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Er ist der Meister der Zeitsprünge, des aufrechten und ehrlichen Bombastkinos und schießt selbst Foodpics auf 70 mm. Im IMAX-Videocall auf eine Reise durch die Zeit mit Christopher Nolan

Herzlich willkommen, Herr Nolan.

Danke, auf Wiedersehen.

Was denn? Wie denn?

Ich ziehe einfach gerne den Schluss nach vorne, das macht es irgendwie artsy. Und es lenkt noch von mediokrem Material und banalsten Erzählweisen ab. Der Ebenenwechsel (lässt die Zeigefinger umeinander kreisen) macht es speziell. Irgendwie kultig. Und jetzt passen Sie auf: Ich antworte Ihnen gleich einmal vorweg auf Ihre nächste Frage: »Metropolis«. Und: Wie war Ihre kommende Frage?

Was ist Ihr Lieblingsfilm? Moment! Wie … –

Sehen Sie? Na?

Wow. Können Sie etwa durch die Zeit reisen?

Das werden Sie sich nun den Rest des Interviews fragen und darüber vergessen, dass das hier alles doch eine ganz, ganz dünne Suppe ist. Gut, ich will Sie in ein kleines Geheimnis einweihen: Sie halten Ihre Kärtchen schlampig niedrig, so dass ich nahezu alles von hier aus lesen kann. Nebenbei: Ich höre selbst Ihr genervtes Schnauben in 12.1. Einfach Gänsehaut.

Ich bin verblüfft.

Guten Tag, gerne doch. (flüsternd, zuzwink…