Interessant, Thomas Strobl (CDU)! Sie sind Innenminister von Baden-Württemberg und wurden, nachdem ein Deutscher mit dem Auto in eine Fußgängerzone in Mannheim gerast war, nach möglichen Schutzmaßnahmen gefragt. Im Interview mit der ARD sagten Sie, dass es »absolute Sicherheit« niemals geben werde und man außerdem ja nicht die Innenstädte zu umzäunten Festungen machen könnte. Da machen Sie es sich aber ein bisschen leicht, Strobl. Immerhin möchte Ihre Partei zum Schutz vor ausländischen Autoattentäter/innen sogar ganz Europa zu einer umzäunten Festung machen! Aber die paar deutschen Innenstädte sollen nicht möglich sein? Hält das für erschreckend inkonsequent: Titanic Eine Frage, »Spiegel«, haben wir zu Deinem Beitrag zur Publikumsauswahl im ZDF. Darin möchtest Du auffällig augenzwinkernd wissen: »Bei der Sendung ›Schlagabtausch‹ klatschte das Publikum auffällig linksgrün – steckt dahinter ein gezieltes Casting?« Ein Schlagabtausch mit Linksgrünen also. Handelt es sich dabei etwa um das seit den Baseballschlägerjahren beliebte Zeckenklatschen? Von unserer Seite klatscht es für Dich natürlich immer nur Applaus! Deine Milbenfans von Titanic Haha, FDP! »Alles lässt sich ändern« – da hat Dich der Souverän wohl beim Wort genommen! Mitunter direkt demokratieunverdrossen: Titanic Sie hingegen, Sonja Zekri (»SZ«), sind nicht nur die, die uns über »Israels dunkle Seiten« auf dem Laufenden hält, sondern kannten jetzt auch Ihren Reinhard Mey: »Nach dem Sturz des Diktators Baschar al-Assad steuert kaum eine Handvoll Airlines Syrien an. Jedes Mal bringen sie Heimkehrer mit, auch diesmal. Der Gesang beginnt in der Economy: ›Trag den Kopf hoch, du bist ein freier Syrer!‹, schmettert erst einer, dann die anderen. Es folgen: ›Eins, eins, eins, das syrische Volk ist eins!‹ Und schließlich – ›Takbīr!‹ – die Aufforderung zum Gotteslob und als Antwort ein donnerndes dreifaches ›Allahu akbar!‹ … Als die Räder die Landebahn berühren, explodiert die Kabine.« Um Gottes Willen – Assad? Dschihad? Wobei das bei donnerndem dreifachen Gotteslob ja Quatsch wäre. Gibt aber eh Entwarnung: »Jubel, Triller, Applaus. Wo das neue Syrien zu finden ist? Auf jeden Fall über den Wolken.« Vorschlag, Zekri: Sie nehmen Ihre Metaphern in Zukunft ernst, und dafür verlangen wir keine Antwort auf die Frage, ob auf Gottlosigkeit wirklich gleich wieder Gott folgen muss. Aus dem atheistischen Wolkenkuckucksheim grüßt Titanic Na, Bratwurstbudenbesitzer/innen? Wart Ihr eigentlich beleidigt wie Leberwürste, weil Ihr im vergangenen Wahlkampf kaum in die PR-Termine der Spitzenkandidat/innen einbezogen wurdet? Stattdessen haben sich liberalkonservative Schwergewichte wie Christian Dürr, Markus Söder und Friedrich Merz bei McDonald’s ablichten lassen. Sieht so etwa deutsche Leitkultur aus? Da bleibt Euch nur zu hoffen, dass Merz in vier Jahren den Weg für ein antiimperialistisches Bündnis aus AfD, Linke, BSW und MLPD freimachen muss. Spätestens dann wird die deutsche Bratwurst ihre Rückkehr aufs politische Parkett feiern! Zuversichtlich grüßt Titanic Foul, »Bild«! Du berichtetest über den Angriff auf den österreichischen Fußballspieler Guido Burgstaller, der vor einigen Monaten vor einer Wiener Diskothek zusammengeschlagen wurde. Wir Sportexpert/innen wissen natürlich, dass der Mann auf der Position des Mittelstürmers spielt, aber andere wundern sich beim Lesen des Artikels vielleicht über