Newsticker

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Jürgen Klopp geht die Energie aus

Der Trainer des FC Liverpool kündigte an, sich nach der laufenden Saison von der Anfield Road (Stadion des FC Liverpool) zu verabschieden. "Kloppo", wie er von den Fans der "Reds" (Spitzname des FC Liverpool) genannt wird, freut sich darauf, für die folgenden Tätigkeiten endlich mehr Zeit zu haben:  

  • Werbung für die Deutsche Vermögensberatung
  • Werbung für Opel
  • Religion als evangelischer Christ noch offener leben (Werbung für die Evangelische Kirche)
  • Werbung für die Hamburg-Mannheimer
  • Zähne mal wieder bleichen lassen, öffentliche Kooperation mit einem Dentisten aus Düsseldorf forcieren
  • Werbung für Nivea Men
  • erneute Haartransplantation (es wird schon wieder dünn), Dokumentation auf Instagram (bei entsprechendem Rabatt)
  • Werbung für Snickers
  • Werbung für Peloton
  • Fachsimpeln mit Intimus Campino (über Fußball und Selbstvermarktung)
  • neue Werbeverträge abschließen
  • Spazierengehen mit Frau Ulla (zu verschiedenen Werbeagenturen); Zitat Jürgen "Kloppo" Klopp: "You'll never walk alone!" 
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Bauernmob attackiert Habeck

Eine wütende Meute von Bauern hat Wirtschaftsminister Habeck auf dem Rückweg von Hallig Hooge am Verlassen seiner Fähre gehindert. Nachdem das Kabinett im Zuge des Subventionsabbaus bereits auf die KFZ-Steuerbefreiung für die Landwirtschaft verzichtet hatte, macht der Etappensieg den Bauern scheinbar Appetit auf mehr. Das wollen die pfiffigen Rancher jetzt auch noch:  

  • Bundesweite Vernetzung von isoliert liegenden Bauernhöfen zwecks dringend benötigtem Gen-Austausch  
  • Entkriminalisierung der Sodomie für Letztgeborene und Dorfdeppen  
  • Löschen aller die bäuerliche Lebensweise diffamierenden und beleidigenden Duden-Einträge wie "Bauerntölpel", "Bauerntrampel", "Bauer" oder "Landwirt"  
  • Rehabilitierung von Rülpsen, Furzen und Sackkratzen als Zeichen der kulinarischen Wertschätzung
  • Einführung des Tierwohl-Standards (Kategorie 1) für Unterkünfte von Erntehelfern  
  • Inka Bause als Premium-Kandidatin bei "Bauer sucht Frau"
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Herzlichen Glückwunsch 2024

Das nehmen sich Politiker, Promis und Co. für 2024 vor:  

  • Christian Lindner: Sich mal etwas zurücknehmen (von den unteren 50 %)
  • Nordrhein-Westfalen: Gesünder Essen
  • Hunde: 364 Tage im Jahr kläffen, aber sich an Silvester dann beschweren
  • Globale Waldbestände: mit dem Rauchen aufhören
  • Superreiche: Nicht immer nur einstecken, sondern auch austeilen lernen
  • Robert Habeck: abnehmen (wenn die Saudis anrufen)
  • Bündnis Sahra Wagenknecht: organisierter werden
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Zwischenfazit nach einer Woche: Die nachhaltigsten Momente von der COP28

  • Der Moment, als schon die Vergabe des Veranstaltungsortes in den Sand gesetzt wurde
  • Der Moment, als 70 000 Teilnehmer nach Dubai flogen, um in mit der Energie von Erdöl gekühlten Räumen über Klimaschutz zu sprechen
  • Der Moment, als die deutsche Delegation ein Video postete, in dem sie versehentlich ehrlich auf der COP alles "sus" fand, weil sie dachte, das stünde für sustainable
  • Der Schreckmoment, als die Papierstrohhalme ausgingen, man aber glücklicherweise auf die Röhrenknochen ausgestorbener Vogelarten zurückgreifen konnte
  • Der entspannende Moment, als die heiße Luft der Teilnehmer von indischen Arbeitssklaven direkt weggefächelt wurde
  • Der Moment, in dem unter arabischen Journalisten ein Klima der Angst herrschte, sie zur Beruhigung aber schnell in Kühlzellen gebracht wurden
  • Der Moment der Erkenntnis, als die Teilnehmer beim Blick aus dem Fenster sehen konnte, wie die Welt in ein paar Jahrzehnten aussehen wird, und ihnen der Luxus durchaus gefiel
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Rent a Kubicki

Nachdem Wolfgang Kubicki (FDP) sich für einen Talkshow-Auftritt auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik einen Teil der Reise bezahlen ließ, präsentiert er nun seine Preisliste für 2024:  

  • Selfie mit ihm - Flasche Rotwein
  • Herrenwitz von ihm erzählen lassen - Flasche Champagner  
  • Gemeinsames Abendessen - Bezahlen des gemeinsamen Abendessens
  • Väterlicher Rat - Gibt‘s gratis und ungefragt
  • Talkshow-Auftritt auf einem Kreuzfahrtschiff - Kostenübernahme für einen Teil der Reise
  • Schweigen seinerseits auf einem Kreuzfahrtschiff während der gesamten Fahrt - Kostenübernahme für die gesamte Reise
  • Lobbyismus im Bundestag - Tüte Gummibären
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Inventur im Deutschen Reich

