Nachdem der nordkoreanische Nationale Sicherheitsrat (NDC) im Zusammenhang mit den Cyber-Attacken auf Sony und dem Konflikt um die Komödie “The Interview” den amerikanischen Präsidenten bezichtigt hat, er führe sich auf “wie ein Affe im Urwald”, zeigen sich die Urwaldaffen entsetzt. Dieser Vergleich sei nicht nur “unangemessen”, sondern auch “spezistisch”, so ein Sprecher der Urwaldaffen. “Barack Obama sieht uns nicht nur nicht ähnlich, sondern wir möchten auch nicht mit seinem Verhalten in Verbindung gebracht werden”, teilte Bobo, Vorsitzender der UAAUA (Union aller angagierten Urwaldaffen*) mit. Affen würden niemals auf ferngesteuerte Waffen zur Konfliktlösung zurückgreifen, “wir kämpfen fair Auge in Auge, nutzen höchstens Äste oder Knochen”. Auch Obamas Weigerung, seine Feinde etwa durch das Werfen von Exkrementen vorzuwarnen, stieß in Affenkreisen auf breites Unverständnis.

Aufgrund dieses Vergleichs durch Nordkorea wollen die Urwaldaffen sich nun geschlossen “The Interview” anschauen – “obwohl wir eigentlich ausschließlich Filme mit Artgenossen wie ‘Planet der Affen’, ‘King Kong’ oder ‘Honig im Kopf’ mögen”. Doch eine solche Beleidigung, so Bobo weiter, durch ein Volk, das sich von einem “lahmenden Nilpferd” unterdrücken lasse, könne man aus Prinzip nicht hinnehmen.

*Bitte ignorieren Sie Rechtschreibfehler, es sind halt Urwaldaffen

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