Deine Frage, »wie es dem Angreifer heute geht«. Belässt es bei einer Verwarnung: Titanic Chillig, Hamburger Drogeriemarktkette Budnikowsky! Ganz relaxt plärrst Du derzeit die Aufforderung »Entdecke die Bequemlichkeit der Budni-App« durch Deine Märkte. Da sind wir Dir allerdings ein paar Schritte voraus: Auf unseren uralten Handys arbeiten alle Apps mit einer gewissen Bequemlichkeit: Langes Warten beim Öffnen, häufiges Abstürzen und eingefrorene Bildschirme können wir auch jetzt schon und ganz ohne Dein Zutun genießen. Fahren daher gleich wieder runter: Deine stets unbequemen Smartphonesatiriker/innen von Titanic Hello, Cate Blanchett! Sie erzählten dem Guardian von Ihrem Wunsch, sich irgendwann einen richtigen Job zu suchen. Das ist bestimmt mal eine nette Abwechslung nach den ganzen falschen, weil gespielten Berufen, die Sie so hatten – als Dirigentin, Elbenfürstin oder High-Society-Lady. Aber welcher richtige Job soll es denn werden? Social-Media-Managerin? PR-Beraterin? Oder doch Redakteurin bei einem endgültigen Satiremagazin? Wartet schon auf Ihre Bewerbung: Titanic Bist Du sicher, Stadt Bremen? In Deinen Straßenbahnen versuchst Du durch eine Schilderkampagne, den Reisenden die Lust am Schwarzfahren zu nehmen. In großen Lettern steht dort: »Dem Entwerter ist die Tinte ausgegangen.« Und daneben liest man: »Auch für die beste Ausrede gilt: Fahren ohne gültiges Ticket kostet 60 Euro.« Das also ist die beste Ausrede, die Dir je zu Ohren gekommen ist? Da kommt doch der Verdacht auf, dass die besseren Ausreden so gut waren, dass Du sie gar nicht als Ausreden erkannt hast! Geht niemals die Tinte aus: Titanic Du, »WDR«, berichtest über die Krimiautorin Ingrid Noll, welche mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, und zwar durch die baden-württembergische Kunstministerin Petra Olschowski: »Sie würdigte dabei den Einsatz der 89-Jährigen für die Stadtgesellschaft ihres Heimatorts Weinheim. Olschowski sagte, Noll fördere zudem die Freude am Lesen von Kindern und deren Umgang mit der Sprache.« Super, dann muss man die Kinder bloß noch fertiglesen, und schon können sie ihren geförderten Umgang mit der Sprache nutzbringend verwerten und z. B. Texter für den WDR oder für Kunstministerinnen werden! Nicht jedoch für das Erwachsenenmagazin Titanic Wow, Slavoj Žižek! Endlich druckte die Süddeutsche Zeitung mal wieder ein Monumentalinterview mit Ihnen, sodass Sie uns die höchst komplexe Weltlage erläutern konnten. »Prinzipientreuer Pragmatismus« sei nun angesagt, das verkündeten Sie. Das sei gar nicht kompliziert, versprachen Sie und gaben ein Beispiel. Was tun angesichts von Trumps Forderung, die Militärausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen? Trump verlange das doch nur, »weil er damit rechnet, dass Europa Nein sagen wird«. Genau an dem Punkt müsse man Trump packen: »Eine pragmatische Reaktion wäre es daher, das Schlimmste zu tun.« Das sei in den Augen Trumps, »wenn Europa sagt: Ja, wir sollten unsere Militärausgaben erheblich erhöhen.« Genial, Žižek, einfach genial! Und bei all den anderen Wünschen und Forderungen, die Trump täglich vom Stapel lässt, empfehlen Sie vermutlich das Gleiche, nämlich ihre glatte und prompte Erfüllung. Denn da »muss man manchmal paradoxe Dinge tun«. Dass wir das noch erleben durften! Geist und Macht vereint! Da bleibt uns nur noch, zwei weitere Sätze aus Ihrem Interview mit der Süddeutschen zu zitieren: »Gott kehrt als Heiliger Geist zurück.