[14.02.2016]
Eintrag teilenEintrag per Email versenden Mit Facebook-Freunden teilen Twittern mit Google+ teilen Der nützliche IT-Support: Sie fragen, wir antworten!

Frage: Bislang habe ich mich gegen ein Upgrade auf Windows 10 erfolgreich zur Wehr setzen können, doch heute Morgen standen zwei außerordentlich groß gewachsene, außerordentlich dunkel gekleidete, außerordentlich unfreundliche Männer vor der Tür, die – ohne zu fragen! – in meine Wohnung eingedrungen sind, und mich dann bei der Installation von Windows 10 "begleitet" bzw. "unterstützt" haben. Das kam mir komisch vor, denn ich empfinde so etwas als Zwang! Ist dieses Vorgehen seitens der Fa. Microsoft überhaupt noch rechtlich gedeckt?
Antwort: Unserem Wissens nach ist es das durchaus.

Frage: Ich habe private Fotos anstatt bei Dropbox versehentlich in ein Paralleluniversum hochgeladen, und nun habe ich darauf keinen Zugriff mehr. Was nun?
Antwort: Rebooten Sie das Gerät, und danach das Universum (Anm.: das Paralleluniversum; nicht Ihr eigenes!).

Frage: Ich habe unvorsichtigerweise von einer anscheinend verdorbenen E-Mail-Beilage gekostet, und nun ist mir wahnsinnig schlecht. Wie kann ich so etwas in Zukunft vermeiden?
Antwort: Beilagen zu exotischen E-Mails sollten grundsätzlich niemals roh konsumiert werden, sondern sollten immer gekocht, geschält und in Stückchen gehackt durch einen speziellen Filter gepreßt werden. Falls Sie sich das Abkochen ersparen möchten, können Sie die Beilage auch dünsten – so bleiben wertvolle Vitamine bestmöglich erhalten! Tip: Lassen Sie sich die Zutatenliste zu den von Ihnen konsumierten E-Mails immer gleich mitschicken, denn diese verrät die für Betriebssystem schwierig zu verdauende Komponenten oft schon auf den ersten Blick.

Frage: Ich habe mir beim Schreiben mit einem Textverarbeitungsprogramm meinen großen Zeh an einem herausragenden Zeilenumbruch angeschlagen. Verflucht, tut das weh, aua!
Antwort: Ja, mit Zeilenumbrü
chen muss man sehr vorsichtig sein. Gu
t kühlen!

Frage: Ich war von Beruf Webseitenreiter, bis ich beim Herunterscrollen einer Homepage gestolpert und die ganze endlos scrollende Website heruntergestürzt bin. Einen Helm habe ich dabei unglücklicherweise nicht getragen. Nun bin ich seit zwei Jahren digital behindert und kann mich nur noch von lauwarmem Pixelbrei ernähren. Muß meine Versicherung das bezahlen?
Antwort: Hier ist Folgendes entscheidend: Handelt es sich um einen Arbeits- oder um einen Freizeitunfall? Falls letzteres der Fall ist und Sie zum Zeitpunkt des Unfalls keine Zusatzversicherung gegen Sportunfälle auf Webpages abgeschlossen hatten, sieht es nicht gut für Sie aus. Der Webseitenbetreiber ist grundsätzlich NUR insoweit für die sichere Ausgestaltung und Beschilderung seiner Internetpräsenz verantwortlich, als er ein sicheres BEGEHEN (!) gewährleisten muß. Das BEREITEN einer Homepage ist grundsätzlich nicht vorgesehen und geschieht also stets auf eigene Gefahr.

Frage: Nach einer allergischen Reaktion auf Nüsse und Gluten habe ich nun ärgerlicherweise eine Intoleranz gegen Ausländer entwickelt, so daß ich mich den ganzen Tag zwanghaft am Kopf kratzen und reflexhaft in diverse Online-Foren verschiedenartigsten Müll posten muß. Was kann ich dagegen tun?
Antwort: Da hilft leider alles nichts, denn Sie sind ganz einfach ein gottverdammtes, dummes Schwein. (Anm.: Idiot!)




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Das schreiben die anderen
  • 28.06.:

    In der Taz gibt Mark-Stefan Tietze Tips zum richtigen Sonnenbaden.

Titanic unterwegs
30.06.2016 Hattingen, Stadtbibliothek
  Thomas Gsella
03.07.2016 Hannover, Wilhelm-Busch-Museum
  Rudi Hurzlmeier
03.07.2016 Aschaffenburg, Stadttheater
  Greser & Lenz und Hauck & Bauer
05.07.2016 Hamburg, Grüner Jäger
  Seddig, Werner, Masztaler, Neft + Stargast Tietze

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Briefe an die Leser

 Augen geradeaus, Jens Spahn (CDU)!

