Vom Fachmann für Kenner | Juli 2009


Gutes Hobby

Auch wenn Fury das vielleicht nicht hören mag: Sodomie ist mein Reinsteckenpferd.

Micha Wilke

Do it yourself?

Letztens kam es im Bekanntenkreis zur Diskussion über die Frage »Gekauftes versus Selbstgebasteltes«. Eine Freundin meinte, Selbstgemachtes sei maschinell Hergestelltem stets vorzuziehen. Als Gegenargumente führte ich Herzschrittmacher, Flachbildfernseher, Raketenabwehrsysteme, Antivirusprogramme und – aus Gründen der Aktualität – schließlich noch Geschwindigkeitssensoren für Langstreckenflugzeuge der Firma Airbus ins Feld.

Diskussion beendet.

Wilson T. Pearce

Schlechtes Gewissen

Seit der Arzt meiner kleinen Schwester klipp und klar gesagt hat, daß ihre Bulimie sie noch ins Grab bringt, wenn die Therapie weiterhin verweigert wird, würgt sie in letzter Zeit irgendwie so angespannt.

Sidney Gennies

Manipuliert

Daß die Medien einen weitaus größeren Einfluß auf mich haben, als ich bisher annahm, wurde mir erst klar, als in einem meiner Träume die Serie »Bezaubernde Jeannie« für die Verwendung einer umweltfreundlichen Mehrwegflasche ein »Sehr gut« der Zeitschrift Ökotest erhielt.

Vivien Wünsche

Merkzettel schreiben!

Ich wollte mich daran erinnern, daß ich meine Ex-Freundin vergessen will.

Andreas Schriewer

Ratlos

Ressentiments gegen Ausländer kommen mitunter ziemlich subtil daher, so daß schwer zu entscheiden ist, wann man eingreifen sollte. Neulich hörte ich in einer Radiosendung über das Zusammenwachsen der Städte Wien und Bratislava, wie eine ältere Wienerin die Bedrohung durch die näherrückenden Nachbarn einschätzte: »Was soi ma mochn? De san nett und freindlich.« Wenn Ressentiments so sympathisch hilflos klingen wie hier, was soll man machen? Soll man überhaupt was machen? Ratlosigkeit steckt eben an.

Michael Höfler

Persilschein

Daß ich meine Wäsche zwanghaft mit Persil wasche, hat einen einfachen Grund: Ich leide unter Omophobie.

Mark-Stefan Tietze

Allgemeine Verkehrskontrolle

Die Polizei winkte gleich ein halbes Dutzend Autos heraus auf den Parkplatz. Zuletzt einen alten roten Golf mit handgesprühten Ornamenten, die man wohl als »Bang that head that doesn’t bang« lesen sollte. Drei fettzöpfige Juvenile männlichen Geschlechts saßen darin und bangten nun tatsächlich, denn nicht nur die beiden Beifahrer hatten schwer geladen, nein, auch der Chauffeur, dem erst seit ein paar Wochen ohne elterliche Aufsicht den Wagen zu führen erlaubt war, hatte es nicht bei einem obligatorischen Fahrbier belassen, sondern sich überdies auch noch, wie sein großes Vorbild Lemmy Kilmister, diverse Portionen Wodka-O-Saft zugeführt, wenn nicht sogar mit Schwung hinter den Knorpel gegossen. Sie waren zwar betrunken, aber sie waren nicht dumm. Und so staunte der erfahrene Hauptwachtmeister nicht schlecht, als er die Reihe der zu überprüfenden Fahrzeuge abgearbeitet hatte, zu ihnen aufschloss und eine mit drei jungen Männern vollbesetzte Rückbank vorfand. Vom Fahrer fehlte jede Spur.

Frank Schäfer

Doof!

