Sonett vom richtigen Weingenuß


Er kam vom Bier. Er trank’s in langen Zügen.
Das erste Fläschchen war Aperitiv.
Als er nach zweien nicht vor drei Uhr schlief,
Da wollten ihm auch vier nicht mehr genügen.

Er ging zum Wein. Das hieß zunächst: sich fügen.
Wie schmachtend er nach großen Schlücken rief!
Bis ihm die Lösung vor die Füße lief:
“Ihr dummen Gläschen, fort! Her mit den Krügen!”

Er blieb beim Wein. Und Rundgefäße kreisten
Um ihn wie Engel, und er pfiff den Wei
Den weißen Roten oder wie sie heißten

Und wieb beim Blein, den seine Ssungen preisten
So bler wie Schwei, so sch, so scher wie Blei,
Bis auch die letzten Hirnsynapsen reißten.