Augen geradeaus, Jens Spahn (CDU)!

Zum Clinch zwischen Ihrer Partei und ihrer unansehnlichen Schwester aus Bayern schwafelten Sie im Tagesspiegel: »Wir können Vertrauen nur zurückgewinnen, wenn CDU und CSU gemeinsam nach vorne diskutieren und Lösungen für konkrete Probleme finden.«
Einmal angenommen, Sie finden in der CSU tatsächlich jemanden, der bereit ist, sich mit Ihnen zu treffen, vielleicht sogar jemanden mit einer ähnlich bizarren Brille wie der Ihren, und Sie beide stellen sich dann so hin, daß Sie nach vorne diskutieren, nämlich nebeneinander: Reden Sie dann nicht eigentlich aneinander vorbei? Ja? Auch egal. Titanic

 Sie, Larry Kasanoff,

haben sich unter anderem mit der Verfilmung des Videospiels »Mortal Kombat« einen Namen gemacht und sind damit zweifellos der richtige Produzent für die geplante Leinwandtrilogie »Tetris – the Movie«. Seit dieser Ankündigung bewegen uns allerdings einige Fragen, wie etwa: Warum keine Tetralogie? Werden das Quadrat und das L-förmige Teil jemals zueinanderfinden? Wird der Soundtrack mit fortschreitender Filmdauer immer schneller?

Völlig sicher ist sich allerdings, daß der Streifen ein echter Blockbuster wird: Titanic

 Übrigens, Markus Söder!

Nach Ihren Verkleidungen 2012ff. als – Wikipedia listet es akribisch auf – Punk, Drag Queen, Shrek, Mahatma Gandhi und Edmund Stoiber freut sich schon darauf, Sie fluterprobten bayerischen Heimatminister bei der nächsten Fastnacht als wahlweise Franziska van Almsick oder Clownfisch Nemo zu sehen: Titanic

 Himmel, Franz Josef Wagner!

Ja, man wird und wird nicht jünger, wähnt sich manchmal sogar schon nah und näher beim himmlischen Vater – und trotzdem muß ein alter Bild-Bock wie Sie sich so kurz vor dem gemeinsamen Treffen noch mit dem Allerhöchsten anlegen. Und etwa am 30. Mai angesichts quasibiblischer Regenfälle und Sintfluten die dürre Schmierenschreiberfaust drohend gen Himmel schütteln, daß der Morgenschnaps aus dem Glas spritzt, und fragen: »Was alles erlaubt Gott?«

Wir verraten’s Ihnen: alles. Gott erlaubt sogar solche Gestalten wie Sie.

Herzlichst Titanic

 Sicher, Heribert Prantl?

Sah der kürzlich verstorbene Rupert Neudeck, Mitgründer der Hilfsorganisation »Cap Anamur«, wirklich nur aus »wie eine Mischung aus Rübezahl, Marathonläufer, dem heiligen Christophorus und Gottvater«? Nicht auch noch ein bißchen wie Ayatollah Khomeini, Vader Abraham, Papa Schlumpf, der Alm-Öhi, eine Hälfte von ZZ Top und ein Hipster der mittleren 2010er Jahre?

Oder anders gefragt: Hat beim Verfassen Ihres Nachrufs in der SZ vielleicht ein C2H6O-basiertes Getränk eine Rolle gespielt, zu dem in Ihrer Branche durchaus häufiger gegriffen wird?

Für die Feststellung der absoluten Vergleichsuntüchtigkeit bei mehr als 0,0 Promille: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Gesundheit

Was man nicht im Kopf hat, muß man in den Beinen haben, heißt es. Bei der Thrombose meines Patenonkels hat sich das auf traurige Weise bewahrheitet.

Ernst Jordan

 Harmlosigkeitslippen, die

Dieses mimische Phänomen entsteht durch ein Einwölben und leichtes Aufeinanderpressen der Lippen. Menschen zeigen es in Situationen geringfügiger Peinlichkeit, etwa bei Unklarheit über die Reihenfolge in einer Warteschlange.

Robert von Cube

 Digitale Scham

Was ich mich auf Facebook nicht zu liken traue: meine eigenen Posts, meine eigenen Kommentare und dieses grandiose Läuseshampoo.

Ella Carina Werner

 Resümee

»Sie und ich hätten miteinander glücklich werden können, doch leider lernten wir uns kennen.«

Volker Schwarz

 Verkettung glücklicher Umstände

Die Katze hat letzte Nacht mit viel Radau eine prall gefüllte Blumenvase umgeworfen. Gleichzeitig ist aber auch die Rolle Küchenpapier vom Tisch gefallen und hat die Wasserlache, getreu ihrer Bestimmung, schweigend aufgesaugt.

Dorthe Landschulz