Neon – De profundis IXvon Stefan Gärtner Ach, was muss man oft von Leutenund ihren diversen Häutenlesen, wenn ich’s hingeschrieben,weil sie stets das falsche liebenund als Fremdbestimmte darben;neuerdings sehr neonfarben. Helmputz, Jacke oder Weste – wiederum das Allerbesteist, dass wirklich alle sehen:Um mich ist es fast geschehenoder wäre, hätt’ ich mankeine Warnblinksachen an! Das weiß (Krimi!) jedes Kind,dass wir alle Opfer sindund Gefahren nicht nur lauern,sondern auch noch ewig dauern,weil kein Staat mehr etwa schützt;denn man wird bloß ausgenützt. Selbst ist hier die Frau, der Mann,denen nichts mehr helfen kannoder, neoliberal, will. Das alles war einmal,Leben ist mein Risiko?Dann muss Gelb übern Chapeau auch im hellsten Tageslicht,denn sonst sieht man mich ja nicht!Also spricht das trübe Zeuch:Seht mir an, ich bitte euch,dass ich nicht das Opfer bin.Bloß von Herrschaft in mir drin. Beitragsnavigation Werbeunterbrechung: TITANIC – Das goldene Zeitalter “Ich beobachte mit Sorge, was sich da zusammenbraut”