Newsticker

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Spiel, Hust und Sieg

Angesichts immer weiter steigender Infektionszahlen hat die Bundesregierung nicht nur die Corona-, sondern auch die Skat- und Doppelkopf-Regeln verschärft. Folgende Regelungen gelten ab einer Inzidenz von 3 Lütten nun in allen verrauchten Dorfkneipen:

  • neues Reizen (1): Lunge überreizt = 0 Punkt
  • neues Reizen (2): mit 3G ohne Impfpflicht = 1000er Inzidenz
  • neues Reizen (3): Wie beim Virus gilt "(Viren) geben, (Husten) hören, (am Eingang nichts) sagen, (Verschwörungserzählungen) weitersagen."
  • Auszählung: Nicht geboostert, gegen die Alten, Long Covid gefangen = 1 sehr geringe Lebenserwartung
  • Spielvariante Grand (Solospiel mit 4 Buben) wird in "Homeoffice mit Kindern in Quarantäne" umbenannt
  • Spielvariante "ohne 9" wird um "ohne Freunde mit Vorerkrankungen" ergänzt
  • Wer "Kontra Impfpflicht" sagt, verlängert die "Pandemie"
  • Impf ist Trimpf
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FC Bayern bestraft ungeimpfte Spieler

Der FC Bayern München reagiert knallhart auf die coronabedingten Ausfälle einiger Stars. Neben empfindlichen Gehaltskürzungen drohen ungeimpften Spielern ab sofort diese Strafen:

  • eine Woche Playstation-Verbot
  • Auftritt bei Markus Lanz
  • keine Beteiligung am nächsten Katar-Deal
  • böser Blick von Oliver Kahn (wie früher nach Gegentoren)
  • Empfang bei Markus Söder
  • eine Woche kein Eis
  • langes Gespräch mit Kalle Rummenigge
  • Transfer zum 1. FC Köln
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Liste schlechter Ersatzgegenstände für die Booster-Impfung

  • Ein Eimer Sangria mit Sagrotan
  • Ein Obstsalat von HelloAuffresh
  • Eine Regentonne Brennesseljauche
  • Eine Bauernstulle, drei Zentimeter dick mit Auffrischkäse "bestrichen"
  • Eine frisch zubereitete Hühnersuppe (dreimal aufgewärmt)
  • Drei Stücke Bienenstich mit einer Tasse Kaffee in der Krankenhauscafeteria
  • Ein Smoothie aus Cranberries, Genesenenspeichel und Rote Beete
  • Eine Packung Erfrischungstücher (zum Verzehr)
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Die Corona-Pläne der Ampel-Parteien

Die möglichen künftigen Koalitionsparteien SPD, Grüne und FDP haben sich auf neue konkrete Corona-Regeln verständigt:

1. Mal gucken

2. Abwarten, ob es wirklich sooo schlimm wird

3. Noch eine Nacht drüber schlafen

4. Alles ganz genau überlegen

5. Auf Merkel verweisen

6. Tja

7. Nicht überstürzt handeln

8. 1-2-3-4-5-G ja, nein, vielleicht

9. Irgendwas mit Pflegeheimen

10. Zehntens

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"TV total" kommt zurück! Die Highlights in der exklusiven Preview:

  • Sebastian Pufpaff lacht (wiederholt) über das Wort "Nippel"
  • Elton ruft bei "Blamieren oder Kassieren" ständig nach Kai Pflaume
  • Während Produzent Stefan Raab sich in die Moderation einmischt, schaut Sebastian Pufpaff aus Langeweile ein Nippel-Mix-Video auf YouTube
  • Der eine Gag über die Band: "Es sind immer noch die Heavytones und nicht die Heavytoninnen!"
  • Die lustigste Rubrik: "Puffi in Gefahr" bei der Klimademo
  • Das glamouröse Finale: Lena Meyer-Landrut singt eine Neuauflage von "Maschen-Draht-Zaun" mit ihrem erfundenen englischen Akzent
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Pro & Contra Merz

Friedrich Merz hat angedeutet, erneut für den CDU-Vorsitz kandidieren zu wollen. Das spricht diesmal für und gegen den Altblackrocker:

