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Ein Kommentar von Manfred Weber (CSU), dem Parteivorsitzenden der PVE im EU-Parlament

Liebe Europäer,

Sie haben es mitbekommen: »EU macht Weg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei« (Zeit, Tagesschau, Völkischer Beobachter). Der Kraftakt ist gelungen: Dank der EPV und anderer wichtiger Stimmen, von denen wir im Vorfeld nichts wussten, konnte die finale Lösung der Flüchtlingsfrage gewuppt werden.

Unsere Botschaft hinter dieser neuen Methode ist klar: »Wir lassen uns nicht mehr erpressen von den Schlepperbanden und der Mafia im Mittelmeer.« Aber auch: »Liebe Rechtsradikale, kommt, wählt doch wieder uns.« Oder halt: »Liebe Rechtsradikale, bitte erinnert euch daran, wer schon ganz früh in eurem Team war.« Und ganz ehrlich: Manche von uns haben’s einfach nicht so mit den Ausländern und würden sie halt gerne eigenhändig ersäufen.

Die linken NGOs haben ein Problem mit den Rückführungszentren in sicheren Drittländern. Dort würde »Leid entstehen«. Dem entgegne ich: Also, erst mal geht es ja nicht um Menschen, die hier sein sollten, wie beispielsweise fleißige Geschäftsleute, Spargelstecher aus Rumänien, Putzfrauen aus Rumänien oder dicke Wurstverkäufer an der Fleischtheke, die uns ein Scheibchen Gelbwurst zustecken, wenn wir nett aussehen. Die sind nicht gemeint. Es geht mir um Menschen, um die wir uns nicht auch noch nicht kümmern können. Und die müssen halt weg.

Der nächste Punkt, der oft kritisiert wird, ist das Schicksal der Kinder. Dabei haben wir besondere Schutzmechanismen für Familien und Kinder definiert. Zum Beispiel Zäune. Auch ein Wassergraben war im Gespräch mit Vertretern der AfD, mit denen wir im Vorfeld aber nicht gesprochen haben.

Und schadet das Kindern wirklich?

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