Nach der großangelegten Razzia im Reichsbürgermilieu vergangene Woche haben die Behörden am Montagmorgen eine Liste mit sichergestellten Gegenständen veröffentlicht. Manches davon überrascht:

  • Ausweis-Bastelset "Königreich Preußen"
  • Toilettenpapier und Nudeln
  • Sekundenkleber, Marke "False Flag"
  • Hitlers Tagebücher (die echten)
  • Ritterrüstungen und Lanzen
  • den Fotografen von Robert Habeck (als Geisel)
  • Reichsadler, Reichsapfel, Reichs-Ranicki-Büste
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Die besten Momente aus Thomas Gottschalks letzter “Wetten, dass..?”-Sendung

  • Der Moment, als “Wetten, dass..?”-Erfinder Frank Elstner zu Beginn der Show den Mann des Abends und König der deutschen Fernsehunterhaltung ankündigte und daraufhin Jan-Josef Liefers mit seiner Gitarre auf die Bühne stürmte
  • Der Moment, in dem die Rolling Stones Gottschalk per Videobotschaft wegen seines lächerlich frühen Aussteigens verspotteten
  • Der Moment, als man Gottschalk noch mal die schönsten Momente der “Wetten, dass..?”-Geschichte vorspielte, darin aber ausschließlich Wolfgang Lippert und Markus Lanz vorkamen
  • Der Moment, in dem die Regie nach der Verwirrung um “Matthias Schweinsteiger” und “Bastian Schweighöfer” den in der Garderobe wartenden Til Schweiger kurzerhand aus der Sendung strich
  • Der Moment, als der Zahlen lesende Hund der späteren Wettkönigin ein Live-Jobangebot aus dem Bundesfinanzministerium bekam
  • Der Moment, als Take That im Refrain ihres Welthits auf Gottschalk schielend deutlich hörbar “I want you weg for good” sangen
  • Der Moment, in dem Gottschalk zum Ende der Sendung ProSieben-Legende Elton als seinen Nachfolger vorstellte
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Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sie, Victoria Beckham,

Sie, Victoria Beckham,

behaupteten in der Netflix-Doku »Beckham«, Sie seien »working class« aufgewachsen. Auf die Frage Ihres Ehemanns, mit welchem Auto Sie zur Schule gefahren worden seien, gaben Sie nach einigem Herumdrucksen zu, es habe sich um einen Rolls-Royce gehandelt. Nun verkaufen Sie T-Shirts mit dem Aufdruck »My Dad had a Rolls-Royce« für um die 130 Euro und werden für Ihre Selbstironie gelobt. Wir persönlich fänden es sogar noch mutiger und erfrischender, wenn Sie augenzwinkernd Shirts mit der Aufschrift »My Husband was the Ambassador for the World Cup in Qatar« anbieten würden, um den Kritiker/innen so richtig den Wind aus den Segeln zu nehmen.

In der Selbstkritik ausschließlich ironisch: Titanic

 Ziemlich beunruhigt, Benjamin Jendro,

lässt uns Ihr vielzitiertes Statement zur Verhaftung des ehemaligen RAF-Mitglieds Daniela Klette zurück. Zu dem beeindruckenden Ermittlungserfolg erklärten Sie als Sprecher der Gewerkschaft der Polizei: »Dass sich die Gesuchte in Kreuzberg aufhielt, ist ein weiterer Beleg dafür, dass Berlin nach wie vor eine Hochburg für eine gut vernetzte, bundesweit und global agierende linksextreme Szene ist.«

Auch wir, Jendro, erkennen die Zeichen der Zeit. Spätestens seit die linken Schreihälse zu Hunderttausenden auf die Straße gehen, ist klar: Die bolschewistische Weltrevolution steht im Grunde kurz bevor. Umso wichtiger also, dass Ihre Kolleg/innen dagegenhalten und sich ihrerseits fleißig in Chatgruppen mit Gleichgesinnten vernetzen.

Bei diesem Gedanken schon zuversichtlicher: Titanic

 Ach, Taube,

Ach, Taube,

die Du in Indien wegen chinesischer Schriftzeichen auf Deinen Flügeln acht Monate in Polizeigewahrsam verbracht hast: Deine Geschichte ging um die Welt und führte uns vor Augen, wozu die indische Fashion-Polizei fähig ist. Aufgrund Deiner doch sehr klischeehaften Modetattoos (chinesische Schriftzeichen, Flügel) fragen wir uns aber, ob Du das nicht alles inszeniert hast, damit Du nun ganz authentisch eine Träne unter dem Auge oder ein Spinnennetz auf Deinem Ellenbogen (?) tragen kannst!

Hat Dein Motiv durchschaut: Titanic

 Wow, Instagram-Kanal der »ZDF«-Mediathek!

