Sahra Wagenknecht, Klaus Lederer, der gesunde Menschenverstand: Sie alle haben die Linkspartei bereits verlassen. Zurück bleiben Hardliner, die sich vielleicht für Waffenlieferungen an die Ukraine und eventuell auch gegen Antisemitismus aussprechen. Doch die schwersten Rückschläge stehen erst noch bevor. “Bevor ich gecancelt werde, gehe ich lieber selbst”, teilt Gregor Gysi trotzig nach Lektüre des neuesten Gottschalk-Bestsellers mit. Konstruktive Gespräche seien in der von Sprachverboten und Genderzwang zersetzten Linkspartei nicht länger möglich. Neben seinen Talk-Formaten mit Karl-Theodor zu Guttenberg, Boris Palmer und Gerhard Schröder bleibe ohnehin keine Zeit mehr für Parteipolitik. Während ihre Trägerin noch auf senile BSW-Rückkehrerinnen und -Rückkehrer hofft, entschließt sich die Lederjacke von Gesine Lötzsch, ihre Karriere in der Linken an den Nagel zu hängen. “Seit Jahren reiße ich mir im Straßenwahlkampf eine Naht nach der anderen auf – ohne ein Wort des Dankes”, kritisiert das Kleidungsstück. Kritik und Vorschläge würden “einfach weggebügelt”. Nun steht die Jacke vor einem radikalen Stilwechsel zur AfD. Als sich eine überraschende Karrierechance beim ZDF auftut, geht Hoffnungsträgerin Carola Rackete bei der Linken von Bord. Zusammen mit Harald Schmidt soll die ehemalige Seenotretterin das neue Kult-Duo auf dem “Traumschiff” bilden und Generationenkonflikte vor der Kamera aushandeln. Selbst Karl Liebknecht dreht sich im Grabe um – und der Linkspartei den Rücken zu. Im Nachlass des Sozialisten taucht ein verifiziertes Schreiben auf, das der Linken die Namensrechte für das Karl Liebknecht-Haus abspricht. Schließlich erklärt sich Uber für einen Sponsoring-Deal bereit. PV Beitragsnavigation Münchner*innen, TITANIC-Allstars in eurer Stadt! Müters Söhne #36