« Und: »Ich bin kein Idiot.« Nein, sind Sie nicht. Schon eher ein gottbegnadeter Vollidiot. Klärt Sie auf: Ihre Titanic Hallo, »Tagesschau«! »Er war ein politischer Mensch im besten Sinne«: So verabschiedetest Du den verstorbenen FDP-Mann Gerhart Baum. Hm. Und Deinen Nachruf auf Putin bzw. Trump bzw. Lindner beginnst Du dann dereinst mit den Worten: »Er war ein politischer Mensch im schlechtesten Sinne«? Oder warum sonst musst Du eigens herausstellen, dass es politische Menschen auch in erfreulicher Form gibt? Bist Du etwa politikverdrossen? Politisch im mittelmäßigen Sinne: Titanic Und apropos, Vettel! Sie sind jetzt wohl auch Experte für »Kreislaufwirtschaft«. Dabei hätte es doch, hihi, »Imkreisfahrwirtschaft« auch getan! Titanic Höchstverehrter, geschätzter, vorbildlicher, unantastbarer Sebastian Vettel! Seit einiger Zeit reden Sie öffentlich über Umweltschutz und Biodiversität, was Ihnen angesichts Ihrer ökologischen Bilanz als ehemaliger Formel-1-Fahrer und Vielflieger als bigott angekreidet worden ist. Nun krochen Sie beim Zürcher Tages-Anzeiger zu Kreuze. »Und ja: Ich bin der größte Heuchler, den es gibt« war ein Interview mit Ihnen überschrieben. Na, na, na! Würde ein Heuchler sich als Heuchler bezeichnen, weil er »über Umweltthemen redet und gleichzeitig einen so großen Fußabdruck hinterlassen« hat? Das wäre ja eine noch größere Heuchelei! Nicht, dass wir Ihnen derlei unterstellen würden. Schließlich schreiben wir sarkastische Briefe an frühpensionierte Rennfahrdeppen, während wir gleichzeitig … äh, was eigentlich? Nö, vorzuwerfen haben wir uns nichts auf der CO2-neutralen Titanic Coole Story, Armin Laschet! Sie berichten, dass Sie häufig mit Noch-Verteidigungsminister Boris Pistorius verwechselt werden. Und zwar nicht nur, weil Sie beide gleich alt sind und in derselben Straße in Berlin wohnen, sondern auch, weil Sie sich so ähnlich sehen! Dies habe schon zu einigen amüsanten Irrungen und Wirrungen geführt: So seien Sie einmal von einem Soldaten mit »Guten Morgen, Herr Minister!« begrüßt worden, ein anderes Mal habe die Polizei ganz aufgeregt im Verteidigungsministerium angerufen und sich beschwert, dass Pistorius in seiner Funktion als Minister nicht mit dem E-Scooter durch die Gegend fahren dürfe – dabei waren das Sie, Laschet! Haha, verrückt! Eine Sache klärten Sie allerdings nicht auf: Wie ist es Boris Pistorius bitte gelungen, der beliebteste Politiker Deutschlands zu werden, wenn er so häufig mit Ihnen verwechselt wird? Rätselt Titanic Liebe Jung-Meeressäuger! Erst verendet bei Wangerooge ein Buckelwal, der sich als unterernährtes Jungtier herausstellt, kurz darauf verirrt sich ein untergewichtiges Kegelrobbenbaby in die Innenstadt von New Haven, Connecticut, und muss von der Polizei gerettet werden. Was ist los mit Euch? Mit kaum Fleisch auf den Rippen verlasst Ihr Euer angestammtes Habitat und strandet auf deutschen Sandbänken und in amerikanischen Fuzos. Um Eurer und unserer selbst willen: Päppelt Euch doch mal auf, tut Euch an den Köstlichkeiten der Ozeane gütlich. Zum Beispiel an den üppigen Fleischfüllungen von Luxusyachten. Ein paar kompetente Orcas können Euch diesbezüglich bestimmt Jagdtipps geben. Schmatz, schmatz! Titanic Moment mal, Journalistin Eva Schulz! Du warst im Funk-Format »Die da oben« zu Gast, um über die Berichterstattung zur Bundestagswahl