TITANIC: Frau Kramp-Karrenbauer, das … Kramp-Karrenbauer: Wo haben Sie gedient? TITANIC: Ach wissen Sie, ausgemustert wegen eines vorübergehend lahmen Fußes … Kramp-Karrenbauer: So sehen Sie aus! Und jetzt schön bequem ein bisschen Schreibischreibi, was? Die Allgemeinheit leidet unter Pflichtverweigerern wie Ihnen. TITANIC: Moment! Sie sprechen hier mit aufrichtigen Steuerzahlern. Kramp-Karrenbauer: Pah! Auf Ihre paar Kröten ist gepfiffen. Was wir brauchen, ist ein Jahr der Pflicht für alle und jeden. TITANIC: Wie man hört, spielen Sie sogar mit dem Gedanken einer Dienstpflicht für Asylbewerber. Kramp-Karrenbauer: Da hören Sie richtig. Vorstellbar ist etwa ein freiwilliges asoziales, nein: ein unfreiwilliges soziales Jahr. TITANIC: Sie veralbern uns doch, das kriegen Sie alles niemals durch. Danke für das Gespräch. Kramp-Karrenbauer: Sitzengeblieben. Sie haben sich für 60 Minuten Interview mit mir verpflichtet – und das stehen wir jetzt durch. Was wollen Sie wissen? TITANIC: Werden Sie nach Merkel Kanzlerin? Kramp-Karrenbauer: (schmunzelnd) Ist das jetzt Wahrheit oder Pflicht? TITANIC: Uff, Frau Generalsekretärin … Kramp-Karrenbauer: Wenn ich nach der Wahl – die übrigens erste Bürgerpflicht ist – vom Volk für tauglich befunden werde, dann regiere ich gerne ein paar Jahre als Kanzlerin. TITANIC: Für was stehen Sie überhaupt politisch? Kramp-Karrenbauer: (noch steiler schmunzelnd) Sie nehmen mich heute ganz schön in die Pflicht! Gefällt mir … TITANIC: Antworten Sie einfach! Kramp-Karrenbauer: Jawohl! Ich möchte, dass ganz Deutschland die Welt durch meine Brille sieht. Dieses Gestell ist für kleines Geld zu haben und sieht prima aus. TITANIC: Brillenpflicht? Kramp-Karrenbauer: Und Sie können nichts dagegen tun. TITANIC: (lügt) Die 60 Minuten sind rum. Vielen Dank und schönen Tag, Frau Kramp-Karrenbauer! Kramp-Karrenbauer: Sie können laufen, Sie können sich verstecken … Aber bald ziehe ich Sie ein, glauben Sie‘s mir! Beitragsnavigation Aus Eugen Egners Püppchenstudio Bügelperlen vor die Säue