den du zu bieten hast?

Sind vor der Antwort trotz Kaffee eingeschlafen:

Deine anspruchsvollen Großstadtsingles von der Titanic

 Hmmm, Ex-FIFA-Boss Sepp Blatter,

zu Ihrer Rolle bei der Vergabe der Männerfußball-WM an Katar sagen Sie heute: »Die Leute stellen sich Einflussnahme immer wie in Gangsterfilmen vor – mit Koffern voller Geld, die an einem geheimen Ort übergeben werden. So war das aber nicht.« Ach: So war das nicht – na dann! Eine Frage, Blatter: Wie sehr mussten Sie sich konzentrieren, um nicht versehentlich die Beschaffenheit der besagten Geldkoffer und den Übergabeort zu beschreiben?

Fragen sich

Ihre Detektiv/innen von Titanic

 Vorbildlich, Landwirtschaftsminister Cem Özdemir,

finden wir ja Ihren Vorstoß, Containern zu legalisieren. Wir hoffen allerdings doch sehr, dass dies nicht schon die von Ihnen als »Deutschlanddiät« angekündigte Kampagne für bezahlbares Essen ist?

Muss auch so genug Müll schlucken: Titanic

 Ihnen, Steve Jobs,

Ihnen, Steve Jobs,

wird es wahrscheinlich egal sein, aber wir wollten Sie dennoch informieren, dass Ihr Vermächtnis auf Erden recht vielgestaltig ausgefallen ist. So lasen wir bei stern.de: »Alte Schlappen für über 20 000 US-Dollar: Birkenstock-Sandalen von Steve Jobs stehen zum Verkauf.«

Dieser Reliquienhandel ist übrigens ein wahres Geschäftsmodell geworden: »Die Schuhe sind nur ein kleiner Teil von Jobs’ mehr oder weniger freiwilligem Nachlass. Seine Angestellten leerten die Mülltonnen offenbar mehrfach gründlich. Die Beute habe man mit den Gärtnern, Freunden oder Second-Hand-Geschäften geteilt.« Sollte es nun bald an Ihren Sargdeckel klopfen, Jobs, dann wissen Sie: Da braucht wer Nachschub. Aber als Ex-CEO kennen Sie sich ja aus mit der dubiosen Beschaffung von Ressourcen!

Grüße ins ewige Business von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Lasst mich in Ruhe!

Sollten jemals Zeitreisen möglich sein, müsste man fast Mitleid mit dem jungen Hitler haben. Ohne etwas getan zu haben, würde er in ständiger Angst leben, weil andauernd Fremde versuchten, ihn umzubringen.

Karl Franz

 Täter-Opfer-Umkehr

Nächte im Krankenhaus sind nie besonders schön. Diesmal aber war es der reine Horror. Mein hochmodernes Bett ließ sich nicht um einen Millimeter verstellen, egal, wie oft und wie verzweifelt ich immer wieder auf die Tasten der Fernbedienung drückte. Und die Tatsache, dass alle paar Minuten eine arme Seele im Nebenzimmer vor Schmerzen laut schrie und jammerte, machte die Situation nicht besser. Am nächsten Morgen klärte mich das Pflegepersonal darüber auf, dass ich nicht zu dumm zum Drücken einer Taste sei, sondern dass es sich einfach um die falsche Fernbedienung gehandelt habe, nämlich um die eines anderen Bettes! Jetzt finde ich: Auch wenn man frisch operiert die ganze Nacht komplett ferngesteuert in seinem Bett hin- und her- und hoch- und runtergefahren wird, ist das noch lange kein Grund, so zu schreien, dass die anderen Patienten nicht schlafen können.

Martina Werner

 Waldbaderegel Nr. 1

Nicht vom Waldrand springen!

Tom Breitenfeldt

 Taktik für 8

Besuch bei Tante und Onkel, beide sehr betagt. Beim Scrabblespiel liegen sie zu Beginn etwas zurück, es fallen ihnen nur kurze Worte wie »EIN« ein. Nach dem abgeschmetterten Versuch, den schon daliegenden Artikel »DER« in das zusammenhängende Wort »DERRABE« zu verwandeln, bekommt das Spiel eine Wendung: Die Senioren entdecken den S-Buchstaben und den Genitiv für sich und heimsen viele Punkte ein mit »MOPSES«, »STRUMPFLOCHS«, »RATTENZAHNS«, alles ist wieder offen …

Miriam Wurster

 Konsequent

Wer Ananas sagt, muss auch Abnabnabs sagen!

Daniel Sibbe

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 10.01.: "Der Teufel vom Dachboden" – Eine persönliche Pardon-Geschichte in der Jungen Welt von Christian Y. Schmidt.
  • 13.12.:

    Anlässlich des 85. Geburtstages Robert Gernhardts erinnert Christian Y. Schmidt in der Jungen Welt an den Satiriker und Vermieter.

  • 26.10.:

    Chefredakteurin Julia Mateus spricht über ihren neuen Posten im Deutschlandfunk, definiert für die Berliner-Zeitung ein letztes Mal den Satirebegriff und gibt Auskunft über ihre Ziele bei WDR5 (Audio). 

  • 26.10.:

    Julia Mateus erklärt dem Tagesspiegel, was Satire darf, schildert bei kress.de ihre Arbeitsweise als Chefredakteurin und berichtet der jungen Welt ein allerletztes Mal, was Satire darf. 

  • 26.10.:

    Ex-Chef-Schinder Moritz Hürtgen wird von Knut Cordsen für die Hessenschau über seinen neuen Roman "Der Boulevard des Schreckens" interviewt (Video) und liest auf der TAZ-Bühne der Buchmesse Frankfurt aus seiner viel gelobten Schauergeschichte vor (Video). 

Titanic unterwegs
10.02.2023 Reutlingen, Franz K Thomas Gsella
19.02.2023 Aschaffenburg, Kirchnerhaus Thomas Gsella
22.02.2023 Berlin, Universität der Künste Martin Sonneborn
28.02.2023 München, Heppel und Ettlich Moritz Hürtgen