zu sprechen. Dort kritisiertest Du, dass öffentlich-rechtliche Medien zur Normalisierung der AfD beitrügen, indem sie sie ständig einlüden und wie eine normale Partei behandelten. Aufgemerkt haben wir, als wir sahen, wer als zweiter Gast währenddessen neben Dir saß: niemand Geringeres als der stellvertretende Chefredakteur der Bild-Zeitung, Paul Ronzheimer. Das bringt uns zur Frage, ob es nicht auch zur Normalisierung von Bild beiträgt, wenn sich einigermaßen seriöse Journalist/innen wie Du ständig in Talkshows neben deren Redakteur/innen setzen. Hat sich da schon längst eine Meinung gebildet: Titanic Ey, »Spiegel«! Schon seit Längerem quält uns die Sorge, Du könntest durch Deine Themenauswahl, Titelgestaltung und allgemeine Ausdrucksfähigkeit Deinen hart erarbeiteten Ruf als seriöses Investigativmedium aufs Spiel setzen. Umso beruhigender, wenn wir dann auf Texte stoßen, die sich mit den wirklich wichtigen Fragen beschäftigen, zum Beispiel in Deinem Artikel »Wie Sie jemanden beleidigen, ohne sich strafbar zu machen«. Dort heißt es: »Ein ›Oberlehrer‹ ist einem ›Klugscheißer‹ in jedem Fall vorzuziehen, und ›Komiker‹ oder ›Witzbold‹ kann deutliche Kritik transportieren, ist aber strafrechtlich weit ungefährlicher als ›Blödmann‹.« Ein höchst brisantes Thema, Spiegel, das gerade unsere Redaktion dieser Tage wieder umtreibt. Wenn Du aber Komiker/innen allesamt insgeheim für Blödmänner hältst und unser Berufsbild auf so schamlose Art und Weise in den Dreck ziehst – dann hört der Spaß auf. Für uns steht somit fest: Jeglicher Abschaum wird ab sofort als »Spiegel-Redakteur« beschimpft. Scheißegal, ob das dann strafbar ist oder nicht! Ist da sehr empfindlich: Titanic Das tut uns leid, Partei für Verjüngungsforschung! Du hast mit 304 Stimmen von allen zugelassenen Parteien am schlechtesten bei der Bundestagswahl abgeschnitten. Wie viele Witze mit »Parteiverjüngung«, »Frischzellenkur« und »Todesstoß für die Partei« musstest Du Dir seitdem schon anhören? Außerdem wurde im Netz gespottet, dass Du mehr Parteimitglieder als Stimmen hast, nämlich 348. Dabei liegt die Erklärung doch auf der Hand: Einige Deiner Mitglieder haben es nicht ins Wahllokal geschafft, weil sie in der Kryokammer schlummern, stimmt’s? Unsterblich grüßt Titanic Howdy, Trump! In Ihrer ersten Rede vor dem US-Kongress ließen Sie sich zu einer rührseligen Geste hinreißen: Einen krebskranken 13jährigen Jungen im Publikum überraschten Sie mit den Worten: »Heute Abend werden wir dir die größte Ehre von allen erweisen« und ernannten ihn zum Agenten ehrenhalber des Secret Service. Schnüff, was für ein Tearjerker-Moment! Aber Ihnen ist schon klar, dass der Bube sich im Zweifel schützend vor Sie werfen muss? Und überhaupt: Denken Sie, dass sich die von Ihrem Boss Elon Musk forcierte Verkleinerung des Behördenapparats buchstäblich auf die Körpergröße der Bediensteten bezieht? Schieben sich zweifelnd die verspiegelten Sonnenbrillen nach oben: die Special Agents von Titanic Vielen Dank, Freiburger CDU-Ortsgruppe! Anders als Deine Parteispitze scheint eines Deiner Mitglieder noch Prinzipien zu haben. Auf Deiner Internetseite stellt sich der Mann mit folgendem Wahlspruch vor: »Leben und leben lassen in Freiburg!