Newsticker

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Aus Eugen Egners Püppchenstudio





Was sollte ich nun anfangen mit meinem Leben? Ins Bett zurück führte kein Weg.



Der Leiter der Beschwerdestelle "Holz" im Louvre reißt sich während der Dienststunden Haare aus den Ohren. Seine Schreibtischuhr ist stehengeblieben. So kann er nicht arbeiten.



Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als Geheimagent verkleidet versuchte, alle Möbel abzulecken, während du dich im Nebenzimmer mit dem neuen Merkheft von Zwei­tau­send­­eins am Boden herumwälztest und nach Geld schriest.



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"Sie sind mit dem Leben bedroht." (DLF, 05.03.2020)

 


Manchmal schwang ich mich aus Wichtigtuerei zum Anwalt unerklärlicher Himmelserscheinungen auf.

 


Da war die alte Straße. Jemand hatte alte Häuser in den Schnee gestellt. Im Hintergrund liefen pechschwarze Gestalten herum und entzogen sich der Vergrößerung. Bei genauerem Hinsehen wurden weitere Gestalten sichtbar, die sich vorher in den grauen Mauern der Häuser verborgen hatten. Je länger sie im Freien waren, desto infamer wurde ihr Gesichtsausdruck. Dies war nicht der Zeitpunkt, hinauszugehen und neue Freunde zu gewinnen.

 


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Bild



Ein sehr großer Mann von bürgerlich distinguiertem Aussehen steigt in die Straßenbahn und setzt sich auf einen der wenigen freien Plätze im hinteren Teil des Wagens. Kurz vor der übernächsten Haltestelle beginnt der Mann plötzlich zu stöhnen, steht auf und legt sich der Länge nach in den Gang zwischen den Sitzreihen. Den befremdeten Mitpassagieren erklärt er: "Gleich gibt es eine Karambolage." Im nächsten Moment kracht es, und ein Ruck geht durch die Bahn, die nach einer Vollbremsung unsanft zum Stehen kommt. Es hat tatsächlich einen Zusammenstoß mit einem Lieferwagen gegeben. Schwerelosigkeit ist die Folge, alle möglichen Gegenstände, auch Tiere und Menschen, schweben durch die Luft. Der Fahrer legt an seiner Konsole einen Hebel um, wodurch die Schwerelosigkeit augenblicklich aufgehoben wird. Der prophetische Mann steht auf und klopft sich den Staub von der Kleidung. "Steigen Sie gefälligst aus", verlangt eine resolute ältere Dame von ihm, "Sie bringen Unglück!" Bevor der Beschuldigte vorbringen kann, wie sich alles verhält und woher er im voraus von dem Zusammenstoß wußte, stellt er fest, daß er bei diesem in zwei Teile zerbrochen ist. Nun muß er sowieso aussteigen und sich irgendwo wieder zusammenkleben lassen. Ein zufällig anwesender Geistlicher fragt ihn: "Soll ich den Allmächtigen fragen, ob er etwas für Sie tun kann?" "Danke", erwidert der Angesprochene, "bemühen Sie sich nicht." Der Fahrer öffnet mittels der Fernsteuerung die Tür, und beide Teile des Manns hüpfen hinaus. Er hat Glück, die nächste Klebestelle ist nicht weit von der Haltestelle entfernt.



Aus den
Nachrichten:

Großbritanniern nimmt unbekleidete Kinder und Jugendliche auf!


Beweisphoto

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Reise nach Hamburg (Ganz neue, vom Familienministerium durchgesehene Version)

Wir trieben dahin wie eine Kohlenhalde, bis wir den Haltepunkt der Bahn erreichten. Von hier sollte die Reise ihren Ausgang nehmen, denn meine neue Familie wollte nach Hamburg.

"Hamburg", belehrte uns der Schwiegervater, nachdem wir vor dem Fahrscheinautomaten Aufstellung genommen hatten, "Hamburg ist sozusagen eine großmächtige Stadt, am Nordmeere gelegen. Unsere Rundfahrt führt uns sozusagen von Steuermanns Seenot über Station Teufelsdreck bis Bahnhof Blankensee und zurück zum Pansen."

Nun begab es sich aber, dass der kleine Bildschirm des Automaten nicht Buchstaben und nicht Zahlen anzeigte, sondern amorph vor sich hinwaberte, dass einem beim Zuschauen die Hirnstrommuster zerflossen. Die 480 Teile meiner Verlobten paßten weniger zusammen denn je. Das zweite oder dritte Personen­ding der Familie zog ächzend den Taschenspiegel hervor, hielt ein seitenverkehrtes Pass­photo daneben und versuchte angestrengt, Spiegelbild und Photo in Einklang zu bringen.

