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Das war knapp! Erst kürzlich hat ein großer Asteroid die Welt um nur wenige Billionen Kilometer verfehlt und hätte damit um ein Haar unsere schöne brennende Apokalypse in eine unbewohnbare Feuerhölle verwandelt. Grund genug für die deutsche Bundesregierung, sich auf neue wahrscheinliche Szenarien vorzubereiten, die die Menschheit bedrohen könnten. Also echte Katastrophen, nicht so ein Humbug wie Klimawandel, Wasserknappheit oder Pandemien! Vor folgenden Untergangsszenarien werden wir bald vollumfänglich beschützt werden:

1. Der Mond gerät aus der Umlaufbahn

Was früher nur ein Hirngespinst von verrückten Wissenschaftlern und Roland Emmerich war, ist es heute immer noch, klingt aber spannender als Klimaschutz. Sollte der Mond auf die schiefe Bahn geraten, drohen der Welt schlimmste Konsequenzen: Frauen wären während ihrer Periode noch reizbarer, »Nordsee«-Restaurants müssten wegen nicht stattfindender Wattwanderungen geschlossen werden, und die Gosch-Aktie könnte ins Negative rutschen. Und denken Sie doch einmal an den Erdbeermond! Was kann die Menschheit dagegen tun? Ganz ehrlich: Wem unsere Art zu leben nicht passt, der kann gerne gehen. Brauchen wir überhaupt einen Mond, der »nachts über uns wacht«? Sollte das nicht ohnehin eine mit Batterien in Sportsocken bewaffnete Bürgerwehr tun?

Einfache Lösung: Plastikverpackungen, Kunststoffprodukten und Einwegvapes werden magnetische Nanopartikel beigemischt, die so unbürokratisch in die Meere gelangen können. Die nun magnetischen Wassermassen wiederum werden mithilfe eines großen Magneten, der mit riesigen Superraketen in der Atmosphäre gehalten wird, so geleitet, dass es weiterhin Ebbe und Flut gibt. Als Ausgleich für die ausbleibenden Fernreisen (Kerosinmangel wegen Superraketen und trockener Straße von Hormus) gibt es täglich um 17 Uhr weltweit an allen Stränden und Baggerseen wellenbadähnliche Spaßtsunamis. Blöd für Menschen mit Genitalpiercings und für Japan, ein Riesenspaß für alle anderen. Das daraus resultierende Fischsterben zwingt Nordsee und Gosch dennoch zur Schließung, aber immerhin gibt es keine neuen Spiegel-Artikel zum Erdbeermond mehr. Dafür müssen Kinderreime umgetextet werden: »Dunkel war’s, der Mond schien helle, jetzt ist ein Magnet zur Stelle«. Alles in allem ein Gewin…