« Wie nett, er lässt uns am Leben! In diesen Zeiten ist das doch schon eine tröstliche Nachricht, zumal wenn sie von der CDU kommt. Steht fest an Deiner Seite gegen Mord und Totschlag: Titanic Ohne den dazugehörigen Artikel gelesen zu haben, »n-tv«, gefiel uns Deine Überschrift »Größtes Problem: Langeweile – Die Truppe wächst nicht, sie schrumpft« über die Bundeswehr ziemlich gut. Denn dass den deutschen Landser nichts mehr abtörnt, als seit nunmehr 80 Jahren (mit vergleichsweise wenigen Ausnahmen) aufs Totmachen von Untermenschen verzichten und stattdessen Däumchen drehend in der Kaserne sitzen zu müssen, leuchtete uns auf Anhieb ein. Ohne Krieg ebenfalls bored to death: Titanic Schon vor vielen Jahren, Weißer Hai, hast Du Dich im internationalen Filmgeschäft ganz oben festgebissen. Nun aber hat die deutsche Presse offenbar einen Artgenossen gefunden, der dem unrealistischen Schönheitsideal unserer kranken Gesellschaft besser entspricht. Der bereits ausgestorbene »Mega-Hai Megalodon«, schwärmt etwa der Spiegel, sei nicht nur deutlich länger, sondern auch »ein weitaus schlankeres Geschöpf« als Du gewesen, der »bullig wirkende Weiße Hai«. Ausgestochen vom eigenen Vorfahren und mies gebodyshamed – das dürfte auch an einem vermeintlich gefühllosen Raubtier wie Dir nicht spurlos vorbeiziehen. Deshalb ein Tipp von unserer Seite: Viele deutsche Redaktionen, so auch das Spiegel-Gebäude in Hamburg, liegen gefährlich nah am Wasser. Guten Appetit! Fürchtet Dich so, wie Du bist: Titanic Mmmh, Robert Habeck! 2021 beklagten Sie sich sichtlich erschöpft bei Reporter/innen über Ihre Arbeitsbelastung: »Seit zehn Tagen habe ich nicht mehr abgewaschen. Der Müll ist nicht rausgebracht. Die Milch ist alle. Heute morgen habe ich Müsli mit Wasser gegessen, ohne Scheiß.« Im Bundestagswahlkampf kam es laut Spiegel-Reportage zu ähnlichen Problemen bei der Nahrungsaufnahme: »Habeck hat seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. Außer zwei Balistos und einer Brezel. Er ist unterzuckert, könnte man denken.« Später im Text erinnert sich der Autor an eine Verabredung mit Ihnen in einer Kneipe: »Niemand erkannte ihn, nicht mal die Kellnerin. Er bekam nichts mehr zu essen. ›Haben Sie nicht mal einen welken Salat?‹, fragte er die Kellnerin. ›Nö‹, sagte die Kellnerin.« Mal abgesehen von der Frage, ob die Bürger/innen jemanden mit der Leitung des Landes beauftragen wollen, der es nicht mal fertigbringt, sich auf dem Weg ins Büro einen Bagel oder Wrap zu besorgen, und stattdessen Müsli mit Wasser isst: Kaum auszudenken, wie es mit Ihrem Essensbeschaffungsproblem weitergegangen wäre, hätte man Sie tatsächlich ins Kanzleramt gewählt! »Habeck wirkt etwas verloren in seinem neuen Büro. Auf seinem Schreibtisch steht eine Schüssel Wasser, in der eine mehrfach angebissene Brezel von vorletzter Woche schwimmt. Dann zieht der Bundeskanzler ein Balisto aus der Hosentasche. Ehe er beherzt hineinbeißt und über Klimapolitik zu sprechen beginnt, wickelt er es in ein paar welke Salatblätter, die er lose in seiner Aktentasche hortet.« Gut, dass uns diese Schilderungen erspart bleiben! In diesem Sinne: Ignorieren Sie bitte die Stimmen, die Sie in die Spitzenpolitik zurückrufen, Habeck, und machen Sie sich doch einfach mal wieder was Anständiges zu essen. Mahlzeit wünscht Titanic Überzeugt, Farmerhaus-Restaurant in Groß-Umstadt! Du bewirbst Deine südafrikanischen Kochkünste bei Facebook begeisternderweise mit dem Slogan »Weltküche Südafrika – Exotische Essthetik«. Schön! Uns läuft das Wasser im Munde zusammen! Würdest Du Dich jetzt bitte noch in »Farmerhaus-Esstaurant« umbenennen und uns zum Nachtisch ein »Essert« servieren? Ess dankt: Titanic Du, liebe »Braunschweiger Zeitung«, konntest es kaum fassen: »Auto rast wieder in Menge« schnappatmetest Du auf Deiner Titelseite anlässlich der Amokfahrt von Mannheim. Und uns quält nun die Frage, warum dieses fiese Gefährt nicht endlich aus dem Verkehr gezogen wird! Das macht fast rasend: Titanic Und apropos, Heike Göbel (»FAZ«)! »Liberalismus ist kein fertiges Konzept und keine Lehre für Egoisten. Liberale sorgen sich um Chancen für Schwache und Schutz der Natur. Sie setzen dazu auf Offenheit für neue Wege und Regeln, mit denen sich staatliche Irrtümer schnell genug korrigieren lassen, um große Schäden zu meiden. Hier liegt der unzerstörbare Charme des Liberalismus, hier hat die FDP eine politische Marktlücke zu füllen.« Ihr, Heike Göbel, unzerstörbarer Charme liegt dagegen seit Jahrzehnten in der Offenheit für den privaten, unkorrigierten Irrtum und dem Mut zur argumentativen Lücke, ja zum großen Schaden. Das ist Ihr fertiges Konzept und Ihre Frankfurter Allgemeine Lehre, andernfalls Sie den Ludwig-Erhard-Preis auch gar nicht verdient hätten. Und wenn Sie aber schon so empfänglich für neue Wege sind: Gehen Sie doch mal einen! Vom Trampelpfad grüßt Titanic Übrigens, Geistesriese Peter Sloterdijk! Wenige Tage vor der Bundestagswahl jammerten Sie im Gespräch mit der Zeit über Christian Lindner, mit dem Sie längere Zeit befreundet gewesen seien. Dieser habe nie auf Ihre guten Ratschläge gehört, weil er ein »intellektueller Selbstversorger« und »schlechter Freund« sei. Dennoch riefen Sie zähneknirschend zur Wahl der FDP auf und nannten als Grund: »Ein Parlament, aus dem eine Partei, deren zentrales Motiv die Freiheit ist, ganz verschwunden ist, wäre in meinen Augen keine glaubwürdige Verkörperung eines demokratischen Gemeinwesens mehr.« Dieser komplizierte, philosophisch komplexe Satz ließ uns bis ins Mark erschaudern, Herr Sloterdijk, denn er besagt letztlich, dass der Bundestag bereits in den Jahren 2013 bis 2017 »keine glaubwürdige Verkörperung eines demokratischen Gemeinwesens mehr« gewesen sei und es jetzt, nach der Wahl, erneut nicht mehr ist. Kurz: Ohne FDP-Fraktion im Parlament gibt es keine Demokratie in Deutschland! Wollen Sie dann nicht langsam mal zum Widerstand gegen das Regime und sein abscheulich dummes Wahlvolk aufrufen? Fragen in Vorfreude auf den Umsturz Ihre besorgten Großbürger/innen von der Titanic Sie, Alexander Kopitkow, haben lange Jahre für AstroTV gearbeitet, machen nun bei SpiritTV weiter und schmücken sich auf Ihrer Website mit folgendem Satz: »Für Alexander ist die Astrologie mehr als ein Blick in die Zukunft: Sie zeigt ihm Fähigkeiten und Schwächen eines Menschen und wie sie optimal genutzt werden.« Wahrscheinlich vor allem optimal ausgenutzt durch Sie, Kopitkow, nicht wahr? Braucht für die Antwort nicht mal Karten zu legen: Titanic Hey, Mitarbeiter/innen von Musks DOGE-Behörde! 21 von Euch haben aus Protest gegen rigorose Etat-Streichungen gekündigt. Und da man ja immer gerne sieht, wie Menschen mit gutem Beispiel vorangehen, sagen wir: Bravo! Schließlich seid Ihr das denkbar beste Beispiel und spart Eure eigenen Gehälter direkt als Erstes ein. Gratuliert dennoch sparsam: Titanic Beitragsnavigation LINDNER VS. TITANIC: Spaßbremse abschaffen – Satirestandort Deutschland stärken Vom Fachmann für Kenner | April 2025