Pro

  • Er ist ein Mann
  • Er kommt aus Nordrhein-Westfalen
  • Seine Aktien stehen gut
  • Er unterstützt Obdachlose mit Buchspenden
  • Mit Schuhgröße 45 kann er locker in die Fußstapfen von Konrad Adenauer (42), Helmut Kohl (44) und Wolfgang Schäuble (2,4 mm Profiltiefe) treten

Contra

  • Er ist der geborene Loser (krachende Abstimmungsniederlagen gegen Annegret Kramp-Karrenbauer und Armin Laschet)
  • Mit ihm als Sauerländer an der Parteispitze droht der CDU ein personeller und inhaltlicher Kahlschlag
  • Die Glitzerwelt der Genderstars und -sternchen bleibt ihm für immer verwehrt
  • Fehlende Akzeptanz des CDU-Wirtschaftsrats aufgrund seiner Zugehörigkeit zur "gehobenen Mittelschicht"
  • Er hat außerhalb des konservativen Flügels seiner Partei keine Lobby (haha, Spaß!)

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sicher, Matthew Healy,

dass Sie, Sänger der britischen Band The 1975, die Dinge einigermaßen korrekt zusammenkriegen? Der Süddeutschen Zeitung sagten Sie einerseits: »Ich habe ›Krieg und Frieden‹ gelesen, weil ich die Person sein wollte, die ›Krieg und Frieden‹ gelesen hat.« Und andererseits: »Wir sind vielleicht die journalistischste Band da draußen.« Kein Journalist und keine Journalistin da draußen hat »Krieg und Frieden« gelesen, wollten mal gesagt haben:

Ihre Bücherwürmer von der Titanic

 Guten Appetit, TV-Koch Alfons Schuhbeck!

Guten Appetit, TV-Koch Alfons Schuhbeck!

Nichts läge uns ferner, als über Ihren Steuerhinterziehungsprozess zu scherzen, der für Sie mit drei Jahren und zwei Monaten Freiheitsstrafe geendet hat. Etwas ganz anderes möchten wir ansprechen, nämlich Ihre Einlassung am zweiten von insgesamt vier Verhandlungstagen, während der Sie laut Handelsblatt »lang und breit über die Vorzüge« von Ingwer palaverten, »aber auch über Knoblauch, Kardamom oder Rosmarin«, bis Sie schließlich einsahen: »Ich könnte stundenlang über Gewürze reden, aber das ist wohl der falsche Zeitpunkt.«

Und ob das der falsche Zeitpunkt war! Mensch, Schuhbeck, die gute alte Gewürz-Verteidigung, die hebt man sich doch für ganz zum Schluss auf, die pfeffert man dem Gericht (!) nach den Kreuzkümmelverhören prisenweise entgegen. Wozu zahlen Sie denn gleich zwei Anwälten gesalzene Stundensätze? Bleibt zu hoffen, dass Sie bei der Revision die Safranfäden in der Hand behalten!

Die Gewürzmühlen der Justiz mahlen langsam, weiß Titanic

 Helfen Sie uns weiter, Innenministerin Nancy Faeser!

Auf Ihrem Twitter-Kanal haben Sie angemerkt, wir seien alle gemeinsam in der Verantwortung, »illegale Einreisen zu stoppen, damit wir weiter den Menschen helfen können, die dringend unsere Unterstützung brauchen«. Das wirft bei uns einige Fragen auf: Zunächst ist uns unklar, wie genau Sie sich vorstellen, dass Bürgerinnen und Bürger illegale Einreisen stoppen. Etwa mit der Flinte, wie es einst Ihre Bundestagskollegin von Storch forderte? Das können Sie als selbsternannte Antifaschistin ja sicher nicht gemeint haben, oder? Außerdem ist uns der Zusammenhang zwischen dem Stoppen illegaler Einreisen und der Hilfe für notleidende Menschen schleierhaft.

Außer natürlich Sie meinen damit, dass die von Ihrem Amtsvorgänger und der EU vorangetriebene Kriminalisierung von Flucht gestoppt werden müsse, damit Menschen, die dringend unsere Unterstützung brauchen, geholfen wird.

