Bundesweit stehen rund hundert Professoren unter Verdacht, Doktortitel verkauft zu haben. Ihnen wird vorgeworfen, möglicherweise ungeeignete Kandidaten als Doktoranden angenommen zu haben. Der Anfangsverdacht ergab sich aufgrund folgender Arbeiten:

  • Über die Schwierigkeit bei der Ermittlung von Betrugsfällen an deutschen Universitäten bei geschickter Nutzung des Titelrechts und Verschwiegenheit der Beteiligten (Jura, Leipzig)
  • Eine Liste von Büchern, die ich mal gelesen habe und die mein Prof auch ganz gut fand (Literaturwissenschaft, Köln)
  • Goebbels, Kohl, Westerwelle – wenn die einen haben, kann man mir doch auch einfach einen Doktortitel geben (Politikwissenschaften, Hamburg) und
  • Opportunitätskosten bei der Promotion unter besonderer Berücksichtigung des Geldbeutels meines Professors (BWL, Mannheim).