Es gab also keine Fahrscheine und infolgedessen auch keine Fahrt. Irgend­wie fuhr dann auf einer geheimen Parallelspur doch noch ein Triebwagen, aber nicht nach Hamburg, sondern ganz einfach immerfort im Kreis herum. Nie­mand be­merkte das, nur ich.

"Trinkgeldbaum, du Schlauberger", giftete mich die Schwiegermuter an, "du meinst wohl, du wärst sozusagen was Besseres als unsere Tochter, was?"
Onkel Bernd sagte kollegial zu mir: "Jetzt pass mal auf."
Ich passte auf. Nichts geschah.

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Außenbild


 

Kaufen Sie bitte nicht mein neues Buch "Gegen Ende" (Fehlstarts und Totgeburten), denn das gibt es überhaupt nicht.


 

Bei Zuwiderhandeln droht der Entzug des Tischbeins.


 

"Ich fürchte nichts Gutes!"



 

Innenbild

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Mein schönster Lebensabend

 


Alles schon irgendwo gelesen!

Ich wachte am Morgen auf, schien demnach also nicht im Schlaf gestorben zu sein. Ich fasse die bisherige Handlung einmal zusammen: Ich war am Morgen aufgewacht.

An dem Morgen, an dem ich aufgewacht war, erhielt ich eine Nachricht. Allwöchentlich kam ein handgeschriebener Brief. Ich konnte nie auch nur ein einziges Wort entziffern. Doch die Nachricht, die ich an diesem Morgen erhalten hatte, bestand aus Druckbuchstaben: "Bitte sofort kommen!"

Im nächsten Moment war ich schon unterwegs. Und es war schier unglaublich, wie unterwegs ich war! Die Straße sah anschließend aus wie nach starkem Frost. Abgesehen von einem Jahr, das ich als Hoteldirektor in den Bergen verbrachte, reiste ich ohne anzuhalten. Als ich endlich am Ziel ankam, wußte niemand, wer ich war und weshalb ich hatte kommen sollen. Resigniert wusch ich mir die Hände. Das Wasser kam mit elektrischer Vibration aus dem Hahn. Ich sagte mir: "Das Genie isst Wasser mit dem Knie." Und dann, als sei das nicht genug, sagte ich: "Jetzt noch ein holzarmes Getränk!"

Beim Einschenken sprach die Barfrau: "Die Karausche überlebt dank Alkohol im Wasser."

Das hatte ich schon irgendwo gelesen. Die Barfrau musste es also auch schon irgendwo gelesen haben. Es ist erfreulich, mit belesenen Menschen zu tun zu haben. 

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Neues Leben mit Schirm  (2. Teil und Schluß)

Der geplante Besuch unterblieb also, ich hätte die Treppe getrost wieder hinab laufen können. Aber ich fand sie nicht mehr! Verschiedene Leute, die ich nach ihr fragte, gaben mir ganz widersprüchliche Auskünfte. Ich drohte zu verzweifeln. Der Schirm beruhigte mich und riet mir, fortan in dem hochgelegenen alten Teil der Stadt zu bleiben. „Mit leeren Händen, ohne alles?“ fragte ich bestürzt. „Du hast immerhin mich“, erwiderte der Schirm. Doch bloß mit einem Taschenschirm und der Kleidung, die ich am Leibe trug, ausgestattet, glaubte ich kein neues Leben in einer fremden Umgebung beginnen zu können. Ich brauchte meine gesamte Habe – doch die mußte ich nun, wie der Schirm mir mitteilte, verloren geben.

Es begann, stark zu regnen. Ein Glück, daß ich den Schirm hatte! Ich spannte ihn auf und stand lange an irgendeiner Straßenecke, mit leerem Blick vor mich hin starrend, immer nur denkend ‚Wie unausdenkbar entsetzlich’, während es ganz dunkel wurde. Der Schirm ermahnte mich, mir eine neue Existenz aufzubauen. „Wie denn?“ fragte ich. Die Antwort lautete, hier sei ein bestimmter Apotheker für die Vermittlung von dergleichen zuständig, zu dem solle ich gehen. Ich machte mich auf den Weg, mein Schirm navigierte. Ein paar Straßen weiter fand ich die verheißene Apotheke. Die Beleuchtung war gelöscht und die Tür abgeschlossen. Ich betätigte die Nachtglocke. Es dauerte, bis ein Licht erschien. Jemand näherte sich mit einer brennenden Kerze. Ein sehr alter Mann, wahrscheinlich der Apotheker, öffnete ein in die Ladentür eingelassenes Fensterchen und fragte: „Suchen Sie eine neue Beschäftigung?“ Als ich bejahte, reichte mir der Mann einen Zettel heraus, auf dem etwas stand. „Fangen Sie gleich damit an“, riet er mir. Bevor ich ihm danken oder eine Frage stellen konnte, hatte er das Fenster wieder geschlossen und den Rückzug angetreten. Auf dem Zettel stand:

Nachts mit erhobenem Zeigefinger an der Bushaltestelle herumlaufen.

