Angesichts der Spannungen im Ukraine-Konflikt hat der Kreml dem Westen vorgeworfen, Russland als Aggressor darzustellen. “Das Anheizen der gespannten Nachrichtenlage und so weiter, das wird einmal mehr mit dem Ziel einer weiteren Dämonisierung Russlands gemacht”, sagte Kremhell-, verflucht! Kremlsprecher Dmitri Peskow in einem vergangenen Sonntag im russischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview. Westliche Medienvertreter wiegelten ab, von einer Verteufelung könne keinerlei Rede sein, nur weil sie hin und wieder mal mit einem Augenzwinkern über das böse Stiefmütterchen Russland berichteten. Peskow hielt dagegen, das Unterhaus des Parlaments würde von ihnen ständig als “Dooma” und das russische Nationalinstrument als “Baalalaika” verdammt werden. Auch hegten sie offenbar den antichristlichen Wunsch, dass für viele seiner Landsleute das bevorstehende Weihnachtsfest mit der beschworenen Ankunft von “Gevatterchen Frost” ausfallen solle. Am meisten kritisierte Peskow allerdings die diabolische Freude, mit der Russlands Präsident vom Westen als mephistophelischer Rasputin dargestellt werde: “Das Ganze hat nur einen Pferdefuß. Bloß weil jemand 24 Stunden am Tag für sein Land arbeitet wie ein Besessener, muss er … äh, stoi! Können wir das rausschneiden?”