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Die Reportage »Am Puls mit Sarah Tacke – System Bürgergeld: Leben ohne Leistung?« beantwortete jüngst im Namen des ZDF die Frage, die man sich bisher außerhalb von Schützenvereinen nicht zu stellen traute: »Millionen beziehen Bürgergeld, gleichzeitig fehlen Arbeitskräfte. Wie passt das zusammen?« Schonungslos ehrlich und untendenziös wurden »Bedarf, Missbrauch und Systemfehler« offenbart. Ein Glück, denn man kann den Menschen bekanntermaßen nicht hinter die faule Totalverweigerer-Visage gucken. Nun sollen auch andere Formate im Stechschritt nachziehen und den Weg zu einem neuen Rundfunk ebnen, der Fragen stellt, die die Republik bewegen, und der ganz nah dran ist an den Menschen und der Politik von morgen. Und richtig gut klickt!

Löwenzahn

»Fritz Fuchs wohnt seit Jahren kostenlos in seinem Bauwagen, gleichzeitig klagen Vermieter über ausstehende Mietzahlungen, Wohnungsleerstand und Mietnomaden. Wie soll man das dem Bürger vermitteln?«

Endlich wird genau unter die Lupe genommen, warum der ungewaschene Wegelagerer seit Jahren Geld von den Zwangsgebühren kassiert, um wild zu campen. Also wird gleich in der ersten und letzten Folge die Polizei zur Räumung gerufen. Als es zur Konfrontation kommt und Fritz von den Beamten mit Schmerzgriff aus seinem Wohnwagen gezerrt wird, heißt es für das Kamerateam: »Und jetzt: Abschalten!«


Fernsehgarten

»Deutschland nennt sich ein Land, wird aber immer noch vom Ami besetzt und hat keine Verfassung, wie kann das sein?«

Es poltert in den Petunien, wenn Andrea Kiewel zwischen Schlager und Discofox die wirklich wichtigen Fragen stellt. Die Grenze des Sing- und Sagbaren wird zusammen mit den Grenzen von 1871 neu ausgelotet. Direkt aus dem neuen deutschen Außenstudio in Elsaß-Lothringen.


WDR für die Ausländer – die neue Radioshow

»Migranten arbeiten in Deutschland und zahlen Steuern und wollen trotzdem noch eigene kulturelle Angebote, hääääää?«

Der WDR hat es mit dem Radiosender Cosmo vorgemacht: Aus dem multikulturellen Angebot wurde 1Live Street. Nun geht man den nächsten Schritt in Richtung neuer Rundfunk. »WDR für die Ausländer« wird bald die Anlaufstelle für alles, was die Migranten lieben: Rap-Musik, Knoblauch, Muskelshirts, Shishabars und Verbrechen begehen.

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