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Scorpions-Fossil Klaus Meine!

Ihre Powerballade »Wind of Change« soll von der CIA geschrieben worden sein. Das behauptet zumindest der amerikanische Journalist Patrick Radden Keefe, der daraus gleich eine ganze achtteilige Podcast-Serie bastelte, in der Sie, Meine, in der letzten Folge selbst auftreten und alle Behauptungen verneinen.

Was für eine Zeitverschwendung, ist doch schon vorher klar gewesen: So manche schmutzige Geschichte hat die CIA sicherlich am Hals, aber für ein Verbrechen wie »Wind of Change« sind selbst die nicht skrupellos genug.

Pfeift auf Sie: Titanic

 Huhu, Wolfgang Kubicki, Bundestagsvizepräsident (FDP)!

Huhu, Wolfgang Kubicki, Bundestagsvizepräsident (FDP)!

In Ihrem Kampf gegen Kontaktverbote und für das Menschenrecht auf Infektion tönten Sie in der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«: »Mittlerweile habe ich das Gefühl, einige Ministerpräsidenten gefallen sich in der Rolle, dass sie auftreten können wie Sonnenkönige, und den Eindruck vermitteln, die Gewährung von Freiheiten sei Gnadensache.«

Und das, Kubicki, sagten Sie gewiss auf die selbstherrlichste, herablassendste Art, die man sich nur denken kann, fuhren mit Ihren Fingern lächelnd durch die gepuderte Allongeperücke und ließen sich von Ihrer Mätresse ein paar Weintrauben in den Mund schieben – einfach weil Sie keine anderen Sonnenkönige neben sich dulden, nicht wahr?

Winkt zur Warnung mit der Guillotine: Titanic

 Kneipp GmbH!

»Der einfachste Weg zum Glück ist«, sofern wir Deiner Werbung glauben dürfen, »das Leben mit einem Augenzwinkern zu sehen« und also Aroma-Pflegeduschen namens »Sei frech, wild und wunderbar!« bzw. sogar »Sei frech, verrückt und glücklich!« zu kaufen.

Wunderbar glücklich wären wir aber erst beim Erwerb eines Pflegeprodukts mit der frech-wilden Bezeichnung »Sei nicht traurig, dass der Name dieser Aroma-Dusche so lang ist, dass wir ihn gar nicht vollständig auf die Aroma-Pflegeduschen-Verpackung dru«.

Zwinker, zwinker: Titanic

 Pflegeroboter!

Was müssen wir da im »Handelsblatt« lesen? »Corona könnte Tür für Roboter öffnen«. Aber ist nicht gerade der Punkt, dass Ihr angeblich so nützlichen Pflegeroboter Euch selbst die Tür zu Corona bzw. Corona-Patienten öffnen können solltet? Solange ein kleines Virus schweren Maschinen wie Euch noch den Weg frei machen muss, ist Eure Zeit wohl doch noch nicht gekommen!

Meinen mitleidlos wie Ihr: die Witzmaschinen von Titanic

 Monika Maron!

Das war natürlich eine Menschenrechtsverletzung erster Güte, dass Sie im Zuge der Corona-Bekämpfungsverordnungen nicht mehr in Ihrem Landhaus im tiefsten Mecklenburg-Vorpommern bleiben durften. Klar, dass Sie das nicht einfach hinnehmen konnten und sich durch die Ausreiseverfügung »an die DDR erinnert« fühlten. Und wo Sie schon mal an die erinnert wurden, ist Ihnen als Tochter des ehemaligen DDR-Innenministers Karl Maron auch gleich noch eingefallen, wie man sich als Bonze dort eine Vorzugsbehandlung sichert: sich nämlich via Parteizeitung (»Bild«) direkt beim Innenminister (Caffier) beklagen, der diesem unhaltbaren Zustand dann trotz anderslautender Verordnung gleich Einhalt gebot.