Nach Aussage meiner Eltern soll ich schon als Vierjähriger am heimischen Gartenzaun gestanden und lauthals »Ihr doofen, doofen Leute!« gebrüllt haben. Nun, was soll ich sagen, nach vierzig weiteren Jahren Erfahrung, in denen ich der Menschheit die eine oder andere Chance gab: ich hatte völlig recht!

Rolf Karez

Schon mal mit roten Ohren vom Klo gekommen?

In die Kneipe, Frau angequatscht, Drinks spendiert, Komplimente und so weiter, irgendwann bezahlt und noch mal schnell aufs Klo, nur um dann – in dem einen Moment, dieser winzigen Pause der scheinbar vollkommenen Stille zwischen Elvis Costello und Ben Harper – den gesamten Rest der Kundschaft mit dem markigen »Rrrrratsch!« des Kondomautomaten aufzuheitern.

Philip Wolf

Erkenntnis bei Stromausfall

Es ist erstaunlich, wieviele Dinge man erledigen kann, wenn der Computer mal nicht funktioniert.

Beppo Pohlmann

Protestantische Ethik

Als ich einst meine Auslandssemester auf einer tropischen Insel verbrachte, erreichte mich Post meiner Großmutter. Sie schrieb, sie fände es gut, daß ich meine jungen Jahre zum Entdecken der Welt nutzen würde. Für sie wäre so eine weite Reise aber nichts mehr, »schließlich muß man in meinem Alter auch schon so langsam an den Tod denken. Und dann wird die Überführung so teuer.«

Hanno Schmidt

Haß im Netz

Gestern in der Jungschar ist es passiert: Die Internetkriminalität, die ja immer neue Felder erobert, hat nun auch mich erreicht. Zwei Zehnjährige liegen auf dem Boden, der eine heult: »Er hat mich geschlagen!« – »Er hat meinen Account bei Seafight sperren lassen!« – »Und er hat meinen Account gehackt!«

Paul Hubrich

Kurort

Als ich unlängst in einem hessischen Traditions-Heilbad nächtigte, war ich durchaus geschmeichelt, als man mich an der Rezeption des Kurhotels mit unverhohlener Freude, einem Blumenstrauß und bunten Luftballons begrüßte: »Herzlichen Glückwunsch. Sie sind seit langem unser jüngster Gast!« Den bunten Lolli nahm ich ja noch ganz gern, aber den Kinderteller im Restaurant des Hauses lehnte ich dankend ab, auch wenn sich das Küchenpersonal schon sehr darauf gefreut hatte, ihn mal wieder zuzubereiten. Wir einigten uns darauf, daß man den Kinderteller etwas größer machte und ich statt der Spaghetti eine gebratene Jakobsmuschel bekäme. Endgültig zuviel wurde es, als ich mit meinen 36 Jahren in der Hotelbar noch den Ausweis herzeigen sollte. Zwei Stunden lang tobte ich: »Ich will aber Whiskey! Ich will, ich will, ich will!« Dann rief man meine Eltern an.

Volker Surmann

Einladung zum Diskurs

Nachdem sich ein guter Freund wochenlang nicht bei mir gemeldet hatte, schickte ich ihm eine Email: »Na, du Arschloch!« Ruckzuck hatten wir wieder Kontakt.

Uwe Becker

Musical Hairsplitting

Wer mir genauer erklären kann, was mein im Prenzlauer Berg wohnender Gesprächspartner auf einer Party zu beschreiben gedachte, als er versuchte, mir seine neue »Lieblings-Chillout- Musik« Minimal Piano näherzubringen, der schicke bitte eine Mail an die Redaktion. »Alle meine Entchen« war es seiner Reaktion nach zu urteilen jedenfalls nicht.

Moritz Veltmann

Ernährungstip für Computer-Nerds

Eine einzige Schubkarre Apfelringe deckt den Tagesbedarf an Vitamin C.

Markus Hennig

Frauengespräch

Im Zug zwischen Hamburg und Berlin kommen zwei Frauen ins Plaudern. Die eine mußte gerade wegen eines Jobs nach Hamburg ziehen: »Wenn ich also in Hamburg bin und meine Familie in Berlin, da ist die Zeit so lang, das kann man sich gar nicht vorstellen!« Darauf Frau Nummer zwei einfühlsam: »Ja, das kann ich mir vorstellen!«

Katharina Greve

Logopädie

Einen Spanier mit Sprachfehler erkennt man daran, dass er nicht lispelt.

Dirk Warnke

Fünfzehn Jahre ohne

Aus beruflichen Gründen mußte ich kürzlich in ein Dorf ziehen, in dem es nicht einmal eine Kneipe gibt. Da der letzte Bus dorthin zurück um 17.29 Uhr fährt, mein Feierabend zu diesem Zeitpunkt aber noch in weiter Ferne liegt, blieb mir als Auto-Skeptiker nichts anderes übrig, als mir nach anderthalb Dekaden wieder ein Rad zuzulegen. Nicht ohne Angst bestieg ich an meinem ersten Arbeitstag den Drahtesel, um nach wenigen Minuten erleichtert festzustellen: Fahrradfahren ist wie Fahrradfahren – das verlernt man nicht!

Alexander Waldhelm

Twitter

ist ja auch total überschätzt. Es gibt bis heute beispielsweise keinen einzigen Tweet zum Thema »Sexgöttin Tanja Hötzle«. Und das ist eine verdammt schwache Leistung! Findet jedenfalls:

Sexgöttin Tanja Hötzle

Lampenfieber

Ich weigere mich allein schon deshalb, gängige Geschlechterrollen zu übernehmen, weil ich mir meinen Text ohnehin nicht merken könnte.

Gregor Baszak

Fragen Sie Reich-Ranicki

In seiner Rubrik in der FAS beantwortet Marcel Reich-Ranicki Woche für Woche vornehmlich die Leserfragen, die er offenbar für ziemlich daneben hält. Dementsprechend knapp werden diese Fragen niedergebügelt. Ich begann mich schon zu fragen, was das überhaupt für Leutchen sind, die sich immer noch an diese eingestaubte Autorität wenden, als ich vor drei Wochen die Antwort erhielt: Leutchen wie ich! Las ich doch eine Frage zum Einfluß des Alkohols auf die Weltliteratur, die ich im April 2005 an ihn gerichtet hatte. Seine kurze Antwort lief darauf hinaus, dass er sich für »nicht zuständig« erklärte. Und für diese Erkenntnis hat er über vier Jahre gebraucht?   

Friedrich Krautzberger, Krailing

Medienzeug

Ich fuhr mit meiner Mutter an einem Haus vorbei, das vom Künstler Friedensreich Hundertwasser entworfen worden war. »Guck ma’, ein Jahrhunderthochwasser-Haus!« rief meine Mutter. Darauf schwieg sie eine Weile und meinte dann, die Medien würden sie noch bekloppt machen.

Doris Sakala

YouSmell

Zum Glück gibt es immer noch keine praktikable Technologie, um Gerüche zu digitalisieren. Man stelle sich nur vor, es gäbe ein den Globus umspannendes olfaktorisches Netzwerk, und jeder Kracher könnte seine Ausdünstungen auf einer Plattform namens »YouSmell« veröffentlichen. Juristisch bärge nicht zuletzt die Verwertung kollektiv produzierter Ausdünstungen (Jugendherberge, Bundestagsdebatte) miefige Fragestellungen. Mittels Systemen wie Odour-over-IP ließen sich zwar weltweit kleine Duftgrüße mit mehr oder weniger geliebten Menschen austauschen, andererseits wäre ein wirksamer Schutz gegen binäre Stinkbomben, der sogenannten »stink-mail«, schwierig – einmal abgerufen, hülfe dagegen wohl nur noch das gute, alte analoge Lüften.

Theobald Fuchs

Wiener Charme

Eine alte Frau steigt aus der Wiener U-Bahn. Im Vorbeigehen beglückwünscht sie einen jungen Mann, der sich gerade mühsam mit seinem Blindenstock die Stiegen hochtastet: »An so einem Tag wie heute, da können’s froh sein, daß Sie blind sind. Die Sonne scheint so grell, für uns Normale tut das richtig weh in den Augen.«

Jürgen Marschal

Folgenschwere Floskel

Aus Gesprächen mit Leidensgenossen weiß ich mittlerweile, daß ich nicht alleine war mit dem Argwohn meiner Kindheitstage, ich sei nur adoptiert. Lange habe ich gegrübelt, woher der unschöne Verdacht wohl kommen mochte. Den Tanten dieser Welt möchte ich nun meine schlüssigste Erklärung ans Herz legen: Vermutlich ist die ständig an die Erzeugerin gerichtete Floskel »Der wird dir ja immer ähnlicher!« die Mutter solcher Wahnvorstellungen.

Askal Bosch

Vorsorge

Um das Krebsrisiko auf Null zu senken, müßte man aufhören zu leben, aber dann hat einen der Krebs da, wo er einen haben will.

Manuela Kaindl

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sieh an, General Franco!

Sieh an, General Franco!

Jetzt ist’s offiziell: Sie werden umziehen. Das beschloss der Oberste Gerichtshof Spaniens. Bedeutet: Kein weiteres Abhängen mit Fascho-Pilgern in Ihrer von Zwangsarbeitern errichteten Kultstätte samt größtem Christenkreuz der Welt und frischen Blumen auf Ihrem Grab. Wurde auch Zeit, dass Sie die morschen Gebeine zusammenraffen und auf die Müllhalde der Geschichte tragen! Wie bitte? Sie werden auf einen staatlichen Friedhof nahe Madrid verlegt? Gute Güte, dass es diesen Despoten und Kriegsverbrechern aber auch immer so schwerfällt, ihren Platz einzunehmen!

*Kopfschüttel* Titanic

 Genial, Christoph Rottwilm (»Manager Magazin«)!

An Ihrem Artikel »Was Geldanleger von Superreichen lernen können« gefällt uns nicht nur der Titel, sondern auch, wie Sie gleich zu Beginn relativieren: »Reich werden. Es mag höhere Ziele im Leben geben, Glück beispielsweise, oder wenigstens Zufriedenheit und Wohlbefinden. Aber reich werden?« Ist man an dieser Stelle nicht bereits vom Kapitalismus geheilt, kann man weiterlesen: »Die meisten hätten wohl nichts dagegen einzuwenden, wenn ihnen das gelänge (nämlich reich zu werden). Doch wie stellt man es an? Ein Blick auf diejenigen, die es geschafft haben, lohnt sich …«

Und was haben Sie bei Ihren Recherchen in den Untiefen der Hochfinanz herausgefunden? »Unter den reichsten Menschen der Welt finden sich Leute mit den unterschiedlichsten Talenten. Nur eines haben alle gemeinsam: Sie wissen, wie man ein Vermögen vermehrt.« Ach, so geht das mit dem Reichwerden! Super! Da haben wir für Sie, Herr Rottwilm, gleich ein paar Ideen für zukünftige Artikel: Die erfolgreichsten Rennfahrer haben gemeinsam, oft als Erster im Ziel zu sein. Alle Bestsellerautoren haben gemeinsam, viele, viele Bücher zu verkaufen. Und »Manager Magazin«-Journalisten haben das gemeinsame Talent, uns auf die Nerven zu gehen.

Weiß, wie man Spaß vermehrt: Titanic

 Rudi Cerne (ZDF)!

Wie wir gelesen haben, sollen Ihre Zuschauer entsetzt gewesen sein, nachdem Sie in Ihrer Sendung »Aktenzeichen XY … ungelöst« Fotos einer Leiche gezeigt hatten. Dabei hatten Sie doch vorher extra darauf hingewiesen, dass das Bild manche Leute verstören könnte.

Wir wünschten uns vielmehr, Sie würden jedes Mal, bevor der Schirmherr Ihres XY-Preises für Zivilcourage, Horst Seehofer, eingeblendet wird, eine entsprechende Warnung aussprechen.

Hat immer noch Albträume vom letzten Mal: Titanic

 Hicks, Juliane E. Reichert!

Im »Magazin für Barkultur« »Mixology« schreiben Sie unter dem Titel »Heimat und Hefe« über einen angeblichen Fruchtweintrend: »In welcher Variante auch immer, Cidre löscht den Durst und schmeckt fruchtig, meist nach Apfel, immer wieder auch nach Birne; man muss deutlich mehr Liter von ihm trinken, als der Körper zu fassen vermag, um ihm ein Sodbrennen zu entlocken.« Wem denn jetzt eigentlich? Dem Körper? Dem Cidre? Dem Apfel?

Klingt auf jeden Fall, als hätten Sie auch damit Erfahrung. Aber in welcher Variante auch immer, irgendwie haben Sie uns gerade ein Sodbrennen entlockt. Wollen Sie es wiederhaben?

Stößchen! Titanic

 Zeugen Jehovas!

»Warum ist das Leben so kurz?« steht neuerdings auf Euren Aufstellern. Verständlich, das zu fragen, wenn man den ganzen Tag Blättchen verteilen und über Gott reden muss.

Im Geiste bei Euch: die Ketzer von

Vom Fachmann für Kenner

 Durch die Schokolinse betrachtet

Wenn kein anderer Laden in Sicht ist und der kleine Hunger naht, muss ich wohl oder übel den benötigten Schokoriegel an einer Tankstelle kaufen. Dann stehe ich in der Schlange und ärgere mich über die Auto-Idioten vor mir, die den Treibstoff für ihre Dreckschleudern bezahlen wollen, mir damit die Zeit und der Umwelt die Zukunft stehlen. Andererseits: Ohne solche Idioten gäbe es diese Tankstelle nicht, an der ich mitten in der Pampa Schokolade kaufen kann. Die Welt ist mir schon oft viel zu kompliziert.

Katharina Greve

 Gedenken

Ich erinnere mich gut daran, dass meine Mutter Micky Maus, Fix und Foxi, Asterix, Tim und Struppi, Superman, Prinz Eisenherz und so weiter, kurz: Comics aller Sparten und Genres als »dumm« bezeichnete, als »obszön«, »primitiv« und »verblödet«. Für was sie meine Mutter allerdings nicht hielt, war »pervers«, »geisteskrank«, »widerlich«, »ätzend« oder »barbarisch«. Das rechne ich ihr bis heute hoch an!

Theobald Fuchs

 Premiere

Letzten Monat habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben eine indische Oper angesehen. Es war ein großartiges Singhspiel.

Andreas Maier

 Phonographisches Gedächtnis

Ich weiß noch genau, wo ich war, als der Anruf kam: am Telefon.

Tim Wolff

 Mythmist

Mir ist noch nie einer begegnet und ich bin meines Wissens noch nie einem aufgesessen, obwohl ich seit meiner Geburt in Großstädten lebe: Ich glaube, es gibt einfach keine urban myths. Oder ist genau das ein urban myth?

Adrian Schulz

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 11.11.:

    Lesart - das Literaturmagazin auf Deutschlandfunk Kultur bespricht den endgültigen Satire-Soundtrack.

  • 11.11.:

    Stefan Gärtner schreibt in der "Jungen Welt" über den Sondermann-Preisträger Nicolas Mahler. 

  • 08.11.:

    Tim Wolff in der FAZ über Urlaub im Luxuskitahotel.

Titanic unterwegs
13.11.2019 Eupen, Jünglingshaus Max Goldt
14.11.2019 Essen, Zeche Carl Max Goldt
15.11.2019 Köln, Comedia Max Goldt