In Deinem gepfefferten Beitrag »5 spicy Fakten über Kim Kardashian« erfahren wir zum Beispiel: »Die 43-Jährige verdient Schätzungen zufolge: Pro Tag über 190 300 US-Dollar« oder »Die 40-Jährige trinkt kaum Alkohol und nimmt keine Drogen«.

Weitergelesen haben wir dann nicht mehr, da wir uns die restlichen Beiträge selbst ausmalen wollten: »Die 35-Jährige wohnt nicht zur Miete, sondern besitzt ein Eigenheim«, »Die 20-Jährige verzichtet bewusst auf Gluten, Laktose und Pfälzer Saumagen« und »Die 3-Jährige nimmt Schätzungen zufolge gerne das Hollandrad, um von der Gartenterrasse zum Poolhaus zu gelangen«.

Stimmt so?

Fragen Dich Deine Low-Society-Reporter/innen von Titanic

 Aaaaah, Bestsellerautor Maxim Leo!

In Ihrem neuen Roman »Wir werden jung sein« beschäftigen Sie sich mit der These, dass es in nicht allzu ferner Zukunft möglich sein wird, das maximale Lebensalter von Menschen mittels neuer Medikamente auf 120, 150 oder sogar 200 Jahre zu verlängern. Grundlage sind die Erkenntnisse aus der sogenannten Longevity-Forschung, mit denen modernen Frankensteins bereits das Kunststück gelang, das Leben von Versuchsmäusen beträchtlich zu verlängern.

So verlockend der Gedanke auch ist, das Finale der Fußballweltmeisterschaft 2086 bei bester Gesundheit von der heimischen Couch aus zu verfolgen und sich danach im Schaukelstuhl gemütlich das 196. Studioalbum der Rolling Stones anzuhören – wer möchte denn bitte in einer Welt leben, in der das Gerangel zwischen Joe Biden und Donald Trump noch ein ganzes Jahrhundert so weitergeht, der Papst bis zum Jüngsten Gericht durchregiert und Wladimir Putin bei seiner Kolonisierung auf andere Planeten zurückgreifen muss? Eines will man angesichts Ihrer Prognose, dass es bis zum medizinischen Durchbruch »im besten Fall noch 10 und im schlimmsten 50 Jahre dauert«, ganz bestimmt nicht: Ihren dystopischen Horrorschinken lesen!

Brennt dann doch lieber an beiden Enden und erlischt mit Stil: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Kehrwoche kompakt

Beim Frühjahrsputz verfahre ich gemäß dem Motto »quick and dirty«.

Michael Höfler

 Neulich

erwartete ich in der Zeit unter dem Titel »Glückwunsch, Braunlage!« eigentlich eine Ode auf den beschaulichen Luftkurort im Oberharz. Die kam aber nicht. Kein Wunder, wenn die Überschrift des Artikels eigentlich »Glückwunsch, Braunalge!« lautet!

Axel Schwacke

 Die Touri-Falle

Beim Schlendern durchs Kölner Zentrum entdeckte ich neulich an einem Drehständer den offenbar letzten Schrei in rheinischen Souvenirläden: schwarzweiße Frühstücks-Platzmatten mit laminierten Fotos der nach zahllosen Luftangriffen in Schutt und Asche liegenden Domstadt. Auch mein Hirn wurde augenblicklich mit Fragen bombardiert. Wer ist bitte schön so morbid, dass er sich vom Anblick in den Fluss kollabierter Brücken, qualmender Kirchenruinen und pulverisierter Wohnviertel einen morgendlichen Frischekick erhofft? Wer will 365 Mal im Jahr bei Caffè Latte und Croissants an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs erinnert werden und nimmt die abwischbaren Zeitzeugen dafür sogar noch mit in den Urlaub? Um die Bahn nicht zu verpassen, sah ich mich genötigt, die Grübelei zu verschieben, und ließ mir kurzerhand alle zehn Motive zum Vorteilspreis von nur 300 Euro einpacken. Seitdem starre ich jeden Tag wie gebannt auf das dem Erdboden gleichgemachte Köln, während ich mein Müsli in mich hineinschaufle und dabei das unheimliche Gefühl nicht loswerde, ich würde krachend auf Trümmern herumkauen. Das Rätsel um die Zielgruppe bleibt indes weiter ungelöst. Auf die Frage »Welcher dämliche Idiot kauft sich so eine Scheiße?« habe ich nämlich immer noch keine Antwort gefunden.

Patric Hemgesberg

 Parabel

Gib einem Mann einen Fisch, und du gibst ihm zu essen für einen Tag. Zeig ihm außerdem, wie man die Gräten entfernt, und er wird auch den folgenden Morgen erleben.

Wieland Schwanebeck

 Einmal und nie wieder

Kugelfisch wurde falsch zubereitet. Das war definitiv meine letzte Bestellung.

Fabian Lichter

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
18.04.2024 Berlin, Heimathafen Neukölln Max Goldt
18.04.2024 Hamburg, Centralkomitee Ella Carina Werner
19.04.2024 Wuppertal, Börse Hauck & Bauer
20.04.2024 Eberswalde, Märchenvilla Max Goldt