Kann sich Ihre Aussage nicht anders erklären: Titanic

 Stillgestanden, »Spiegel«!

»Macht sich in den USA Kriegsmüdigkeit breit?« fragst Du in einer Artikelüberschrift. Ja, wo kämen wir hin, wenn die USA die Ukraine nur nüchtern-rational, aus Verantwortungsbewusstsein oder gar zögerlich mit Kriegsgerät unterstützten und nicht euphorisch und mit Schaum vor dem Mund, wie es sich für eine anständige Kriegspartei gehört?

Spiegel-müde grüßt Titanic

 Nichts für ungut, Tasmanischer Tiger!

Nachdem wir Menschen Dich vor circa 100 Jahren absichtlich ein bisschen ausgerottet haben, um unsere Schafe zu schützen, machen wir den Fehltritt jetzt sofort wieder gut, versprochen! Du hast uns glücklicherweise etwas in Alkohol eingelegtes Erbgut zurückgelassen, und das dröseln wir nun auf, lassen Dich dann von einer Dickschwänzigen Schmalfußbeutelmaus in Melbourne austragen, wildern Dich in Australien aus und fangen dann ziemlich sicher an, Dich wieder abzuknallen, wie wir es mit den mühsam wiederangesiedelten Wölfen ja auch machen. Irgendjemand muss ja auch an die Schafe denken.

Aber trotzdem alles wieder vergeben und vergessen, gell?

Finden zumindest Deine dünnschwänzigen Breitfußjournalist/innen von der Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Sprichwörter im Zoonosen-Zeitalter

Wer nichts wird, wird Fehlwirt.

Julia Mateus

 Heimatgrüße

Neulich hatte ich einen Flyer im Briefkasten: »Neu: Dezember Special! Alle Champions-League-Spiele auf 15 Flatscreens!!!« Traurig, zu welchen Methoden Mutter greift, damit ich öfter zu Besuch komme.

Leo Riegel

 Schwimmbäder

Eine chlorreiche Erfindung.

Alice Brücher-Herpel

 Auf dem Markt

– Oh, Ihr Doldenblütler verkauft sich aber gut!
– Ja, das ist unser Bestsellerie!

Cornelius W.M. Oettle

 Vom Kunstfreund

Erst neulich war es, als ich, anlässlich des Besuchs einer Vernissage zeitgenössischer Kunst, während der Eröffnungsrede den Sinn des alten Sprichworts erfasste: Ein paar tausend Worte sagen eben doch mehr als nur ein Bild.

Theobald Fuchs

Vermischtes

Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.
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Das schreiben die anderen

  • 26.10.:

    Chefredakteurin Julia Mateus spricht über ihren neuen Posten im Deutschlandfunk, definiert für die Berliner-Zeitung ein letztes Mal den Satirebegriff und gibt Auskunft über ihre Ziele bei WDR5 (Audio). 

  • 26.10.:

    Julia Mateus erklärt dem Tagesspiegel, was Satire darf, schildert bei kress.de ihre Arbeitsweise als Chefredakteurin und berichtet der jungen Welt ein allerletztes Mal, was Satire darf. 

  • 26.10.:

    Ex-Chef-Schinder Moritz Hürtgen wird von Knut Cordsen für die Hessenschau über seinen neuen Roman "Der Boulevard des Schreckens" interviewt (Video) und liest auf der TAZ-Bühne der Buchmesse Frankfurt aus seiner viel gelobten Schauergeschichte vor (Video). 

  • 19.10.:

    Stefan Gärtner bespricht in der Buchmessenbeilage der Jungen Welt Moritz Hürtgens Roman "Der Boulevard des Schreckens".

  • 12.10.: Der Tagesspiegel informiert über den anstehenden Chefredaktionswechsel bei TITANIC.
Titanic unterwegs
30.11.2022 Köln, Bumann & Sohn Martin Sonneborn
01.12.2022 Hamburg, Ernst-Deutsch-Theater Max Goldt
02.12.2022 Nartum, Haus Kreienhoop Gerhard Henschel
04.12.2022 Enkenbach-Alsenborn, Klangwerkstatt Thomas Gsella mit den Untieren