So weit, so zwingend. Stutzig macht uns lediglich, warum Sie eigentlich so unbedingt in Ihrem Zonenhäuschen zu bleiben trachten, schrieben Sie doch im »Spiegel« einst: »Der Osten verursacht mir Ekel. Ich halte es für eine Krankheit und weiß nicht, wie man sie heilt. Die Krankheit nenne ich Zonophobie.« Ein Glück, scheint zwischenzeitlich ja erfolgreich therapiert.

Ihre Pillen hätte auch gern: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Zieleinlauf eines Dialogs

Kundin (alte Dame): »Das ist dann schon sehr anstrengend.«
Kassiererin (ältere Dame): »Nein, ich könnte das nicht!«
Kundin: »Aber es macht auch Spaß.«
Kassiererin: »Das ist die Hauptsache.«
»Ja.«
»Ja. 14,60 bitte.«

Worum auch immer es sich dreht, das Gespräch ergibt Sinn.

Theobald Fuchs

 Filmkunde

In Zeiten von Zoom-Konferenzen kann es nicht schaden, der Leserschaft ein wenig Nachhilfe in filmischen Fachtermini zu geben. Eine sogenannte Text-Bild-Schere zum Beispiel kann für einen visuellen Bruch und Komik sorgen. Während der Video-Sprechstunde mit meiner Internistin erzählte ich ihr zum Beispiel, dass ich seit vier Monaten nichts trinke, während sie auf eine Galerie leerer Weinflaschen hinter mir starrte. Wichtig ist auch, dass man sich bereits vor jeder Zoom-Konferenz im Klaren ist, auf welches Genre man hinaus will, sich dabei aber genug Raum offenlässt für spontane Änderungen. Meine Video-Sprechstunde hatte ich zum Beispiel eher als »Komödie« gepitcht (aktuelle Blutwerte), am Ende wurde dann aber ein ziemlich bombastischer High-Budget-Horrorstreifen daraus (Privatbehandlung).

Jürgen Marschal

 Verwöhnt

Meinen Lebensstil muss man sich erst mal leisten können. Ich zum Beispiel konnte es noch nie.

Tanja Schmid

 Idee für 2021: Spargelernte per Silvesterrakete

Die jungen Feuerwerkskörper werden im April ins Spargelbeet gesät, wachsen dort bis zur erntereifen Rakete. Am 5. Mai heißt es dann: DER SPARGEL SCHIESST, und zwar uns unter großem Hallo und Funkenregen direkt in die Münder. Tradition (Spargel) trifft auf Tradition (Feuerwerk), bzw. »Volksspeisung mal anders«. Noch eine kleine Gegendemo (Querfront) dazu, einem Kind fliegt ein Spargel direkt ins Auge, im Folgejahr wird es Einschränkungen geben müssen, fertig ist DAS DEUTSCHE NEUJAHR.

Elias Hauck

 Deutsch, wie es singt und kracht

Wer Deutsch als Fremdsprache lernt, wird zunächst naiv annehmen, dass sich hinter einem Wort wie »Scheiblettenkäse« etwas unsagbar Absurdes, in der Muttersprache nur unter Zuhilfenahme sperrigster Umschreibungen Wiederzugebendes verbirgt, ähnlich gewissen japanischen oder isländischen Vokabeln, die zum Beispiel die mundwässernde Wirkung eines seit sechs Monaten im eigenen Sperma marinierten Walhodens bezeichnen. Um dann, mit wachsendem Sprachverständnis, zu begreifen, dass diese Ahnung nicht getrogen hat.

Jasper Nicolaisen

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 20.05.:

    Mark-Stefan Tietze schreibt in der Taz über die vielen Deutschen, die vor der Merkel-Diktatur ins Weltall fliehen.

     

  • 18.05.:

    Das Neue Deutschland rezensiert Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod", ein Interview dazu gibt es auf Deutschlandfunk Kultur.

     

  • 14.05.:

    Marlen Hobrack bespricht im "Freitag" Christian Y. Schmidts "Der Kleine Herr Tod".

  • 13.05.:

    RTL, die »Hessenschau« und die SZ berichten über die Aktion "Torona: TITANIC hilft der DFL".

  • 05.05.:

    Im Kaput Mag gratuliert Tim Wolff TITANIC-Legende Thomas Hintner zum 60.

     

Titanic unterwegs
03.06.2020 Hachenburg, Hähnelsche Buchhandlung Gerhard Henschel
04.06.2020 Berlin, Buchhändlerkeller Gerhard Henschel
10.06.2020 Schwarzenbach a. d. Saale, Erika-Fuchs-Haus Museum für Comic und Sprachkunst Katharina Greve
14.06.2020 Frankfurt/M., Museum für Komische Kunst »Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts«