Im NSA-Untersuchungsausschuß befragt das Gremium um den Vorsitzenden Dr. Patrick Sensburg (CDU) heute Bundeskanzlerin Angela Merkel (ebenso) als vorerst letzte Zeugin. TITANIC hat alle Räume verwanzen lassen und hört live mit: Sensburg: Liebe Angela! Du weißt, warum wir Dich heute sprechen wollen? Merkel: Logoklar! (überlegt) Äh, Quatsch, nein, worum geht’s denn? Sensburg: Eigentlich kein großes Ding: Als Du meintest, daß “Ausspähen unter Freunden” gar nicht gehe – wußtest Du da, daß der Bundesnachrichtendienst seine, Deine, unsere Freunde ebenfalls abhört? Merkel: (ironisch) Was? Was macht der BND?! Sensburg: Hihi, okay, also nicht. Was mich halt so ein bißchen stutzig macht: Sogar der ehemalige Kanzleramtschef Ronald Pofalla hat davon gewußt. Und der hat, seiner Frisur nach zu urteilen, in den letzten 20 Jahren sonst überhaupt nichts mitbekommen. Merkel: Kann sein, keine Ahnung. Mein Name ist Hase, hehe… Sensburg: Und weshalb hat er Dir nichts gesagt? Merkel: Ich hab halt nie gefragt. Sensburg: Haha! Ach so. Ja gut. Dann eins noch: Wieso hat uns die Bundesregierung eigentlich untersagt, Edward Snowden als Zeugen zu vernehmen? Merkel: Na, das versteht sich wohl von selbst. Sensburg: (versteht nicht) Verstehe. Merkel: Ich müßte dann auch mal. Ist doch jetzt alles im Grunde eh egal: Dank des reformierten Gesetzes sind die Praktiken des BND ja seit Anfang des Jahres legal. Und ich darf darüber folglich auch informiert werden. Sensburg: Hast ja Recht. Aber noch so unter uns: Warum hat man uns im Ausschuß eigentlich erst im September 2015 mitgeteilt, was der BND treibt? Merkel: (nicht ironisch) Wenn ich’s Euch eher gesagt hätte, hättet Ihr ja gewußt, daß ich es weiß. Sensburg: Du wußtest es also doch? Merkel: Nein, das war ironisch, das spreche ich fließend. Sensburg: Alles klar, Angela. Und Du gibst uns Dein Wort, ja? Merkel: Selbstredend! Wir sind doch Freunde. Beitragsnavigation Peugeots Pläne für Opel Aus dem aktuellen Heft: DARMSTARS 2017