Der Internet-Livestream der Bayreuther Festspiele war entgegen aller Erwartungen ein Reinfall. Wie das Feuilleton der FAS bereits am Sonntag spitzfindig bemerkte, war die Sendung mit „49 Euro für einmal Meistersinger-Gucken auf einem Preisniveau, das sich nur mit der Pornoindustrie messen kann“. Folgerichtig guckte das Gros der Internetnutzer dann lieber gleich Porno, ohne von den „Meistersingern“ überhaupt je etwas gehört zu haben. Kommentar Wolfgang Wagner: „Porno schön und gut, aber wir gehen prinzipiell nicht ins Kino.“